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Rückforderung Paypal und KK Umsätze

Begonnen von holger, 16 März 2019, 01:41:40

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Bei Kreditkartenzahlungen müsste man den Merchant Category Code überprüfen, 7995 müsste ja geblockt sein, ein anderer wäre Geldwäsche.
Bei Curacao-Casino ist der Code immer ein anderer, da werden irgendwelche Fakeshops als Zahlungsabwickler zwischengeschaltet um die Zahlungsblockade zu umgehen.

Wenn Fakeshops zwischengeschaltet werden, bitte unbedingt den Kreditkartenbetreiber informieren. Das haben die nicht gerne. Ich habe vor längerer Zeit so einen Fall American Express gemeldet und die haben prompt reagiert. Der Spieler hat das Geld zurück bekommen und die Geschäftsbeziehung zu dem Fake Shop und dem Anbieter wurde beendet.  Nutzt aber alles nix, wenn man nicht spielfrei wird und bleibt!!!
LG Ilona
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Die anderen beiden Kreditkartenanbieter interessiert dies nicht, ein Chargeback wurde von meiner Bank abgelehnt, meine vorgelegten Beweise wurden ignoriert, obwohl klar Geldwäsche vorliegt. Da wurde u.a. damit argumentiert Leistung erbracht etc. der Fakeshop war in Nigeria, um 13 Uhr war ich Tanken um 14 Uhr war ich dann wohl in Nigeria .

Hatte Kontakt mit dem compliance von M und fraud Abteilung,  nie wieder was gehört von denen.

Noch 3 Wochen bis zur Verjährung...ich schau schon täglich in den Briefkasten :o

Zitat von: BadSlot am 16 September 2022, 07:56:40
Die anderen beiden Kreditkartenanbieter interessiert dies nicht, ein Chargeback wurde von meiner Bank abgelehnt, meine vorgelegten Beweise wurden ignoriert, obwohl klar Geldwäsche vorliegt. Da wurde u.a. damit argumentiert Leistung erbracht etc. der Fakeshop war in Nigeria, um 13 Uhr war ich Tanken um 14 Uhr war ich dann wohl in Nigeria .

Hatte Kontakt mit dem compliance von M und fraud Abteilung,  nie wieder was gehört von denen.

Ich habe meine alten Zahlungen von damals durchgeschaut. Mir ist das ebenfalls damals schon aufgefallen. Auch sind die Transaktionen in Dollar verbucht.
Zitat von: Ilona am 15 September 2022, 12:46:34
Wenn Fakeshops zwischengeschaltet werden, bitte unbedingt den Kreditkartenbetreiber informieren. Das haben die nicht gerne. Ich habe vor längerer Zeit so einen Fall American Express gemeldet und die haben prompt reagiert. Der Spieler hat das Geld zurück bekommen und die Geschäftsbeziehung zu dem Fake Shop und dem Anbieter wurde beendet.  Nutzt aber alles nix, wenn man nicht spielfrei wird und bleibt!!!
LG Ilona

Geht das immer noch oder ist es schon zu spät? In meinem Fall war es Mastercard. Aber laut meinen Recherchen im Internet kümmert es wohl wirklich nur American Express.
Gibt es irgendwelche direkten Kontaktmöglichkeiten zu Mastercard (ohne über die Bank zu gehen)? Ich würde dies trotzdem gerne melden auch wenn das Geld wohl weg ist.

Grüße






Gehen tut es nur bei Amex bei V und M ist es verschwendete Zeit sich damit auseinander zu setzen.

In Deutschland hast Du kein Erfolg wenn Du der Bank mitteilst, dass Du die Zahlungen für Online-Glücksspiel ausgegeben hast obwohl deine Kreditkartenabrechnung etwas anderes aussagt, der BGH hat hier saubere Arbeit geleistet und unterstützt hier die verbotenen Anbieter.
Zahlung per Kreditkarte autorisiert = Pech gehabt . Die Banken haften für 3DS autorisierte Zahlungen und bleiben evtt. auf dem Geld sitzen.

Auf der Kreditkartenabrechnung steht irgendein Anbieter der deine Kreditkarte belastet hat, im Internet ist dieser jedoch nicht zu finden, oder existiert in Form eines Fakeshops.
Beim Chargeback kommt es darauf an, ob Du die Dienstleistung erhalten hast oder nicht oder ob der Betrag doppelt belastet wurde oder nicht. Sofern dir für das Zocken ein Schuhkauf belastet wurde, müsstes Du die Rechnung dafür einreichen, da du diese jedoch nicht hast, hast Du pech gehabt. Ein Perfekter Ort für Geldwäsche.

Kann mir jemand beantworten, was noch mal am 4. September für einen Termin war?

Da werden die Schlussanträge aus C-440/23 vorgetragen, sofern nicht wieder was verschoben wird.

Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 02 September 2025, 09:16:08
Da werden die Schlussanträge aus C-440/23 vorgetragen, sofern nicht wieder was verschoben wird.
Judgment Day 😁😁😁
Da ich kein Anwalt bin spiegeln meine Posts lediglich meine eigene Meinung wieder.

Hallo zusammen,

hat hier überhaupt schon einmal jemand erfolgreich eine Rückforderung gegenüber einem Kreditkartenanbieter geltend machen können?

Mit Blick auf die bisherigen Beiträge in diesem Thread scheint es ja sehr unterschiedliche Erfahrungen zu geben. Viele Beiträge sind zudem schon einige Jahre alt, sodass ich unsicher bin, wie realistisch ein solches Vorgehen heute noch ist. Gerade vor dem Hintergrund das heute einige Zahlungen zusätzlich per 3D-Secure autorisiert werden müssen.

Gerade bei der Nutzung illegal operierender Online-Casinos tauchen in den Kreditkartenabrechnungen häufig unterschiedliche ,,Payment Agents" oder zwischengeschaltete Zahlungsdienstleister auf. Teilweise erscheinen die Zahlungen dann nicht direkt als Casinozahlungen, sondern unter anderen Händlerbezeichnungen.

Mich würde daher interessieren:

Hat jemand hier tatsächlich erfolgreich ein Chargeback oder eine Rückforderung über den Kreditkartenanbieter durchsetzen können?


Ich wäre dankbar für konkrete Erfahrungen, da ich aktuell versuche einzuschätzen, ob ein Vorgehen überhaupt realistisch ist oder ob dieser Weg in der Praxis meist scheitert.

Das geht nicht mehr. Deswegen sind die Beiträge auch so alt.

#236
@claudiarth
Die Rückforderung funktioniert nicht. Man sollte aber der Kreditkartenfirma unbedingt melden, wenn in deren Abrechnungen Phantasieshops aufgeführt werden, statt der Namen der Onlinecasinos. Die brechen in der Regel die Geschäftsbeziehung zu dem Casino dann ab und evtl. lässt sich etwas auf dem Kulanzweg regeln. Die Namen etablierter Zahlungssysteme sollen ja Seriösität vorspiegeln. Solche Fälle kann man auch der BaFin melden. Werde aktiv, das hilft dir auch beim Weg aus der Sucht.
Für weitere Fragen kannst du dich auch an einen der einschlägigen Anwälte nennen.
Alles Gute
Ilona
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Hallo zusammen,
ich stehe aktuell vor einer Chargeback-Situation mit meiner Kreditkarte bezüglich Einzahlungen bei einer bekannten Offshore-Casino-Gruppe und wollte euch nach euren Erfahrungen und Einschätzungen fragen.
Zu meiner Situation:
 Die Einzahlungen: Es geht um eine Summe von knapp CHF 7.000, die über meine Kreditkarte auf Offshore-Casino-Seiten eingezahlt wurde.
 Gefälschte Händlernamen (Transaction Laundering): Auf meinen Kreditkartenabrechnungen tauchen völlig fremde Händlernamen auf (z. B. getarnt als angeblicher Tierbedarf-Laden, Musik-Store oder diverse Dienstleister), die rein gar nichts mit Glücksspiel zu tun haben.
 Ignorierte Spielersperre: Ich habe schriftliche Beweise dafür, dass ich mich bei der Casino-Gruppe explizit per E-Mail für eine Spielersperre gemeldet hatte. Diese wurde vom Betreiber ignoriert, und stattdessen wurden mir weitere Bonusangebote geschickt, woraufhin es zu weiteren Einzahlungen kam.
Der bisherige Ablauf mit dem Kreditkartenanbieter:
1. Mein erster Erstattungsantrag wurde pauschal abgelehnt mit der Standard-Begründung, dass die Zahlungen per SMS-Code (2FA / 3D-Secure) freigegeben wurden.
2. Ich habe daraufhin einen ausführlichen, juristisch begründeten Widerspruch eingereicht. Darin habe ich klar auf Transaction Laundering (Kreditkarten-Regelverstoß durch falsche Merchant-Codes), die Täuschung über die wahre Identität des Vertragspartners und die missachtete Spielersperre hingewiesen.
3. Der Kartenanbieter hat schriftlich bestätigt, dass mein Fall nun von der Fachabteilung / Spezialabteilung manuell geprüft wird. Seit knapp 2–3 Wochen warte ich jetzt auf die finale Stellungnahme.
Meine Fragen an euch:
1. Hat jemand von euch schon einmal einen Chargeback-Fall durchgefechtet, bei dem Zahlungen als andere Händler (Transaction Laundering) getarnt waren?
2. Wie hat euer Kreditkartenanbieter auf den fundierten Widerspruch reagiert? Kam es zu Teilerstattungen, Vergleichen oder einer vollen Rückbuchung über das Mastercard-Netzwerk?
3. Wie lange haben solche manuellen Prüfungen durch die Fachabteilung bei euch gedauert?
Ich freue mich sehr über eure Rückmeldungen, Tipps oder Erfahrungsberichte!

Hallo,
ich habe vor vielen Jahren für einen Klienten eine Rückforderung bei American Express erreicht. Auf der Kreditkarten-Abrechnung stand ,,Men Watches". American Express hat das geprüft, die Geschäftsbeziehung zu dem ,,Shop" abgebrochen und den Betrag erstattet. Es ist allerdings bekannt, dass Amex sehr korrekt ist.
Dein Weg ist aber richtig. Gib ihnen noch eine Woche und frag dann nach dem Stand der Bearbeitung.
Viel Erfolg! Und Hände weg vom Glücksspiel!
LG Ilona
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Hey Ilona,
danke für dein Rückmeldung.

Für mich ist dieser Prozess sehr wichtig und ich kann es irgendwie nicht einschätzen, ob ich Erfolg haben werde oder nicht. Ich lebe in der Schweiz und es geht um CornerBank. Hast du da schonmal Erfahrungen gemacht ? Wie gesagt ich habe für alle Argumente Beweise und lege es auch offen. Wenn nach dem Einspruch wieder ein Nein vom der Bank kommt melde ich mich bei der Schweizerischen Bankenombudsman. Ich mache mir Riesen Hoffnungen und hoffe das Schritte sich lohnen.

Liebe Grüße

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