ONLINE-Selbsthilfegruppe | Samstags von 19 Uhr bis 21 Uhr

Kraut und Rüben - querfeldein

Begonnen von Olli, 17 August 2023, 17:03:41

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Was würde ich nur ohne Euch machen ... :)

Lieben Dank, TAL!
Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Bis gestern bin ich auf Seite 69 vorgedrungen. Da beschwert sich ein Anlieger in Kleineichen, dass doch eigentlich nur geregelt ist, dass die Mayersche Gutsverwaltung sich um die Verlegung der gemeindlichen Wasserleitung zu kümmern habe. Tatsächlich aber bauten sie auch die Wege aus. Sowohl Bürgermeister, als auch Landrat, sehen da aber keine Bedenken. Sie sollen auch da die Wege ausbauen, wo sie das Geld von den Siedlern zurückverlangen können.
Sie sollten sich aber an die Ortsstatuten halten.

Darin wurde aber verwiesen auf eine Polizeiverordnung, die die Merkmale der erstmaligen Herstellung einer Straße definierte. Doch ... in den meisten Bereichen in dem Ortsteil gibt es gar keine Gehwege, die aber doch als Merkmale verlangt wurden ... Vielleicht werde ich ja noch fündig ... ansonsten ist dies eine Aufgabe für das Stadtarchiv.
Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Die Welt ist klein ...

Heute morgen rief mich eine Kollegin an. Sie machte mich auf so eine Nachbarschaftsseite aufmerksam. Dort fragt eine Dame an, ob jemand, wo die Straße letztes Jahr ausgebaut worden ist, Informationen zum Straßenbau hätte. In der Straße, die ebenfalls auf meinen Schrägluftbildern aus 1937 zu sehen sind und wo auch gerade gebaut wurde, seien doch schon einmal Straßenbaukosten erhoben worden.
Habe mich eben auf der Seite angemeldet und um ein Treffen gebeten.
Nun bin ich mal gespannt, ob wir eine Verknüpfung zu unserer Straße und dem Vorgehen der Gemeinde hin bekommen. Wenn dort auch "Bedingungen" an die Siedler gestellt wurden ... dann dürfte der "Wille der Gemeinde" wohl kaum noch zu leugnen sein. Dann bleibt aber immer noch die Frage, wieso auch dort damals die Straße nicht nach den Ortsstatuten und der aufbauenden Polizeiverordnungen gebaut worden ist.
Gab es hierzu einen Satzungsbeschluss?
Da hier bereits Leistungsbescheide erlassen sein müssten, kann sich die Stadt nun nicht mehr gegen Auskunftsersuchen wehren ... auch nicht um die Herausgabe interner Absprachen ... :)
Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Es hat sich noch jemand aus der Parallelstraße zu meiner eingeschaltet und möchte auch dabei sein beim Treffen mit der anderen Dame ... nicht dass wir hier nich einen gemeinnützigen Siedlungsnachfolgerverein gründen müssen ... :)
Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Hmmm ... jetzt sind 2 Tage rum, dass sie sich melden wollte ... Wenn sie den Bescheid schon hat, dann wird es ggf. schon eng ...
Oder aber sie verschließt lieber die Augen?

Die Planung hat sich nun auch eine Woche nicht gemeldet.

Ich habe ja noch die Vollmachten dreier Personen für eine Grundbucheinsicht. Da werde ich wohl mal den Enteignungsbeschluss von 1922 anfordern. Mal sehen, was da noch drinsteht, wenn er überhaupt noch existiert.

Auch das Stadtarchiv kann ich wieder anschreiben und nach einem Vertrag fragen, der die damalige Erbengemeinschaft ermächtigte, Straßenbaukosten zu verlangen von den Siedlern.

Mittlerweile weiß ich nämlich, dass die Anwendung des Ansiedlungsgesetzes mit seinen Bedingungen einem Erschließungsvertrag gleicht. Also nix von wegen Privatrecht ...

Voraussetzung war allerdings, dass sich beim Bau an die Ortsstatuten gehalten wurde. Hier kommt der alte Vertrag ins Spiel, den ich oben angesprochen habe. Daraus sollte ersichtlich sein, wie gebaut werden sollte. Vielleicht gibt es auch hier einen Hinweis auf den Fluchtlinienplan?

.....

Eben habe ich jemanden im EMailaccount auf die Ignorierliste gesetzt, der sich ... ja ... unflätig dem Forum gegenüber geäußert hatte. Nun, er ist frei so zu denken, wie er es mag, ich bin frei darin mir das dann anzutun oder auch nicht.
Ich wünsche ihm noch ein schönes Leben ...

.....

Letzte Woche im Meeting hatte ich auf ein Zoom-Meeting zum Thema innerer Saboteur aufmerksam gemacht. Referiert hatte da Casy D., deren Videos ich zumeist sehr schätze auf YT.
Das Hangout dazu hatte sie Mittwoch verschickt. Wir können es heute abend in der Gruppe ja noch mal durchgehen.

Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Puh ... was für ein Tag ...

Heute morgen habe ich es gemütlich angehen lassen ... bis eine der Nachbarinnen aus "nebenan" anrief. Ich hatte ihr eine Stunde lang am Telefon erklärt, wie das Erschließungsbeitragsrecht funktioniert und dann habe ich meine Erkenntnisse auch zu ihrer Straße präsentiert.

Heute Mittag hatte ich die Familie zum Essen eingeladen, zum Thai nach Bensberg. Wir alle waren einer Meinung, das Essen war saulecker und eindeutig zu billig. Direkt dort oben an der Einkaufsstraße sind die Mieten sicher nicht billig und es waren 4 Angestellte zu sehen. Für 7 Leute habe ich glatte 150 € bezahlt. Dabei war das Hauptgericht, 4 Vorspeisen und die großen Getränke.

Der junge Mann, der mich abkassierte meinte, ich hätte zu viel bezahlt, als ich das Trinkgeld dabeilegte. Er bekam große Augen, als ich meinte, das wäre schon richtig. Die Freude war ihm anzusehen.

Dann habe ich ein wenig hier geschmökert und habe um 18 Uhr das Zoom-Meeting mit den Nachbarn abgehalten. Eine wollte sich den Client nicht installieren und konnte uns so nur im Browser hören. Blöde, wenn ich extra ein Zoom-Meeting einberufe, um Dinge zu zeigen.

Naja, die eine wird nun eine Straßenanliegerbescheinigung einholen. Erst wenn die negativ ausfällt, dann kann sie anfangen, Daten zu sammeln. Wird jedoch erläutert, dass sie nicht mehr zu Erschließungsbeiträgen herangezogen werden kann, dann ist das schon mal Balsam für die Seele.
Sie machte mich auf jemanden aufmerksam, der hier Führungen macht. Er soll auch ein großes Archiv historischer Photos sein eigen nennen. Sie wird versuchen, mir den Namen zu ermitteln.

Die Andere kam aus einer anderen Straße und da muss ich einfach erst einmal die Unterlagen sehen, die sie gesammelt hat. Die Angaben waren alle etwas vage. Sie wirft mit Kopien in den Briefkasten, damit ich mir das alles ansehen kann.

Gerade habe ich erst noch die Wäsche gebügelt und das Bett neu bezogen und jetzt ... TADAAAAA ... schreibe ich einfach hier runter, was mit so einfällt.

Ich glaube ich esse nur ein Brötchen zu Abend ... das Mittagessen sättigt immer noch.

Morgen geht es wieder ins Büro. Eigentlich wollte ich eine Gebäudeeinmessung letzte Woche ferig bekommen, doch da waren zu viel Supportanfragen an mich. Unser Ex-Azubi hat noch nie Lagepläne gemacht und hat gleich 2 bekommen. Gut, sie sind einfach, doch wenn Du das noch gar nicht gemacht hast, dann ist jede Kleinigkeit ein Meilenstein.
Bei der Gebäudeeinmessung muss ich glatt auch noch mal schauen, wie das mit den Nutzungsarten funktioniert. Die des Gebäudes selbst geht schnell, doch da ist noch ein Bauteil dran ... Irgendwo habe ich da eine Liste, die ich erst wieder finden muss. Dann steht der Neubau nun auf einer Fläche eines Sportplatzes. Wie macht das Katasteramt das mittlerweile? Müssen wir da etwa noch mal nachmessen? Oder reicht ein Planung der Außenanlagen erst mal aus? Schließlich sind die Au0enanlagen ja noch gar nicht fertig?!
Blöde, dass ich da suchen muss und dann brauche ich es vielleicht Jahre nicht mehr ...
Egal ... bekomme es ja bezahlt ... :)

Eben bekam ich noch einen Schrecken. Der Rechner, an dem ich gerade sitze, ging aus und zeigte mir an, dass er keine Festplatte finden könne. Das Bios geöffnet und Prüfungen durchlaufen lassen ... keine Festplatte vorhanden.
Dann machte ich den Rechner aus und dann wieder an ... alles OK ... kurios ... Ich sah mich morgen schon in einen Laden fahren, um einen neuen Rechner zu kaufen. Azf jeden Fall sollte ich langsam aber sicher noch mal eine Sicherung meiner Straßenbaudaten vornehmen. Wenn da wirklich mal die Festplatte kaputt geht ... eieiei ...
Gute 24 h
Olaf


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Ich habe da ein ganz mieses Gefühl ...

Gestern erwähnte eine der Damen einen Herren, der wohl jede Menge Photos und ggf. auch andere Dokumente aus unserem Ort hat. Sie schickte mir dann abends noch einen Link. Dort wurde er in einem Flyer benannt und gelobt, dass er mit seinen 76 Jahren in 2023 so tolle Touren veranstaltete.
Ich schnappte mir die EMailadresse und verfasste eine Mail. Gerade sehe ich, dass sie unzustellbar zurück kam.

Ist er etwas verstorben? Rufe ich gleich eventuell die Witwe an und reiße Wunden wieder auf? Wenn sie mir sagt, dass ihr Mann verstorben ist, darf ich dann fragen, wo seine Unterlagen geblieben sind?

Heute Abend gehe ich da erst einmal vorbei und schaue, was an der Klingel des Hauses steht, wo er zumindest 2023 gewohnt hat ...

Gute 24 h
Olaf


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#382
Es ist 21 Uhr 23 und ich habe die Nase voll für heute. Ich habe heute nur ein paar Seiten geschafft, bei allen waren je 2 handschriftliche Briefe in Sütterlin. Also 1. Seite screenshotten, abspeichern als jpg. Dann Transkribus starten und Datei dort hineinziehen ... abwarten ... In der Zwischenzeit mit dem Scan eine PDF erstellen und den Inhalt der Übersetzung dort in ein Textfeld kopieren. Nun wurde meine Phantasie gefragt, denn zumeist muss ich das Ergebnis noch interpretieren und weitschweifend korrigieren. Das Ganze dann noch mal für die 2. Seite des Scans.
Ich habe eine Amtskarte von 1951, es ist also nicht das zur damaligen Zeit aktuelle Kataster. Das kam größtenteils noch aus Ur, also ab 1827 bis 1897. Viele der in den Lageplänen dargestellten Flurstücksnummern sehen aus wie ein Bruch ohne Zähler. Dies zeigt an, dass hier die im Nenner zu sehende Flurstücksnummer noch gemäß der Grenzen im Lageplan geteilt war. Überraschenderweise habe ich bisher noch jeden Lageplan in der Amtskarte wiederfinden und dort markieren können. Es werden definitiv nicht alle Unterlagen zu den damals entstandenen Archivaten auf der Karte eine Position finden. Doch schon jetzt ist erkennbar, dass hier die ganze Ecke besiedelt wurde.
Ich hatte ja schon an das Stadtarchiv eine weitere Anfrage gestellt, morgen werde ich erst mal das Grundbuchamt anschreiben und auch das Landesarchiv. Ggf. muss ich auch das Kreisarchiv suchen lassen.
Bei dem älteren Herren, der vielleicht gar nicht mehr lebt, war ich noch nicht ... jetzt ist auf jeden Fall zu spät dafür ... ich meine wegen der Uhrzeit ... :)
Gute 24 h
Olaf


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