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Rückforderung Paypal und KK Umsätze

Begonnen von holger, 16 März 2019, 01:41:40

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#165
ich kann es nicht nachvollziehen, vorallem im zeitalter der hochtechnologie, dass gerichte behaupten der Kreditkartenbetreiber wüsste nicht ob das geld für legales oder illegales glücksspiel einbezahlt wird.
Es kann doch nicht schwer sein, die Zahlungen nur für Unternehmen freizuschalten, die in der Whitelist drin sind. Da muss ein Azubi sich hinsetzen und halbe Stunde nur ein Datenbank anlegen mit legale Anbieter. Alles andere muss blockiert werden.
Oder Sie machen es sich noch einfacher, in dem Sie während der Errichtung der Akzeptanz für die Zahlung ein Abgleich mit Whitelist vornehmen und wenn das Unternehmen in der Whitelist nicht drin ist, gar nicht die Zahlungen erlauben.
So einfach ist das. Und sollte die Whitelist aktualisiert werden, muss der Kreditkartenbetreiber gar nicht prüfen. Das Unternehmen, das neu aufgenommen wurde meldet sich bei der Kreditkartenfirma und bittet um Freischaltung.

Es gibt noch 100 andere Möglichkeiten. Aber es ist einzig die Gier der Mächtigen auf Kosten von süchtigen. Und die deutschen Gerichte unterstützen dies duruch ein Schulterklopfen. Einfach nur krank.

Die Banken können jegliche Zahlungen die mit Casino / Glücksspiel in Verbindung stehe Sperren. War bei meiner VISA Card der Fall die Bank hat für 6 Monate alle Zahlungen gesperrt wenn ich im Casino zahlen wollte. Der deutsche Staat ist eine Lachnummer es leiden immer nur die kleinen in diesem Fall die dummen Glücksspieler!

@MSchmitz85
Das tut mir sehr leid. Hast du denn richtig gute Beweise vorgelegt? Gab es z.B. Auszüge vom Spielerkonto?
LG Ilona
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Bluesky@gluecksspielsucht.bsky.social

Durch wen wurdest du denn vertreten?

Hallo zusammen ging es hier um KK Zahlungen ??
Meine Beiträge spiegeln lediglich meine Meinung zu diesem Thema wieder, und sind keine Aussagen mit rechtlicher Verbindlichkeit.
Eine genaue Einschätzung kann nur ein Rechtsanwalt geben.


Ja, es waren KK-Zahlungen an ausschließlich ein Online Casino, keine Sportwetten. Ein absoluter "ganz einfacher und eindeutiger" Musterfall. Alle Beweise wurden erbracht und auch nicht in Frage gestellt. Die Bank hat die Summe sogar "akzeptiert" indem sie die zusammenfassende Excel-Liste um ca. 1 T-Euro korrigiert hat. ;D Einziges Argument des Richters war, die fehlende Möglichkeit feststellen zu können, ob es illegales Glücksspiel war. Ich habe seit einem Jahr nicht mehr gespielt und die Klage bei immensen Kosten für uns alle durchgezogen. Leider fehlte es dem Richter offensichtlich an Mut, ein entsprechendes Urteil zu fällen. Bin jetzt mal "gespannt" wie es in der Urteilsverkündung verschriftsprachlicht wird. Alles Mist....

Glaube nicht das es dem Richter an Mut fehlt sondern eher an Unwissenheit oder Lustlosigkeit.

Solange das nicht vor dem BGH handelt wird es immer unterschiedliche Urteile geben....
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Das Paradoxe dabei ist doch, das es kein legales Onlineglückspiel in Deutschland gibt wenn man nicht gerade in SH wohnhaft ist! Vor allem noch dann, wenn eine Bank noch extra Gebühren berechnet..
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@mschmitz85

hast du gegen die Bank geklagt oder der Kreditkarten-Betreiber?

Gegen die Bank als Herausgeber der Kreditkarte

Also nehme ich an, dass die Auszahlungen nciht gegengerechnet wurden. So hat man eh keine Chance auf eine erfolgreiche Klage.
Sagen wir z.B Max Mustermann hat 50.000 € über die Jahre ausgezahlt aber 90.000 € einzahlt.
Es wäre vermessen als Streitsumme 90.000 € zurückzufordern.

Ich war zwar blöd genug zu spielen, aber nicht mit dem Backstein gepudert. Natürlich wurden Einzahlungen und Gewinne (Auszahlungen) gegengerechnet. Mein Fall galt bis heute als "Musterfall" auf dessen Ausgang alle Augen gerichtet waren!

wurdest du von einem  Anwalt vertreten, der in der Branche bekannt ist? Also wenn dein Fall wirklich so beispielhaft ist und alle Nachweise sauber sind, dann sollten wir doch uns zusammenschließen dass du in die nächste Instanz gehen kannst. Ich finde aber die Akte sollte durch einen Unabhängigen geprüft werden. Was haltet ihr von der Idee?

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