ONLINE-Selbsthilfegruppe | Samstags von 19 Uhr bis 21 Uhr

Brauche mal nen Rat.....

Begonnen von Andreas79, 17 Oktober 2011, 17:57:21

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Guten Tag zusammen,

nach langer Zeit meld ich mich auch noch mal zu Wort!!!

Mir gehts soweit ganz gut. Bin weiterhin Spielfrei wodrauf ich mächtig Stolz bin.
Nachdem ich im November einen Antrag auf eine Stat. Therapie gestellt habe , habe ich auch mein Leben geändert. Hab meine Post , Rechnungen usw. sortiert und gewisse probleme beseitigt. Hab jetzt noch eine Baustelle die ich unbedingt bis Ende des Jahres begleichen wollen würde. Mal sehen ob es klappt.

Ab Mittwoch habe ich Urlaub und das ganze bis zum 02.01.2012. Freu mich schon drauf!!!

Wünsche euch einen schönen 3.Advent und einen Schönen Sonntag!!!

Gruß

Hallo Zusammen,

nach langem Kampf da ich so nen netten Hausazrt habe *kotz* habe ich nun meinen Termin für die Ärztliche Untersuchung erhalten bei der Deutschen Rentenversicherungskasse!!! 02.04.2012 und dann mal sehen was Sie da sagen!!!

Gruß

#17
Hallo Andreas,

da scheint aber was schief gelaufen zu sein. Normalerweise läuft die Beantragung so:

1. Du gehst zu einer Beratungsstelle, die prüfen zusammen mit dir, welche Behandlung in Frage kommt
2. Kommt eine stationäre Therapie in Frage übernimmt die Beratungsstelle die Beantragung. Dazu füllst du den Antrag aus, den haben die meistens vorliegen. Die Beratungsstelle schreibt einen Sozialbericht. In dem Bericht empfiehlt die Beratungsstelle auch eine bestimmte Klinik. Es gibt bundesweit ein gutes Dutzend Kliniken, die sich auf die Behandlung Glücksspielsüchtiger spezialisiert haben. Der Hausarzt schreibt dann den Arztbericht und die Krankenkasse füllt auf dem Antrag ihren Teil aus. Wenn alle Unterlagen zusammen sind, schickt die Beratungsstelle sie an die Rentenversicherung.
3. In der Zwischenzeit nimmst du in der Beratungsstelle an einer Motivationsgruppe teil, nimmst einzel- und/oder Paargespräche wahr oder besuchst eine Selbsthilfegruppe.

Was war bei dir anders? Wurde dein Antrag abgelehnt? Musst du deshalb zur Rentenversicherung? Was ist da noch zu retten? Sollte es eine Ablehnung geben, kannst du Widerspruch einlegen.

Erzähl doch mal.

LG Ilona


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Hallo Ilona,

dann werd ich mal was dazu schreiben!!!

Ich habe vor 3 Jahren eine ambulante Therapie gemacht die ich nach 1,5jahren beendet habe. Aus meiner Sicht hat Sie nichts gebracht da andere Themen behandelt wurden sind als das Hauptproblem. Das Thema ist für mich auch abgehakt.
Letztes Jahr bin ich bei meinem Hausarzt gewesen um eine Statsionäre Reha zu beantragen aber er meinte das wird nicht klappen. Ein Tag später bin ich dann zur Rentenversicherungskasse gefahren und habe dort einen Antrag gestellt was auch ok war laut der Beraterin. Dadrauf hin mußte ich zur Krankenkasse und meine Krankenakte holen und mein Hausarzt sollte auch ein Befund schreiben was er aber nie getan hat. Die RVK hat Ihn mehrmals aufgefordert aber nichts tat sich. Dann habe ich bei der RVK angerufen und mal gefragt wie der Stand der Dinge ist und ein Tag später hatte ich Post von denen das ich am 02.04 zu einer Ärztlichen Untersuchung muß dies bezüglich. Alles etwas kompliziert aber wichtig ist für mich das es seinen Weg geht und ich so hoffe ich eine Statsionäre Therapie machen kann!!!

Hoffe hab Dir etwas geholfen mit meinem Bericht!!!

Gruß

#19
Hallo,
ich will mal kurz schildern,wie es damals bei mir gelaufen ist,um an eine stationäre Therapie zu kommen.
1. Schritt war das Vorstellen in einer Suchtberatungsstelle.
Dort wurden mehrere Sitzungen abgehalten.Danach wurde dann ein Sozialbericht vom Therapeuten geschrieben.
2. Schritt war,daß ich mehrere Termine bei einem ärtzlichem Psychologen hatte,der dann daraufhin einen Artzbericht über meinen Krankheitsverlauf geschrieben hat.
3. Schritt Ausfüllen der Antragsformulare durch die Suchtberatungsstelle und Bestätigung durch die Krankenkasse.
Alles weitere hat dann die Suchtberatungsstelle in die Hand genommen (Antragsübersendung an den Rentenversicherungsträger etc.).

Daraufhin wurde vom Rentenversicherungsträger eine psychosomatische Klinik vorgeschlagen,die auch Spielsucht behandelt.(Ich konnte mir das also nicht aussuchen,wie in der Suchtberatungsstelle gesagt.Dort wurde die Klinik in Bad Hersfeld angeraten).Der Kontakt zur Klinik und die Übersendung der Papiere wurde ebenfalls durch die Rentenstelle übernommen.

Alles war im Januar 2009 abgeschlossen.Nach telefonischer Kontaktaufnahme mit der Klinik konnte ich dann durch relativ glückliche Umstände (ein Patient war abgesprungen)im März 2009 meine 3-monatige Therapie in Wiesen/Sachsen beginnen.Bei mir ist sicher alles optimal gelaufen,so daß es keinerlei Probleme gab.Sicher ist dies nicht immer der Fall.In der Regel gibt es Wartezeiten von ca. 1/2 Jahr.Aber ich kann aus eigener Erfahrung zu solch einer stationären Therapie nur raten,da wirklich sehr tiefgründig nach den Ursachen geforscht wird und auch sehr viele Werkzeuge ins tägliche Leben nach der Therapie mitgegeben werden.Ich habe in diesen Wochen Dinge über mich erfahren,die mir vorher nie so bewußt waren.Ich habe heute noch gute Kontakte zu ehemaligen Patienten und fahre regelmäßig zu den Ehemaligentreffen,die die Klinkik zwei mal jährlich organisiert.Eine Garantie für Spielfreiheit ist eine solche Therapie aber auch nicht.Deshalb ist die Nachsorge auch sehr wichtig.

So....heute Post im Briefkasten. Antrag bewilligt!!! Klink auch bekannt seit heute!!!

Endlich mal was positives wieder!!!

Lieber Andreas,

das freut mich für dich! Alles Gute für die stationäre Therapie. Und lass mal wieder von dir hören.

LG Ilona
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Hallo Ilona,

werde bestimmt von mir hören lassen. Warte jetzt nur noch auf den Termin wann es los geht!!!

Lg

Rechne mal mit ein bisschen Wartezeit. Die Spezialkliniken sind derzeit alle ziemlich voll. 2-4 Monate kann das dauern. Oder du lässt dich auf die EILT-Liste setzen. Die wird in einigen Kliniken geführt. Es kommt ja immer wieder vor, dass jemand, der einen Termin hat, nicht erscheint. Dann wird kurzfristig jemand von der EILT-Liste einbestellt. Dann muss man aber innerhalb von 2-3 Tagen reisefertig sein.

LG Ilona
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Würde ich denke mal Arbeitstechnich nicht gehen bezüglich der EILT-Liste!!! Möchte Fair gegenüber meinem Arbeitgeber sein der mich bis heute unterstützt in jeder Hinsicht!!! Desweiteren möchte ich es meinem Sohn (5jahre) den ich alle zwei Wochen habe schonende beibringen. Wenn es wirklich 2-3 Monate dauern sollte werd ich die Geduld auch noch aufbringen!!!

So....

Mittwoch gehts nach Bad Fredeburg!!!

Alles Gute und lass von dir hören.
LG Ilona
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Hallo Ilona,

ja werde ich!!!

Gruß

Hi Andreas!

Alles Gute!
Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Hallo Olli,

Danke....Hab es heute meinem Sohn schonend erklärt!!! Das war ein Akt!!!

Gruß

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