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An diesem heutigen Tag

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Offline andreasg

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #30 am: 30 August 2021, 22:07:32 »
... bin ich mir, bewußt geworden, es ist nicht die, größte Katastrophe, wenn der Computer kaputt ist. Vermutlich h die Graphik und Netzwerktreiber, nach dem der Rechner nicht ordnungsgemäß runtergefahren ist. Der, Kopf brummt: Freund fragen, zur Reparatur, oder Onkel Conrad fragen, oder, doch lieber aus Hamburg, neee nicht aus Seattle! Der Alte ist 8 Jahre alt, wurde mit Windows 7 bestückt und mit 10 am Leben gehalten. letztes Jahr seine Virenkrankheit überwunden irgendwie hänge ich an ihm.

Aber, statt abends rumzusurfen, bin ich Heute durch die Lande gebraut, es war regnerisch so habe ich den Ausflug abgekürzt. Daheim keine Fotos eingepflegt, keinen Bericht geschrieben, geht auch nicht, weil mein anderes Forum verfliXterweise  noch nicht auskuriert ist. Da bleibt ein Ansporn, eine Vision, tätig zu werden.

Heute Abend war ich mit dem Tablet in einem intensiven Zoom Meeting, morgen geht es in Präsenz. Das heißt, mir einen neuen Plan über meine Finanzen zu machen, der alte ist ja im Dunklen.

Nicht einfach, vom PC aufs Tablet umzusteigen, es fördert Geduld, vielleicht Asiatische Gelassenheit. Ich sollte mal Herrn XI Jingping anrufen, eben einen netten freundlichen Menschen der sich mit Computern auskennt,
Immerhin habe ich aus Trotz auf dem Smartphone ein Klassisches Konzert angehört es gibt eben viele gangbare strukturierte Wege.

Gute Nacht
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #31 am: 01 September 2021, 05:46:21 »
An diesem heutigen Tag .......hast du Geburtstag, lieber Andreas und ich wünsche dir alles Liebe und Gute. Ich hoffe,du hast einen schönen Tag und kannst ihn genießen.

LG Wolke

Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #32 am: 01 September 2021, 05:46:40 »
Hallo Andreas,

die allerbesten Wünsche zu deinem heutigen Geburtstag!

"Jedes Alter hat seine Vergnügungen,
 seinen Geist und seine Sitten"

(Nicolas Boileau)
"Nur wer weiß, woher er kommt, weiß, wohin er geht"
(Theodor Heuss)

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Offline Olli

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #33 am: 01 September 2021, 06:12:53 »
Guten Morgen Andreas!

Auch von mir die allerbesten Wünsche zu Deinem Geburtstag!
Gute 24 h
Olaf

(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

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Offline Ilona

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #34 am: 01 September 2021, 07:26:08 »
Lieber Andreas,

herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und alles Gute für das neue Lebensjahr auch von mir.

Liebe Grüße
Ilona

Juristische Beratung: Kanzlei Kraft, Geil und Kollegen / Bielefeld http://www.kguk.de/
Ansprechpartnerinn: Dr. Iris Ober und Juliane Brauckmann  (Fachanwältinnen für Bankenrecht)  Terminanfragen: 0521-529930
Weitere Infos  hier: https://www.forum-gluecksspielsucht.de/forum/index.php?topic=3737.0

Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #35 am: 01 September 2021, 10:33:32 »
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

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Offline andreasg

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #36 am: 02 September 2021, 09:02:31 »
Guten Morgen ihr Lieben, und Herzlichen Dank für die Glückwünsche.
Es war ein sehr schöner Tag mit Besuch im Sanitaetshaus und der Physiotherapie, und Zeit zum Genießen. Abends bei meiner Schwester mit leckeren Essen rundeten den Geburtstag ab.

Liebe Grüße Andreas
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

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Offline andreasg

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #37 am: 09 Oktober 2021, 09:50:47 »
Guten Morgen ihr Lieben,

Ich sitze in der Küche, und warte auf die Pflegerin. Der Druck auf den Schienen einen unterstützt die  Ungeduld. Wenn ich mir die Stützstruempfe selber anziehen kann, geht der Schmerz dahin, ein neuer wächst im Herzen.
Ich warte auf jemanden, der mir Zuwendung gibt, und das Warten erzeugt Zweifel. Es tut Not, mich auf meinen Weg zu besinnen. Eigentlich wollte ich vom GA Deutschlandtreffen berichten, das habe ich seit einer Woche in den Knochen, mehr noch im Herzen.

Heute Morgen dachte ich darüber nach, ob ich genügend an meiner Spielabstinenz gearbeitet habe, nun aber im Gewissen des Treffens, daß es Zeit ist, Ruhe zu bewahren, und nach dem Ausschau zu halten, was gerade wirklich passiert, ohne, daß ich die Macht darüber habe.
Kann man Macht über die Liebe gewinnen?
Das sei mir fern. Also den Verstand walten zu lassen.

Die Botschaft des Deutschlandtreffens für mich ist: in Bewegung zu bleiben, und immer wieder eine kleine Pause zur Besinnung einlegen, um dadurch genießen zu können, und genießbar zu werden.

Nun war Sie  da, viel Sorgfalt für die Beine, und die Myozinkardiographie, na ja, das Herz klopft sanft, der Blutdruck ist iO.
Zum Abschied sagte mir die Pflegerin, ich sollte spazieren gehen
Dem ist nichts hinzuzufügen.

Liebe Grüße
Andreas
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

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Offline andreasg

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #38 am: 18 Oktober 2021, 10:11:17 »
... habe ich dieses Forum wieder in die Leseleiste gelegt, und mein Loggin gespeichert. Zur Zeit ein Full - Time - Job - die Sicherheit.
Darüber könnte ch bald ein Buch schreiben: "warten auf Window 11"  - oder so?

Nein, mein zentrales Thema ist das Älterwerden, und der Mangel an Motivationen,
ich denke, daruber brauche ich einen klaren Kopf.

Die Sonne scheint, ich mag nun spazieren gehen.

Liebe Grüße
Andreas
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

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Offline andreasg

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Andreas
« Antwort #39 am: 20 Oktober 2021, 10:07:17 »
"Einem nachten Mann kann man nicht in die Tasche greifen"!

Diesen Ausspruch unterlegte der SoVD mit der Graphik eines älteren Herrn, der nur mit einem Handtuch bekleidet war, aber mir überraschen sehr ähnlich war. Der Sozialverband wurde daraufhin scharf angegriffen, gerade wegen der Freizügigkeit, die Probleme aber siind ja bei Weitem noch nicht aus der Welt geschafft.

Mein Pflegegrad und mein Schwerbehindertengrad geben mir einen sozialen Rückhalt, und ich habe im Augenblick viel Geld auf dem Konto, und führe gewissenhaft mein Haushaltsbuch. Ja, ich gönne mir auch mal etwas, z.B. einen Besuch in einem bürgerlichen Speiselokal, oder wie zuletzt frische Bett - und Unterwäsche.
Ich lege eben zur Zeit viel Wert auf Körperpflege, ich fühle mich nicht mehr so abstoßend, und halte es aus berührt zu werden,

Geistig - Seelisch - Körperlich.

Heute Morgen kam die Pflegrin: nach Tabletten sehen, Stützstrümpfe anziehen, Blutdruck messen. Ich öffnete ihr die Tür, Tablettenmenagerie in der Hand, und mit einem Bademantel bekleidet. Beim Blutdruckmessen legte ich meine linke Schulter und den Arm frei. Sie sah, daß ich nichts anderes anhatte, und beschwerte sich über meine Nacktheit, auch wenn der Bademantel unten geschlossen blieb. Ich entschuldigte mich für mein Auftreten, und dann dachte ich: "für jeden Schexß mich zu entsculdigen, ist das gerecht? Beim Abschied an der Tür wirkte die Pflegerin so aufgeräumt wie immer, aber dann brach es heraus: "noch einen Patienten (Stöhn)"!

Durch meine Arbeit zum Thema "Wiedergutmachung habe ich qualvoll gelernt, nicht alles auf mich beruhen zu lassen. Wenn ich mein Gefühl nicht benenne, bleibe ich in meiner Beziehungsstörung, der Co - Abhängigkeit. Gleich werde ich die Chefin des Pflegedienstes anrufen, womöglich lädt diese mich zum Kaffe im Büro ein, worüber ich mich freuen würde.

Ich habe nur den Wunsch, aufrichtig über das zu sprechen, was mir am Herzen liegt, will meinen alten Zorn, meine Flucht aus der Angst, aus Ressertiments nicht mitnehmen, ich will nur verstehen. Es ist ein sehr sensibles Thema, gerade für mich, denn ich leide immer noch an den Folgen meiner Selbstverletzungen durch die Suchtausübung.

Der Gedanke, ich könne ja Morgen früh, der Pflegerin mit weit geöffnetem Trenchcoad in der Haustür begegnen, das ist die überspitze Fantasie, aber  ich habe der Dame schon ausgelegt, daß ich morgens viel Zeit brauche, nehme nur mal die Schuckbeschwerden bei der Tabletteneinnahme, und daß sie dann Zeit mitbringen möge, wenn ich mich noch ankleiden muß. Bis dahin aber sollte der Kaffee durchgelaufen sein, denn o Wunder, sie , die Pflegerin hatte sich wirklich einmal Zeit genommen, bei mir einen Becher Kaffee zu trinken. Das rührt mich gerade an, und macht mich auch wieder dankbar.

Danke für das Teilen
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

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Offline andreasg

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #40 am: 22 Oktober 2021, 09:16:25 »
Heute Nacht hatte ich einen Traum : ich war in der, Firma, da wurde ein besonderes Elektronisches Gerät zur, Weiterleitung geliefert. Der Bote verlangte zusätzlich zur, Quittung von mir eine Buergschaft zum Zweck der  Akkredierung. Das lehnte ich entschieden ab, eben weil Geldangelegenheiten meine Sozialen Ängste anfachen können. Die neben mir stehende Auszubildende willigte aber ein, und legte ihre Personalien dazu offen..Mit der Fragestellung, ob sie wirklich ihr Leben für die Firma hergibt, und sich selber verleugnet, wachte ich auf. Nicht Schweiß gebadet, nur mit der Erkenntnis, daß ich ja in Rente bin, und keine HV für den Betrieb habe. Immer wieder habe ich die Träume von der Firma, auch wenn die Insolvenz 21 Jahre zurück liegt.

Heute Morgen habe ich bewußt einen zweiten Becher und Zucker auf den Frühstückstisch gestellt, das macht mir das gepflegt werden leichter. Schade eigentlich, daß die Pflegerin nur ihren Kaffee weg ringen wollte, aber sie war wieder gut drauf, und die Strümpfe waren ruckzuck angezogen.

Alles hat seine Stunde

Liebe Grüße
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

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Offline andreasg

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #41 am: 23 Oktober 2021, 09:24:27 »
... warte ich auf die Pflege! Es soll ein junger Mann kommen, nur - wann kommt er?
Gestern Abend mußte ich schon länger auf die Pflegerin warten, und es war unangenehm, weil Freitag Abend eben mehr zu pflegen ist, und ich mich im Grunde auch darauf freue, - gepflegt zu werden.

So waren denn meine Gedanken Heute Morgen , bevor ich ins Bad ging:

Das Pflegepersonal ist im Streß, wegen Überarbeitung , schlechter Bezahlung etc.
Die Pfleglinge sind in der Einsamkeit und Langeweile gefangen, und das fühlt sich an wie Eingesperrt, und bereitet  Streß.
Demnach treffen zwei Personengruppen aufeinander, die Beide im Streß vereint sind, aber gegensätzliche Motivationen haben:

Eine Gruppe ist aktiv, und verlangt nach Ruhe und Entspannung,
die andere Gruppe fühlt die Unterforderung, und wünscht sich Animation.

Daher bin ich hingegangen, mich darauf vorzubereiten, daß das Pflegepersonal doch noch kommt, das vorbereite, was ich noch tun kann, und das ist dann wieder ein Antrieb , für mich, meinen Geist, die Seele und den Körper soweit eigenständig zu sorgen, wie ich in der Lage bin.Wenn ich Termine habe, und sei es ein Ausflug mit der Bahn, dann kann ich das anmelden, brauche aber Kontakt zum Pflegenden. Also will ich den Pfleger erst einmal kennen lernen, und das bitte - in einem ordentlichen Umfeld. Es ist noch Kaffee in der Kanne, ein sauberer Becher steht auf dem Küchentisch, der andere ist zum Frühstück leergetrunken.

Nun war der Pfleger da, alles ganz easy, Blutdruck in Ordnung Abends will er sich telefonisch melden.

Mein Resüme ist: Die Pflege hilft mir bei der Schlechtwetterlage in meinem Kopf. Ich fühle mich mehr und mehr von meinen Depressionen befreit. Schreiben ist eh ein Werkzeug für die Genesung.

schöne 24 Stunden
« Letzte Änderung: 23 Oktober 2021, 09:38:36 von andreasg »
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

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Offline andreasg

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #42 am: 24 Oktober 2021, 10:07:35 »
... habe ich gelesen, daß ein Portrait über den netten Herrn XI Jingping nicht vorgelesen darf, das geht ja auch nicht, weil es die Wirtschaftslobby  so will.
Cannabis soll liberalisiert werden, eine Möglichkeit, legal meinen Balkon zu schmecken.
Ja, die Nacht war kurz, aber ich habe gut geschlafen, 5 1/2 Stunden, aber ohne Alp und Harndrang.
Die Sehnsucht nach dem Weltuntergang 2050 schwindet nach dem Kaffeegenuss.

 Nun kann ich mich auf den Weg zur Kirche machen, ich bin ja im entsprechenden Seniorenalter.
Nein, ich will kein Engel sein, aber sonst Falle ich in die Trostlosigkeit des Sonntags.
Der Computer hilft da auch nicht weiter, denn es kann zum Schlafmangel komme.
Ein schönes Wochenende
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

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Offline andreasg

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #43 am: 27 Oktober 2021, 10:37:51 »
habe ich zuerst Beiträge im Forum gelesen, habe gemerkt, daß ich Antworten weiß, ob gut und richtig, oder eher voll daneben, aber doch fühle ich mich aufmerksam, und das hält mich munter und gibt mir positive Energie.

Ja, wenn ich könnte: ich würde gerne nach Münchwies fahren, habe viele gute Statements gehört, - und: ICH WILL HIER RAUS!

Was aber ein Ziel ist, ist das Mansfelder Land, ich habe schon nach Unterkünften gesucht, ausgewählte Hotels, und ich bin doch Jugendeinrichtungen gewöhnt.
Gestern war Meeting, es war gut noch einmal einen Rückblick auf das GA - Deutschlandtreffen zu nehmen, und ich denke, diese Erkenntnis dort im Rundbrief niederzuschreiben. Ich schreibe hier nur ein, es war eine Einrichtung mit kleinen Zimmern, zu enger Dusche, zu weichen Matratzen, gut ausgewogenem frischen  Essen und ein großartiges Gefühl der Annahme und des Verstehens.

IEs war, glaube ich mein 17. Deutschlandtreffen, und ich bereue die Jahre, an denen ich nicht teilnehmen konnte, wie letztes Jahr in Bad Münstereifel - Ebernburg. Da war meine Herzbehandlung & Corona - Einschränkungen, also da kann ich nur später wieder hinfahren!

Gestern, nach dem Gruppentreffen habe ich kurz an das Spielen an einem meiner "Lieblingsautomaten" gedacht. Das war der Anno 1984 - 1985, ich weiß es, weil ich damals vor der Kiste, meinen letzten Rausch vom Alkohol hatte ... Aber, dß nach 36 Jahren diese Erinnerung, das Blinken, der Risikoleiter, das Druckgefühl im Daumen, daß das alles noch abrufbar ist? Ich ging über die Leine, und nicht an der Leine, ließ mich also nicht an der Nase rumführen, den Willen anderer zu entsprechen, sondern die Brücke über die Leine, in Hannovers Altstadt. Über Brücken gehen, Menschen sich verbinden, sich verstehen. Solche Sätze lösen positive Energien aus.

Durch mein Bewußtsein, nun älter werden, und die Akzeptanz dessen, kann ich es nun auch annehmen, daß ich die Einstellung in einer Pflegestufe habe.
Heute Morgen fragte ich die Pflegerin, wer für mich einen schweren Einkauf besorgen könnte, ob ich im Büro fragen soll? Der Hintergedanke: "nicht fragen, selber tun, sich bloß keine Schwäche geben"? Wenn ich mit einem Sack Kartoffeln die Straße langgehe, bleibe ich öfters stehen, und denke: "habe ich die "Schaufensterkrankheit" Das Herz braucht nunmehr Ruhe und keine Belastungen durch Überforderung. Die Pflegerin verlangte die Einkaufsliste, sie sah sich die Positionen durch, und wir einigten uns auf Freitag Morgen. Dann, nach einer Zögerung fragte ich sie, ob sie Vorkasse wünsche? Sie bat darum, und dann kam der "alte Spieler" der seinen Geiz nicht verbergen kann . Einfach Geld aus der Börse nehmen, es ihr in die Hand geben, und Vertrauen. Den möglich fälligen Betrag hatte ich noch in der Börse, aber es rauszurücken, brauchte wieder eine Blitzinventur. Ich glaube, da sitzt mir immer noch ein Spielteufelchen im Nacken, auch wenn ich nach außen hin seriös auftreten wollte. Das sind dumpfe Gefühle, die in mir schmoren, weil ich durch mein altes Suchtverhalten inspiriert denke, ich müßte mich schämen. - Komisch ist nur, daß die Pflegerin sich fröhlich singend von mir verabschiedete. Es muß wohl alles gut sein, so wie es ist, und ich brauche mir keine Sorgen zu machen.

Nun geht es gleich zur Lymphdrainage, und vorher zur Bank, Geld ist ja noch genügend bis reichlich vorhanden, und am Nachmittag bin ich im Nachbarschaftstreff.. Ich freue mich auf diese Einladung.

Liebe Grüße und schöne 24 Stunden
Andreas
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

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Offline andreasg

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #44 am: 28 Oktober 2021, 09:43:11 »
... habe ich in der Praxis des Kardiologen angerufen, und mich entschuldigt, daß ich den Termin zum EKG Vorgestern verbaselt habe. Doppelte Kalenderführung reicht anscheinend nicht, wenn der Kopf nicht richtig mehr mitmacht. Eigentlich habe ich nur ein Gefühl dafür, wieder auf Tour gehen zu wollen.

Gestern Abend hat mir die Pflegerin - privat - die Haare geschnitten, den Bart gestutzt, Kopf gewaschen, und sich dabei 1 Stunde Zeit genommen. Das war sehr schön, aber immer noch meine Reserviertheit, wenn ich Zuwendungen erhalte. Ich habe letztendlich an das Trinkgeld gedacht, es ist ja privat, die Pflegechefin hat mir das vermittelt, ob ich knapsen , oder großzügig sein soll oder knauserig, und ich weiß genau, ich bin süchtig, der Umgang mit Geld ist für mich wie das Glas für den Alkoholiker. Also habe ich mir eine Rückfrage gestartet, ob es genannte Betrag angemessen sei? Sie war erfreut, beachtete noch in meinem Zimmer Fotos , die ich bei der "Fete la Musik" zum Sommeranfang 2019 aufgenommen habe, und ich erzählte davon, und wie sehr mir dieser Abend wichtig ist. Auch auf dem Musikfest geht es um Begegnungen und Beziehungen, es ist keine Fassade, es bewegt Geist, Körper und Seele.

Heute Vormittag ist Gedächtnistraining im Kreise von zumeist Senioren. Das ist so erheiternd, daß es beinahe einer Zweckentfremdung geichkommt. Aber eingedenk verstreuter Arzttermine habe ich ja eine Legitimation, daran teilzunehmen.

Andreas
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

 

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