ONLINE-Selbsthilfegruppe | Samstags von 19 Uhr bis 21 Uhr

Losers Schwurbelthread

Begonnen von Loser65, 19 September 2026, 09:53:33

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Wenn die Frauen-SHG eine gute Idee ist, wird wohl auch irgendwann das Forum hier in männlich, weiblich und dämlich aufgeteilt, damit man unter seinesgleichen bleibt. Ich werde mich höchstwahrscheinlich bei letzterem einsortieren, denn ich kann und will mich nicht entscheiden, in welcher Geschlechterrolle sich meine Spielsucht am wohlsten fühlt, weil man sie in Watte packt.
Wo auch immer der Verstand aussetzt, hier werden Sie geholfen.

Ich glaube, da liegt ein Missverständnis vor. Eine Frauen-SHG bedeutet ja nicht, dass das Forum in ,,männlich, weiblich und dämlich" aufgeteilt werden soll oder dass man sich von den anderen abgrenzt.

Es geht vielmehr um einen zusätzlichen geschützten Raum, in dem Frauen auch Themen ansprechen können, die sie vielleicht nicht in einer gemischten Gruppe besprechen möchten. Das hat für mich nichts mit ,,in Watte packen" zu tun, sondern mit der Möglichkeit, bestimmte Erfahrungen einmal unter Frauen zu besprechen.

Wer das nicht braucht, muss es ja nicht nutzen. 😉
Wer immer tut, was er schon kann ,
 bleibt immer das, was er schon ist .

Ich kann schon verstehen, dass Frauen mit ihrer Spielsucht lieber unter sich bleiben. Schließlich verdanke ich meine ja auch ehemals "besten" Freunden. Selber schuld, wer darauf/daran nicht eingeht.

Und was ist mit den Männern und Trans-Personen?

Biologie sexte Klasse: Wie vermehren sich Roboter?

Damit KI und Humanoiden gesellschaftsfähig werden, bedarf es enormer zwischenmenschlicher Defizite.

Also langsam wird es wirklich schräg. 🙄

Ich unterstütze die Idee einer zusätzlichen Frauen-SHG. Ich habe sie nicht erfunden und möchte damit auch weder die Weltherrschaft der Frauen einleiten noch Männer, Trans-Personen oder Roboter aus dem Forum verbannen.

Für Männer gibt es bereits verschiedene Angebote. Und bei einer Frauen-SHG geht es eben darum, Frauen, die beispielsweise Erfahrungen mit Missbrauch, häuslicher Gewalt oder anderen traumatischen Erfahrungen gemacht haben, einen Raum zu ermöglichen, in dem sie sich unter Frauen austauschen können.
Denn viele der spielsüchtigen Frauen teilen leider solche traumatischen Vorgeschichten.

Damit nimmt man niemandem irgendetwas weg.

Aber aus einer Idee für eine zusätzliche Selbsthilfegruppe erst ,,männlich, weiblich und dämlich" zu machen, dann Trans-Personen und anschließend Roboter ins Spiel zu bringen, hat mit einer ernsthaften Diskussion über Selbsthilfe ungefähr so viel zu tun wie ein Bingo-Schein mit einer Paartherapie.


Geht es euch noch um den Punkt , oder nur ums "dagegen sein"?
Frage für einen Freund 🙄
Wer immer tut, was er schon kann ,
 bleibt immer das, was er schon ist .


Es gibt keine Angebote ausschliesslich für Männer, und auch das mit den Trans-Personen war durchaus ernstgemeint.

Die Roboter kamen von Loser65, das halte ich auch für etwas weit hergeholt. Aber die Kernaussage passt schon.


#7
Ich hab nicht behauptet , dass es ein Angebot für Männer gibt , das ausschliesslich für Männer ist.
Im Suchtbereich gibt es reine  Männergruppen , speziell für Spielsucht weiss ich das nicht .
Wenn es dort Bedarf gibt , macht euch dafür gerne stark.

In vielen Gruppen sind (auch wenn dort Frauen willkommen sind ) hauptsächlich Männer .
Ich habe 3 SHGs bei uns im Kreis besucht - in keiner davon war eine Frau.
Ich bin seit einigen Wochen in der Online-SHG , in den ersten Wochen war dort ebenfalls keine andere Frau.
Auch von weiteren  Frauen hab ich ähnliche Erfahrungen gehört .

Daher tut sich mir der Verdacht auf , dass es einfacher ist eine reine Männergruppe zu finden , als eine reine Frauengruppe.

Jede Transperson soll natürlich in die Gruppe gehen , zu der diese Person sich zugehörig fühlt.

Ich wiederhole das gerne nochmal .
Es soll niemanden , etwas weggenommen werden.
Es soll etwas zusätzliches entstehen .
Wer immer tut, was er schon kann ,
 bleibt immer das, was er schon ist .

Ich muss mich immer wieder wundern, wie unqualifiziert hier Meinungen geäußert werden.

Betrachtet es doch mal von einer anderen Warte. Wie Isa schon beschrieb, sind Frauen in SHGs eher unterrepräsentiert. Somit haben wir ein klares Angebot für Männer. Männertypische Probleme können also bei Bedarf angesprochen werden. Doch was macht eine Frau unter 7 Männern in einer SHG?

Was passiert, wenn eine vergewaltigte Frau sich unter Männern befindet, die gerne ihre Muckies spielen lassen? Was wenn sie Sprüche raushauen, die sie selbst komplett anders einordnen, die Frau aber wieder an die Demütigung und die erlittene Gewalt erinnern? Nein, dieser Fall ist nicht fiktiv! Frauen trauen sich deshalb eher seltener in die Gruppen.

Nun wird ein Angebot eröffnet, einen sicheren Rahmen zu gestalten, damit Frauen unter sich diverse Frauenthemen besprechen können. Es muss ja nicht gleich das beschriebene Trauma sein. Es gibt aber nun mal geschlechterspezifische Themen! Ist dieses Angebot nicht eigentlich eine Wucht? Wer von Euch Klugscheißern da draußen hat so etwas schon mal auf die Beine gestellt? Wer ist da bereit, sich persönlich einzubringen? Woche für Woche?

Mal ehrlich ... selbst wenn wir hier im Forum oder in der O-SHG dadurch jemanden verlieren würden ... wenn es der Person aber doch hilft? Bin ich da nicht absolut egoistisch, wenn ich Angst vor einem Verlust eines Gruppenmitglieds hätte? Wir sind eine ZWECKGEMEINSCHAFT! Der Zweck ist die Genesung! Am Liebsten von jedem einzelnen Mitglied!




 
Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

#9
Papperlapaartherapie,
wenn die Landesfachstelle Glücksspielsucht eine Frauen-SHG gründet, geht's da um Glücksspielsucht. Für andere Themen gibt es nämlich schon weitere Frauen-SHGs, wo Frauen unter sich sein können. Somit darf man durchaus fragen, was an Spielsucht weiblich ist und deshalb eine Separation Sinn macht.
Wenn sich in einer gemischten SHG ein paar Frauen mal vorübergehend zurückziehen, um sich themenübergreifend untereinander auszutauschen, muss man nicht gleich drei SHGs daraus machen. Es sei denn, man benutzt die SHG, um bspw. deren Mitglieder zu manipulieren. Dann sind kleinere, spezifisch selektierte Gruppen durchaus erfolgversprechender.
Will man möglicherweise dafür sorgen, dass zwischen Frauen und Männern erhebliche Differenzen entstehen und damit die Paarbildung oder den Familienerhalt massiv erschweren, wofür sich u. a. Glücksspielsucht besonders gut eignet, eröffnet das gleichzeitig Chancen für futuristische Gesellschafts- oder Familienmodelle, u. a. zwischen Mensch und Maschine.
Meine Bedenken gehen noch um einiges weiter, aber um die zu diskutieren, müsste ich vermutlich das Forum wechseln.

Ollis Rechtschaffenheitserguss lasse ich mal unkommentiert. Denn er weiss genauso wenig über die Bedürfnisse von Frauen und ihre Wahrnehmung wie ich selbst.

Und Loser65... meiner Meinung nach ist an dem Kern deiner Aussage sehr viel Wahres dran. Ich sehe das ähnlich. Sucht ist Sucht.
Nur bestehen 98% deiner Beiträge aus wirrem Verschwörungsgeschwurbel, was eine sachliche Diskussion über den Rest leider unmöglich macht.

https://lmdfdg.com/s/AyMv

Wenn man die Fre*** nicht halten kann , einfach mal Ahnung haben 😉
Wer immer tut, was er schon kann ,
 bleibt immer das, was er schon ist .

Alles klar. Ich bin überzeugt.





"Agree to disagree" , würde ich sagen.

Hi Sebb!

ZitatOllis Rechtschaffenheitserguss lasse ich mal unkommentiert. Denn er weiss genauso wenig über die Bedürfnisse von Frauen und ihre Wahrnehmung wie ich selbst.

Da hast Du vollkommen Recht!
Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

98%, wie niedlich, und das obwohl die Etablierung von humanoiden Robotern im Grunde eine Fortschreibung von Tamagotchi, Sexpuppen und Hundefizierung ist.

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