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BGH Urteil

Begonnen von Aloisius, 29 Februar 2024, 15:59:39

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Hört sich ja erstmal gut an mit dem Großen aus Gibraltar. Meine Anwältin meinte, dass die das Management gewechselt haben und weniger anbieten als 25%.

Irgendwas >50% wäre nicht schlecht. Vielleicht hat ja einer was kürzlich abgeschlossen und kann ungefähr was nennen.

>50%? Alles unter 90% müsst ihr ablehnen. Selbst bei 90% habt ihr denen Geld geschenkt. Die Casinos machen mit der Rückzahlung ja keine Verluste. Wer sich jetzt billig abspeisen lässt, ist einfach dumm.

Letztens 65% inkl 100% Übernahme der Kosten, aber kein fünfstelliget Betrag

Zitat von: DestructionDaddy am 08 Dezember 2024, 18:08:53
>50%? Alles unter 90% müsst ihr ablehnen. Selbst bei 90% habt ihr denen Geld geschenkt. Die Casinos machen mit der Rückzahlung ja keine Verluste. Wer sich jetzt billig abspeisen lässt, ist einfach dumm.


Welch ein schlechter Ratschlag.
Letztes Jahr habe ich einen Vergleich bei 70 geschlossen bei Übernahme aller Kosten. 3 Monate später wurde das Casino liquidiert. So wie ich gelesen habe wurden die meisten mit 25% abgespeist.

Weiteres Beispiel: weiterer Betreiber ist vor kurzem Insolvent und wird liquidiert. Vermutlich bekomme ich nichts, weil die Gerichts- und Anwaltskosten von dem Geld bezahlt werden müssen. Denke der PKF geht da mit minus raus und ich bekomme nichts. Die einzigen die verdient haben waren dann die Amwälte und das Gericht.


Zitat von: flute8- am 08 Dezember 2024, 19:09:51
Zitat von: DestructionDaddy am 08 Dezember 2024, 18:08:53
>50%? Alles unter 90% müsst ihr ablehnen. Selbst bei 90% habt ihr denen Geld geschenkt. Die Casinos machen mit der Rückzahlung ja keine Verluste. Wer sich jetzt billig abspeisen lässt, ist einfach dumm.


Welch ein schlechter Ratschlag.
Letztes Jahr habe ich einen Vergleich bei 70 geschlossen bei Übernahme aller Kosten. 3 Monate später wurde das Casino liquidiert. So wie ich gelesen habe wurden die meisten mit 25% abgespeist.

Weiteres Beispiel: weiterer Betreiber ist vor kurzem Insolvent und wird liquidiert. Vermutlich bekomme ich nichts, weil die Gerichts- und Anwaltskosten von dem Geld bezahlt werden müssen. Denke der PKF geht da mit minus raus und ich bekomme nichts. Die einzigen die verdient haben waren dann die Amwälte und das Gericht.


Ja ne is klar Pinocchio. Die zahlen dir 70% und gehen 3 Monate später pleite?

Es ist Sonntag abend ... morgen müssen wir alle wieder ran ...

Wäre es da nicht schön, wenn wir uns respektvoll unterhalten und lieber noch ein wenig chillen?

Ich finde es nicht gut, wenn jemand die Vergleiche anderer kritisiert, denn er steckt ja nur in seiner Haut und nicht in der des Gegenüber. Es gibt massig Gründe für und gegen einen Vergleich in welcher Höhe auch immer. Teils liegen sie im Außen, teils in der Person des Vergleichenden ...

Einen schönen restlichen Sonntag noch!
Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Welchen Grund sollte ich haben die Unwahrheit zu erzählen?

Ich wollte dich lediglich auf die Gefahren hinweisen und auch andere vor deinem Rat schützen keine Vergleiche einzugehen. Vergleiche können sinnvoll sein und jedem sollte bewusst sein, dass man am Ende riskiert mit 0 dazustehen.

Vergleiche machen schon Sinn, vorallem wenn einem bekannt ist, dass die zweite Instanz gefühlte hundert Jahre braucht und man darauf einfach keinen Bock hat,weil man noch nicht mal seriös sagen kann,wie lange es dauert, es gibt 0815 Berufungssachen, die bleiben 2-3 Jahre unbearbeitet. Nachvollziehbar, da während der Zeit der Betreiber liquidiert und was auch immer werden konnte usw.

Einfach nur nervig, dass man hier nichts gegen die richterliche Unabhängigkeit usw machen kann. Manche nicken ja auch dreimonatige Fristverlängerungen ab. Brrrr

also ich stehe Vergleichen auch positiv gegenüber. Gerne 100%. Aber fair enough...dafür noch einige Jahre mit dem Blödsinn zu tun. Ich bin eher ein Freund des Abschliessens - natürlich muss da auch das Angebot halbwegs stimmen. Aber weitere 2-3 Jahre damit rumeiern möchte ich eigentlich ungerne.

Und "welches Risiko haben Sie, als 100% zurückzuzahlen..." - naja, Anwalts- und Gerichtskosten der 1. + 2. Instanz + BGH + Zinsen kann bei einer 6-stelligen Summe oder mehr auch lustig werden. Bei 100k, 70% Vergleich inkl. Kosten sind wir nach Instanz 1+2 grob bei 100k :)

Moin, die Beiträge ab dem von Olli sind durchaus sinnvoll und korrekt. Was manche allerdings unter dem Wort Vergleich verstehen kann ich nicht nachvollziehen. 90 Prozent haben damit genauso wenig damit zu tun wie die angebotenen 20 Prozent.
Ich habe ein Schreiben eines Anwalts gelesen der dem Gericht vorträgt warum die unteren Instanzen nicht aussetzen sollen (LG).
Da stand unter anderem auch das von Flute angesprochene darin und desweiteren kaum damit zu rechnen ist dass der EuGH schon in 2025 ein Urteil fällen wird. Heißt dass bei der Anzahl der vorliegenden Klagen und einer Aussetzung am LG es durchaus 2027/28 werden kann bis Geld fließt, falls....

Und genau das wollen die!
Mürbe machen Verjährung und Vergleiche.
Bei den Großen Hart bleiben.
2026 kommt schnell!

Interessant wäre auch zu wissen, ob Vergleichsangebote entstehen, wenn ein Verfahren ausgesetzt ist oder noch kein Termin beim OLG  einberufen wurde.

Manche wollen evtl. ihre Finanzen durch gesetzliche Instrumente restrukturieren und denen sind Vergleiche lieber als gar nichts.

Interessant wäre es zu wissen, ob die OCs, obwohl ich ja gar nicht gespielt hätte, mir ein Vergleichsangebot unterbreiten würden, nur damit ich endlich mit dem Konjunktiv aufhören würde?
Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Also bei mir gab es keinerlei Vergleichsangebote vor den Terminen bei Gericht und dann auch nicht nach Aussetzung

Meine Berufungs-Verhandlung vor dem OLG (NRW) wurde nun für Anfang Oktober 25 terminiert.

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