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BGH Urteil

Begonnen von Aloisius, 29 Februar 2024, 15:59:39

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Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 26 Februar 2025, 17:48:27
@Istvoelligegal bist du eigentlich Kläger, oder ist dein Auftrag ein anderer?

?
ich wollte nur sagen, daß man möglicherweise auch dann Kosten zu tragen hat, selbst wenn man einen PKF hatte.

Mitunter vergisst die Justizkasse den Vorschuss anzufordern, lässt die Klage trotzdem zustellen.
Das Gericht ist ja nicht verpflichtet den Gerichtskostenvorschuss anzufordern und kann die Klage auch sofort zustellen.
Mitunter wird die Klage auch für viel Geld ohne Vorschuss übersetzt und die Dolmetscherkosten zahlt am Ende der Verlierer.
Selbst wenn das Verfahren gewonnen wird und selbst wenn das Online Casino die Gerichtskosten usw tragen muss,
ist der Spieler der Zweitkostenschuldner und muss die Gerichtskosten zahlen, kann die dann aber vom Gegner zurückholen.
Nur blöd, wenn die nicht freiwillig zahlen.

insofern war meine Info nur die, dass man bei einer Insolvenz der PKF möglicherweise Kosten tragen kann. Nicht mehr und nicht weniger.

Du musst überhaupt Nix tragen, entweder du finanzierst es dann selber weiter oder es verläuft sich im Sand und du hast natürlich Pech.

Abgesehen davon war der Artikel in der Bild, die sind auch eher pro Sportwetten eingestellt,  man kann die Quoten sehen viel Werbung für Sportwetten und Bild hatte ja auch selber eine Wettseite mit einem bekannten Anbieter.
Ich würde mir keine großen Sorgen machen, das ganze wird für uns ausgehen, der EUGH wird Nix anderes sagen, jetzt haben die Anbieter erreicht das kein Geld mehr fließt und die Menschen unsicher werden bzw. Keine Finanzierer mehr finden.

Ja, die Bild Zeitung war schon immer pro Anbieter bei deren Berichten. Da sollte man genau so viel drauf geben als wenn ein gegnerischer Anwalt etwas verfasst.
Für ein Märchen halte ich auch dass ein Gericht in Vorkasse geht und ohne Geld etwas unternimmt. Behörden machen hier mal gar nichts.
Und IVE, so von oben herab bezüglich Menschen die einen PKF genommen haben finde ich grenzwertig. Wenn man einen Rechner bemüht und nach zwei Instanzen und einer Niederlage über 30.000 Euro in den Sand gesetzt hätte.... Wer kann das? Die meisten haben Schulden ohne Ende und da finde ich 34-38 Prozent für die Kostenübernahme inklusive Risiko fair.
Da ich kein Anwalt bin spiegeln meine Posts lediglich meine eigene Meinung wieder.

Hi Roy da bin ich ganz bei dir. Ich gebe gerne 37 Prozent ab und hab kein Risiko. Alleine hätte ich das bei meinem Fällen niemals machen können.

Wir sollten nun abwarten bis Ende des Jahres eventuell der EUGH sich meldet. Bis dahin dürfte auch bill 55 entschieden sein.

Gibt es eigentlich eine gewisse Art von Terminierungen vom EUGH? Oder wie entscheidet sich das bei denen... die können ja schlecht sagen Heute machen wir das und morgen was anderes... gibt es da Verhandlungen oder einen Ablauf Plan der einen auf dem laufenden hält ?

https://www.t-online.de/finanzen/aktuelles/wirtschaft/id_100613276/rightnow-start-up-aus-nrw-insolvent-maschmeyer-und-lenssen-beteiligt.html

Hier liest es sich ganz anders. Ist doch klar wenn Verfahren ausgesetzt werden das Entscheidungen viel später entschieden werden. Ohne Aussetzungen wären die Entscheidungen viel früher gefallen

Was auch wichtig sein wird ist ob der EUGH auch das Verfahren aus Erfurt zusammen mit dem BGH verhandelt oder ob Erfurt ein separates Verfahren wird.

Nach Rücksprache mit meinen Anwalt schätzt er das es noch bis Mitte 2026 dauert, bis sich hier was tut.

Es gibt ja eine Sparte beim eugh. Den eug oder so. Ich glaube das dieses Jahr das Verfahren zu online Casino veröffentlicht wird und die bill55 gekippt wird dieses Jahr. Sportwetten denke ich mit viel Glück ende diesen Jahres, sehr wahrscheinlich aber Anfang 2026

Zitat von: Roy1234 am 26 Februar 2025, 19:05:42
Die meisten haben Schulden ohne Ende und da finde ich 34-38 Prozent für die Kostenübernahme inklusive Risiko fair.


Prozesskostenhilfe - anstatt fast 40% an einem PKF abzudrücken. Am Ende kann man immer noch Insolvenz anmelden, wenn alles den Bach runter geht. Was anderes bleibt ja gar nicht übrig.

#2859
Das gilt aber nicht für alle. Ich hatte z.b keinen Anspruch auf Prozesskostenhilfe.

Ich hätte das volle Risiko alleine tragen müssen. Also habe ich mich dazu entschieden kein Risiko einzugehen. Der erste Schritt aus der Risikozone 😅

Dito Bobby.
Ich auch nicht.
Da ich kein Anwalt bin spiegeln meine Posts lediglich meine eigene Meinung wieder.

Ich auch, und lerne nun, dass ,,kein Risiko" nicht gleich kein Risiko ist.

Lieber trete ich die 40% ab - ich hab sogar voll Anrecht auf die Zinsen und gehe absolut Risikofrei in das ganze Verfahren, statt mir jederzeit sorgen machen zu müssen wie es vielleicht ausgehen kann.
Noch dazu handelt es sich, auch wenn ich es verzockt habe, um Geld, mit welchem ich eh nicht mehr gerechnet habe. Also ist mehr als die Hälfte dann weitaus besser, als gar nichts.
Auch wenn dann vlt 20k flöten gehen, kommen vlt 30k in die Kasse und das sind 30k mehr, als ich mir erhofft hätte.

Das ist viel k ...
Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Es gibt genug höchstrichterliche Urteile, in denen klar gemacht wurde, dass es nicht die Aufgabe des Spielers ist, die im Fernsehen gezeigte Werbung zu hinterfragen, noch die Dokumentationen über Glücksspielsucht und die Unrechtmäßigkeit der OCs im TV überhaupt zu sehen. Auch das AGB-Argument wurde doch schon hinreichend zerschossen.
Die Begründung des Richter wäre also konstruiert und damit mMn "anfechtbar" ...


Für mich hörten sich die Werbesprüche im TV immer so an, als gelte nur der Einzahlungsbonus für SH. Ich bin sogar mal aufgestanden und ganz nahe an meinen 46 Zöller TV getreten. Da konnte ich die schriftlichen Warnhinweise immer noch nicht lesen, so klein waren sie. Die Zeit zum Lesen gab uns der Werbetreibende auch nicht.
Manchmal frage ich mich, was solche Richter eigentlich in der Birne haben ...
Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
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