ONLINE-Selbsthilfegruppe | Samstags von 19 Uhr bis 21 Uhr

Kraut und Rüben - querfeldein

Begonnen von Olli, 17 August 2023, 17:03:41

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Danke Wolfgang!

Man sollte doch immer nur Informationen aus erster Hand weitergeben. Habe meine Schwester gestern mal besucht.

Der Puls war 165 / 105 ... er war immer noch zu hoch, jedoch ein wenig weniger gefährlich ... :)

Im Krankenhaus ging der Puls langsam wieder runter. Gestern hat sie sich geschont, nachdem der Arzt etwas von zu viel Stress geredet hatte und sie dann meinte, dass sie ja nur noch eine Übergabe machen müsse ...
Daraufhin hat der Arzt den Passus mit dem Stress noch mal wiederholt ...

Das muss wohl eine Familienkrankheit sein ... :) Nur war mein Puls bei der letzten Messung vollkommen OK.


So ... jetzt wird erst einmal dienstlich die neue Beta-Version getestet ... angeblich hat man vieeeele meiner "Anregungen" (wohl eher Aufregungen) umgesetzt. Mal schauen, was dabei rum kommt ...
Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Ich hatte mich schon gewundert, dass sich der Bürgermeister nicht mehr gemeldet hatte.
Gestern war wohl Verwaltungsvorstandstreffen und so wurde ein Sachgebietsleiter beauftragt, sich mit mir in Verbindung zu setzen. Es geht um den Recherche im Stadtarchiv, von dem ich schon berichtet hatte.

Nun, es gibt ja eine Kooperation mit der Nachbargemeinde. Der Kollege dort ist bis Ende Oktober in Elternzeit. Sein Vertreter ... nicht greifbar ... der von der Digitalisierung ... heute am Apparat.
Ich wurde gebeten, bis Ende Oktober mit der Recherche zu warten, bis eben der Archivar zurück ist.

Da ich davon ausgehe, dass der sich aber gar nicht auskennt im Archiv, habe ich noch mal das Thema "zeitweises Zurückholen", nur für einen Tag, der Dame, mit der ich damals kommuniziert hatte.
Doch mir wurde freundlich ein striktes "Auf gar keinen Fall!" entgegen gebracht.
Uiui ... da muss etwas vorgefallen sein ...

Wenn meine Recherchen aber nicht ausreichend sein sollten, werde ich sie wohl später vor Gericht holen, damit sie als Zeugin aussagt. Naja. so weit sind wir aber noch nicht.

...

Das Grundbuchamt hat mir den Enteignungsbeschluss zugesendet. Eigentlich hatte ich noch mehr verlangt, aber egal ... In dem Kaufvertrag wird auch nichts anderes stehen, als in den mir bereits vorliegenden. Sie sind alle beim gleichen Notar gemacht worden, an zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Das geht schon aus einer Grenzniederschrift hervor, in der darauf Bezug genommen wird.

Der Enteignungsbeschluss bezieht sich auf eine Stromleitung. Im Beschluss wird Bezug genommen auf ein Planfeststellungsverfahren, welches ich nun beim RP, bzw. bei der RWE erfragen werde.
Da habe ich ja wieder Neues zu tun. Werde es gleich morgen in die Wege leiten.
Eine Plangrundlage war leider bisher nicht dabei.

Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Schon am Freitag traf ich vor der Tür meine Nachbarn Robert und Lilo. Lilo steht kurz vor einer Hüft- und kurz darauf Rücken-OP mit ihren 83 Jahren. Robert (88) ist dement und leidet zutiefst unter Zittern. Ein Nachbar hatte schon den alten Zaun abgenommen gehabt und einen neuen davor gesetzt - entlang seiner langen Einfahrt!
Nun wollten die beiden zwischen Haus und Zaunende einen weiteren Zaun setzen und ein Törchen einfügen.
Ihr Enkel hatte schon ein Loch in den wie Beton ausgehärteten Boden gehämmert. Ein alter Pfosten war unten vermodert, daher hatten sie ein Stück abgesägt und nun kam ich dazu. Säge stumpf ... das falsche Werkzeug ... Robert, der immer wieder dazwischen funkte und irgendwas versuchte, aber nicht konnte ...
Als der Enkel weg musste, da machten wir auch Feierabend. Gestern Mittag dann, in einer stundenlangen Phase von Sonnenschein und Hitze, sah ich die beiden dort wieder hantieren.
Lilo verzweifelte, ich konnte es erkennen. Also ging ich rüber und am Ende des Tages war der Zaun einbetoniert und das Törchen eingehangen. Keine Ahnung, wie oft ich in den Keller gelaufen bin, um Werkzeug zu holen.

Ich machte mir einen Zucchini-Taler mit Apfelkompott zum Abendessen, obwohl ich keinen Hunger hatte. Danach war das Meeting dran, mit einem Gespräch hinten dran. Dann musste noch der Hund vor die Tür gebracht werden und als ich mit ihm aus dem Haus meiner Schwester kam, da klingete Robert gerade an meiner Tür. In der einen Hand etwas, was mit Alu-Folie abgedeckt war und in der anderen eine Geschenktüte mit einer Flasche Gin drin ... als Dankeschön.
Lilo hatte zwischenzeitlich einen Pflaumenkuchen gebacken und der versteckte sich unter der Alu-Folie.
Als ich mit dem Hund zurück kam und mich nun vor den Fernseher verdrückte, genoss ich die eine Hälfte, die andere ist nachher dran.

Sie macht den Kuchen wie ich, macht den Teig aber kompakter, nimmt weniger Pflaumen (es sind aber trotzdem genug!) und sie lässt das Zuckern weg, wenn der Kuchen aus dem Ofen kommt.

So sind sie, die alte Generation ... sie meinen immer, sie müssten einen Gegenwert setzen, wenn man ihnen mal hilft. Nicht falsch verstehen, ich weiss, dass sie es gut meinen.

Gerade habe ich mir ein Curry gekocht. Dazu einen Beutel Reis.  Leider hatte ich nicht gesehen, dass in dem Beutel auch Fleischanteile waren. Ich hab´s dann mal lieber weggeworfen und gerade klingelt der Wecker ... die Nudeln sind nun fertig ... :)
Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Andreas hat in einem Beitrag geschrieben, dass er einen Fernseher mit Kopfhöreranschluss hat.
Das löste bei mir sofort eine Assoziation aus ...

Bereits mit 13 Jahren trug ich Zeitungen aus. Von diesem Geld kaufte ich mir einen Schreibtisch, an dem ich gerade übrigens sitze. Dazu kam ein IKEA-Regal, welches ich mir um diesen Schreibtisch baute. Links davon positionierte ich meine Stereoanlage. Auch ein Bett kaufe ich mir neu und einige Jahre später auch einen Eckkleiderschrank, der bis unter die Decke ging. Auch diesen habe ich heute noch.

Die Stereoanlage hatte einen Schallplattenapparat, bei der der Tonarm nur genug Gewicht hatte, wenn ich einen Pfennig auf ihn klebte. Neben dem Radio-Modul gab es noch den Verstärker und ein Doppelkassettendeck. Wie viele Stunden habe ich auf dem Fliesenboden gehockt und habe aus dem Radio Musik aufgezeichnet. Wie oft war die Aufzeichnung für die Katz, weil der Sprecher entweder zu lang schwadronierte, wenn das Lied bereits anlief oder weil er zu früh wieder zu sprechen begann, wenn das Lied noch gar nicht am Ende war. Ganz beliebt zu dieser Zeit waren die Verkehrsdurchsagen während eines Liedes.

Doch ich schaffte es immer wieder, ganze Disketten voll zu bekommen. Die waren neu auch richtig teuer damals. Und so sammelte ich viele Lieder, die ich mir auch gerne anhörte.
Die Anlage hatte auch einen Kopfhöreranschluss. Schnurlose Kopfhörer gab es zu der Zeit noch nicht und ca. 1,5 m Kabel reichten nicht aus, um mich beim Hören ins Bett zu legen.
Also verlagerte ich mein Bett auf den kalten Fliesenboden, auf dem ich mehr als nur einmal in den Schlaf übergeglitten bin. Irgendwann nachts bin ich dann wohl gewandert, denn ich fand mich morgens in meinem Bett wieder.

Nicht eine der Kassetten hat überlebt, doch das Internet bietet all die Lieder auch an. Heute liege ich dann aber auf der Couch ,,,
Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
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#424
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Danke an die Melder des Spammers!
Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)


Gerade lese ich in Isas Tagebuch und steige mit ihr auf die Bühne, um Karaoke zu singen, da kommt eine Erinnerung von Samstag in mir hoch ...

Auch die Nachbarschaft war zur nachträglichen Geburtstagsfeier meiner jüngeren Schwester bei ihr eingeladen. Ich stand mit ihm und ein paar anderen Leuten zusammen und ... es muss dem Nachbarn wichtig gewesen sein, denn er wiederholte es drei Male. Wenn der Olaf im Wohnzimmer sitzt, dann singt er mit ...
Hey, er hört echt gute Mucke ... und ich höre das ja auch nur, wenn ich an der Haustür stehe oder in der Einfahrt. Aber der Olaf singt mit.

Zu meinen Sangeskünsten hat er sich aber nicht ausgelassen. Ich werde also wohl mal überlegen, ob ich mein "Wohnzimmer" nicht umbenenne in "Karaokebar" ...

Eigentlich hatte ich gedacht, dass ich leise singe ... was wird er wohl sagen, wenn ich mal aus voller Brust singe? Vielleicht mit Isa im Duett? Vielleicht "Don't Give Up" von Peter Gabriel?
Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Ich wäre auf jeden Fall dabei - das wird ein spannendes Duett 🥳
Wer immer tut, was er schon kann ,
 bleibt immer das, was er schon ist .

#428
Lange vermieden, doch nun ist es geschehen! Ich bin mit dem Rad zur Arbeit gefahren ...
Rund 15 Kilometer bin ich gefahren, der direkte Weg wäre deutlich kürzer gewesen. Doch ich bin eine alte Bahntrasse entlang gefahren, die längst als Wanderweg ausgebaut ist. Ich bin da ganz schön durchgerüttelt worden auf der Schotterpiste. 35 Minuten habe ich bis zum Einstempeln gebraucht.
Zumeist bin ich also 25 km/h gefahren, d.h. der Motor hatte sich abgeschaltet.
Kaum hier im Büro angekommen fing ich dann auch an auszudämpfen ...

Gerade vermisse ich meine Dusche ungemein ...

Nachtrag: Den Grund hatte ich ja gar nicht geschrieben. Mein Auto ist in der Werkstatt und die dortige Telefonanlage war kaputt, sodass weder ich, noch der Mechaniker letzte Woche telefonisch durchkamen. Und da ich heute morgen schon um 6 Uhr 15 losgefahren bin, die Werkstatt auf dem Weg aber erst um 8 Uhr öffnet und ich noch gar nicht wusste, was schon gemacht worden war, bin ich denn doch mal lieber mit dem Rad gefahren. Nachher auf dem Nachhauseweg werde ich das Finanzielle erst mal mit dem guten Mann klären und werde mich dann später noch mal hinfahren lassen, um das Auto dann auch abzuholen. Es steht jetzt auf einem Privatgelände, welches aber offen ist.
Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
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#429
Wegen der Rente muss ich mich tatsächlich mal beraten lassen ...

Gerade habe ich einen "Ausweg" gefunden, doch mit 63 in Rente zu gehen ohne Abschlag. Na gut, es ist noch keine wirkliche Rente ... :)

Am 01.08.1985 habe ich mit der Arbeit angefangen und war permanent beschäftigt. 540 Monate später, also 45 Jahre später, bin ich am 01.08.1930 "besonders langjährig Versicherter". Allerdings bin ich erst 10 Tage später 63 und eigentlich zählt das Jahr Schule von meinem 17. - fast 18. Lebensjahr auch noch auf die Wartezeit an, abzüglich 6 Wochen, die ich mich damals nicht arbeitslos gemeldet hatte. Wer denkt schon daran, am Ende des Schuljahres in die Sommerferien zu gehen, um am Ende dieser Ferien eine Lehre zu beginnen, dass man sich da arbeitslos melden muss wegen der Rente?
Letztlich ist es ja egal ... habe ja dann genug Zeiten angesammelt.

Wer meint, dass er sich dann mit 63 Jahren arbeitslos melden kann, um zwei Jahre bis 65 zu überbrücken, der hat sich geschnitten. Die ALG-Zeiten werden nicht angerechnet.
Allerdings werden (noch) Zeiten mit Pflichtbeiträgen angerechnet. Wenn ich also einen Aufhebungsvertrag mache und dann einen sozialversicherungspflichtigen Nebenjob mache, könnte ich mit 65 die abschlagsfreie Rente in Anspruch nehmen.
Wer die Wartezeit noch nicht voll hat, der bekommt bei einem Aufhebungsvertrag eine 12-wöchige Sperre, die aber bei einem Minijob auch nicht entsteht. So könnte ich für die 2 Jahre 60 % der Rentenpunkte weiter erhalten. Allerdings mache ich bei 40 % weniger Einkommen auch netto rund 32000 € Verlust. Dies käme aber an Rente grob wieder rein, wenn ich mit 65 abschlagsfrei gehen könnte.
Natürlich nur, wenn ich das prognostizierte Durchschnittsalter erreichen würde.
Das muss ich mir mal ausrechnen lassen ...


 
Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
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#430
So, Feierabend für heute ...

Gerade komme ich von meinem Arbeitsrechner und schalte diesen hier ein. Was sehe ich? Die Jahreszahl 1945! Tatsächlich stand da aber die Uhrzeit 19:45 ... Genug für heute mit der Präsentation zum Straßenbau ...

Ich habe diese Woche mehrere Bücher über unseren Ort eingescannt, 2 weitere habe ich mir gekauft und die sind gestern und heute angekommen. Aus dem ersten habe ich Bilder nach 1914, als die Ortsstatuten mit den Festlegungen der Teileinrichtungen der Straßen erstellt worden sind, in meine Präsentation eingefügt. Morgen geht es weiter damit ...
Aber es ist unglaublich ... Obwohl die Ortsstatuten sehr ambitioniert waren, bestanden bis in die 50-er Jahre die Straßen aus festgefahrenem Lehm. Lediglich die beiden Ortskerne zweier Ortsteile hatten auf wenige Meter ein Kopfsteinpflaster und maximal auf einer Seite einen Gehweg. Beleuchtung? Pustekuchen ... Die Gemeinde selbst hat sich also scheinbar rund 40 Jahre nicht an die eigenen Ortsstatuten gehalten?
Aus einem Dokument von 1952 weiß ich, dass es für die Bebauung in meinem Ort zwei Polizeiverordnungen gab, die, jetziger Wissensstand, heute nicht mehr existieren.
Gut, dass ich dafür nicht beweispflichtig bin ... Ich vermute hier aktuelle Definitionen von Straßen, den Zeiten angepasst.

Obwohl ich ja erst viel, nein, vieeeeeeeeel später geboren wurde, bringen mich die Bücher wieder Jahrzehnte zurück. Da ist das "Euler"-Haus mit seinem kleinen Anbau. Mein Vater erzählte mir, dass seine Familie im Krieg aus Köln dorthin umgezogen worden sind. Dort hing der Waschzuber in der Küche unter der Decke und wurde einmal die Woche herunter geholt und mit heißem Wasser gefüllt. Alle wurden dann einmal durch das gleiche Wasser gezogen und das nannte sich dann "baden".
Das alte Strandbad ... es war am noch heute vorhandenen Wehr. Dorthin ging ich immer mit unserem Schäferhund, um ihn dort schwimmen zu lassen. Einmal erzählte mir mein Vater, dass er als Kind von einem direkt am Ufer stehenden Baum ins Wasser gesprungen ist.
Heute würde ich das nicht mehr wagen. Bei all den Kläranlagen, die weiter Bachaufwärts angesiedelt sind ... igittigitt ... Ich habe mehrere Führungen in Kläranlagen mitgemacht. Das, was da rein kommt, das ist dunkelbraun mit Klümpchen. Das, was da raus geht, ist aber immer noch nicht klar. Dieser Rest an Verschmutzung überlässt man der Natur ... na danke ...
Ich sehe die alte Kneipe Huppricht (oder so ähnlich), in der ich als Jugendlicher Billard gespielt hatte. Direkt daneben wurden vom selben Betreiber an einer Bude Currywürste verkauft.
Das alte Kino, in dem ich Bambi gesehen hatte. Davor der Schuster Lang ... mir steigen gerade die Gerüche in die Nase ...
Wieder ein wenig weiter war vor meiner Zeit die Metzgerei Bleifeld angesiedelt. Ich hatte sie erlebt, als sie auf die gegenüberliegende Straßenseite umgezogen waren.
"Der Böse Wolf", das Schreibwarengeschäft Peffer und und und ... alles ist wieder präsent.
Ich habe mich immer gefragt, wo der "Weiße Hirsch" seine Biertheke hatte ... nun weiss ich es.
Haus Hack hatte zur Straße seinen Eingang? Stimmt, ich erinnere mich, dass er später zugemauert war. Seit ein paar Jahren ist das Haus abgerissen und eigentlich soll auf dem riesigen Gelände ein ebenso riesiger Gebäudekomplex angelegt werden. Die Bürokratie verhindert es gerade ...
Die Margarethenhöhe war einst ein Waldhotel ... aha ...
Der Bildstock nur ein paar Meter von hier ... damals standen an ihm drei Linden. Wie hieß da wohl die Gaststätte, die 1971 abgebrannt ist?
Herrlich ... die Bilder vom Freibad mit seinem imposanten Eingangsgebäude aus Holz. Es war wie ein U geformt. Die Kasse war in der Mitte der Unterseite des Us. Hier gab es einen Durchgang zu einem kleinen mit Steinplatten belegtem Innenhof. Rechts und links die Toiletten und Umkleiden streng nach den damals üblichen zwei Geschlechter getrennt. Was habe ich mir auf den Steinplatten die Füße verbrannt ...
Viele viele schöne Bilder habe ich schon eingefügt und werde es noch tun. Allerdings werde ich wohl einen Schnelldurchlauf dadurch machen und darauf hinweisen, dass das Film zur Durchsicht der Bilder angehalten werden kann.

 
Gute 24 h
Olaf


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Mir geht das auf den Keks ... auch gestern wieder waren ein paar der in die Präsentation eingefügten Bilder kaputt, nur noch die leeren Container waren sichtbar.
Habe mir jetzt angewöhnt, bei den Notizen die Namen der Bilder zu speichern. Die Bilder selbst sind schon separat abgelegt.

Bei Seite 99 bin ich schon angekommen, habe aber bestimmt noch mal so viele Seiten vor mir.
Ich wollte die Präsentation mit Zoom abfilmen und besprechen, doch ich glaube, dass ich da mehrere abgeschlossene Kapitel draus machen muss.

Ich erzählte doch vom Strandbad, wo meine Vater vom Baum ins Wasser gesprungen ist. Ich habe Bilder gefunden, wo direkt daneben eine Treppe aufgestellt worden war. Am Baum hing ein Trapez und ein Jugendlicher machte sich gerade fertig, um sich daran übers Wasser zu schwingen und dann loszulassen.

Die beiden Eisenbahnüberführungen an der Hauptstraße ... klein und fein in den 30-ern. Gerade war einmal Platz für ein Fuhrwerk. Heute passen da 3 Fahrstreifen, zwei Gehwege und eine Verkehrsinsel hin. Dahinter aber auch zu sehen, die heutigen Landstraßen, die damals gerade mal aus festgestampftem Lehm bestanden hatten.

Was würde wohl passieren, wenn man einen der Menschen auf den Bildern von damals in die heutige Zeit holen und an die gleiche Stelle setzen würde? Ich glaube, sei würden Schreikrämpfe bekommen ...
Gute 24 h
Olaf


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Hallo Olli,

kennst Du das Jugendbuch "Der 35. Mai" von Erich Kästner?

Daran erinnere ich mich in Deiner Schilderung.
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

Hi Andreas!

Nein, leider kenne ich das Buch nicht. Habe gerade ein wenig danach gegoogelt. Nun, das Buch scheint gespickt zu sein mit Phantasie, mit Unmöglichem, welches zur Realität wird. Es schreit nach Widersprüchen zum Bekannten.
Gestern habe ich wieder ein wenig gestöbert und mit gefällt mein Einstieg in die Geschichte unseres Ortes nicht mehr. Ich merke, wie ich meine "wenigen" Informationen selbst ausschmücke, weil ich ja ein Ziel habe, auf das ich in der Präsentation hinarbeite. Ich möchte aber objektiv bleiben oder zumindest wirken. Die Präsentation hat mittlerweile 100 Seiten und ich bin gezwungen zu selektieren, damit mein Filmchen nicht zu einem klassischen Monumentalfilm wird.
Ich muss noch viel lesen und ich werde sehen, wohin mich die Reise führt.
Gestern habe ich ein paar Seiten abgeschrieben aus einem Buch über den Tourismus in unserem Ort.Dabei stellte sich heraus, dass die Straßen hier bis zum Ende der 50-er alles andere als den Ortsstatuten vom 02.01.1914 gemäß errichtet worden waren. Die Meisten waren einfache festgestampfte Lehmstraßen. Es gibt Zeitungsberichte, auf die sich dieser Autor bezieht, wo jemand berichtet, wie er aus einem anderen Ort mit wunderschönen Straßen auf einmal durchgerüttelt wird durch Schlaglöcher, als er in unseren Ort hinein fuhr. Dieser war immer arm und das änderte sich auch erst ab Mitte der 50-er.
Wie kann man sich aber auf Ortsstatuten versteifen, an die sich die Gemeinde selbst 45 Jahre lang gar nicht gehalten hat? Ist das das Aufgeben des Willens der Gemeinde, wie es in den mir vorliegenden Urteilen schon mal aufgeführt ist?
Je mehr ich lese, umso sicherer werde ich, dass wir erfolgreich die Erschließungsbeiträge abwälzen können. Doch ich bin kein Gutachter und schon gar kein Jurist, die vielleicht beide wieder mit anderen Ansätzen kommen können, vielleicht so etwas wie ein "Fleischsalat mit Himbeersaft"?
Gute 24 h
Olaf


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Erstellt mit ChatGPT
Gute 24 h
Olaf


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