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Spielsucht

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Re: Spielsucht
« Antwort #255 am: 23 Februar 2018, 15:23:55 »
Hallo harvey ich finde es so muttig von dir das du dich weiter mit dem Thema und mit dein Spielsucht weiter beschäftigen willst obwohl du nach 1 Jahr spielfrei bist. Das wünsche ich mir selber für mich. Weil ich kenn mich noch nicht genuk aus aber ich hoffe für mich das ich nach 1 Jahr noch in mein Kämpf gegen Spielsucht dabei bleib.

Re: Spielsucht
« Antwort #256 am: 23 Februar 2018, 15:53:00 »
Danke für dein Feedback Hybabyba!
Habe mir gerade mal dein Tagebuch durchgelesen. Herzlichen Glückwunsch zu den ersten geschafften Tagen! Darauf kannst du schon mal sehr stolz sein...
Du bist vielen "Mitstreitern" schon ein großes Stück voraus: DU hast dir dein Problem eingestanden und DU möchtest etwas daran verändern. Je früher dir alle einhergehenden Konsequenzen mit der Krankheit bewusst werden, desto erfolgreicher wird dein zukünftiger Weg.
Viel Erfolg weiterhin, ich werde aufmerksam mitlesen. ;)

Re: Spielsucht
« Antwort #257 am: 22 Februar 2019, 19:56:53 »
Hallo,
ich habe heute beschlossen zukünftig zock-frei leben zu wollen.
Ich habe bereits viel über das Zocken,mein Zocken, nachdenken dürfen. Und ich bin zu einem Fazit gelangt,was sehr, sehr einfach ist: Ich habe aktiv meine Sucht gepflegt, weil mein Selbstbild sagte: Ich bin süchtig. Also konnte mein Ich gar nicht anders als diesem Bild entsprechende Erfahrungen zu machen.
Wenn das so ist, dann kann ich auch ein neues Selbstbild erschaffen, das da lautet: Ich bin passiv süchtig und werde es wohl für immer bleiben.

Würdet ihr "alten Hasen" dem zustimmen?

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Offline andreasg

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Re: Spielsucht
« Antwort #258 am: 21 März 2019, 18:20:24 »
Hallo Süchtiger,

ich bin Andreas, ich bin Spieler und ich bin süchtig. So stelle ich mich in jeder Spieler - Selbsthilferunde vor. Damit will ich ausdrücken, daß ich ein Suchtpotential in mir trage, welches ich zwar zum Stillstand bringen kann, das aber in mir schlummert, wie glühende Lava im Vulkan.
Oft hilft es mir, wenn ich mir selber verdeutliche, daß ich Heute spielfrei bin, und diesen einen Tag zur Zeit nicht spielen brauche. Da ist dann keine Katastrophe, keine Euphorie so stark, daß sie mich direkt wieder zum Spielen verleitet.
Ich gehe regelmäßig in meine Selbsthilfegruppe der Anonymen Spieler (GA), besuche andere Gruppen außerhalb und auch andere Gemeinschaften, z.B. die Anonymen Alkoholiker (AA) bei deren Öffentlichkeitsmeeting eben die Besonderheit der Suchterkrankung, als ein lebenslange tödlich verlaufende Krankheit , die nicht besiegt, aber zum Stillstand gebracht werden kann.

schöne 24 Stunden
Andreas
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

 

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