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Meine Geschichte und Ängste

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Re: Meine Geschichte und Ängste
« Antwort #15 am: 21 Februar 2019, 13:22:14 »
Ja von 01.02 bis zum 12.2 hatte ich eine spielpause wenn man das so nennen darf aufgehört hatte ich ja nicht wirklich... seitdem habe ich nicht mehr eingezahlt hätte aber auch abgesehen von einer paysafecard auch nicht die Möglichkeit... habe mein Kontokarte auf Arbeit verstaut.

 Ich möchte aber auch wirklich nicht einzahlen.
Der Druck der immer kommt ist sehr merkwürdig.
Es ist nicht das ich spielen das den Druck macht... ich will nicht mal und habe auch keine Lust aber irgendwas in mir sagt immer du könntest jetzt spielen... ganz merkwürdig irgendwie...

Also es war alles bezahlt nur auf 2 Briefe warte ich noch... das muss dann noch bezahlt werden aber das Geld dafür ist auf dem Konto.
Zumal habe ich den neuen Job und noch einen Nebenjobs wobei ich auf 2000 netto kommen müsste...
Die monatlichen abzahlraten für meine Schulden sind
300 targobank
280 mein auto
150 mein Freund
50 meine Mama
Und 250 der privatkredit

Wenn ich mich genau an den abzahlplan halte dann bin ich in 7 Jahren schuldenfrei. Der Kredit geht natürlich am längsten.
Meine Schwester hat ein Sparkonto für mich eingerichtet wo monatlich eine Summe draufgeht die ich dann nutzen kann falls mein Auto kaputt ist oder ich nehme das Geld um sondertilgungen zu machen.
Einen Teil von 150 lässt sie mir im Monat zum weggehen für Kino oder sonstiges.
Sie meinte sie trägt nur Sorge dafür das alle Rechnungen immer bezahlt werden und ich meine Schulden loswerden  die 150 Euro sind für mich um auch Spaß am leben zu haben. Wenn ich der Meinung bin die verspielen zu müssen, dann muss ich das tun. Ich muss selbst wissen was mir wichtig ist.

Das gibt mir ein gutes Gefühl und sie hat recht... ich habe die 150 Euro um mir eine Freude zu machen. Und genau das wollte ich doch.  Aufhören zu spielen um mein Geld für mich nutzen zu können. Neue Schuhe oder ein Ausflug mit meinem Freund und der kleinen. Also werde ich das brav befolgen und auch das Geld nutzen für mich und meine Familie. 

Habt ihr Erfahrungen wie lange ihr euer Konto abgegeben habt?
Solange ich die Schulden habe auf jeden Fall. Aber der Druck hält wohl auch nach Jahren noch an... ich denke ich bin in Gefahr wenn ich irgendwann meine ganzen Schulden abbezahlt habe. Dann habe ich ja wieder mehr als genug zur Verfügung quasi.

Liebe Grüße

*

Online Olli

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Re: Meine Geschichte und Ängste
« Antwort #16 am: 21 Februar 2019, 14:22:56 »
Hi Scrime!

7 Jahre sind schon sportlich für ein Geldmanagement :)

Warte mal ab ... Du wirst selber merken, wann Du Dich gefestigt fühlst das Ganze wieder selbst in die Hand zu nehmen.
Beim kleinsten Zweifel ... einfach beibehalten ...
Gute 24 h
Olaf

(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

*

Offline taro

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Re: Meine Geschichte und Ängste
« Antwort #17 am: 21 Februar 2019, 16:29:30 »
Moin Scrime,

Die Geldverwaltung abzugeben führt zu keiner Entwicklung in der Genesung. 
Ich habe mir nie den Zugang zum Geld abgeschnitten. Ich habe meinen Fokus darauf gerichtet mein Leben wieder zu bekommen.  Solange ich das gründlich und furchtlos gemacht habe, war spielen keine Option.
Als die Furcht kam, kam der Rückfall  aber auch der hat mir auf meinen Weg nur geholfen, war mir doch mit einmal bewusst, das das Spielen mir mein Leben immer wieder weg nimmt. Ich konnte nun furchtlos weitet gehen.

Taro
<editiert wegen wiederholter Provokation; Olli>

Re: Meine Geschichte und Ängste
« Antwort #18 am: 21 Februar 2019, 23:08:25 »
Ja das stimmt 7 Jahre ist eine sehr lange Zeit

Heute kam ein Brief ich soll noch eine Rechnung bezahlen... nun bin ich wieder ziemlich Down... habe gerechnet und komme nächsten Monat warscheinlich nicht so auf einen grünen Zweig und kann alles bezahlen.

Was würdet ihr mir empfehlen?
Ich kann höchstens eine bersicherung vertrösten aber die 17 Euro reißen mich nicht raus 
Es fehlen knapp 200 Euro die ich nicht vertrösten kann weil ich diesen Monat schon erst zu spät bezahlt hatte und im Rückstand war.


Re: Meine Geschichte und Ängste
« Antwort #19 am: 22 Februar 2019, 01:39:02 »
So ich habe bis ebend grade eine Auflistung gemacht was ich bis wann noch bezahlen muss... also nächsten Monat wird echt sehr sehr knapp...
Danach die Monate sehen toll aus... das volle Gehalt vom Minijob und der neue Job.
Mein Hauptproblem sind momentan meine Finanzen  alles dreht sich nur darum... und ich muss ehrlich sagen ich habe absolut nicht den Drang zu spielen. Ich weiß wenn ich nächsten Monat überstehe dann kann ich locker meine Schulden tilgen und sogar eine Menge zur Seite legen. Es sind zwar fast 900 Euro im Monat an Schulden zu tilgen aber das kann ich verkraften... lieber schnell viel weg als wenig und ewig abbezahlen. Nur der Kredit dauert halt sehr lange leider. Erging es euch auch so das der suchtdruck nachgelassen hat als ihr finanziell "stabil" wart? Oder wird er trotzdem so extrem durchkommen wie bisher als ich nie wusste wie ich was zahlen sollte? Kann mir da jemand Erfahrungen schildern?

Ich freue mich wirklich immer sehr über eure Antworten vielen Dank.

Habe mich auch dazu entschlossen meinem Freund alles zu erzählen sobald ich den neuen Job angetreten habe und es finanziell wieder besser aussieht. Für eine Therapie bin ich leider noch nicht bereit habe aber mit meiner Schwester die Abmachung getroffen sobald ich doch nur ein wenig spielen sollte dann begebe ich mich in Therapie. Ich sehe die Finanzen als Grund weshalb ich spiele. Wenn die finanzielle Belastung weg ist und ich trotzdem spiele dann sieht sie es auch als umumgänglich. Ich denke da hat sie recht.

Liebe grüße

*

Online Olli

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Re: Meine Geschichte und Ängste
« Antwort #20 am: 22 Februar 2019, 06:46:29 »
Hi Scrime!

Prima, dass das mit dem Geld doch noch klappt.

Ich schreibe Dir, weil Du etwas machst, was so viele machen.
Du stellst Bedingungen auf ...
Generell ist das ja nicht unbedingt schlecht.
Doch schauen wir uns diese Bedingungen doch mal an:

Du möchtest Dich Deinem Freund offenbaren, wenn sich die Situation entspannt hat.

OK, Du möchtest also Erfolge vorweisen. Und wenn das nicht klappen sollte? Wenn irgend etwas dazwischen kommt?
Behälst Du dann diesen Standpunkt bei und verschiebst die Offenbarung immer weiter in die Zukunft?
Wäre Dir damit wirklich geholfen?
Und was, wenn er irgendwann erfährt, wie lange Du ihm das alles verschweigst? Wie wir er sich fühlen? Was wird er denken?

Dann das Klassische: Wenn ich wieder auch nur ein bißchen spielen sollte, dann hole ich mir Hilfe.
Nun, wenn Du ein wenig spielen wirst, dann wirst Du diesen Gedanken auch wieder verwerfen, weil es ja eben nur ein bißchen ist.

Beide Bedingungen sind der Versuch eines Selbstschutzes mit der Konfrontation potentieller negativer Gefühle.

Deiner Genesung hilft es aber auch nicht den Hauch eines Bißchens.
Hier gehst Du Risiken ein, die Dir unterm Strich nur schaden, egal ob die Bedingung gut ausgeht oder nicht.

Gerade in der Anfangszeit der Abstinenz, so habe ich die Erfahrung gemacht, brauche ich Input von aussen.
Meine bisherigen Erfahrungen haben mich ja spielen lassen - also benötige ich neue Erfahrungen, die mich davor bewahren können.
Ja, da können auch mal negative Gefühle auftauchen, wenn ich mich intrinsisch mit mir beschäftige oder mich nach aussen trage.
Es überwiegen aber die Vorteile mich selbst verstehen zu lernen.
Dann kann ich nämlich gerade, wenn ich nur "ein bißchen" spielen möchte intervenieren.
Und diese Erfolge führen dann zu weiteren Distanzierungen.

Therapie ... das hört sich gleich wie eine dicke Keule an ...
"Legen Sie sich auf die Couch und machen Sie sich nackig ..."

Nichts da ... wenn Du eine Therapie in Anspruch nehmen möchtest, dann entscheidest immer noch Du, ob Du die Hilfe annehmen möchtest oder nicht  - zu jeder Zeit.
Aber vielleicht muss es ja gar nicht eine Therapie sein? Vielleicht reicht es Dir schon, wenn Du regelmäßig in eine SHG gehst?

Auf jeden Fall solltest Du etwas tun, BEVOR der worst case eintrifft - meinst Du nicht?
Gute 24 h
Olaf

(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

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Offline taro

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Re: Meine Geschichte und Ängste
« Antwort #21 am: 22 Februar 2019, 08:05:53 »
Ich sehe die Finanzen als Grund weshalb ich spielen gehe.....
Liebe grüße

glaub ich nieeee....
dann hättest du ja nie angefangen, mit Spielen ist immer weniger Geld da. Im Nachbartadeq glaubt NW das spielen sei alternativlos,  weil er das Geld brauchte.
Jetzt ist das Spielgeld auch weg, was fehlt ist das alternativlose.
Der Grund für das spielen findet ausschließlich im Gefühl und im Kopf statt. Die Finanzen habe so oder so damit herzlich wenig zu tun.

Taro
<editiert wegen wiederholter Provokation; Olli>

*

Offline NW

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Re: Meine Geschichte und Ängste
« Antwort #22 am: 22 Februar 2019, 09:18:47 »
Watt ?

Welche Alternative hätte ich denn gehabt ausser bis März warten ? Richtig, keine..

Die 200 weniger machen mich weder arm, noch ändert sich was am März.

Finde aber du kannst das so überhaupt nicht vergleichen weil ich a nicht mehr komplett am Anfang stehe und mich lange beobachtet habe und b bei den letzten malen überhaupt nie wieder summen verspielt habe die mich in extreme probleme gestürzt haben, dieses ganz extreme ist bei mir 7 jahre her..


So und da du mich hier mit einbringst, bleibt mir nix über als meine Meinung zum spielen aus finanziellen Gründen hier zu schreiben, obwohl das sicher nicht unbedingt sinnvoll hier ist. Ist halt meine beobachtung bei mir selbst, mich zieht auch nur noch der finanzielle Aspekt, der evtl gewinn dorthin, bzw komme ich nur dann überhaupt wieder auf die idee, hinziehen tut mich dort schon lange nix mehr, das war aber mal ganz anders und damals ging es wirklich nur darum zu spielen, ich weiß leider deine Geschichte nicht und ob du überhaupt mal über den punkt hinaus warst dass das spielen an sich dich nicht mehr juckt !?

Das Argument des ersten spielens ist doch völlig schwachsinnig, natürlich war das nucht der grund anfangs dorthin zu gehen, das war eher langweile, neugier, wie auch immer...

Aber man hat halt schon öfter mal tausend eu plus mit nach hause genommen und noch viel öfter hatte man paar hundert drauf die man nicht abgedruckt hat, NATÜRLICH funktioniert der langfristige gewinn nicht, wäre aber jemand nicht süchtig und würde nicht spielen wie ein anfänger, ist ein möglicher gewinn von paar hundert eu eben nicht bei 1 oder 5% , der kann in dem individuellen einzelfall bei 95% sein, kann bei uns süchtigen aber auch bei uns süchtigen bei 0,000000000001% sein.
Total ungefestigt ist klar wo die fahrt endet, passiert aber erst durch den kontrollverlusst dessen man sich bewusst sein muss und nicht schon zuhause..

Natürlich können einen finanzielle dinge dorthin gehen lassen, ob es sinnvoll ist oder nicht ist doch ne ganz andere frage und natürlich macht finanziell gefestigt sein es bedeutend leichter nicht mehr zu gehen.

Re: Meine Geschichte und Ängste
« Antwort #23 am: 22 Februar 2019, 09:30:39 »
Watt ?

Welche Alternative hätte ich denn gehabt ausser bis März warten ? Richtig, keine..

Die 200 weniger machen mich weder arm, noch ändert sich was am März.

Nein: Nicht richtig

Du hättest folgender Alternativen gehabt.
Bis März warten (hast du ja selbst erwähnt)
Dich von Anfang für ein Motorrad entscheiden, welches deinen finanziellen Möglichkeiten im Februar entsprochen hat.
Dir das fehlende Geld von der Bank oder von Freunden leihen

Alles besser als spielen

Doch: Es ändert sich was im März. Dir fehlen weitere 200 €

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Offline taro

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Re: Meine Geschichte und Ängste
« Antwort #24 am: 22 Februar 2019, 10:13:45 »
Moin NW ,

sorry das ich Deinen Namen hier erwähnt habe, es überschritt sich nur das Thema. Zu Deiner Frage den alternativen. Ich brauche 200 € und hab Sie nicht was hab ich für Möglichkeiten. Die Zeiten liegen der Annahme zugrunde das ich mich nah der Heimat befinde.

Illegal 200 €, maximal 15 Minuten
Legal 200 € maximal 1 Stunde mit viel Ärger im Nachgang.
Das gleiche mit wenig Ärger maximal 2 Stunden.

In Deinem konkreten Fall würde ich mich aber einfach in Verzicht üben und mich über die 200 € freuen die Dir jetzt fehlen.
Deine Erinnerung vom hohen Gewinn trügen Dich, das ist nur der kleine Teil der vielen 200 € die ich noch habe und Du nicht mehr.

Taro
<editiert wegen wiederholter Provokation; Olli>

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Offline NW

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Re: Meine Geschichte und Ängste
« Antwort #25 am: 22 Februar 2019, 10:32:36 »
Das ist schon klar und das trügt mich auch nicht, natürlich kann das langfristig niemals funktionieren, das hab ich aber auch geschrieben..

Meine Erinnerungen zeigen mir auch keine hihen gewinne, sondern ganz klar die Katastrophen bei dauerhaftem spiel. Aber auch einmalige Gewinne und diese abzusprechen ist doch unsinn.

Mein ,,ist stand" ist doch immer neu,  jetzt bei 2500 plus, letzte Woche bei 2700 plus. Fehlen tun 300€, bzw jetzt 500.

Ist es realistisch 300 zu gewinnen ? Ist es unmöglich ?
Was sagst du ? Völlig unmöglich und total verrückt das zu denken ?

Natürlich, wenn ich vorher 30.000 verloren habe bin ich danach immernoch 29.700 im minus und die Rechnung geht absolut null auf, das ist mir doch klar. Aber die 30.000 minus hab ich so oder so und die 300 plus hätten mir heute geholfen und sind auch der Grund warum ichs riskiert habe, das ist einfach so.
Natürlich sind es jetzt 30200 minus, aber eben keine unkontrollierten 32.700. Ist das nicht auch ein erfolg ?

500 zu gewinnen ist mir nun auch zu unrealistisch und ich lasse es daher nun auch wieder..

Du verdienst in einer std legal 100€ ?
Mit was ?
Ich arbeite für dich für 20 und du kannst 80 behalten an den Wochenenden, was hältst du davon ?

War das wirklich ne ehrliche Aussage oder schwachsinn ?
Ich würde an deiner stelle dann nix anderes mehr machen, soviel verdient hier nichma nen arzt  ::)

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Offline taro

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Re: Meine Geschichte und Ängste
« Antwort #26 am: 22 Februar 2019, 10:54:08 »
Moin NW,

mein Tagessatz beträgt 1200 €, aber nur für gut Kunden. Normalerweise bekomme ich Honorar Das Geld bekommt aber mein Chef.

Ich habe aber nicht von Arbeit gesprochen sondern von Geldbeschaffung,  das ist ein wesentlicher Unterschied.

Am einfachsten und wenig Stress, Pfandhaus, abgeben Geld bekommen Motoradfahren, später auslösen.

Habe ich aber noch nie gemacht.
Die anderen Möglichkeiten erzähl ich dir nicht. Als ich gespielt habe musste ich mir ständig Geld beschaffen. Legal, illegal,  scheißegal.

Taro
<editiert wegen wiederholter Provokation; Olli>

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Online Olli

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Re: Meine Geschichte und Ängste
« Antwort #27 am: 22 Februar 2019, 11:19:14 »
Hi NW!

Zitat
Natürlich sind es jetzt 30200 minus, aber eben keine unkontrollierten 32.700. Ist das nicht auch ein erfolg ?

Du kaufst jetzt das Motorrad. Dann setzt Du Dir ein neues Ziel, für das gespart werden muss.
In einem halben Jahr ist es dann fiktiv bald soweit. Und es fehlen wieder ein paar hundert Euro.
Also versuchst Du es noch einmal - irgendwann muss es ja klappen rein statistisch gesehen.
Du verlierst, bist nun auf 30.400 € Verlust angekommen.
Wieder ein halbes Jahr später - wieder eine neue Anschaffung - wieder der Gedanke an den Gewinn - und dieses Mal klappt es ...
Zack sind nur noch 29.700 Miese auf dem geistigen Konto.
Bei der nächsten Anschaffung fehlt Dir nun ein größerer Betrag. Vielleicht lohnt sich ja dann auch ein größerer Einsatz?
Sagen wir 500 €? Es klappt nicht ... Miese nun 30.200 € ...
Nun greift bei der nächsten Anschaffung die Mathematik ... bei 2 von 3 Mal hat es anfangs funktioniert.
Nun einmal wieder nicht ... also stehen die Chancen nun 50 / 50 dass es klappt?
Ach Sch...ss drauf, ich versuche es einfach ... Ergebnis: Die Miesen belaufen sich nun schon auf 30.700 €.
Aber beim nächsten Mal klappt es bestimmt ... es muss einfach klappen ... Miese: 31.500 €
...

Das ist Chasen in Zeitlupe ...

Wie viele Monate hast Du die Anschaffungen in Summe nun schon hinauszögern müssen?
Wie viel Zeit hast Du mit einer Tätigkeit ausgefüllt, die Dir gar keinen Spaß macht?
Wie viel Gedankenschmalz hast Du mit Trauer und Wut über Dich selbst produziert?

Es gibt nur eine Alternative: Abstinenz gepaart mit Geduld.
Damit kommst Du immer schneller ans Ziel.
« Letzte Änderung: 22 Februar 2019, 12:22:54 von Olli »
Gute 24 h
Olaf

(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

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Offline NW

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Re: Meine Geschichte und Ängste
« Antwort #28 am: 22 Februar 2019, 11:31:51 »
Das ist doch quatsch..

Kann bei anderen sacgen auch komplett verzichten, du weißt garnicht auf was ich alles verzichte was andere als wichtig erachten..

Motorrad ist halt zucker für meine Seele und ich hoffe doch das ich nicht ewig alternativlos bleibe..

Macht mir null aus zu warten und anzusparen sonst hätte ich doch schon die erste erarbeiteten 500 gesetzt statt erst 2700 anzusparen, das ist doch wieder völlig an den haaren zusammengesponnen..

Kann dort halt nun nicht mehr arbeiten weil ernen anderen fest eeingestellt hat weil ich ja nicht täglich kann. War also stillstand und am Endergebnis hat sich nun doch nix geändert..

Ich denke wir belassen es langsam mal dabei, vor allem in treads von anderen.

Sorry an Scrime und alles gute für dich :)

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Offline taro

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Re: Meine Geschichte und Ängste
« Antwort #29 am: 22 Februar 2019, 12:09:54 »
Wärst Du wirklich Navi würde ich Dir die 500 € geben damit Du noch heute krusen könntest, bist Du aber nicht.

Mach was Du willst, aber mach Dir nichts vor.

Taro
<editiert wegen wiederholter Provokation; Olli>

 

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