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Sammelklage durch Prozessfinanzierer

  • 16 Antworten
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Sammelklage durch Prozessfinanzierer
« am: 10 Mai 2019, 23:41:57 »
https://www.tt.com/ticker/15632231/prozessfinanzierer-nimmt-online-casinos-ins-visier

Zwar in Österreich aber in Deutschland wäre so was auch vorstellbar

Re: Sammelklage durch Prozessfinanzierer
« Antwort #1 am: 11 Mai 2019, 02:50:05 »
Hat das whdg nicht auch vor?

Re: Sammelklage durch Prozessfinanzierer
« Antwort #2 am: 11 Mai 2019, 15:13:02 »
Richtig, genaue dieser Sammelklage, bin ich dabei mich anzuschliessen...es geht um knapp 30.000 oder mehr.

Ich warte nun auf alle ein und auszahlungstabellen der onlinecasinos

Mit 2 Casinos bin ich am Schreiben zwecks ausergerichtlicher einigung (70% der Einzahlungen)...

KK Zahlungen werden auch Rückgebucht.

Der Anwalt meinte ich solle alle Belege der letzten 30 Monate vorbereiten. (Bank/KK/Casino Tabellen der Einzahlung)

In Österreich ist es verdammt kompliziert..bin gespannt was hierbei rauskommt.

Da der Anwalt meinte 3 Wochen sind noch Zeit um die Unterlagen hochzuladen, nehme ich an das es kurz danach losgehen wird.

LG Ano

Re: Sammelklage durch Prozessfinanzierer
« Antwort #3 am: 12 Mai 2019, 22:01:58 »
Hallo habe das Forum heute entdeckt und hätte paar fragen. Spiele seit 11 jahren sportwetten per Sofortüberweisung/klarna. Ist es bei mir auch sinnvoll das geld zurück zu fordern weil ich kein casino sondern nur Sportwetten spielte. Danke für die Antworten

Re: Sammelklage durch Prozessfinanzierer
« Antwort #4 am: 12 Mai 2019, 22:49:15 »
Hallo habe das Forum heute entdeckt und hätte paar fragen. Spiele seit 11 jahren sportwetten per Sofortüberweisung/klarna. Ist es bei mir auch sinnvoll das geld zurück zu fordern weil ich kein casino sondern nur Sportwetten spielte. Danke für die Antworten

per Gesetz zählen Sportwetten auch als Glücksspiel. Also sollte es Rückerstattung geben, gibt es keine Unterscheidung ob Sportwetten oder Casino; wobei bei Sportwetten es glaube ich es etwas komplizierter ist. Aber in der Summe gelten die gleiche Regeln für Casino und Sportwetten.

Re: Sammelklage durch Prozessfinanzierer
« Antwort #5 am: 12 Mai 2019, 23:50:13 »
@anonym wie hast du das mit der außergerichtlichen Einigung mi den OC gemacht? Was war deine Argumentation? Wir ist der Stand?

VG
« Letzte Änderung: 12 Mai 2019, 23:54:46 von Manu123 »

Re: Sammelklage durch Prozessfinanzierer
« Antwort #6 am: 13 Mai 2019, 00:24:54 »
@anonym wie hast du das mit der außergerichtlichen Einigung mi den OC gemacht? Was war deine Argumentation? Wir ist der Stand?

VG

Spar dir die Mühe, die Casinos werden nichts rausrücken.
Kein Support via P. N.
Meine Beiträge spiegeln lediglich meine Meinung zu diesem Thema wieder, und sind keine Aussagen mit rechtlicher Verbindlichkeit.
Eine genaue Einschätzung kann nur ein Rechtsanwalt geben.

*

Offline holger

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Re: Sammelklage durch Prozessfinanzierer
« Antwort #7 am: 13 Mai 2019, 00:46:13 »
Die Casinos lachen dich aus.....

Re: Sammelklage durch Prozessfinanzierer
« Antwort #8 am: 13 Mai 2019, 18:25:26 »
@ Manu

Noch habe ich keine Rückmeldung (außer "Ihre Anfrage ist in Bearbeitung"...) ..5 Tage bis jetzt vergangen

Bei diesem Casino weiss ich das ösrerreichischen Spielern seit 03/18 verboten war dort zu spielen, dennoch durfte ich nach dieser zeit weiter 4000 euro dort ausgeben...somit erhoffe ich mir zumindestens hier ein ausergerichtliches Angebot seitens dennen.

Ich habe mich darauf bezogen das es in österreich nur einen legalen onlinecasino lizenzbesitzer gibt der glückspiel betreiben darf. Das deren MGA Lizenzen in österreich nicht gültig sind und somit hier nicht den österreichischen spielern zur verfügung gestellt werden dürfen usw...

Es gibt bereits Casinos die Österreich erst vor kurzem aus Ihrer auswahl entfernt haben oder Ihre hinweise auf deren Hompage anführen das man sich nicht registrieren kann, genau diese dinge werden diesen MGA Trollen auch zur last gelegt werden...

Sobald es hierzu news gib werde ich diese verögmffentlichen.

Zu einem Casino habe ich mich direkt bei der MGA beschwert, jedoch lag der vorfall länger als 2 Jahre zurück und kann daher nicht im sinne der europaeischen verbraucherbeschwerde gegen den gewerbetreibenden gesehn werden...

Auch wenn die Cadinos nichts rausrücken sollten oder lachen wie der vorposter hier seine Zeile dazuträgt, mir ist es wichtig aktiv etwas für die Rückerstattung zu tun.

Mir sind lieber 50% aussergerichtlich als mit verfahren und von 1 bis zu 5 Jahren auf das Geld warten zu müssen/können.

Ausergerichtliche Kommunikation ist weder verboten noch hat es irgendeinen einfluss auf das spaetere gerichtliche Verfahren (in meinem Falle Sammelklage..demnäcbst)

Bei Mir sind etwa 10-15 Casinos beteiligt wo es um eine ungefaehre Gesamtsumme von zwischen 30 bis 40k geht...ich bin noch dabei alle einzahlungslisten zu erhalten

LG Ano
« Letzte Änderung: 13 Mai 2019, 18:28:57 von Anonym89m »

Re: Sammelklage durch Prozessfinanzierer
« Antwort #9 am: 14 Mai 2019, 13:57:03 »
Das es sich hierbei um eine Angelegenheit aus Österreich handelt habe ich nicht gelesen sorry, dann viel Glück das sie was Auszahlen werden, aber idr kommt da nichts bei rum.
Die werden ggf. auf die AGB verweisen das jeder Spieler selbst verantwortlich ist, das Problem daran ist dass die Mitarbeiter den scheiß den die Firmen vorgeben auch noch glauben.

Vor kurzem eine Mail im Postfach gehabt :

Sehr geehrter Herr XYZ,

es ist eine Frecheit wie Sie an uns herrantreten und uns illegale Dienstleistungen unterstellen, diesen Vorwurf lassen wir uns nicht gefallen und werden dies zur Anzeige bringen.




Mit freundlichen Grüßen

xyz
Rechtsabteilung des ... Casinos.

Ich war kurz davor einen Notarzt zu rufen weil, ich keine Luft mehr bekommen habe. :D :D :D :D :D :D :D :D :D :'(

Meine Antwort darauf war:

Sie können sich ggf. auch gleich selbst Anzeigen weil Sie in Deutschland illegales Glücksspiel betrieben haben.
Verfahren gegen den Spieler wegen der Teilnahme am illegalen Glücksspiel werden regelmäßig eingestellt, viel Erfolg.

Die Affen können machen was sie wollen und keiner unternimmt was...


« Letzte Änderung: 14 Mai 2019, 13:58:44 von Rofl1312 »
Kein Support via P. N.
Meine Beiträge spiegeln lediglich meine Meinung zu diesem Thema wieder, und sind keine Aussagen mit rechtlicher Verbindlichkeit.
Eine genaue Einschätzung kann nur ein Rechtsanwalt geben.

Re: Sammelklage durch Prozessfinanzierer
« Antwort #10 am: 14 Mai 2019, 20:54:14 »
Hey,

bin mehr oder minder neu in diesem Forum und hab' bereits einiges über Chargebacks u.Ä. gelesen. Da ich auch in Österreich wohne, wäre für mich AdvoFin naturgemäß der Anspruchpartner.
Meine Frage ist nun: lohnt es sich für mich, mich bei der Sammelklage zu beteiligen oder kann da einiges auch nach hinten losgehen (habe logischerweise keine juristischen Vorkenntnisse).
Weils vielleicht nicht uninteressant ist: Es würde sich um ungefähr 3400€ auf "bet-at-home" handeln.

Liebe Grüße

Re: Sammelklage durch Prozessfinanzierer
« Antwort #11 am: 15 Mai 2019, 07:46:11 »
Hallo Ovino,

sicher lohnt es sich.... Bei ausergerichtlich behalten sie 19% ansonsten 37...dennoxh wieso sollte es sich nicht lohnen einen teil zumindest zurück zu bekommen?

Juristische Vorkenntnisse werden auxhvgarnicht vorausgesetzt deswegen übernimmt ja Advofin den ganzen Prozess inkl Kosten.

Du hast nicht zu verlieren...

1. annmelden
2. über den link das formular mit der vollmacht hochladen und alle einzahlungen oder bankbelege
3. abwarten

Im gegensatz zu mir oder anderen ist dein Verlust eher gering, WENN du ab ab SOFORT aufhörst zu spielen.

LG Ano

Re: Sammelklage durch Prozessfinanzierer
« Antwort #12 am: 16 Mai 2019, 06:40:50 »
Nur mal so als Info, die Sammelklagen bei Erfolg würden diese Zahlungsunternehmen zerstören.

So ein Zahlungsunternehmen hat kein großes Vermögen - es leitet das Geld ja nur weiter. Büro gemietet, Server gemietet, hohe Personalkosten - am Ende würde so eine Sammelklage nach Abzug der Anwaltsgebühren vielleicht 5-10% der Forderung befriedigen.

Wer zuerst kommt mahlt zuerst.

Re: Sammelklage durch Prozessfinanzierer
« Antwort #13 am: 16 Mai 2019, 07:19:11 »
Nur mal so als Info, die Sammelklagen bei Erfolg würden diese Zahlungsunternehmen zerstören.

So ein Zahlungsunternehmen hat kein großes Vermögen - es leitet das Geld ja nur weiter. Büro gemietet, Server gemietet, hohe Personalkosten - am Ende würde so eine Sammelklage nach Abzug der Anwaltsgebühren vielleicht 5-10% der Forderung befriedigen.

Wer zuerst kommt mahlt zuerst.

Von was träumst Du Nachts?

Re: Sammelklage durch Prozessfinanzierer
« Antwort #14 am: 16 Mai 2019, 07:26:51 »
Das würde ich auch nicht so stehen lassen wie Verlier2 behauptet. Diese Anbieter sind Großunternehmen mit Standorten (zumindest angemeldet) in den einzelnen Ländern. Für solche Fälle werden Rückstellungen gebildet und die werden nich nur minimal Verdienste dran haben. Soweit mir bekannt bekommen Sie gebühren pro Transaktion und entsprechende Pauschalen der Auftraggeber.

Hinzu kommt das die Muttergesellschaft bestimmt bei so einem Riesenprozess mit ins Bot genommen wird, was den Pot bestimmt auch entsprechend erhöht. Natürlich wird solch ein Unternehmen auch Insolvenz (falls es das in AT auch gibt) beantragen falls es abzuschätzen ist das langfristig kein Gewinn mehr auch über andere Kanäle erwirtschaftet wird (eher unwahrscheinlich die haben zigtausend Transaktionen am Tag...). Jedoch obliegt es ja auch dem entsprechenden Gericht wie der Sachverhalt aufgefasst wird und wen Sie (mit) belangen.

 

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