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Mein Tagebuch.

  • 18 Antworten
  • 995 Aufrufe
Re: Mein Tagebuch.
« Antwort #15 am: 22 September 2021, 09:13:50 »
Hallo Jojo

Glückwunsch zu weiteren abstinenten Tagen. Jeder weitere ist ein Weg in die richtige Richtung.
Das mit der SGH ist super. Ich war gestern das erste Mal in einer Therapie Gruppe und es war richtig gut. Sehr motivierend.

Alles Liebe

Devilslady

Re: Mein Tagebuch.
« Antwort #16 am: 22 September 2021, 09:27:48 »
Hey Devilslady,

warum war es motivierend und gut für dich? Erzähl doch mal mehr darüber.

LG Wolke


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Offline JoJo

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Re: Mein Tagebuch.
« Antwort #17 am: 28 September 2021, 22:38:01 »
Hallo Leute,

Ich melde mich mal wieder irgendwie war ich die ganze letzte Woche sehr ausgelastet und hatte auch sonst viel beruflichen Stress.

Spielen war ich nicht obwohl die Gedanken daran schon da waren, es ist sehr merkwürdig mit dem Suchtdruck ich hatte Tage da habe ich nicht mal eine Sekunde ans spielen oder sonstiges verschwendet ich kam mir richtig „normal“ vor. Doch dann gab es Tage wo ich mir dachte Gott wie gern wäre ich heute spielen gegangen, gerade als im Job sehr stressig wurde. Der Gedanke daran das ich mich danach schlechter fühlen würde half mir es zu überstehen. Ich verstehe aber selbst nicht wodurch oder wie es genau mich triggered, ich möchte meine Sucht besser verstehen. Ich denke das würde mir sehr helfen spielfrei zu bleiben.   

Ich bin aber froh zu sehen was ich alles positives mit meiner Zeit erreichen kann. Das Geld was ich mir nun spare weil ich es nicht verzocke habe ich bereits für meine hobbies verplant und auch sonst mir mal den ein oder anderen Restaurant Besuch mehr gegönnt  ;D

Heute war auch an sich ein sehr schöner Tag und ich fühle mich gut.


Ich wünsche euch schöne 24 Stunden und danke für die positiven Worte.

Re: Mein Tagebuch.
« Antwort #18 am: 29 September 2021, 01:12:55 »
Zitat
Doch dann gab es Tage wo ich mir dachte Gott wie gern wäre ich heute spielen gegangen, gerade als im Job sehr stressig wurde.

Hallo Jojo,

wenn du genau nach solch stressigen Tagen immer spielen gegangen bist,dann ist das auch schon ein Trigger.
Wenn ich fast jeden Tag nach der Arbeit gegangen bin,habe ich mich aufs Zocken gefreut und diese Freude, dieses Kribbeln stieg sehr stark bei den routinemäßigen letzten Arbeiten des Arbeitstages an,bei denen man sich nicht mehr so konzentrieren musste. Und mit diesem Trigger hatte ich sehr sehr lange zu kämpfen. Ich habe diese Arbeit lange Zeit von einem Kollegen oder einem Lehrling machen lassen, damit ich da mal einen Cut reinbekomme.

Später habe ich sie wieder selber gemacht und dabei im Kopf Matheaufgaben rückwärts gelöst. Das hat geholfen,bei dieser Tätigkeit nicht mehr ans Zocken zu denken.

LG Wolke

 

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