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Trennung- Schuldgefühle

Begonnen von Sarah16032021, 13 September 2026, 07:03:13

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Das mit der Täter-Opfer-Umkehr ist Käse, Olli,
hier sind beide Opfer und Täter. Ich hatte zwischendurch schonmal die Vermutung, dass bo31337 Sarahs Ehemann sein könnte. Wie würdest du ihm gegenüber argumentieren, wenn er hier schreiben würde, nicht Sarah? Würdest du ihn genauso abhaken?
Zwar dürften inzwischen alle jungen Paare soweit aufgeklärt sein, dass eine jungfräuliche Empfängnis auszuschließen geht. Was aber danach kommt, ist heute ein größeres Abenteuer als je zuvor, schon wegen der gewaltigen Einflussnahme durch Medien und Marketing. Die Klugscheißer in Beratungs- und Kontrollfunktionen kommen noch erschwerend hinzu.

Ich halte Narzissmus übrigens nicht für ausschließlich schlecht. Ohne Narzissten würde so manche trübe Tasse sang und klanglos untergehen, und du hast dir deinen Narziss vermutlich angeeignet, um nicht auf der Strecke zu bleiben.
Allerdings werden Narzissten mittlerweile gezielt herangezogen, damit es nur irgendwie weitergeht, obwohl eine Kulturrevolution längst überfällig ist. Oder anders: Soll der Staat doch seine Kinder selber machen, wenn er so darum besorgt ist, dass die Eltern für ihn nur noch Erfüllungsgehilfen sind.
Wie erklärst du dir, dass Sarah noch vom Eigenheim träumt, obwohl sie, u. a. auf Anraten des Forums, bald ne alleinstehende Frau mit zwei Kindern und ausstehenden Alimenten ist? Hier sollte sich mancher darüber klar werden, ob er Spielsucht oder Spieler bekämpfen will.


Hi Loser!
Zitathier sind beide Opfer und Täter
Entschuldige, aber Deine Argumentation ist absurd.

ZitatIch hatte zwischendurch schonmal die Vermutung, dass bo31337 Sarahs Ehemann sein könnte. Wie würdest du ihm gegenüber argumentieren, wenn er hier schreiben würde, nicht Sarah? Würdest du ihn genauso abhaken?

Das Dumme bei Vermutungen ist ... alles kann, aber nichts muss ... Ich gehe hier auf Sarah ein, genauso wie ich auf jeden anderen eingehe. Sarah ist hier ... nicht ihr Mann! Sie fragt um Hilfe, nicht ihr Mann. Sie schildert, was sie schon alles versucht hat und sie schildert, wie sie leidet. Und da kommst Du an und fragst an ihren Anteilen an der Situation? Wieder ... absurd!
Nur weil Kinder da sind, stellt sich doch nicht die Frage, wer die Kinder überhaupt haben wollte und wer nicht? Absurd!

ZitatHier sollte sich mancher darüber klar werden, ob er Spielsucht oder Spieler bekämpfen will.
Weder ... noch! Absurd! Wer seine Spielsucht bekämpft, der kämpft gegen sich selbst. Und es ist auch nicht unsere Aufgabe irgendwen zu bekämpfen.

Wir sind hier, um uns gegenseitig zu unterstützen! Sarah ist nicht hier, um potentiell Deine Probleme zu lösen! Sie übt keine Stellvertreterfunktion für mögliche Personen aus Deinem Leben aus! Du brauchst hier keine Partei für den "Spieler" ergreifen. Der ist hier in Sarahs Thread sowieso nur ein Bild, wie sie es für uns geschaffen hat - aus ihrer aufrichtigen Erfahrung. Der ist hier unwichtig! Sarah ist aber nicht unwichtig!
Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Die Antwort von Loser ist einfach zu krass, um sie hier stehen zu lassen. Ich habe sie in einen unsichtbaren Bereich verschoben.

@Loser
Wenn Du magst, kannst Du das gerne mit der Chefin ausdiskutieren. Dein Beitrag könnte Sarah verletzen und er ist ansonsten auch einfach zu strange. Daher habe ich ihn hier entfernt.

Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Liebe Sarah,

ich habe deinen Beitrag gelesen und wollte dir einfach weiterhin ganz viel Mut zu sprechen.
 
In der Situation verantwortlich zu sein mit zwei noch sehr kleinen Kindern ist sicherlich ein Kraftakt, der sich jedoch
auf alle Fälle lohnen wird.

Und wie du schon (in einigen) Beiträgen hier gelesen hast.
Jeder ist für sich verantwortlich, also auch dein Mann für sein Tun. Und auch wenn er es aktuell nicht als Problem erlebt, steht dem nichts Entgegen das dein Erleben ein Anderes ist.

Bei mir liegt die räumliche Trennung schon einige Monate zurück und es ist ein schwieriger Prozess, weil man durch die Kinder in Verbindung bleibt und man hier einen guten Weg finden sollte. Hol dir da unbedingt Unterstützung..hier kamen schon gute Tipps, wie die Suchtberatungsstellen die auch Angehörige begleiten, Familienberatungsstellen etc.
Und einen ersten Schritt hast du ja gemacht, indem du dich hier angemeldet hast!
Ich drücke dir die Daumen für alles was noch kommt,
Alles Gute 🍀

Hallo,

Es ist leider im Anschluss noch so viel mehr passiert. Häusliche Gewalt, Polizeieinsatz... immerhin hat all das dazu geführt dass ich nun die richtige Hilfe bekomme. Vielen Dank für all die Tipps.

Hi Sarah!

Ach Menno, das tut mir aber leid, dass das erst alles passieren musste, bis Du nun die richtige Hilfe bekommst.

Hat sich Deine Vermutung bestätigt?

Erzähle doch mal, wenn Du magst. Wenn es aber zu weh tut, dann lasse es lieber ...
Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Es ging letztendlich um so viel mehr als um das spielen. Grund für die Trennung, wie oben beschrieben, war das Spielen. Er hat die Trennung aber nicht akzeptiert. Mir vorwürfe gemacht, es würde andere Gründe geben wie eine Affäre... dann wurde ich verfolgt, belauscht... er hat sich da so reingesteigert... dann kam es leider vor den Augen der Kinder zu dieser besagten Auseinandersetzung so dass die Polizei kam und ihm ein verbot aussprechen musste, sich nicht hier aufhalten zu dürfen. Jetzt beginnt leider der Krieg, den ich nie wollte.

Noch immer sieht er den Grund der Spielsucht als kein Grund für eine Trennung. Noch immer wird gesagt das ich dahingehend zu wenig für ihn getan habe, um ihn daraus zu holen. Zudem soll ich mich nicht anstellen.- wir haben es uns ja trotzdem erlauben können in den Urlaub zu fahren... all die Lügen die dahinter stecken, den Vertrauensverlust. Das sieht er nicht

Aber Du siehst es und das ist das, was zählt.

Nun, hast Du nicht mit ihm geredet? Er hat abgeblockt. Solltest Du Dich an ihm aufreiben, damit er gegen alles von Dir ankämpfen konnte? Du hast Dich doch aufgerieben - Du bist an ihm gescheitert.
Aber mit Deiner Entscheidung bist Du bei Dir selbst nicht gescheitert. Auch wenn es sicher schwer war, so hast Du das Richtige getan.

Wenn er es jetzt schmutzig machen möchte, dann soll er das ruhig machen. Aber Du mache es nicht. Lasse Du Dich darauf so wenig wie es eben geht ein. Das wird Dir Kraft spenden!

Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Das ist Kraft die ich brauche... es fühlt sich alles nur so unglaublich hart an. Trotz alldem sind ja immer noch Gefühle da. Aber nachdem was Samstag passiert ist. Das darf ich nicht dulden. Ich muss lernen mich zu entlieben und all das irgendwie zu verarbeiten. Aber wie gesagt, nun rollt der Ball. Termine beim opferschutz, Frauenhilfe. Glaube jetzt ist das sehr wertvoll für mich.

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