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BGH Urteil

Begonnen von Aloisius, 29 Februar 2024, 15:59:39

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Hi Roy da bin ich ganz bei dir. Ich gebe gerne 37 Prozent ab und hab kein Risiko. Alleine hätte ich das bei meinem Fällen niemals machen können.

Wir sollten nun abwarten bis Ende des Jahres eventuell der EUGH sich meldet. Bis dahin dürfte auch bill 55 entschieden sein.

Gibt es eigentlich eine gewisse Art von Terminierungen vom EUGH? Oder wie entscheidet sich das bei denen... die können ja schlecht sagen Heute machen wir das und morgen was anderes... gibt es da Verhandlungen oder einen Ablauf Plan der einen auf dem laufenden hält ?

https://www.t-online.de/finanzen/aktuelles/wirtschaft/id_100613276/rightnow-start-up-aus-nrw-insolvent-maschmeyer-und-lenssen-beteiligt.html

Hier liest es sich ganz anders. Ist doch klar wenn Verfahren ausgesetzt werden das Entscheidungen viel später entschieden werden. Ohne Aussetzungen wären die Entscheidungen viel früher gefallen

Was auch wichtig sein wird ist ob der EUGH auch das Verfahren aus Erfurt zusammen mit dem BGH verhandelt oder ob Erfurt ein separates Verfahren wird.

Nach Rücksprache mit meinen Anwalt schätzt er das es noch bis Mitte 2026 dauert, bis sich hier was tut.

Es gibt ja eine Sparte beim eugh. Den eug oder so. Ich glaube das dieses Jahr das Verfahren zu online Casino veröffentlicht wird und die bill55 gekippt wird dieses Jahr. Sportwetten denke ich mit viel Glück ende diesen Jahres, sehr wahrscheinlich aber Anfang 2026

Zitat von: Roy1234 am 26 Februar 2025, 19:05:42
Die meisten haben Schulden ohne Ende und da finde ich 34-38 Prozent für die Kostenübernahme inklusive Risiko fair.


Prozesskostenhilfe - anstatt fast 40% an einem PKF abzudrücken. Am Ende kann man immer noch Insolvenz anmelden, wenn alles den Bach runter geht. Was anderes bleibt ja gar nicht übrig.

#2856
Das gilt aber nicht für alle. Ich hatte z.b keinen Anspruch auf Prozesskostenhilfe.

Ich hätte das volle Risiko alleine tragen müssen. Also habe ich mich dazu entschieden kein Risiko einzugehen. Der erste Schritt aus der Risikozone 😅

Dito Bobby.
Ich auch nicht.
Da ich kein Anwalt bin spiegeln meine Posts lediglich meine eigene Meinung wieder.

Ich auch, und lerne nun, dass ,,kein Risiko" nicht gleich kein Risiko ist.

Lieber trete ich die 40% ab - ich hab sogar voll Anrecht auf die Zinsen und gehe absolut Risikofrei in das ganze Verfahren, statt mir jederzeit sorgen machen zu müssen wie es vielleicht ausgehen kann.
Noch dazu handelt es sich, auch wenn ich es verzockt habe, um Geld, mit welchem ich eh nicht mehr gerechnet habe. Also ist mehr als die Hälfte dann weitaus besser, als gar nichts.
Auch wenn dann vlt 20k flöten gehen, kommen vlt 30k in die Kasse und das sind 30k mehr, als ich mir erhofft hätte.

Das ist viel k ...
Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Es gibt genug höchstrichterliche Urteile, in denen klar gemacht wurde, dass es nicht die Aufgabe des Spielers ist, die im Fernsehen gezeigte Werbung zu hinterfragen, noch die Dokumentationen über Glücksspielsucht und die Unrechtmäßigkeit der OCs im TV überhaupt zu sehen. Auch das AGB-Argument wurde doch schon hinreichend zerschossen.
Die Begründung des Richter wäre also konstruiert und damit mMn "anfechtbar" ...


Für mich hörten sich die Werbesprüche im TV immer so an, als gelte nur der Einzahlungsbonus für SH. Ich bin sogar mal aufgestanden und ganz nahe an meinen 46 Zöller TV getreten. Da konnte ich die schriftlichen Warnhinweise immer noch nicht lesen, so klein waren sie. Die Zeit zum Lesen gab uns der Werbetreibende auch nicht.
Manchmal frage ich mich, was solche Richter eigentlich in der Birne haben ...
Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Auch bei diesem Berufszweig wird es so sein, dass der ein oder andere empfänglich ist...

Hi lost bleib ruhig. Ich dachte damals genauso wie du und habe das Verfahren aber gewonnen.

Bleib ruhig und warte ab. Was sagt dein Anwalt dazu?

Waren die pkf Anwälte per Video zugeschaltet? Auch schön, dass man einen offensichtlich gar nicht vorbereitet. Es werden hunderte Seiten hin und her gewechselt, aber denjenigen zu sagen, mit wem er vor Gericht auftaucht, ist keine Zeit für, möglicherweise, weil das kein zusätzliches Geld einbringt. In den pkf Verträgen hab ich auch schonmal gelesen, dass der pkf auch das Verfahren aus wirtschaftlichen Gründen nicht fortführen muss, insbesondere wenn sich die Rechtsprechung negativ entwickelt oder was auch immer, natürlich ohne Mitsprache des Verbrauchers.

Üblicherweise hat man Redebedarf vor einer Verhandlung und geht zumindest paar Fragen durch, die erfahrungsgemäß gestellt werden, um hierauf ggf besser vorbereitend antworten zu können, um ggf Unterlagen mitzunehmen, wie beispielsweise die Werbung als Bildschirmkopie.

Da sehr viele pkf mit den Anwälten zusammen arbeiten, die mitunter auch im Handelsregister sichtbar für jedermann noch weitere Verbindungen zu einander haben, ist der Gedanke, der pkf gewinnt nur, wenn der Kläger gewinnt, meines Erachtens falsch. Der Anwalt wird seine gesetzlich vorgeschriebenen Gebühren vom pkf bekommen, der verbucht bei einem verlorenen Fall dies als Verlust, weshalb so oder so viele pkf "gewinnen", weil dahinter oft ein ausgeklügeltes System hinter steckt, sind ja alles Juristen.
Gibt's genug Tricks, aus Nächstenliebe oder um Verbraucherschutz, geht's meines Erachtens eher weniger, nervig/widersprüchlich für mich eben nur, wenn die dann entsprechend mit Verbraucherschutz Werbung machen und den Eindruck vermitteln, man bräuchte den Anteil um über Wasser zu kommen. Das ist ein knallhartes Geschäft.

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