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An diesem heutigen Tag

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Offline Rubbel

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #270 am: 04 Juni 2024, 22:56:50 »
Cool, Andreas, dann geht's auch bei Dir bergauf! Alles Gute dafür!
Viele Grüße
Rubbel
--Meist ist Geist geil--

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Offline andreasg

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #271 am: 08 Juni 2024, 23:30:37 »
...... war ich doch ein wenig erschossen von meinen Arzt - Zahnarzt, Ernärungsberatungs,Physsiotherapiebesuchen , diein dieser Wocher abliefen, wiedasFlißband im Film: "Modern Times", also mal entspannen, amMittellandkanalspazieren, Binnenschiffefotogrfieren? Darauswurdenichts. Ich habe im Supermarkt 3 Tiefkühltaschengekauft,die lageneinfachin der Kücherum, also habe ich denStecker vom Kühlschrankrausgezogen, und los ging der Spaß!So nebenbei füllte ich noch dieWaschmaschine.
Meine Pflegerin befand, daßich mirein Mittagessenprovisierenkönnte, ,, denn  ich plantejaeigentlichauswärtsessen, aber ich ging währenddesAbtauensunddesWaschvorgangszumDiccounter und holte u.a.einelange Zeit nicht mehr gegönnte Pizza!Als ich vom Einkaufen Heim kam, stellte ich noch einen Topf heißessWasser ins untere Gefriefach, holte die Wäscheaus der Maschine, belegte die Pizza mit Möhrenscheiben, die irgendwoher aus dem Gefrierfach zutage traten, holte Käsescheiben ausder Kühltasche, fing an, Wäscheaufzuhängen, hatte während dessen guten Halt, immer gerne den Schrubber in der Hand. Hinter dem Kühlschrankfandichdaher noch eineleereTupperschale? , die Rückenschmerzen wurdenunerträglich, der Brustkorb drückte, und 15 Minuten später ruttschteeinTel der Pizzavom Teller,, auf den  Computersessel, dennoch mit feuchten Tüchern säubern, mich draufsetzen, und auf youtube Führerstandsmitfahrtenvon Italienischen Eisenbahnstreckenansehen. AlsNachtisch noch matschig gewordeneErdbeeren, aber kein Eis, das blieb lieber in der Kühltasche.

Eigentlich wollte ich mich hinlegen, aber ich schlif auf dem  Sesselein, spätr fing ich an zu überlegen,: erst denRest Wäsche  aufhängen, (dieewige ungezählte Unterwäsche) , Kühlschrank putzen, oder Kaffeetrinken. So fing ich nach mühseligen Grübelphasen an, den Kühlschrank zu putzen, wie vieleLiter Wasser habe ich blos in den Abfluß laufen lassen?, säuberte noch den Background dess Kühlschranks, und holte die Kühltaschen aus der Duschwanne, daschien es mir am kühlsten zu sein. Den Stecker eingesteckt, ein Kefirbecher hatte eine Haverie erlitten, den gab es dannzum Abendbrot, die Tasche natürlich ausgewaschen, und erst dieWäsche auf den Balkon, und die Tasche noch dazu. Die frische Luft egalisierte meine Kopfschmerzen, ichsetzte mir einen BeBecher Kaffee auf. "wnn alle Süchte von mir genommen werden, eine bleibt: KAFFEE" . Und alsihn ihn genißen wollte, kam die Pflegerin und brache den Wochenendeinkauf mit. Ich weiß ehrlich nicht was alles, aber es fand ich alles ordentlich im Kühlschrank ein, und ich war ein wenig stolz auf mich... Sie War in Eile, Hausfrau und Mutter, unddann Wochenenddienst, und ich wollte gerne Unterhaltung, Austausch haben. Nun gut, ich kenne die Situaltion in den heilenden und pflegenden Berufen ja im Laufe der Jahre immer besser, so letzte ich mich fix auf das Bett. Als sie meine Beine mit Lotion behandelte, wurde ich wieder frisch und äußerte das mit einem Juchtzen!

Eigentlich wollte ich anschlißend nicht mehr in die Videokonferenz, ich war doch sehr müde, dann habe ich mich doch noch eingewählt. DasThemadort war "das Körperbild". Ich fing an, meinen Körper mict einem Kühschrankzuvergleichen, das hat mir wieder gute Laune beigebracht. Natürlich muß ich mich auch ernst nehmen, aber nun gerade merke ich, daß der Stolz sich in Dankbarkeit wandelt, und das ist auch gut so.

Eine Gute Nacht
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

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Offline andreasg

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #272 am: 09 Juni 2024, 11:06:32 »
..... bin ich früh aufgewacht, und mich besonnen, von Hexen geträumt zu haben. Nichts ungewöhnliches, denn im Nachbarschaftskreis  ist ja Montag nachmittags Märchenstunde, und da es im wilden Harzgebirge so viele diesbezügliche Sagen gibt, auch kein problem.:
Also, da ist die rote Hexe, die gelbe, die schwarze, aber die allergefährlichste ist die braune Hexe, was für ein Spektrum an Farben und Eindrücken! Ich gege lieber gleich, wenn ich meineAugentropfen bekommen habe, zur Grundschule, begrüße freundlich die Menschen, die mich Willkommen heißen, ich empfinde mit denen so viel Solidarität, weil ich auch Jahre - jahrzehntelang dort Menschen Willkommen sagen durfte, es gab mir damals meine Würde zurück, die mir ehemals durch eine fehlgeschlagene Agendagenommen wurde... Alte Geschichen, aber ein wertvoller Ort für mich. Zum Eingang der Grundschule ist eine Blumenrabatte angelegt, von den Schülerrinnen und Schülern, da verweile ich gerne, und sehe real noch existierende Bienen dort ihr Handwerk verrichten. Im Innenhof der Schule befinden sich Gehäge für Kaninchen, das ist immer eineFreude. Na gut, zum Abschluß setzte ich mich auf einen kindgerechtes Stühlchen, male hinter einer einer Sichtblende einfach ein Kreuzchen, und werf den Zettel in die Tonne.
Ich habe auch schon überlegt, ein feines Gedicht darauf zu schreiben, nein - "die Bürgschaft wird ein bisschen lang, auch im Glauben an Liebe und Treue!,
Aber da fällt mir ein:

.... du mußt verstehen, aus 1 mach 10,
die 2 leß stehn,
die 3 mach gleich, so bist du reich,
verlier die 4,
und 5 und 6, so sagt die Hex,
sind 7 und 8, so ists vollbracht.
und 9 ist 1,
und 10 ist keins -
das ist das Hexeneinmaleins.


Anmerkung: der Dichter dieser Zeilen wnderte gerne im Harz, und ritzte dort auch ein paar Zeilen in eine Holzhütte ein:

über allen Wipfeln ist Ruh...
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

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Offline Rubbel

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #273 am: 09 Juni 2024, 19:32:19 »
Zitat
Also, da ist die rote Hexe, die gelbe, die schwarze, aber die allergefährlichste ist die braune Hexe

-Europawahl-  8)  ??
--Meist ist Geist geil--

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Offline andreasg

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #274 am: 10 Juni 2024, 10:39:39 »
Liebe Rubbel,

bitte entschuldige, daß ich mich jetzt erst melde. Ich bin ein wenig durcheinander., und muß mich gleich auf den Weg zur Augen OP machen.

Mein Eintrag in das Tagebuch Gestern bezog sich auf die Europawahl, das ist richtig. Und ich habe gemerkt, daß da Ängste in mir schlummern, und die wurden im Laufe der Zeit wieder mobil. Auf dem Weg zur Grundschule, also zum Wahlraum habe ich mir überlegt, was jetzt das wichtigste ist. Und da habe ich über Frieden nachgedacht.  Und die Konsequenz daraus ist, was ich gehört und gelesen habe, als ich den Weg in die Selbsthilfe fand:
Aufhören zu kämpfen, - ich kann gegen das Glücksspiel  nicht ankämpfen, aber ich kann diese anerkennen, und ich kann sie in Liebe - zu mir selbst und zu meinen Mitmenschen loslassen. Der Druck Spielen zu gehen wird verschwinden, und ich werde eine neue Freíheit erleben.  Wenn ich die Ampel sehe, und das Forum hier, dann ist die Ampel auf "Gelb" geschaltet. Wir hier erfahren, wie sich die Politik gegenüber dem Glücksspiel verhält, und was uns bleibt, einen Raum zu finden, in dem wir bestehen können.
Das, was ich draußen anmahne, und vor Jaahren noch geläufig war, das Wort "Bürgerbeteiligung" ist zur Farce verkommen,
Hier aber kann ich mich auf einen Raum der Solidarität verlassen, und bin nicht verlassen.

Ich bin medienabhängig. Ich habe mich von den Nachrichten, und den gestylten Videos im Netz in die Irre leiten lassen. , und.
Heute habe ich mein Haushaltsbuch geschrieben, meinen Terminkalender gepflegt,
und das Taxi kommt gleich, mich zum Augenzentrum zu bringen.

Ich bin umsorgt,

nur für Heute

Liebe Grüße
« Letzte Änderung: 10 Juni 2024, 10:42:06 von andreasg »
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

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Offline Olli

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #275 am: 10 Juni 2024, 13:17:29 »
Ich wünsche dem Arzt ein gutes Gelingen und Dir einen baldigen "Durchblick"! Gute Genesung!

Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)
Hier geht es zum Samstagsmeeting_ https://us02web.zoom.us/j/87305340826?pwd=UnFyMlB6bkwyTHU3NGVISWFGNSs2

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Offline andreasg

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #276 am: 15 Juni 2024, 11:45:41 »
.... bin ich aufgewacht, wollte zuallererst nach meinem aktuellen Wohngeldbescheid schauen, wie lange die Bewilliigung noch gilt, und wann ich einen neuen Antrag stellen soll?, - das habe ich nicht getan, es ist Wochenende, und ich kenne ja das Gefühl nicht mehr, Wochenende zu haben. Das heißt, es ist auch Arbeit für mich, und an mir selber zu sorgen, daß bei mir ein Wochenende auch stattfindet. Das Merkmal ist, daß ich Wäsche in die Maschine tue, und wenn diese fertig hat, die Wäsche auf den Ständer hänge, am liebsten auf den Balkon, da kriege ich frische Luft an den Kopf, und das tut gut. So hänge ich meine Unterwäsche auf, ein Stück nach dem anderen, und wenn ich einige Teile Unterwäsche am Ständer habe, kommt auch mal ein Hemd auf den Bügel, dann geht es weiter mit der Unterwäsche, na ja, die Hose  nimmt ja auch Raum ein, hoffentlich reicht es noch für die Unterwäsche, , und wo kommt dann das Handtuch hin?
Das ganze Leben dient noch dazu, Unterwäsche aufzuhängen, und wenn es zuviel wird: "Scheixs darauf... " Der Gefangenenwärter heißt Monotomie, und das quält vlllig subjektiv.

Ich lese meine Nachrichten im Messenger, und ich lese hier im Forum mit. lese Geschichten, die mich traurig machen, aber auch mein Helferlein in Bewegung bringen, also etwas tun, haste ja auch so viel durchgemacht, und eine und andere fiese Matenten ablegen dürfen. Nun ist der Hatarakt da, und die Operation ging voll ins Auge. Da bin ich schlapp, Erschöpft gewesen, den Blick vernebelt, und ich brauchte und brauche Hilfe!  Der Graue Star ist eine altersgemäßeAugenerkrankung,, hingegen die Spielsucht von so vielen Faktoren und Indekationen abgängig ist.  Ich habe ja eine polysüchtige Struktur, bin also mehrfach süchtig. Ich kann nicht sagen: "Ich bin spielfrei, bei mir ist alles gut!"
Vorgestern habe ich mein Online - Banking erlegt, immer wieder ein falsches Loggin eingegeben! Schuld haben die Konstukteure des Smartphones aus Südkorea, wegen Umstellung der Tastattur, und Schuld hat auch der Nebel vor dem Auge. Also auf zur Hausbank, mir den Weg und das Konto frei zu machen. Boah, die Technik, hat eine ganze Weile gedauert, dann konnte ich am Schalter noch meinen Kontostand wieder erkennen, und weiß jetzt, daß ich das Loggin meinem ebenfalls Südkoreanischen Tablet anvertraue!.

Ich habe einen latenten Gewichtsverlust, das erfreut mich, sind wohl die Wassertabletten, Gemüsekost, Mineralwasser statt Limonaden, weniger Fett und weniger industriellen Zucker. Ich bin noch lange nicht unter der Schallmauer (100 KG) , aber das könnte, wenn es zu schnell geht Stolz auslösen. Als ich mich Gerstern nach dem Wäscheaufhängen zu Tisch setzte, war ich wirklich sehr dankbar, und genoß die Mahlzeit , auch mit Ischias und Rückenschmerzen.
Nun sehe ich im Messenger, daß ein Freund schreibt, daß es ihm sehr schlecht geht, weil er Essprobleme hat. Ich habe das Verlangen, ihn anzurufen, ihm zu sagen, daß es Lösungen gibt, daß er nicht alleine dasteht, und ich weiß von mir, daß ich gut zuhören kann. Das wieder ist keine leere Prahlerei, ein Oberkirchenrat sagte mir das einmal zu, was ich als große Ehre empfand, und Heute noch wertschätze.
Heute Abend haben wir eine Videokonferenz, darauf vertraue ich, dahin geht mein Zeitraster. Jener Freund ist auch polysüchtig, und hat viel Zuspruch. Es liegt nicht an mir, und meinen Fähigkeiten, es geht darum, einen gemeinsamen Weg zu gehen, immer einen Tag zur Zeit.

Ich schreib das, weil ich ich mich auf meinen näher kommenden D - Day freue, also den Tag, gedenke, an dem ich spielfrei wurde. Das ist so, als wäre dann Bescherung, und dafür habe zwei Lieder, die ich mir dazu anhöre. Das erste davon habe ich vorhin in den Musiktread der Plauderecke gestellt, das zweite... nein, ich höre es mir in aller Ruhe und Frieden an. .

Alles hat seine Zeit

schöne 24 Stunden
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

 

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