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BGH Urteil

Begonnen von Aloisius, 29 Februar 2024, 15:59:39

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#6075
Ich sehe das ähnlich wie OLLI.

Kaum gehe ich mal schlafen und schon haben wir wieder einen Vollzitatwahnsinn ...
Drei Ebenen Vollzitate ... um einen Satz darunter zu schreiben ...
Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Gut, Polynx. Ich tue jetzt einfach mal so, als seien deine gelegentlichen 'Einwände' nicht der Tatsache geschuldet, daß du mir 'ans Bein pinkeln' und mir widersprechen willst - koste es, was es wolle.
Denn das nervt langsam einfach nur noch.

In puncto GGL hat Olli durchaus recht, ja. Dort würde es in der Tat nicht schaden, wenn der ein oder Andere aus den Suchtschutzverbänden dem Laden beratend zur Seite stehen würde. Damit könnte man wahrscheinlich die ein oder andere Dummheit vermeiden.

Nur 'andersrum' halt eben nicht.
Suchtprävention und -hilfe gehört in die Hände von gemeinnützigen oder staatlichen Organisationen.
Immerhin hat es einen guten Grund, warum in der Suchthilfe tätige Verbände keine Spenden von Seiten der GI annehmen - eben weil sie sich nicht in irgendeiner Form beeinflußbar machen (oder denen gar Mitspracherecht einräumen müssen) wollen. Und das ist richtig so.
Die grundsätzliche Idee, Glücksspielanbieter hätten in irgendeiner Form die Möglichkeit, Suchtprävention sogar auf bundesweiter Ebene 'mitzugestalten', fände ich... echt schauderhaft.
Ich möchte jedenfalls nicht eines Tages eventuell mal einem Suchtberater gegenübersitzen, der von FunSlots Ltd. 'ausgebildet' wurde.

Niemand sollte Geld von denen annehmen. Schon gar nicht in so einem sensiblen Bereich.
Damit 'schießt man sich selbst ins Knie'... in einer fast schon epischen Dimension.

Das Forum diente nur als Beispiel genau dafür, nämlich wie 'Spielerschutz' nach dem Verständnis von Anbietern auszusehen hätte, wenn sie da ein Wörtchen 'mitzureden' hätten. Also keine öffentlichen Beschwerden... und erst recht keine Diskussionen über laufende Klagen, oder gar nur die Absicht, dies zu tun. Denn das lenkt ja nur ab.
Ich schreibe dort übrigens schon lange nicht mehr, bzw. nur sehr, sehr wenig, weil ich mit dieser Praxis ebenfalls nicht einverstanden bin.

Die Einen schieben die Verantwortung voll und ganz auf den Spieler, die Anderen auf die Anbieter. Beides ist aber 'zu kurz gedacht'. Denn die Problematik ist viel zu komplex für 'Schwarz und Weiß'. Man muß dafür das 'große Ganze' betrachten - was bei beiden Herangehensweisen nur schwer möglich ist.

Definitiv sollen die Anbieter nicht mit der Prävention und Suchtbehandlung vermischt werden. Schaut doch mal wie gut deren Spielerschutz auf den eigenen Plattformen funktioniert, das sagt alles.

Dann soll der Staat lieber auf jeden Einsatz nochmal 1% oder mehr Steuern erheben, die dann ohne Vorgaben an entsprechende Einrichtungen gehen. Aber niemals eine direkte Verbindung vom Anbieter der "Substanz" zum Konsumenten. Sonst können wir gleich Infomaterial für Selbsthilfegruppe, Schulen und co. drucken auf denen die Logos der Unternehmen sind mit netten Slogans. 👍🏻

#6079
Genau das. Keine direkte Verbindung. Keine direkten 'Verpflichtungen', die sich dann individuell 'auslegen'oder gar 'nutzen' lassen.

Damit nicht der Geldgeber entscheidet, was er 'unterstützt', sondern der Träger auch weiterhin selbst.

Wer genau hat das überhaupt gefordert? Ist doch logisch dass man die Prävention nicht in den Händen vom Anbieter legen möchte. Wie kommt es zu dieser Diskussion?

Es gibt aber eben die GGL und da hat man sich -vor allem als (ehemaliger Spieler) - was anderes sinnvolles gewünscht.
Die Zeit wird es richten, vor allem wenn es auch gute Kanzleien gibt wie Lenne, die was bewirken möchten.

#6081
Ja, das Thema GGL dürfte wohl unstrittig sein.

Beim Thema Prävention bezog ich mich auf den Kommentar von Ilona auf der vorherigen Seite - wie sich eigentlich unschwer an meinem Zitat erkennen läßt.
Aber kein Problem. Ich helfe immer gern.


#6082
Seh immer noch niemanden der es gefordert hat.
Bei einer besseren Verteilung, vor allem, mehr für die Prävention freizugeben, kann man nur zustimmen.

Wie oft bist eigentlich noch raus? Hat ja echt Positive Charakter.

#6083
Sorry, aber was du siehst und was nicht, kann ich jetzt auch nicht beeinflussen.

Derartige Forderungen liest man öfters mal. Ist ja prinzipiell auch erstmal eine gute Idee, bis man sie 'weiterdenkt'.

Der Rest deines Beitrags ist mal ein ziemlich 'schwammiges Rauswinden'.
Was soll besser 'verteilt' werden?
Und von wem?



-edit-
Wer ist raus?
Freitagessen? Das ist Rainer...





Davon mal abgesehen...
Muß man eigentlich auf Biegen und Brechen gegen jeden einzelnen Beitrag gegenangiften, nur weil er von jemandem stammt, der eurer Interpretation nach die 'falschen Ansichten' hat?

Das ist echt anstrengend. Da sollte man sich dann auch nicht über seitenlange Diskussionen beschweren.

Tal jetzt haste mal was halbwegs lesbar, vernünftiges geschrieben.
Wie wir aber alle Wissen haben die EU-Urteile großen Charakter  und da seh ich die wirklich einzigste Hoffnung für den Spielerschutz in Deutschland, dafür müsste es aber bei weitem mehr Klagen geben die vor dem Eugh. landen, auch bezgl. der GGL.
Das monatliche Einzahlungslimit von 1.000 Euro für Online-Glücksspiele in Deutschland existiert, und EU-Recht bzw. entsprechende Urteile haben dessen Umsetzung und Gültigkeit maßgeblich beeinflusst.
MM. wird es noch lange dauern bis wir einen gescheiten Spielerschutz haben werden.

ZitatMM. wird es noch lange dauern bis wir einen gescheiten Spielerschutz haben werden.

@ Polynx;

Wie sieht denn 'gescheiter' Spielerschutz für Dich aus? Beispiiel(e)?
Bevor Du Postings zensierst, würde DAS wohl nicht nur mich interessieren.
--Meist ist Geist geil--

#6087
@Polynx absolute Zustimmung. Man hat auf jeden Fall gute Ansätze, aber man lernt ja noch dazu. Und hoffentlich die GGL auch irgendwann. ;)

Ich lasse jetzt mal die Zeit vor 2021 raus da dies hoffentlich bald geklärt ist.

Der neue Vertrag hat meiner Meinung nach zu viele Einflüsse der OC's.
Ein tausend Euro Limit monatlich ist völlig krass überzogen. Ich kenne viele Leute bei denen das fast die Hälfte des Gehalts ausmachen würde. Zudem habe ich letztens einen Bericht gelesen dass viele Menschen mit Migrationshintergrund extrem gefährdet sind. Aus den verschiedensten Gründen, u.a. wegen Geldnot.

Dann Stelle ich mir so einen Austausch Behörde mit OC folgendermaßen vor:
Grüß dich XYZ, wir bekommen immer mehr Druck von der Öffentlichkeit dass wir etwas tun sollen wegen Verfehlungen.
Wir sind euch mit dem Limit etc schon sehr entgegen gekommen, haltet euch doch bitte so gut wie es geht an die Regeln.
XYZ: Uhr müsst das regeln, der Staat nimmt ja durch uns genügend Geld ein welches ihr ja gerne nehmt. Usw und so fort...

Runter mit dem Limit, genau aufpassen und gibt es Verstöße oder gar gewonnene Klagen aus der Neuzeit 7-stellige Strafen und im Wiederholungsfall keine neue Lizenz.

Da ich kein Anwalt bin spiegeln meine Posts lediglich meine eigene Meinung wieder.

Roy, ich denke das wird in Zukunft noch angepasst, da der öffentliche Druck auf die Glücksspielindustrie immens am wachsen ist. Vor allem wenn ich das mit 2021 vergleichen.

Finde es ist gar nicht so schlecht sich erstmal auf die schwarzen Schaafe zu konzentrieren und diese erstmal weg vom Markt zu bekommen so gut es geht. Und sich danach die bestehenden Probleme wie Höhe des Limits etc. anzuschauen und ggf anzupassen. 

Kann halt nur nicht nachvollziehen wie man bei einer Lizenzvergabe diese Gesellschaftsschiebungen sowie Ignorieren der Urteile/,Rückforderungen außer Acht lässt.

Dass sich der Staat irgendwo erpressen lässt wegen den Steuereinnahmen, glaube ich nicht.

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