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Tagebuch Willy

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Re: Tagebuch Willy
« Antwort #30 am: 04 August 2018, 23:25:39 »
Ja, genau so habe ich das gemeint. Ist was dran? Oder?

Ja, in jedem Fall ist da was dran. Ich habe die wesentlichen Sachen zwar immer am Laufen gehalten, aber Dinge auf die ich keine Lust hatte oder die für mich eben "nach" dem Spielen kamen habe ich gerne mal nach Hinten gestellt. Ich glaube zudem halt auch, dass meine Sucht mir ordentlich den Geist vernebelt hat und dementsprechend einfach ein klarer Blick aufs Leben fehlte. Je mehr ich mich mit mir und meiner Situation auseinandersetze, desto mehr erhalte ich einen klareren Blick.
Alleine die Tatsache, dass ich versuche wirklich jeden Tag hier zu schreiben bringt mir schon wirklich viel. Ich bin dadurch gezwungen mich immer und immer wieder meiner Sucht zu stellen. Kein: So schlimm war das doch alles gar nicht. Kein: Jetzt hast du lange genug Pause gemacht, jetzt kannst du wieder Spielen, du hast dich doch jetzt unter Kontrolle.
Alles Schwachsinn und ich habe es schwarz auf weiß. Jeden Tag.

Re: Tagebuch Willy
« Antwort #31 am: 05 August 2018, 06:19:06 »
Genau diese Gefahr sehe ich bei mir auch. Der Mensch vergisst das Schlechte sehr schnell. Die finanzielle Situation ist nach ein paar Monaten nicht mehr so angespannt und dann könnte der Teufelskreis wieder von vorne beginnen. Dies ist bei mir der Grund, warum ich hier seit kurz sehr aktiv bin im Forum. Ich will mich bewusst immer wieder mit der Thematik auseinander setzen. Bin jetzt 3 Monate spielfrei und die schlechten Gefühle und Gedanken werden immer weniger. Ich habe jetzt immer ca. 100 Euro Bargeld im Haus. Mein Trainingslager. Ich weiß genau, dass ich nicht kontrolliert spielen kann und deswegen werde ich versuchen, niemals wieder auf nur einen Cent zu "versuchen". Das würde schief gehen.

*

Offline Olli

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Re: Tagebuch Willy
« Antwort #32 am: 05 August 2018, 08:09:17 »
Hi Willi!

Zitat
Alleine die Tatsache, dass ich versuche wirklich jeden Tag hier zu schreiben bringt mir schon wirklich viel.

Dafür ist dieses Forum da!
Und Du bist auch nicht der Einzige, der davon profitiert!
So lese ich heute morgen die Beiträge von gestern von Dir und erfreue mich daran, wie Du wieder am Leben teil nimmst.

Das Gleiche gilt übrigens auch für Strelitzie.
Doch da muss ich gerade eine Anmerkung einbringen:

Hi Strelitzie!

Zitat
Ich habe jetzt immer ca. 100 Euro Bargeld im Haus. Mein Trainingslager.

Ich bin ja eher einer von der vorsichtigen Fraktion.
Drei Monate Abstinenz sind schon klasse!
Jetzt kommt leider das "aber" ...
In meiner einstigen SHG sprachen wir einst darüber, dass man erst "trocken" ist, wenn ein halbes bis dreiviertel Jahr die Abstinenz erhalten und durch SHG und sonstige Hilfen gepflegt wird.
Es gibt sicher Fälle, die auch etwas länger dafür brauchen - was ja kein Problem darstellt.

Wenn ich jetzt aber von Bargeld im Haus lese und dazu noch Trainingslager ... nach drei Monaten ... dann ist mein Beschützerinstinkt direkt auf 180.

Ich finde es zu früh dafür ...

Wir haben keine Eile uns wieder mit Geld als gesetzlichem Zahlungsmittel auseinander zu setzen.
Denn je näher wir der Suchtausübung noch sind, desdo eher können wir auch wieder in den Suchtmodus umschalten und es als Suchtmittel ansehen.

Wenn ich an meine aktive Zeit zurück denke, dann war sie ein permanentens Ausreizen von Grenzen.
Ist das "Trainingslager" vielleicht nicht auch die gleiche Verhaltensstruktur?
Ich weiss es nicht ... nur Du kannst das für Dich erkennen.

Um einfach nur Vorsicht walten zu lassen: Gönne Dir bitte die Zeit zur Ruhe zu kommen!
Gute 24 h
Olaf

(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Re: Tagebuch Willy
« Antwort #33 am: 05 August 2018, 09:49:23 »
Hallo Olli,

Danke, dass du dir Sorgen machst. Ich bin in enger Abstimmung mit meiner Finanzmanagerin, meiner Mama, bezüglich meiner Finanzen. Diese 100 Euro sind teilweise schon angespartes Geld. Im ersten Monat hatte ich 50 Euro Taschengeld. Im zweiten dann 100. Im dritten wieder 50.

Ich habe es bewusst so gewählt. Meine Schmerzgrenze um spielen zu gehen lag bei mind. 50 Euro. Inzwischen ist es für mich kein Druck mehr, um die 100 Euro hier liegen zu haben. Anfangs war es nicht einfach....ich kann auch mit 100 Euro losfahren um Medizin für den Hund zu besorgen, ohne auf die falschen Gedanken zu kommen. Würde ich merken, dass es mich mehr belastet, als das es mit Freude macht, würde ich es sofort ändern.

Ich gehe sehr bewußt mit mir um. Ich nenne es Trainingslager, weil die Auseinandersetzung ja nur dann stattfinden kann, wenn die Barmittel verfügbar sind.

Niemand macht mir in irgendeiner Form Druck. Auch ich mir selbst nicht. Meine Mama wird meine Finanzen auch noch mind. 6 Monate verwalten.

Re: Tagebuch Willy
« Antwort #34 am: 05 August 2018, 13:39:50 »
Hallo Strelitze,

was ich gut finde an Deinem Trainingsfeld ist, daß Du Geld für das Wohl Deines Hundes ansparst und einsetzt. Tierliebe ist ein besonders wichtiger Punkt in der Suchtbehandlung, weil eben Haustiere besonders empatisch und aufrichtig sich in ihren Gefühlen und Bedürfnissen und in ihrer Zuwendung sich mitteilen können.

Liebe Grüße
Andreas
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

Re: Tagebuch Willy
« Antwort #35 am: 05 August 2018, 13:42:17 »
Genau diese Gefahr sehe ich bei mir auch. Der Mensch vergisst das Schlechte sehr schnell. Die finanzielle Situation ist nach ein paar Monaten nicht mehr so angespannt und dann könnte der Teufelskreis wieder von vorne beginnen. Dies ist bei mir der Grund, warum ich hier seit kurz sehr aktiv bin im Forum. Ich will mich bewusst immer wieder mit der Thematik auseinander setzen. Bin jetzt 3 Monate spielfrei und die schlechten Gefühle und Gedanken werden immer weniger. Ich habe jetzt immer ca. 100 Euro Bargeld im Haus. Mein Trainingslager. Ich weiß genau, dass ich nicht kontrolliert spielen kann und deswegen werde ich versuchen, niemals wieder auf nur einen Cent zu "versuchen". Das würde schief gehen.

Wir müssen uns das eben immer wieder bewusst machen und nicht schön reden, was nicht schön zu reden geht. Leichter gesagt als getan, allerdings bringt ja wie gesagt allein der tägliche Austausch hier eine Menge.
Was mir aktuell wirklich bewusst wird ist, wie viel Zeit eigentlich fürs Zocken drauf gegangen ist. Auch wenn es wahrscheinlich im Vergleich nicht so viel war, gilt es jetzt diese Lücken irgendwie mit Leben zu füllen. Wie bereits beschrieben mache ich aktuell ziemlich viel was liegen geblieben ist, ich will aber vorbereitet sein, wenn die Sachen irgendwann erledigt sind. Heißt: Ich lege mir schon mal Projekte zu Recht mit denen ich bald beginnen möchte.

Re: Tagebuch Willy
« Antwort #36 am: 05 August 2018, 18:36:16 »
@willy.
Hast du noch großen Spieldruck?

Re: Tagebuch Willy
« Antwort #37 am: 05 August 2018, 21:34:10 »
@willy.
Hast du noch großen Spieldruck?


Irgendwie ja und irgendwie nein. Es spukt mir immer mal wieder im Kopf rum, aber als Druck würde ich das nicht bezeichnen. Es ist aber präsent und begleitet mich. Allerdings nur der Gedanke an die Sucht als das Spielen an sich. Wie verhält sich das bei Dir? Immerhin bist du seit drei Monaten clean.

Re: Tagebuch Willy
« Antwort #38 am: 06 August 2018, 06:45:14 »
Der erste Monat war nicht einfach. Der Gedanke an das Spielen war sehr präsent. Ich mag die Art der Automaten heutzutage gerne, ich muss es einfach so sagen. Bin sehr IT bzw Spiel affin. Besonders als mein Gehalt kam, hat es mich sehr nervös gemacht, obwohl ich wusste, dass das Geld nicht auf meinem Konto landet. Die Zeit hat mir hier wirklich geholfen. Ich vermisse die Atmosphäre auch etwas. Man hat ja doch im Laufe der Zeit dort Menschen kennengelernt. Die Servicekraft oder andere Spieler. Recht selten erwische ich mich bei dem Gedanken: ach, 20 Euro gehen schon Mal. Dann mache ich mir aber ganz bewusst, dass das eben nicht geht. Ich will das einfach nicht mehr.
Ich kann mit meiner Partnerin, meiner Mama oder meiner Tante reden, wenn es mir deswegen Mal nicht gut geht. Sie hören mir zu. Ohne Vorwürfe oder unpassende Kommentare. Das hilft mir sehr. Einfach reden. In der Spielhölle bei uns um die Ecke habe ich mich für 1 Jahr sperren lassen. Ich hatte oft Angst einkaufen zu fahren, weil ich dort vorbei musste. Das war mein erster Schritt vor meinem Klinikaufenthalt. Das hat schon sehr geholfen. Um andere Höllen mache ich, sofern möglich, einfach einen Bogen. Wie Olli schon meinte, man soll sich nicht überfordern. So weit bin ich vermutlich noch nicht, dass ich dort wirklich ruhigen Gewissens vorbei gehen kann. Tag für Tag. Schritt für Schritt.

Re: Tagebuch Willy
« Antwort #39 am: 06 August 2018, 17:24:31 »
Der erste Monat war nicht einfach. Der Gedanke an das Spielen war sehr präsent. Ich mag die Art der Automaten heutzutage gerne, ich muss es einfach so sagen. Bin sehr IT bzw Spiel affin. Besonders als mein Gehalt kam, hat es mich sehr nervös gemacht, obwohl ich wusste, dass das Geld nicht auf meinem Konto landet. Die Zeit hat mir hier wirklich geholfen. Ich vermisse die Atmosphäre auch etwas. Man hat ja doch im Laufe der Zeit dort Menschen kennengelernt. Die Servicekraft oder andere Spieler. Recht selten erwische ich mich bei dem Gedanken: ach, 20 Euro gehen schon Mal. Dann mache ich mir aber ganz bewusst, dass das eben nicht geht. Ich will das einfach nicht mehr.
Ich kann mit meiner Partnerin, meiner Mama oder meiner Tante reden, wenn es mir deswegen Mal nicht gut geht. Sie hören mir zu. Ohne Vorwürfe oder unpassende Kommentare. Das hilft mir sehr. Einfach reden. In der Spielhölle bei uns um die Ecke habe ich mich für 1 Jahr sperren lassen. Ich hatte oft Angst einkaufen zu fahren, weil ich dort vorbei musste. Das war mein erster Schritt vor meinem Klinikaufenthalt. Das hat schon sehr geholfen. Um andere Höllen mache ich, sofern möglich, einfach einen Bogen. Wie Olli schon meinte, man soll sich nicht überfordern. So weit bin ich vermutlich noch nicht, dass ich dort wirklich ruhigen Gewissens vorbei gehen kann. Tag für Tag. Schritt für Schritt.

Aber das klingt doch alles nach einer ziemlich guten Strategie. Du hast einen Plan und den verfolgst du. Ich glaube, dass der Plan am wichtigsten ist.
Was die Spielos anbetrifft: An denen komme ich eigentlich ohne Probleme vorbei. Ich lege es nicht drauf an, aber von Zeit zu Zeit komme ich tatsächlich immer mal wieder an welchen vorbei. In diesen Momenten nehme ich zwar wahr, dass sich kurz in meinem Körper etwas tut, allerdings bleibt es auch dabei. Ich lasse mich aber auch nicht von mir selber täuschen: Nur weil ich für den Moment damit klar komme, heißt das nicht, dass es immer so einfach bleibt.

Re: Tagebuch Willy
« Antwort #40 am: 07 August 2018, 18:48:56 »
Sport hilft aktuell ungemein und es füllt die Zeit in der ich sonst vielleicht gespielt hätte. Außerdem halte ich mich daran, dass mein Tag einen Plan hat und Dinge die ich mir vornehme auch gemacht werden. Das gibt mir Struktur und lässt mich weiterhin nicht auf dumme Gedanken kommen. An Spielen habe ich eigentlich gar nicht gedacht. Erst in diesem Moment als ich das hier schreibe kommt es mir wieder in den Sinn. Den Weg bleibt lang, aber jeden Tag den ich spielfrei überstehe ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Re: Tagebuch Willy
« Antwort #41 am: 08 August 2018, 18:01:49 »
Jetzt sind es acht Tage her, dass ich mich hier angemeldet habe und es kommt mir gefühlt wie eine Ewigkeit vor. Wahrscheinlich auch eine Tücke dieser Krankheit, die einem immer wieder versucht einzureden: Hey, jetzt hast du es so lange geschafft, probier doch mal wieder dein Glück. Da ich mir dieser Tatsache aber bewusst bin, mache ich mir darüber aber keine weiteren Gedanken sondern nehme es so an wie es eben ist. Einladungen zu Pokerspielen oder ähnlichem lehne ich prinzipiell ab, auch wenn ich mich selber dabei erwische wie ich mir denke: Karten waren nie dein Problem, es sind die Automaten. Allerdings steht natürlich außer Frage, dass mir mein "Verstand" mir nur einen Streich spielen will, damit ich irgendwie wieder ans Zocken komme.
Ich mache weiter und bleibe dran.

Re: Tagebuch Willy
« Antwort #42 am: 08 August 2018, 21:02:38 »
Hallo Willy,

das wird noch eine ganze Zeit so weiter gehen.
Aber wie Ilona auch bereits geschrieben hat wird es mit der Zeit immer besser.

Man muss allerdings durchhalten und sich ablenken.
Damit meine ich allerdings nicht verdrängen.

Das schlimmste war für mich die ganze Zeit die ich auf einmal übrig hatte.
Am Anfang hatte ich mir auch Projekte rausgesucht und diese in einer Rekordzeit abgearbeitet.

Dann mit der Zeit hat sich dies eingependelt.

Ich habe immer noch Angst (positiv) das ich es wieder versuchen könnte (obwohl ich keinerlei Spieldruck habe).
Bin seit Juni 2016 spielfrei.
Darum lese ich hier viel und zwinge mich damit gleichzeitig auch mit weiterhin mit dem Thema zu beschäftigen.

Wichtig ist nur durchhalten.
Sich vor Augen halten das man nur gewinnen kann wenn man nicht spielt.

Du schafft das schon habe ich ja bis jetzt auch geschafft.
Ich werde weiterhin dein Tagebuch verfolgen.
Freue mich bereits auf deine nächsten spielfreien Tage.

Marco

Re: Tagebuch Willy
« Antwort #43 am: 09 August 2018, 06:39:48 »
Ich lese auch fleißig mit. Wir schaffen das!!!!

Re: Tagebuch Willy
« Antwort #44 am: 09 August 2018, 12:17:18 »
Hallo Willy,

das wird noch eine ganze Zeit so weiter gehen.
Aber wie Ilona auch bereits geschrieben hat wird es mit der Zeit immer besser.

Man muss allerdings durchhalten und sich ablenken.
Damit meine ich allerdings nicht verdrängen.

Danke für das Feedback :D Ja, das glaube ich allerdings auch. Ich bin aber zufrieden, dass ich die Strategien im Alltag immer besser integrieren kann und das ich langsam einfach einen anderen Rythmus etabliere. Im Urlaub war das nie ein Problem, da habe ich auch nie gespielt - nur im Alltag hat es bisher einfach nicht wirklich gefruchtet. Deswegen bin ich wirklich stolz, dass es immer besser klappt. Kleine Schritte, aber immerhin geht es vorwärts.
Zu den Projekten: Ich arbeite auch viel ab, aber suche mir auch Dinge, die ich länger angehen kann. Dabei suche ich mir bewusst langfristige Geschichten, damit ich nicht irgendwann in ein Loch falle. Ich finde es wirklich erstaunlich wie viel Zeit beim Zocken eigentlich drauf gegangen ist. Ich habe ja bereits geschrieben, dass ich nie wirklich lange Sessions absolviert habe, aber dennoch fällt auf, dass jetzt neuer Raum da ist. Wahrscheinlich aber auch irgendwie im Kopf - ich hänge gedanklich nicht mehr irgendwelchen Verlusten hinterher. Interessanterweise wache ich aber häufig auf und denke im ersten Moment: Kacke, du hast gestern wieder Geld verzockt. Obwohl ich gar nicht gespielt habe. Vielleicht träume ich auch davon und kann mich einfach nicht mehr daran erinnern. Ich weiß es nicht, ist auch egal. Der Moment wenn ich realisiere, dass ich eben nicht gespielt habe ist unbezahlbar :D Da geht es mir dann richtig gut.
Und was das Verdrängen anbetrifft: Das mache ich eigentlich nicht. Die Sucht ist gegenwärtig, ich nehme sie wahr, akzeptiere sie, aber gebe ihr nicht nach.
Jeden Tag etwas besser werden, das reicht schon.

 

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