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4000 Euro in einer Nacht...

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Online Olli

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Re: 4000 Euro in einer Nacht...
« Antwort #15 am: 18 Februar 2019, 13:05:31 »
Hi!

Zitat
Wer jetzt? Meine Angst oder meine Freundin?

Ja, die Angst es Deiner Freundin zu sagen ...

Zitat
Ich glaube, sie würde es nicht verstehen und wäre ziemlich sauer, obwohl es ja zu 100 % mein Geld war.

Nun ... ich gehe davon aus, dass Du Dich auch nicht wirklich verstehst.
Somit brauchst Du also gar nicht erst damit rechnen, dass sie es versteht.
Verstehen ist aber etwas anderes als Verständnis erfahren ...
Du teilst Dein "Geheimnis" mit ihr - ein eindeutiges Zeichen, dass Du ihr vertraust.
Das Lügengerüst - wenn auch noch im Anfangsstadium reisst Du ein - es hat keine Chande weiter zu wachsen.
Da Du Dich hier ja eingelesen hast, wirst Du bereits wissen, wie weit das sich entwickeln kann. (nicht muss!)

Wäre Deine Freundin denn lange sauer? Oder wäre dies nur eine erste Reaktion?
Wie würde sie wohl reagieren, wenn sie Zeit hatte darüber nachzudenken?

Hmmm ... Dein Geld ... ich habe diese Ausrede auch immer benutzt.
Nu weiss ich nicht, ob Du mit ihr zusammen lebst - eine Hochzeit geplant ist - gemeinsame Anschaffungen geplant sind - Nachwuchs?
Ist es dann wichtig, ob es sich jetzt im Moment um Dein Geld handelt?
Ich denke da schon, dass es auch sie betrifft.

Gibt es den Spruch bei Hochzeiten eigentlich noch? "In guten, wie in schlechten Zeiten" ?
Was sagt er eigentlich aus?

Zum Vierbeiner ... Meine Eltern hatten zwei Hunde im Laufe der Jahre. Nun gehöre ich zum "Rudel", zu dem der Irish Sheppard meines Schwagers und meiner Schwester zählt.
Ja, ich weiss, wie es ist eine Fellnase zum Freund zu haben - und ich weiss wie es ist sie zu verlieren.
Was sagt denn der Tierarzt zum Großen?

Tja ... die Arbeit und das liebe Geld ins Verhältnis zum Verspielten setzen ...
Hey ... ist das nicht ein ungemein destruktiver Gedanke?
Wenn man ihn verfolgt - was wäre dann die "logische" Konsequenz?
Aufgeben? Job hinschmeissen? Von der Sozialgemeinschaft leben?
Wohl kaum ... oder? Also weg mit diesem Gedanken ... husch husch ... :)

Jetzt gilt es neue Ziele festzulegen und sie auch zu verfolgen.

A propos ... Du hast geschrieben, was Du Dir alles davon hättest kaufen können ...
Gab es denn da etwas ganz Konkretes?
Oder sollte das Geld denn doch lieber weiter gespart werden?
Im letzteren Fall hast Du ja nur etwas Zeit verloren, in der Du den Betrag wieder ansparen kannst.
Diese Sichtweise klingt natürlich etwas naiv ... aber sie ist eindeutig optimistischer als Deine ... oder? :)
Gute 24 h
Olaf

(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Re: 4000 Euro in einer Nacht...
« Antwort #16 am: 19 Februar 2019, 09:10:45 »
Hi!

Zitat
Wer jetzt? Meine Angst oder meine Freundin?

Ja, die Angst es Deiner Freundin zu sagen ...

Zitat
Ich glaube, sie würde es nicht verstehen und wäre ziemlich sauer, obwohl es ja zu 100 % mein Geld war.

Nun ... ich gehe davon aus, dass Du Dich auch nicht wirklich verstehst.
Somit brauchst Du also gar nicht erst damit rechnen, dass sie es versteht.
Verstehen ist aber etwas anderes als Verständnis erfahren ...
Du teilst Dein "Geheimnis" mit ihr - ein eindeutiges Zeichen, dass Du ihr vertraust.
Das Lügengerüst - wenn auch noch im Anfangsstadium reisst Du ein - es hat keine Chande weiter zu wachsen.
Da Du Dich hier ja eingelesen hast, wirst Du bereits wissen, wie weit das sich entwickeln kann. (nicht muss!)

Wäre Deine Freundin denn lange sauer? Oder wäre dies nur eine erste Reaktion?
Wie würde sie wohl reagieren, wenn sie Zeit hatte darüber nachzudenken?

Hmmm ... Dein Geld ... ich habe diese Ausrede auch immer benutzt.
Nu weiss ich nicht, ob Du mit ihr zusammen lebst - eine Hochzeit geplant ist - gemeinsame Anschaffungen geplant sind - Nachwuchs?
Ist es dann wichtig, ob es sich jetzt im Moment um Dein Geld handelt?
Ich denke da schon, dass es auch sie betrifft.

Gibt es den Spruch bei Hochzeiten eigentlich noch? "In guten, wie in schlechten Zeiten" ?
Was sagt er eigentlich aus?

Zum Vierbeiner ... Meine Eltern hatten zwei Hunde im Laufe der Jahre. Nun gehöre ich zum "Rudel", zu dem der Irish Sheppard meines Schwagers und meiner Schwester zählt.
Ja, ich weiss, wie es ist eine Fellnase zum Freund zu haben - und ich weiss wie es ist sie zu verlieren.
Was sagt denn der Tierarzt zum Großen?

Tja ... die Arbeit und das liebe Geld ins Verhältnis zum Verspielten setzen ...
Hey ... ist das nicht ein ungemein destruktiver Gedanke?
Wenn man ihn verfolgt - was wäre dann die "logische" Konsequenz?
Aufgeben? Job hinschmeissen? Von der Sozialgemeinschaft leben?
Wohl kaum ... oder? Also weg mit diesem Gedanken ... husch husch ... :)

Jetzt gilt es neue Ziele festzulegen und sie auch zu verfolgen.

A propos ... Du hast geschrieben, was Du Dir alles davon hättest kaufen können ...
Gab es denn da etwas ganz Konkretes?
Oder sollte das Geld denn doch lieber weiter gespart werden?
Im letzteren Fall hast Du ja nur etwas Zeit verloren, in der Du den Betrag wieder ansparen kannst.
Diese Sichtweise klingt natürlich etwas naiv ... aber sie ist eindeutig optimistischer als Deine ... oder? :)

Nochmal zur Sache mit der Freundin - ich habe mich da vielleicht falsch ausgedrückt. Ich glaube, dass sie im Gegensatz zu meiner Mutter beispielsweise, kein Verständnis für mein Verhalten zeigen würde. Du hast Recht, verstehen tuts keiner, aber meine Mom hat Verständnis gezeigt und mir keine Vorwürfe gemacht. Das wäre bei meiner Freundin glaube ich anders und ich denke, das würde unser Verhältnis derzeit auch nachhaltig beschädigen. Und dafür habe ich in der jetzigen Situation einfach keine Kraft.
Zum Thema mein Geld: Nachdem wir inzwischen zusammen gezogen sind, haben wir natürlich auch gemeinsame Anschaffungen getätigt. Meinen Verpflichtungen bei gemeinsamen Anschaffungen kann und werde ich natürlich weiterhin vollumfänglich nachkommen. Meine Freundin verdient auch erst seit Kurzem wirklich Geld, hat zuvor lange Schule und Ausbildung gemacht und studiert und in dieser Zeit finanziell schon sehr von mir profitiert. Daher denke ich, dass ich was das Finanzielle anbelangt nur mir selbst gegenüber Rechenschaft schuldig bin.

Zu meinem Großen: Er hat heute Nacht immerhin gefressen, aber laufen will er so gut wie gar nicht mehr. Man muss dazu sagen, dass er früher ein extrem aktiver Hund war, den man quasi nicht kaputt bekommen hat und der nicht genug Auslauf haben konnte. Die Tierärztin sagt eben, dass große Hunde sehr schnell vergreisen und sie davon ausgeht, dass dies der Fall ist. Zudem denke ich, dass er eben Arthrose hat und das die Ursache für seine starke Bewegungseinschränkung sein dürfte. So oder so - ich muss mich langsam auf das Unvermeidliche vorbereiten, auch wenn es mir einen kaum aushaltbaren Schmerz bereitet.

Du hast auch Recht, dass es keinen Sinn macht, darüber nachzudenken, wie lange ich für das Verlorene nun arbeiten muss - und doch kommt mir dieser Gedanke, wenn ich morgens um 5 aufstehe um zur Arbeit zu huschen, unweigerlich. Aber es hilft nix, wie du sagst, hinschmeißen und aufhören ist natürlich keine Lösung, sondern wie Olli Kahn schon immer zu sagen pflegte - "immer weiter machen..:"

Es gab nix konkretes das ich mir hätte kaufen wollen - wie schon geschrieben bin ich eigentlich ein sehr sparsamer Mensch und gönne mir über das, was ich wirklich benötige hinaus, sehr selten etwas. Aber genau den Gedanken habe ich gerade - es gibt ja immer Dinge, die man sich ganz gerne gönnen würde, man aber zu geizig dafür ist. Und an diese Dinge denke ich gerade, dass ich sie mir hätte gönnen sollen anstatt so eine Scheiße zu bauen. Ich weiß, der Gedanke hilft mir nicht und bringt mich nicht weiter, aber ich bekomme ihn leider nicht so einfach weggeschoben.

Wie schon beschrieben - realisitisch betrachtet ist dieser Verlust auf mein (Arbeits-)leben ein sehr geringer und verschmerzbarer, aber um das wirklich so zu sehen, bin ich derzeit wohl zu nah dran. Ich habe die letzten Tage auch den Großteil des Forums hier durchgelesen, viele haben da ja Verluste in ganz anderen Dimensionen zu beklagen wo es dann irgendwann wirklich schwierig wird, das abzuhaken. Und dennoch haben auch das einige hinbekommen, was ich bewundernswert finde (ich glaube, du gehörst auch zu denjenigen, die eine durchaus größere Summe verzockt haben). Interessieren würde mich dennoch, wie lange du benötigt hast, um den Verlust hinzunehmen und dem verlorenen Geld nicht mehr hinterherzutrauern.

However, mir gehts zumindest schon etwas besser als letzten Freitag, mein Entschluss nie mehr irgendein Glücksspiel auszuprobieren steht felsenfest und ich denke (und hoffe), dass sich daran auch nie etwas ändern wird.

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Online Olli

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Re: 4000 Euro in einer Nacht...
« Antwort #17 am: 19 Februar 2019, 11:53:08 »
Hi!

Ich habe in den 20 Jahren Suchtausübung bestimmt an die 100.000 € verspielt.
Damals war es mir relativ egal - es war eine "Freizeitbeschäftigung" in dem Sinne, dass ich eine Dienstleistung erfahren habe.
Jedoch hatte ich auch immer spielfreie Phasen, in denen ich dann etliche schöne Urlaube rund um die Erde erleben durfte.

Erst ein paar Jahre nach Beginn meiner Spielfreiheit spürte ich ein Bedauern, weil ich nun mal auch meine Sichtweise auf das Spiel geändert habe.
Zu dieser Zeit begann ich darüber nachzudenken mir eine Eigentumswohnung zu kaufen - letztlich ist es ein kleines Häuschen geworden.
Doch das Leben geht weiter - auch finanziell.
Meinen Anteil am Grundstück und die Erwerbsnebenkosten konnte ich da bereits aus Erspartem abgelten.
Und für den Rest habe ich einen Hausbaukredit aufgenommen und viele Dinge in Eigenleistung erbracht.
Auch heute nach 10 Jahren noch habe ich ein paar Dinge zu erledigen - nicht weil sie erledigt werden müssen, sondern weil ich mir etwas kostenintensiveres wünsche.
So habe ich mir für eine kleine Flurwand gerade wieder Glas-Alu-Mosaik für 201 €/m² bestellt.
Als nächstes spare ich für eine elektrische Markise - vielleicht noch für dieses Jahr ... mal sehen ...
Doch Trauer um das verlorene Geld verspüre ich nicht.
Eher erfreue ich mich an den Dingen, die bereits erledigt sind.
Wenn ich meine gewendelte Treppe ins OG hinauf gehe, da schaue ich auf eine Wand, die ebenfalls mit dem Mosaik von mir beklebt wurde.
Da streiche ich dann oft mit der Hand drüber im Vorbeigehen und genieße einfach ...
Auch denke ich lieber daran, wie viel Glück ich doch eigentlich beim Hausbau hatte ... mit meinem Schwager/Schwester zusammen zu bauen ... das Grundstück weit unter dem Bodenrichtwert erhalten zu haben ... die Prozente beim Materialkauf ... fürs ganze Haus habe ich für Fliesen nur 5.000 € ausgegeben (und ich habe viele Fliesen als Sohn eines Fliesenlegers im Haus) ... nun die Neufinanzierung des Hausbaukredites, was die Tilgung um 6 Jahre verkürzt ...
Ich arbeite hier und da für einen Bauingenieur in einem Minijob ... ohne das dort verdiente Geld wäre es so manches Mal ziemlich eng geworden ...
Jetzt gerade habe ich eine für mich ordentliche Gehaltserhöhung erhalten, mit der ich eigentlich nicht so wirklich gerechnet hatte.
Es läuft ... wieso sollte ich also trauern ... :)

Gute 24 h
Olaf

(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Re: 4000 Euro in einer Nacht...
« Antwort #18 am: 19 Februar 2019, 15:09:27 »
Das ist zweifelsohne die richtige Denkweise die du da an den Tag legst, leider kann ich das derzeit aber noch nicht umsetzen.
Du fragst: "Wieso also sollte ich trauern?"
Bei mir ist die Denkweise - "hätte ich nicht diesen scheiß gemacht, hätte ich 4000 € mehr, mit denen ich dies und das machen könnte".
Wie gesagt, ich muss mich in meinem Leben jetzt nicht wahnsinnig einschränken aufgrund dieser Sache, bekomme aber den Gedanken, was man doch alles schönes hätte kaufen können mit dem Geld bzw. was für einen Wahnsinnsurlaub man hätte machen können nicht aus dem Kopf. Und ich fürchte, das wird in den nächsten Wochen / Monaten auch noch eine Weile so anhalten...

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Online Olli

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Re: 4000 Euro in einer Nacht...
« Antwort #19 am: 19 Februar 2019, 15:35:42 »
Hi!

Ich denke da positiver: Der Gedanke wird abnehmen ... :)
Gute 24 h
Olaf

(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Re: 4000 Euro in einer Nacht...
« Antwort #20 am: 19 Februar 2019, 15:44:31 »
Na hoffen wirs, ich werde hier regelmäßig über meine Gemütslage berichten.
Aber durch die Geschichte mit meinem Hund, die jetzt gerade ganz aktuell ist (obwohl es ja eine zusätzliche, große Belastung für mich ist) wurde mir auch wieder klar, dass es im Leben viel wichtigeres als Geld gibt. Ohne hier den riesen Bockmist, den ich gebaut habe, verharmlosen zu wollen.

Re: 4000 Euro in einer Nacht...
« Antwort #21 am: 22 Februar 2019, 16:09:18 »
Gut eine Woche ist meine Glanztat nun her. Natürlich gehts mir heute besser als zum gleichen Zeitpunkt vergangene Woche, aber ich wache noch immer jede Nacht auf und hab sofort den Gedanken im Kopf, was ich da bloß angestellt habe. Werde wohl noch einiges an Zeit brauchen, um damit abzuschließen.
Mit der RA-Kanzlei aus Leverkusen habe ich heute auch kurz telefoniert, aber wie geahnt keine sonderlich guten Nachrichten bekommen - außerhalb von PayPal stellt es sich derzeit sehr schwierig dar und man muss letztlich die Urteile zu bereits laufenden Verfahren abwarten. Ich glaube aber, dass das nix werden wird...
Ansonsten war ich heute beim Tierarzt, mit meinem Großen siehts nicht sehr gut aus, er hat stark abgenommen, will nicht mehr laufen, laut TA hat er vermutlich auch noch Krebs. Ich werde mich wohl darauf einstellen müssen, dass unsere gemeinsame Zeit bald endet. Und das ist natürlich viel schlimmer als verlorenes Geld...

Re: 4000 Euro in einer Nacht...
« Antwort #22 am: 01 März 2019, 18:54:14 »
Nach gut einer Woche melde ich mich hier wieder mal zu Wort...
Es hat sich seither wieder ein bisschen was getan, insgesamt aber nicht zum positiven.
Das Thema Spielen ist seit meinem Blackout praktisch keines mehr, auch wenn mich der hohe Verlust in der kurzen Zeit noch immer sehr schmerzt.

Mein weiterhin viel Größeres Problem ist mein Großer. Es ist inzwischen sicher, dass er Leukämie hat und es für ihn keine Hilfe mehr gibt. Die einzige Frage ist gerade nur noch, wann ist der richtige Zeitpunkt, um es zu beenden.
Habe die letzten Tage unheimlich viel geheult - Benny ist für mich kein Hund, er ist der mit Abstand beste Freund den ich je hatte und eigenltich wie mein Kind. Ich weiß nicht, ob das jemand hier verstehen kann, aber so ein Tier kann einem wirklich so viel geben, was einem Menschen teilweise eben nicht geben können. Aber leider muss ich mich hier meiner Verantwortung stellen und es Benny in seinen letzten Tagen noch so irgendwie so schön als möglich zu machen...

Ich weiß, bin jetzt ziemlich OT, aber ich schreibe hier eben meine mich beschäftigenden Gedanken auf.WIe gesagt, an die Meisterleistung von vor 2 Wochen denke ich auch immer noch täglich, aber es ist ob der Ereignisse mit meinem Hund einfach extremst in der Hintergrund gerückt.

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Offline NW

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Re: 4000 Euro in einer Nacht...
« Antwort #23 am: 01 März 2019, 19:21:02 »
Ich kann das sehr gut nachvollziehen, will garnicht dran denken wenns bei Sam mal soweit ist. Zum Glück ist er erst 7 jetzt..

Ist halt ein Familienmitglied wenn man soviele jahre zusammen lebt, jedes tier hat ja auch genau wie wir einen eigenen Charakter und man wächst da schon sehr zusammen,  vor allem da tiere eben ehrlich sind und nicht so falsch wie viele Menschen heute..

Tut mir sehr leid für dich,  kann mich da sehr gut reinversetzen :(


Re: 4000 Euro in einer Nacht...
« Antwort #24 am: 05 März 2019, 08:35:17 »
Wollte euch nur auf dem Laufenden halten - musste gestern meinen Großen einschläfern lassen - er konnte kaum mehr alleine aufstehen, wollte nichts mehr fressen, hatte Blut im Kot (sowieso nur noch Durchfall seit Tagen). Cortison hat leider nichts bewirkt und eine Chemo wollten wir ihm nicht antun.
Noch vor gut zwei Wochen hat mich der Verlust der 4000 Euro enorm geschmerzt (und es ärgert mich natürlich noch immer), aber der Verlust meines Seelenhundes ist noch mal eine ganz andere Nummer, nichts wird mehr sein wie vorher.
Ans Spielen hab ich seit dem 14.02. keinerlei Gedanken verschwendet und tue es weiterhin nicht, auch wenn ich hier noch regelmäßig reinschaue und mitlese.

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Offline Gonzo

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Re: 4000 Euro in einer Nacht...
« Antwort #25 am: 05 März 2019, 08:51:33 »
Du hast mein Mitgefühl und hast richtig gehandelt ihn zu erlösen,  bei unserem Kater war es vor 1 1/2 Jahren ähnlich, dachten er hat sich verschluckt stattdessen krebs 2 Tage später mussten wir ihn mit 9 Jahren erlösen lassen.

Du hast was gutes getan  du hast ihn nicht leiden lassen, die Lücke die hinterlässt wird nicht geschlossen werden, aber in deinen Gedanken wird immer bei dir sein.

Ich hab damals nicht im Traum daran gedacht mit dem Zocken aufzuhören.

Sei stark, ich wünsch dir alles Gute.

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Offline NW

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Re: 4000 Euro in einer Nacht...
« Antwort #26 am: 05 März 2019, 09:26:01 »
Mein Beileid  :'(

Re: 4000 Euro in einer Nacht...
« Antwort #27 am: 05 März 2019, 09:49:29 »
Auch von mir herzliches Beileid :'(

Re: 4000 Euro in einer Nacht...
« Antwort #28 am: 05 März 2019, 11:01:32 »
Tut mir sehr leid.😪

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Online Olli

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Re: 4000 Euro in einer Nacht...
« Antwort #29 am: 05 März 2019, 11:22:11 »
Hi!

Mein Beileid zum Verlust Deines Freundes.

Er erinnert mich gerade an unseren Familienhund Chico, der mich ab meinem 5. Lebensjahr 14 Jahre lang begleitet hat.
Auch ihn mussten wir einschäfern lassen, da er bereits mehrfache Schlaganfälle hinter sich hatte und keine Besserung in Aussicht war.

Während die Anderen den Raum verließen, hielt ich seinen Kopf - streichelte und tröstete ihn, während die Spritzen gesetzt wurden.
Gerade jetzt wieder sehe ich im Geiste in seine hilfesuchenden Augen, als wäre es erst gestern gewesen.
Gute 24 h
Olaf

(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

 

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