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Name ist Programm

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Re: Name ist Programm
« Antwort #60 am: 23 Oktober 2020, 21:43:04 »
Hi!

Ich hab deinen Thread mal überflogen und irgendwie wirken deine Einträge für mich so, als würdest du dir damit Absolution erteilen wollen.

Spielen ist im Nachgang bei dir dann "doch nicht so toll". Warum tust du es dann?

Dass du dich wirklich um dich kümmerst und dir Hilfe holst scheint ja nicht der Fall zu sein?!

Was willst du denn wirklich, so richtig wirklich? Aufhören? Abstinent sein?

*

Offline Olli

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Re: Name ist Programm
« Antwort #61 am: 23 Oktober 2020, 22:02:58 »
Zitat
ich hab erstmal keine Antwort.

Ich schließe mich da somewhere an. Suche nach einer Antwort, egal wie sie ausfällt. Überprüfe einfach mal, was Dir so wirklich wichtig ist. Da gibt es ein hochtrabendes Wort für : Inventur des Inneren. So schwierig, wie es kingt, ist es aber nicht. Schaffe Dir selbst ein Bewusstsein für Deine Bedürfnisse, Deine Ziele und was Dir sonst noch so einfällt.
Dabei gibt es kein Richtig oder Falsch. Unser Leben besteht aus tagtäglichen Veränderungen, auch wenn sie uns manchmal gar nicht auffallen.  So kann ja heute etwas falsch sein und morgen schon richtig.
Gute 24 h
Olaf

(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Re: Name ist Programm
« Antwort #62 am: 03 November 2020, 19:57:27 »
Ich vermute mein Spielverhalten sieht im Grunde aus wie mein restliiches Leben auch  Ich weiß einfach nicht was ich eigentlich will. Ich bin offensichtlich auch nicht so klug wie ich dachte oder verhalte mich zumindest nicht dementsprechend.

Ich lese mir mein Tagebuch nochmal komplett durch und überlege dann, ob ich es weiterführe und welchen Sinn das haben soll. Ab und zu zu notieren, dass ich X gewonnen oder Y verloren habe dürfte nicht sinnvoll sein, das sehe ich auch an meinen Abrechnungen.

Ich verstehe mich selbst einfach nicht gut genug....

Ich lsse von mir hören....=)

Re: Name ist Programm
« Antwort #63 am: 04 November 2020, 11:40:37 »
Ich habe mein komplettes Tagebuch erneut gelesen und stelle fest:

Was ich da treibe bringt so nichts. Alles zu notieren war schon sinnvoll und hilfreich aber ich bin im Grunde nicht weitergekommen.

Einzig die schlechte Laune aufgrund größerer Verluste blieb aus. Einfach weil ich in letzter Zeit keine großen Beträge verloren habe.

Ich habe mich nur besser beobachten können und Verluste minimiert, mehr ist nicht passiert.

Ich mache immer wieder das gleiche...... ::)

*

Offline Olli

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Re: Name ist Programm
« Antwort #64 am: 04 November 2020, 13:53:17 »
Hi Patrick!

Ich denke, was Du hier durchlebst, kennt so mancher.
Du kannst Dich nicht zu einer konsequenten Abstinenz durchringen.

Wir hatten schon mal das Thema ganz kurz: Viele Spieler sind polytox.
Die verschiedenen Süchte teilen sich verschiedenste Merkmale. Daher wird von den Profis angeraten gleich alle auf einmal anzugehen.
Das klingt im ersten Moment, als sollte man als Anfänger gleich den Mount Everest besteigen.
Tatsächlich beeinflussen Nikotin und Mariuhana ja auch Dein körpereigenes Belohnungssystem. Die Synapsen werden weiterhin mit Dopamin etc.  überreizt und schreien nach weiteren Endorphinen. Sie haben also keine Chance auf Deinen einstigen normalen Level zu kommen, an den Du Dich wieder gewöhnen möchtest.
Da ist es logisch, dass Du den Versuchungen des Glückspiels nicht wiederstehen kannst.
Aber - Du drehst Dich dadurch im Kreis, wie Du ja selbst gemerkt hast.

Trotzdem hast Du durch Deine Einschränkungen in der Suchtausübung doch gemerkt, dass es Dir unterm Strich eigentlich besser geht. Die negativen Gefühle danach wurden weniger, weil Du weniger gespielt hast. Du konntest Schulden tilgen und fühltest Dich wohl dabei - warst stolz auf Dich!
Und was nun, wenn Du diesen entgültigen Schnitt nun machen würdest? Würden die positiven Erfahrungen nicht noch verstärkt?

Wie war das noch mit der Beratungsstelle? Warst Du da? Hast Du regelmäßge Beratungen?

Weisst Du, was eben mein erster Gedanke war nach dem Lesen Deiner Beiträge? :
Mein Gott, der Patrick liest sich ja ganz schön niedergeschlagen. Nicht, dass zu den Süchten nicht jetzt auch noch eine Depression dazu kommt ...

Passe auf Dich auf, Patrick und handele ...

Ich habe ca. 20 Jahre lang gespielt. Die letzten Jahre habe ich mich aber nicht getraut den Absprung anzugehen.
Als ich es dann getan habe, war es, und ich weiss, dass das nicht selbstverständlich ist ... sowas von einfach.
Ich habe es nie auch nur eine Sekunde bereut!

Gute 24 h
Olaf

(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Re: Name ist Programm
« Antwort #65 am: 09 November 2020, 18:52:21 »
Der Beitrag von Olli trifft es im Grunde schon ganz gut. Danke dir dafür. Die Idee mit den Depressionen ist auch nicht so weit hergeholt.

Ich komme zufällig auch aus dem Handel und werde daher mal "Inventur" aufgreifen. Heißt einfach gesagt ich mache folgendes:

Ich führe in meinem Laden eine Inventur auf Drogen durch und wundere mich über das Ergebnis. Dann wieder Drogen rein, nochmal zählen und das Ergebnis ist wieder ein anderes usw.

Bei einem Computer würde man das Mainboard laufen lassen und dann alle Komponenten nach und nach anschließen und gucken wann das Ding nicht mehr läuft. Das sollte ich auch tun nur weiß ich:

Die Bauteile Drogen, Glücksspiel, Unzufriedenheit etc. pp. muss ich sowieso ausbauen wenn der Rechner gut und schnell laufen soll. Mit Ihnen läuft er höchstens mäßig und geht viel schneller kaputt. Exakt das mache ich gerade jeden Tag....

Ich gehe mal in mich und gucke was ich aus dem Tagebuch hier mache. Danke jedenfalls für eure Antworten. Ich habe im Grunde dieselbe Vermutung wie Olli auch:

Ich muss von Zeitpunkt X an nicht mehr Rauchen, Kiffen und Zocken, in diesem Zustand ausharren und gucken wie ich darauf reagiere. Alles andere dürfte Zeitverschwendung sein. Das was ich halt bisher getan habe.. 

Um deine Frage zu beantworten:

Ich war natürlich in keiner Beratungsstelle oder dergleichen. Ich denke das war klar aber deswegen muss ich die Frage ja nicht ignorieren, sorry....
« Letzte Änderung: 09 November 2020, 19:00:04 von Peter Schmidt »

*

Offline Olli

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Re: Name ist Programm
« Antwort #66 am: 09 November 2020, 22:51:32 »
Hi Peter!

Alles gut ... wollte die Idee mit der Suchtberatung nur noch mal in Erinnerung rufen ... :)

Kürzlich, da Du das Wort erwähnst, komme ich wieder drauf, habe ich mir einen Kurzbeitrag auf YT über Unzufriedenheit angehört.
Mal sehen, was ich da noch zusammenkratzen kann. Er war sehr motivierend und ganz allgemein verfasst. Trotzdem habe ich mich darin während meiner Abspungzeit wieder gefunden.
Unzufriedenheit ist ein negatives - ein unangenehmes Gefühl. Sie schleicht sich ein und wird zunächst gar nicht mal wahr genommen. Dann fängt sie an zu wachsen und raubt mehr und mehr Lebensfreude.
Jahre bevor ich aufgehört habe, fing es genau so bei mir an. Damals ärgerte ich mich über die Automaten und realisierte gar nicht, dass die nur als Platzhalter für meine Person standen.
Das kam aber mehr und mehr durch. Trotzdem machte ich weiter - ich kannte es ja nicht anders und irgendwie wollte ich ja auch, dass mir das Glückspielen Spaß machte.
Irgendwann aber saß ich am Automaten und da war nichts mehr an. Das Einzige, was ich noch verspürte, war der Stress, den ich von einem Automaten zum Anderen hetzend hatte.

Im Beitrag hieß es, dass die Ursachen für die Unzufriedenheit oft einfacher zu beseitigen oder zumindest abzuschwächen ist, das der Schein es erst einmal wirken lässt.
Doch wie das nun mal so ist, ist es einfacher und es bedeutet auch keinen Aufwand das weiter zu betreiben, was man kennt, als Neues auszuprobieren, was man nicht kennt.
Aus meiner Sicht kann ich das auch nur bestätigen. Doch da war noch mehr: Wie sollte mein Leben denn aussehen ohne Automaten? Ich kannte ja jetzt nichts Anderes mehr, was mir derart Befriedigung verschafft hatte - wenigstens kurzzeitig. Da war also ein Gefühl im Spiel - Angst.

Wieso halte ich aber an etwas so derart fest, was mir schadet? Wenn ich die Unzufriedenheit erkenne, folgert doch zwangsläufig, dass ich ihr auf die Spur kommen muss.
Aus welchem Lebensbereich kommt sie? Wie wirkt sie sich aus? Erst im nächsten Schritt kann ich überlegen, was ich selbst ändern kann. Bis hierher habe ich ausschließlich gedankliche Arbeit betrieben. Ist das denn wirklich schon zu viel verlangt? Ehrliche Antwort - ja, das war es für mich! Denn irgendwie kam ich immer zu dem Schluss, dass ich unzulänglich bin.
Da ich mein Leben lang diese Rolle aber in der Familie innhielt, wollte ich nicht zu diesem Schluss kommen - es war ja dann die Bestätigung der Rolle.

Unzufriedenheit lässt sich durch nachdenken aber nicht auflösen. Ja, sie lässt sich erkennen, auf diese Art und Weise - das ist aber auch schon alles.
Wenn ich die Unzufriedenheit eliminieren möchte, dann muss ich ins Handeln kommen.
Damals habe ich versucht es allen Recht zu machen. Ich möchte es gar nicht mehr aufzählen, wie ich durch Fleiss, Stress und enormen Kraftaufwand versucht habe meine Rolle in der Familie zu ändern. Manchmal mag es ja reichen die äußeren Ursachen auf diese Art anzugehen. Ich wurde hier aber zum Ja-Sager. Es reichte eben nicht. Ich setzte meine Bedürfnisse in den Hintergrund. Ich schadete mir selbst. Im Grunde war ich fremdbestimmt!
Also musste ich doch über mich nachdenken. Ich musste erst einmal akzeptieren, dass ich so wie ich bin und so, wie ich mich selbst sehen wollte, gut bin.
Ich musste weg von dem Perfektionismus hin zur Akzeptanz meiner Fehler.

Das wusste ich damals alles noch nicht und trotzdem kam ich ins Handeln - ich spielte nicht mehr. Das war der allererste Schritt, der unwahrscheinlich viel Überwindung gekostet hat.
Diese Form der Überwindung habe ich bis heute beim Aufgeben des Rauchens leider noch nicht gefunden.
Ein paar Wochen später nach meiner Abstinenzentscheidung sickerte denn doch bei mir durch, dass ich mehr machen muss und sollte.
Wo sollte ich also frei über mich reden können? Unter Gleichgesinnten, war mir ganz schnell klar. Ein wenig Überredungskunst meines Schwagers und schon war ich dort.
Da sich meine Einstellung zu meinen Fehlern mittlerweile geändert hatte, war es auf einmal gar nicht mehr so schwer mich auf den Prüfstand zu stellen. Es ging darum mich in kleinen Schritten auszuprobieren.  Einen Schritt machen - und schauen, was passiert. Nächsten Schritt machen - wieder schauen, was passiert.
Mein Ziel ist immer noch die Zufriedenheit im Jetzt - was kümmern mich da meine Fehler von gestern, wenn ich diese heute nicht mehr mache?
Wie wurde es im Beitrag gesagt: Ich muss bereit sein für meine Lebensfreude auch einzustehen!
Das bedingt aber auch, dass ich mir meine Wertigkeit betrachte. Wie ernst und wie wichtig nehme ich mich eigentlich selbst?
Erst kürzlich sprach jemand davon, dass in den Foren nur noch Hobbypsychologen rumlaufen würden. Diese Person wehrt aber alles ab, was zu einer dauerhaften Abstinenz führt.
Er hat seinen Wert noch nicht eingesehen - schlicht und ergreifend ...
Wenn ich unzufrieden bin, dann muss ich meine Komfortzone des Bekannten verlassen - sonst ändert sich ja nichts. Schönes Beispiel hier ist Dein Rechner, den Du da beschrebst.

Unzufriedenheit kommt auch häufig durch Überforderung. Wenn z.B. der Job zu stressig ist, dann muss ich schauen, ob ich Teile davon nicht abgeben oder irgend etwas verändern kann.
Oft funktioniert das auch in kleinen Schritten, es muss nicht gleich die Aufgabe des Jobs bedeuten.
Überforderung ist mit Stress verbunden. Bei all meinen Aktivitäten damals, Job, Nebenjob, Vater in der Firma helfen Tag und Nacht, Vorstandsposten im Tambourcorps mit freiwilligen weiteren Aufgaben, lebte ich für diesen Stress. Den fand ich dann auch im Glückspiel.

Die krasseste Veränderung kam dann vor 7 Jahren, als es zur Trennung von meinen Eltern kam. Es hat mich unwahrscheinlich geschmerzt, doch es war das Beste, was ich machen konnte.

Oh jeh ... die paar Punkte aus dem Beitrag habe ich aber gaaaaaaaanz schön ausgeschmückt ... :) Man möge mir verzeihen ... ;)


 

Gute 24 h
Olaf

(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Re: Name ist Programm
« Antwort #67 am: 13 Januar 2021, 14:13:43 »
Heute mal wieder ein Eintrag:

Ich hab mich erstmal wieder gefangen. Seit dem 15.11 habe ich 2x an fast aufeinanderfolgenden Tagen gespielt:

1x 350+
1x 175+


Keine Ahnung ob und wie ich das jetzt bewerten soll. Ich denke ich lasse es einfach. Merkwürdig nur, dass ich 2x ins Plus kam und echt auch ausgezahlt habe.

Die neuen Glücksspielgesetze im Onlinebreich "vermiesen" mir meine Art zu spielen ohnehin. Ironischwerweise ist das wohl besser so.

Ansonsten habe ich eine neue Freundin, den Spaß am Kochen wiedergefunden, meine alte Verletzung heilt langsam aus und ich mache wieder mehr Sport.

Ich sch.... jetzt mal auf das bisschen gedaddel und gucke wieder nach vorne, so läuft es eigentlich ganz gut.

Ich danke Olli an der Stelle für seinen Beitrag. Ich werde nicht im einzelnen auf alles eingehen aber ich würde behaupten wir sind uns in vielen Dingen ähnlich, du bist einfach weiter als ich. Ich gehe mal einen Schritt nach dem anderen. Ich sollte vielleicht auch nicht einfach vor dem Glücksspiel fliehen, sondern auch gucken wo ich hingehe, warum und wie ich es dann schaffe lächelnd an jedem Geldspielgerät vorbeizugehen. Vorbeigehen gelingt mir sehr häufig aber offensichtlich nicht immer. Da man auch 8500 an einem Tag locker wegdrückt(die ich jetzt inzwischen angespart habe) bleibe ich vorsichtig und lasse mein Geld dort wo es sicher ist.

Re: Name ist Programm
« Antwort #68 am: 13 Januar 2021, 20:50:57 »
Heute mal wieder ein Eintrag:

Ich hab mich erstmal wieder gefangen. Seit dem 15.11 habe ich 2x an fast aufeinanderfolgenden Tagen gespielt:

1x 350+
1x 175+


Keine Ahnung ob und wie ich das jetzt bewerten soll. Ich denke ich lasse es einfach. Merkwürdig nur, dass ich 2x ins Plus kam und echt auch ausgezahlt habe.

Bewerte es besser erst gar nicht, vor allem nicht mit einem positiven Gefühl etwas gewonnen zu haben und es vielleicht gefühlt bewusster; mit einem subjektiv beurteilten neuen kontrollierten Verstand gehandhabt zu haben.  Denn auch wenn du da anscheinend sofort ausgezahlt hast:
Das ist kein Erfolg und wird wie wir doch alle wissen vor allem langfristig nie einer sein.

Diese Erfolge triggern einen doch wieder nur auf kurz oder Lang, man redet sich ein nun willensfähiger sein aber jede neue Einzahlung die folgen wird solltest du dir in Zukunft gut überlegen. Denn der Gedanke, nun alles zu beherrschen, ist fatal und widerspricht jeder Willensfähigkeit/Kontrollfähigkeit. Jede neue Einzahlung, auch die zuletzt mit inbegriffen, wären in Zukunft der direkte Beweis dafür, das du dies eben nicht beherrschen kannst und das Problem nicht begriffen und verstanden hast. Begründe es dir zudem bloß niemals selbst, also deinem Gewissen damit, das du ja nun 2 mal Profit gemacht hast und es dir direkt ausgezahlt hast. Das rechtfertigt kein neuen Versuch sein Glück und Geld erneut zu riskieren sowie auch nicht das Risiko was du für diesen "Profit" eingegangen bist.

Casinos sind weder eine vernünftige Freizeitbeschäftigung noch dienen sie dazu, Profit zu generieren.

Eine neue Freundin, die zurückgewonnene Sichtweise auf die Beschäftigungen die dir Spaß machen (Kochen), sind doch ein guter Baustein um sich und sein Leben wieder in ordentliche wirtschaftliche und vor allem glückliche Bahnen zu lenken.

Ich wünsche dir dabei viel Kraft und Erfolg!

Re: Name ist Programm
« Antwort #69 am: 14 Januar 2021, 09:39:28 »
Vielen Dank für deine Antwort. Nachdem ich heute überraschend gut geschlafen und bei einer Tasse Kaffee darüber nachgedacht habe nehme ich dann doch mal vorsichtig eine Bewertung vor:

Ich bin 2 weitere Male auf die Schnauze gefallen. Ich hatte einfach nur Glück und habe dabei jeweils kleine Geldbeträge gefunden. Der Preis dafür waren ein paar kleine Schürfwunden in Form von Gedanken an gezocke usw.
Ich hab ausgezahlt, weil ich dann doch währenddessen gemerkt habe, dass ich da Mist baue und ich sowieso nicht mehr als die paar Euro Gewinne. Meine gesparten 8500 Euro habe ich nur, weil ich( fast) nicht gespielt habe, vorher hatte ich garnichts.

Nicht spielen > spielen  ::)
« Letzte Änderung: 14 Januar 2021, 09:41:03 von Peter Schmidt »

 

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