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BGH Urteil

Begonnen von Aloisius, 29 Februar 2024, 15:59:39

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Ich glaube, da kommt keine Homepage mehr. Wahrscheinlich rechtlich doch zu heikel. Datenschutz etc...

Bitte ... lasst die Spekulationen ... sie sagten, dass es noch dauert, nun dauert es eben ...
Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Hallo,

hat jemand Erfahrung was Güteverhandlung zwecks Einzahlungslimit angeht? Also welche Fragen können kommen.
Sollte man ein Gehaltszettel von damals mitnehmen?

Grüße


Meine kurze Laieneinschätzung zu der Limitfrage.
Die Entscheidung dürfte vor dem BGH keinen Bestand haben. Es ist nicht nur eine aufsichtsrechtliche Regelung. Die Aufsicht besteht heute auch bei lizenzierten Anbietern fast nur auf dem Papier und ansonsten würde es keinerlei Sanktionsmöglichkeiten gegen die Anbieter geben, die sich nicht daran halten.
Die Chancen stehen daher gut, dass es sich um ein gesetzliches Verbot handelt.

Du kannst im Grunde mit denselben Fragen rechnen, der Anbieter bekommt dann die zusätzlichen Fragen bezüglich des Limits. Ausserdem kannst du dir auch Gedanken machen, was für ein Vergleich du eingehen würdest, weil dafür eine relativ gute Chance besteht.


Gebe auf die Artikel wenig, werden seit Jahren veröffentlicht. Solche Urteile bringen nichts, wenn in den Gerichtssälen Leute sitzen die keine Ahnung haben und jedes kleine Detail der Gegenseite aufgreifen um den Kläger vor Gericht zu verunsichern.
Legitimation
Gerichtsstand
Kenntnis der Illegalität usw. Alles Punkte die nach und nach keine Rolle spielen vor Gericht aber regelmäßig ins kleine Detail debattiert werden. Danach stellt sich raus es ist nicht entscheidend, trotzdem passiert nichts. Es hilft nur ein drohender Lizenzentzug NUR dann bewegt sich etwas.

Die Sache mit dem im Ausland gespielt sollte somit kein Problem in Klagen mehr sein.

Zitat von: Balou2024 am 20 Januar 2026, 16:40:29
Die Sache mit dem im Ausland gespielt sollte somit kein Problem in Klagen mehr sein.

Dann kommt morgen ein anderer fiktiver Einwand mit dem man sich ein Jahr beschäftigt. Das mein ich

#5124
Ja...die wissen wie man den ganzen Apparat überlastet und lähmt ::) (persönliche Meinung)

Und auf der anderen Seite die - in meine Augen - komischen Regelungen der GGL usw. (beispielsweise, dass die Schufa-G-Abfrage die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Spielers hinreichend abbildet).  ???

Was sich mir nicht erschließt ist bspw. folgendes:
Man registriert sich bei einem Anbieter und dieser prüft durch eine Schufa-G-Abfrage die "wirtschaftliche Leistungsfähigkeit" des Spielers/Kunden und daraus resultiert eine Limiterhöhung (Einzahlungen bis 10000 Euro/monatlich im Lugas-System (Anbieterübergreifend)) - ohne das der Anbieter je irgendwelche Angaben oder Nachweise verlangt hat (ok, scheinbar schien das ja laut mehreren Gerichtsurteilen tatsächlich nicht ausreichend gewesen zu sein).
Nun wechselt man den Anbieter und dieser übernimmt die Daten und damit das Einzahlungslimit aus dem Lugas-System für die Zukunft - ohne das durch ihn eine weitere Prüfung erfolgt...
Würde man ggf. nun den ersten Anbieter verklagen (Schadenersatz), obwohl man vorwiegend bei dem zweiten Anbieter Verluste erlitten hat?

Und um es noch interessanter zu machen: In meinem Fall hat ein Anbieter zuvor (im Jahre 2024) Unterlagen und Nachweise (u. a. Gehaltsnachweise) von mir verlangt und (mir) ein "Verlustlimit" auferlegt/festgelegt (etwas unter den 1000,- Euro Einzahlungslimit).
Die spannende Frage war nun für mich, ob hier nicht auch eine Meldung an das Anbieterübergreifende Lugas-System hätte erfolgen müssen (was nicht passiert ist)?!
Auch hier werden dies wohl Anwälte und Richter klären müssen...

Wenn es etwas zu kritisieren gibt ist es die lange Verfahrensdauer der Grundsatzentscheidungen.
Das Casino Urteil ist seit dem Statement des GA
über 4 Monate ausstehend und kein Termin in Sicht. Dabei ist dieses bei weitem nicht so schwierig im Detail zu bewerten wie die Sportwetten. Wer weiß wie lange das dann dauert. Und das im Bewusstsein dass die netten Anbieter sich Stückchen weiße vom Acker machen. Mag gar nicht tiefer darauf eingehen.

Was die Limitklagen angeht bin ich bei vielen irritiert. Über die Casinos schimpfen und in anderen weiterspielen?
Hier sollte jeder sein eigener Richter sein und das Urteil kann nur lauten kein Cent mehr an diese Konstrukte. Sie sind alle gleich!
Da ich kein Anwalt bin spiegeln meine Posts lediglich meine eigene Meinung wieder.

Am Ende des Tages sind wir machtlos, wir können nur an uns arbeiten. Für viele war es halt ein Strohalm mit dem man direkt neu starten hätte können.
Das was Roy geschrieben hat, habe ich mir auch gedacht. Das Casino Urteil ist immer noch nicht da, nicht mal ein Termin. Daher werden wir wahrscheinlich erst 2027 ein EUGH Urteil für die Sportwetten haben, und danach müssen alle erstmal alle Aussetzungen neu verhandelt werden, und ob bis dahin noch Geld da ist, ist eine andere Frage....es macht einfach kein Sinn sich jeden Tag mit neuen kleinen Urteilen zu beschäftigen oder mit irgendeiner Seite von Anwälten, in der die tolle GGL (sollen ja nur positiv schreiben) auf irgendwas aufmerksam gemacht wird. Wir können nichts ankurbeln, sondern machen uns nur unnötig verrückt. Auch ich habe es gemacht, wir sollten uns alle noch mehr um uns selber kümmern, sodass wir spielfrei werden oder bleiben. :)

Ich rechne mit Urteilen des EuGH noch in diesem Jahr. Schlussanträge des Generalanwalts gibt es bereits in gut zwei Wochen. Bis zu einem Urteil dauert es keine weiteren 12 Monate.


Mein Anwalt rechnet mit dem Casino Urteil im September und das Sportwetten Urteil zwischen dem 1Q 2027. Die Aussetzung aufzuheben hat mein LG leider abgelehnt.

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