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Tagebuch einer Blume

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Tagebuch einer Blume
« am: 22 Juli 2017, 09:26:21 »
Ich wünsche euch allen einen wunderschönen guten Morgen und ein erholsames, stressfreies Wochenende!

Dieses Forum, also eigentlich ihr als User, seit schon länger meine stillen Wegbegleiter.
Wer bin ich? Eine Frau mittleren Alters, die sich einer Sucht hingegeben hat, die, für den Moment eine verführerisch gefährliche Ruhe des Chaoses gestiftet hat. Was ich verloren habe? Mich selbst, Lebenszeit, Geld und Selbstachtung. Die Frage nach dem warum treibt mich seit Wochen umher.

Ich habe für mich eine Erklärung gefunden, die ich gerne kritisch mit eurer Hilfe beleuchten möchte. Ist das Spiel die Flucht vor einem selbst?

Alles ist so auf den Automaten fokussiert, die nächste Ausspielung. Alles andere rückt für die Zeit in den Hintergrund. Stille. Nur noch die Geräusche des nächsten Gewinnes. Man kann sich so einfach, viel zu einfach selbst verlieren.

Eure Strelitzie


Re: Tagebuch einer Blume
« Antwort #1 am: 22 Juli 2017, 11:41:43 »
Hallo Strelitzie,

ich hoffe Du verlierst Dich mehr und mehr hierher z.b. Nur, hier wirst Du Dich vielleicht finden lassen.
Streu' doch einfach einmal Deinen Blumengarten in vielen Worten aus und laß uns daran teilhaben, bevor die Blumen verwelken wollen. :)

Liebe Grüße und schöne 24 Stunden
Andreas
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

Re: Tagebuch einer Blume
« Antwort #2 am: 22 Juli 2017, 12:13:09 »
Hallo Andreas,

eine sehr schöne Nachricht von dir. Vielen Dank dafür. Was macht man, wenn einem alles um einen herum zu viel wird? Dinge, auf die wir keinen Einfluss haben, die aber schwer auf einem lasten, wie Schatten auf der Seele. Man flüchtet. Die Flucht ist hier der entscheidende Punkt. Entscheidet man sich nicht mehr zu flüchten, oder in etwas anderes als eine Sucht. Sucht ist einfach. Sie ist da. Sie lebt mit einem. Lässt einen niemals im Stich.Sie ist sogar noch eine Krankheit. Ich will nichts banalisieren. Bitte nicht falsch verstehen. Aber macht es einem dies nicht sehr einfac, sich dahinter zu verstecken?

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Offline Olli

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Re: Tagebuch einer Blume
« Antwort #3 am: 22 Juli 2017, 12:34:49 »
Hi Blümchen!

Eine Medaille hat immer zwei Seiten. So ist es auch mit der "Krankheit".

Ich kann sie nutzen, um mich, wie Du sagst, dahinter zu verstecken.
Dann gebe ich die Verantwortung für mein Handeln in die Hände dieser nicht zu beeinflussenden Macht ... und ändere nichts an dem eigentlichen Problem.
Viel zu oft wird dieses Wort jedoch dann benutzt, um auch die Angehörigen zu manipulieren und natürlich sich selbst, damit sich das Rad ja auch weiter dreht.

Ich kann dieses Wort aber auch nutzen um spielfrei zu werden.
Das pathologische Spielen ist in der ICD 10, F63.0 aufgeführt und damit eine anerkannte Krankheit.
Für anerkannte Krankheiten gibt es auch Hilfsangebote.
Sie beginnen und enden in SHGs und SHFs. Sie werden in Beratungsstellen, bei Psychologen, Therapeuten und anderen mehr gereicht.
Eine Krankheit hat immer eine Ursache.
Die Symptome sind bekannt.

Für mich gilt es diese Ursache herauszufinden.
Dabei kann durchaus der Weg bereits das Ziel sein.
Viel zu verworren sind die Ursachen nämlich meist, um sie in einem klaren Rahmen abgrenzen zu können.

So nutze ich heute also keinesfalls die "Krankheit" um mich dahinter zu verstecken, sondern ich begründe damit meinen Genesungsweg.

Schön, dass nicht weiter ein Schattengewächs sein möchtest und Dich nun hier mitteilst.
Gute 24 h
Olaf

(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Re: Tagebuch einer Blume
« Antwort #4 am: 22 Juli 2017, 13:44:59 »
Ich gehe jeden Tag fleißig arbeiten. Gebe immer mind. 100%. Arbeitsstress ist nicht mein Problem.

Die Thematik mit dem: sich hinter etwas verstecken, sich und anderen gegenüber ist etwas, was mich seit längerem sehr beschäftigt. Eine Krankheit ist etwas, was einem passiert oder nicht. Krebserkrankungen z.B. ein Nichtraucher, der an Lungenkrebs erkrankt.

Ich habe mich doch selbst in den Sumpf hineingezogen und "darf" jetzt sogar noch sagen: sorry, ich bin doch krank.

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Offline Olli

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Re: Tagebuch einer Blume
« Antwort #5 am: 22 Juli 2017, 16:09:03 »
Bist Du Dir denn absolut sicher, dass DU Dich in den Sumpf gezogen hast?

Hast Du Dich absolut freiwillig und im vollen Bewusstsein einer potentiellen Sucht ausgesetzt mit dem Ziel Schulden zu machen, die Dich noch lange verfolgen werden?

Ich habe mir gar keinen Kopf darüber gemacht.
In jungen Jahren eiferte ich meinem Vater nach.
Er spielte ab und an an Automaten.
Vor meinem geistigen Auge sehe ich mich im kindlichen Bett liegen und hörte meinen Vater nach Hause kommen. Geld klimperte in seiner Hosentasche bei jedem Schritt.
"Ich hatte eine Serie ... ist in der Ausspielung ganz oben stehen geblieben ..."

Natürlich mahnte er mich zur Vorsicht, wenn er auch heute noch diese Krankheit verleugnet und die Spieler, die es übertreiben - also mich - als charakterschwach ansieht.

Ich habe ihm nachgeeifert und es perfektioniert.

Jeden Abend, den ich ausging, hing ich an den Automaten.
Immer habe ich gearbeitet und auch noch Geld nebenher verdient.
Was machte es, wenn alles im Automaten landete?
Ich hatte ein Dach über dem Kopf, die Wäsche wurde gemacht, das Essen stand jeden Tag auf dem Tisch, wenn ich von der Arbeit kam.

Für die Zukunft sorgen konnte ich ja noch morgen oder übermorgen ...

Einige Male konnte ich mein Haushaltsgeld nicht bezahlen, weil direkt am Tag des Geldeinganges der Geldausgang in der Spielhalle auf mich gewartet hatte.
Wollte ich meine Eltern dermaßen enttäuschen?
Sicherlich nicht ... und doch tat ich es.

Für mich war das Spielen etwas, was mir gehörte. Mir ganz alleine.
Hier konnte mir niemand hinein reden.
Hier konnte ich Stress durchleben durch Spielen an mehreren Automaten gleichzeitig und ich konnte entspannen.
In der Halle war ich bekannt und auch als Mensch - nicht nur als Spieler - gerne gesehen.

Bekam ich, wie auch immer, eine Serie, dann polierte es mein mickriges Selbstbewusstsein.
Ich war der King und ich feierte mich.

Mein Vater hat mein Leben lang Erwartungen in mich gesteckt. Erreichte ich sie, so waren sie denn doch nicht genug. Kam Lob, wurde es bei einem Disput sofort wieder zerstört.
So glaubte ich letztendlich unterbewusst gar nicht mehr an das Lob.

Wer aber keine Erfolge mehr hat, oder sie nicht mehr erkennt, der fühlt sich klein und minderwertig.
So war es bei mir.

Das Lob in der Halle konnte mir aber keiner mehr nehmen.

Und so hechelte ich einem Erfolg nach dem anderen hinterher und merkte gar nicht, dass ich über 20 Jahre lang selbstzerstörerisch auf der Stelle trat.

Erst als ich mich mit meiner Krankheit auseinander setzte, fing ich an mein Verhalten zu analysieren und zu ändern.
So etwas hatte ich im Elternhaus gar nicht gelernt, weil die Eltern es wohl eben auch nicht gelernt hatten.

Der gelebte Erwartungsdruck von damals ist heute nicht mehr existent.
Ich brauche nicht mehr perfekt zu sein.
Das weiß ich heute dank meiner erkannten Krankheit.
Gute 24 h
Olaf

(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Re: Tagebuch einer Blume
« Antwort #6 am: 23 Juli 2017, 11:32:43 »
Ich gehe jeden Tag fleißig arbeiten. Gebe immer mind. 100%. Arbeitsstress ist nicht mein Problem.

Die Thematik mit dem: sich hinter etwas verstecken, sich und anderen gegenüber ist etwas, was mich seit längerem sehr beschäftigt. Eine Krankheit ist etwas, was einem passiert oder nicht. Krebserkrankungen z.B. ein Nichtraucher, der an Lungenkrebs erkrankt.

Ich habe mich doch selbst in den Sumpf hineingezogen und "darf" jetzt sogar noch sagen: sorry, ich bin doch krank.

Hallo Blumenkind,

einen schönen Sonntag wünsche ich Dir. Ich habe einmal unter Krankheit - Spielsucht gegoogelt und bin auf den Link des Net-Doktors gekommen, der mir ja immer so viele Hinweise auf meine kardiologischen Befunde gibt, aber das so nebenbei:

http://www.netdoktor.de/krankheiten/spielsucht/

Da steht so manches, was ich eingehend von mir selber feststellen kann. Vielleicht kann dir dieser Link eine Brücke zum Verstehen bauen, ich würde mich freuen.

Liebe Grüße und schöne 24 Stunden
Andreas
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

Re: Tagebuch einer Blume
« Antwort #7 am: 23 Juli 2018, 18:07:54 »
Ich war im Mai ein paar Tage zur Akutbehandlung in einer Suchtklinik. Seit dem bin ich komplett spielfrei. Ich habe mich quasi selbst therapiert. Es muss einfach Klick machen.....

Re: Tagebuch einer Blume
« Antwort #8 am: 14 August 2018, 19:19:33 »
Rückfall!

Nun ja. Wir sind ja hier um ehrlich zueinander zu sein. Nun ist es nach 3 Monaten passiert. Der Grund? Völlig dämlich. Was passiert, wenn man liest, dass ab dem 10.11.2018 alles anders sein wird?
Wenn man so tickt wie ich, denkt man sich: ihr blöden Politiker. Ich habe meinen Rückfall an den Geräten, mit denen alles Mal angefangen hat. Bilanz: 100 Euro verzockt an 3 Tagen. Bin gerade nach Hause gekommen von Nr.3.

Irgendwie wollte ich das auch. Typisch für Borderline. Grenzgänger. Jetzt geht es mir gut. Ich hatte meinen Rückfall zu meinen Konditionen. Ab sofort werde ich wieder abstinent Leben. Ich weiß, dass die nächsten Wochen wieder ein Kampf werden können, aber wer auf den Teufel und nicht auf den Engel hört, hat selbst schuld. Ich habe es 3 Monate geschafft, wollte meinen Rückfall und jetzt geht es spielfrei weiter. Ich bin nicht verzweifelt. Ich weiß, dass ich es schaffe!!!! Was ich über mich gerade denke? Das ich einfach nur total doof bin und das ich mich freue, dass ich jetzt wieder spielfrei sein werde. Ich weiß jetzt, dass sich das viiiiel besser anfühlt, als alles andere!!!!

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Offline NW

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Re: Tagebuch einer Blume
« Antwort #9 am: 14 August 2018, 19:39:12 »
Hey..

Oh, das tut mir leid und hätte ich bei dir nicht gedacht, hörte sich doch alles so durchdacht und irgendwie geregelt an..

Kann dir nur sagen dass mir das auch mehrmals passiert ist, allerdings mit viel höheren beträgen und ich bei mir drauf kam dass es wohl so sein musste um am Ende den Absprung ganz zu schaffen. Man spielt ja, wenn man aufhören will, bzw dran ist, auch bewusster und nimmt dinge wahr die man vorher vielleicht nicht so wahr nahm, oder die man zwar wahr nahm, aber dann doch unterschätzte. Bzw man lernt sich und sein spielverhalten nochmal anders kennen, zumindest war es bei mir so...

Was ich jetzt nicht verstehe, du schreibst : ,, ihr doofen Politiker", ok, das unterschreibe ich sowieso schonmal prinzipiell aus Erfahrung ungesehen  :P
aber im bezug auf die änderung der automaten, was ändert sich denn da genau ? Die software, oder generell irgendwas ? War bei mir in der spielo lange das Gespräch das man nur noch mit personenbezogener karte und somit nur noch betrag x verzocken kann, eingelesen habe ich mich dazu allerdings nie..

Die Tage hattest du ja mal was geschrieben das es noch mehr triggern, bzw Menschen noch schneller süchtig werden könnten deiner Meinung nach, weiß es nicht mehr genau.

Ändert sich denn da was zum negativen für den Spieler und positiv für die aufsteller ? Oder was genau ?

Auf Borderlinezüge bin ich bei der suche nach dem warum bei mir übrigens auch schonmal gestoßen, hmmm  ???

Wünsche dir alles liebe und lass den kopf nicht hängen, leider gehören Rückfälle oft dazu.
« Letzte Änderung: 14 August 2018, 19:46:01 von NW »

Re: Tagebuch einer Blume
« Antwort #10 am: 14 August 2018, 19:48:00 »
Hi NW!

Danke für deine Worte. Bei mir ist vieles durchdacht. War ja der Rückfall quasi auch. Es müssen komplett neue Automaten aufgestellt werden. Meine Ex-Lieblinge werden verschwinden und da dachte ich mir, bevor ich in einem halben Jahr einen Rückfall habe, dann lieber jetzt mit den bekannten Geräten.
Diese scheiße mit den Karten und den neun Geräten werde ich so nicht mitmachen. Ich bin raus.60 euro pro Stunde. Keine Automatiktasten mehr. Kein Autobuchen. Max Gewinn 1.200 euro. Eine Karte pro Spieler. Da werden viele aufhören. Und viele werden ins Netz abgleiten. Gott sei Dank reizen mich Onlinecasinos überhaupt nicht.


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Offline NW

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Re: Tagebuch einer Blume
« Antwort #11 am: 14 August 2018, 20:09:20 »
Ah ok, also doch das mit den Karten. Da ham bei uns auch alle vor nem jahr schon drüber gemeckert und simuliert.

Also ich finde das für mich erstmal sehr gut weil es für mich auch den reiz nehmen würde. Allerdings muss man da sowieso erstmal abwarten, irgendwelche tricks um das alles halbwegs zu umgehen gibt es doch ohnehin bei jeder änderung.
Hört sich anfangs immer sicherer an, am Ende ist aber dennoch immer alles nur noch schlimmer geworden..

Ohne startautomatik würde mich glaube ich auch schnell nerven. Also mir kommt sowas ehrlich gesagt eher gelegen und bin über jede Änderung froh die mir den reiz nimmt den scheiss nochmal zu riskieren, lieber ma paar reihen Lottoschein ausfüllen das is wenigstens kein fass ohne boden und vielleicht hat man ja irgendwann ma nen 5er oder so  :P

Wenn dadurch viele aufhören wäre dass doch super in meinen Augen, am besten soviele das die hälfte der buden dicht machen muss. Aber das wird nicht passieren, die die beim übergang durchgängig zocken werden erst meckern, aber der mensch ist ein Gewohnheitstier und das wird schnell normal werden.
Das einzige, wie wir jetzt die gerade nicht zocken und dadurch wieder gefestigter werden, sollte der ein oder andere nach nem jahr doch nochma rückfällig werden, wird denjenigen das ganze vielleicht dadurch weniger spaß machen un es bei einmaligen Aktionen bleiben. Naja.. abwarten. Ich finds gut da ich eh aufhören will..


Versuch blos nicht online, ich bin mir sicher dass das nochmal viel schwerer ist später aufzuhören weil man von zuhause aus zockt und Zuhause sein später irgendwann mit zocken assoziiert.
Ich werd da auf jeden Fall die finger weglassen,  viel zu riskant, aber ich denke dass hast du auch selbst schon erkannt :)
« Letzte Änderung: 14 August 2018, 20:16:07 von NW »

Re: Tagebuch einer Blume
« Antwort #12 am: 14 August 2018, 20:27:46 »
Bei Onlinecasinos habe ich mich verarscht gefühlt. Klar, habe ich es Mal probiert, aber da habe ich NIE gewonnen. Hatte immer das Gefühl, da sitzt einer irgendwo auf Malta an einem PC, dem gefällt mein Nick nicht und er drückt den Knopf für: die gewinnt hier nix.  Also hat es für mich schon länger den Reiz verloren. Die daddelkisten ab November dann auch. In staatliche Casinos gehe ich erst gar nicht. Also, alles gut für mich

Re: Tagebuch einer Blume
« Antwort #13 am: 14 August 2018, 21:02:24 »
Naja für mich hört sich das so an als hättest du noch nicht mit der Sache abgeschlossen.

Ab November reizen die Geräte dich nicht mehr aber jetzt schon ??
Besser jetzt einen Rückfall als später ??

Man muss mit der Sache abschließen … es gibt kein ein bisschen weniger oder so...
Entweder ganz oder gar nicht ….

Aber ich finde es sehr gut das du hier offen und ehrlich bist und deinen Rückfall bekannt geben hast.
Nur so kann es was werden.

lg
Marco

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Offline NW

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Re: Tagebuch einer Blume
« Antwort #14 am: 14 August 2018, 21:22:39 »
Naja, man schließt ja damit ab weil man damit abschließen muss weil wir es nicht mehr kontrollieren können und es sonst zum kompletten ruin führt.

Aber deshalb ist ja der reiz von heute auf morgen nicht einfach weg, dann wäre es ja nie soweit gekommen, irgendwas hat ja jeder von uns was ihn daran reizt oder gereizt hat, bei dem einen die Chance auf Gewinn, für den anderen die bunten lichter, die Atmosphäre, oder was auch immer...

Also du hast schon irgendwo recht man muss damit abschließen, aber vor allem MAN MUSS, aber dadurch ist das ganze ja leider nicht einfach ausm kopf wenns sogar soweit schon war das man sogar süchtig danach war..

Also ich kann sie da schon verstehen, schön wäre es es wäre nicht passiert, klar. Aber eine schande ist das weiß gott nicht.

Es gilt halt jetzt soviel es geht daraus an lehre mitzunehmen und weiter zu machen.

Wenn deine Freundin von heute auf morgen einfach abhaut obwohl du sie sehr liebst, musst du auch damit abschließen, wird aber auch nicht von heute auf morgen so einfach funktionieren, denke das hat jeder selbst schonmal mitgemacht. ;)

 

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