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BGH Urteil

Begonnen von Aloisius, 29 Februar 2024, 15:59:39

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Diskussion ist's ja keins. Mir persönlich fällt halt auch auf, dass die sehr viel Werbung machen. Vielen erging es auch wie mir, vor Mandat freundlich hilfsbereit, danach warst eher lästig. Klar brauch man die Anwälte und ist auf deren Hilfe angewiesen. Caritativ ist aber keiner von denen!

Vor Mandat hilfsbereit, immer da und antwortbereit. Sobald man unterschrieben hat, ging es rapide bergab. Man erhält zum Teil nicht mal Unterlagen vom Gericht, LG Termine werden ohne Absprache 2 Wochen vorher verschoben (was jetzt zur Folge hat, dass das Termin 12 Monate verlegt worden ist) weil man Urlaub hat und das vergessen hat.  Und so weiter. Ja, man kann nicht ohne RA, und ja man bezahlt die vllt nicht selber, aber meine Erfahrung mit den großen Kanzleien ist leider echt unterirdisch. Warum sollte man das nicht erwähnen?

ganz genau. mitunter weißt du noch nicht mal, ob dein Anwalt der Großkanzlei vor Ort ist oder er per Videoschalte zugeschaltet wird, weil das für ihn die gleiche Kohle für weniger Aufwand bringt.
daß der Glücksspielmandant dann in einer völlig ungewohnten Umgebung quasi "alleine" bei Gericht ist, muss man verkraften. das ist Teil des Geldscheffelns, denn nur so können an einem Tag mehrere bundesweite Termine wahrgenommen werden.
insoweit finde ich das zumindest immer "witzig", wenn die ein oder andere Glücksspielkanzlei damit wirbt, "für" den Verbraucher zu sein. es geht überwiegend, wie fast überall, um $$$, was auch völlig in Ordnung ist, aber das wird meines Erachtens von vielen "Verbraucheranwälten" eher anders dargestellt, als wäre das eher dritt-, viertrangig.

Deren Euphorie war anfangs definitiv größer. Von ,,Wir gehen zur Not den ganzen Weg" zu "es wird ausdrücklich empfohlen, Vergleiche anzunehmen"😂

Betreutes Wohnen und betreuter Mandant.
Das ist alles einfach eine Massenabfertigung mit wirtschaftlichen Gedanken der Kanzleien.
Durchziehen oder vergleichen macht mal schnell schlappe vierstellige Beträge aus.
Und auch was eventuelle Möglichkeiten betrifft den Gegner in die Knie zu zwingen sind des OC's Anwälte weit voraus.
Zumindest habe ich durch erlebtes bzw mir erzähltes immer mehr das Gefühl.
Vielleicht täuscht es ja auch....
Da ich kein Anwalt bin spiegeln meine Posts lediglich meine eigene Meinung wieder.

Eure Erfahrungen klingen grauenvoll. Sie decken sich nicht mit meinen Erfahrungen. Habt einfach ein wenig Geduld :-)

Grauenvoll nicht, aber ohne eigene Aufmerksamkeit und Zutun geschieht wenig. Blind vertrauen , dass der Anwalt es für einen regelt ist naiv.

Zitat von: Hitdajack am 10 November 2025, 11:35:27
Grauenvoll nicht, aber ohne eigene Aufmerksamkeit und Zutun geschieht wenig. Blind vertrauen , dass der Anwalt es für einen regelt ist naiv.
Ich weiß natürlich nicht, was in deiner Mandatsvereinbarung steht. Aber mein Anwalt ist beauftragt gegen die Beklagten stattgebende Urteile zu erstreiten. Genau das geschieht bislang auch. Es finden Rücksprachen statt, wenn das für den Erfolg der Klage von Belang ist. Ansonsten tausche ich mich mit meinem Rechtsanwalt nicht aus.

Er ist nicht dazu beauftragt mit der GGL in Kontakt zu treten oder Druck auf die Politik auszuüben.

Wer hat das denn gefordert, dass der RA das macht?

Ich fände es zum Beispiel sehr schon dass man mich informiert dass der RA unseren LG Termin verschieben muss weil er einen Urlaub vor 6 Monaten schon geplant hat.
Oder dass der zuständige Anwalt nicht mehr da ist und intern jemand anders zuständig ist. Oder welcher Anwalt am LG Termin teilnimmt. Oder welche weitere Unterlagen vom LG zum PKF Thema angefordert worden sind. Oder dass LG ausgesetzt hat und die Kanzlei vergessen hat, das weiterzuleiten.  Und so weiter. Die Liste ist lang, viel erlebt.

Hallo zusammen,
ist es bei Anwälten nicht auch so wie sonst im Leben: Es gibt solche und solche!
Alle über einen Kamm zu scheren, macht wenig Sinn!
LG Ilona
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Bluesky@gluecksspielsucht.bsky.social


Moin,
ich hatte heute eine mündliche Verhandlung gegen die Roten am LG bezüglich Limt 1000 Euro Einzahlung.

Das ganze war nach 3 Minuten zu Ende. Mein Anwalt meinte wörtlich," jetzt wehrt sich der Anbieter nicht mal mehr". Hat er so auch noch nicht gehabt meinte er.

Letzte Woche hatte ich auch eine mündliche  Verhandlung gegen die Jahreszahlen, die ging 1,5 Stunden und der Anwalt von denen hat da wenigstens versucht es nochmal so hinzustellen, als träfe die Jahreszahlen keine Schuld, dass sie das Einzahlungslimit nicht beachtet haben.

Davon war heute nicht ein Hauch zu merken. Irgendwie eine "mir doch egal" Haltung kam mir da rüber. Ist es denen wahrscheinlich mitlerweile auch :D

Wollte ich nur mal mitteilen, fals jemand auf Vergleiche hofft... Aber mag ja in anderen Fällen anders laufen. Wie gesagt, nur als Info für euch, ganz wertfrei weitergegeben, wie ich die Situation und das Verhalten erlebt habe.

Also mal abwarten.. Mal wieder ;)


#4647
@Christian, also gar kein Ansatz ein Vergleich einzugehen seitens den roten? Naja, solange die Zahlung kommt nach dem Urteil warum nicht 8)

Ich denke die Limitklagen werden die zahlen.
Sind ja schließlich seriös. 😁😁
Da ich kein Anwalt bin spiegeln meine Posts lediglich meine eigene Meinung wieder.

Zitat von: Christian86 am 10 November 2025, 15:54:49
Moin,
ich hatte heute eine mündliche Verhandlung gegen die Roten am LG bezüglich Limt 1000 Euro Einzahlung.


Interessant wäre hier folgendes zu wissen: Viele Konzessionen wurden bereits im Oktober 2020 erteilt. § 6c I GlüStV 2021 gilt aber erst seit dem 1.07.2021. Da ist dann die Frage was gilt dazwischen?

Ein Urteil meinte § 4 V Nr. 2. GlüStV 2012. Wichtig wäre auch noch 3 oder 10 Jahre Verjährung.

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