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BGH Urteil

Begonnen von Aloisius, 29 Februar 2024, 15:59:39

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Ungewöhnlich aber ich bin nach wie vor der Meinung die ziehen das komplett durch.
Auch wenn Casino und Sportwetten unterschiedlich zu bewerten sind vom Rechtsstand gibt es Parallelen.
Bekommt ein Land Recht daß bei Glücksspiel die Dienstleistungsfreiheit anders zu bewerten ist als im Regelfall wegen zB Spielerschutz etc und daraufhin die Rückforderungen legitim sind war's das.
Dieser Punkt gilt für beides m.M. nach.
Steht nur noch der Punkt ob sie eine Lizenz hätten erhalten müssen.
Zumindest wäre es ein Wink mit dem Zaunpfahl für die Anbieter. Und eventuell will man so vorbauen dass diese nicht noch mehr Unfug treiben können.
Nur so ein Gedanke.
Da ich kein Anwalt bin spiegeln meine Posts lediglich meine eigene Meinung wieder.

Ich bin der Meinung bis zum finalem Urteil verändern sie die Strategie nicht! Auch nicht nach Schlussantrag zu Bill 55 im April.

Ich denke die Vergleiche werden bei einem positiven Schlussantrag bedeutend zunehmend. Also die geringen Vergleiche. Viele werden sie auch annehmen.

PKF vergleichen erst ab 65 Prozent wenn überhaupt, so sagte es mir mein Anwalt.

Das kannst du nicht verallgemeinern.
Und der Mandant darf in den meisten Fällen schon mitreden. Klar keine 30 oder 40 Prozent und natürlich wer dahinter steht.
Da ich kein Anwalt bin spiegeln meine Posts lediglich meine eigene Meinung wieder.

Meine PKF sagen ab 50% generell zu, und ab 30% ist es ein abwägen. Kann man also nie verallgemeinern. Gab auch schon welche die bei 20% Druck gemacht haben, damit der Mandant zusagt.

Es haben generell immer Mandant und PKF etwas zu sagen, beide müssen zusagen. ;)

2,5 Wochen und wir wissen schon mal mehr. Hoffe es wird nicht wieder abgesagt.

Schaue schon immer mal wieder in den EUGH Kalender.

Sind doch noch 2.5 Wochen, wenn dann wird es paar Tage vorher verschoben wenn denen nochmal einfällt dass da ja ein Termin war. ;)

Zitat von: Klopp9875 am 26 Februar 2026, 00:19:23Gab auch schon welche die bei 20% Druck gemacht haben, damit der Mandant zusagt.

Es haben generell immer Mandant und PKF etwas zu sagen, beide müssen zusagen. ;)
Der Druck kam aber nicht vom PKF?
Unter 50 Prozent gehen die eigentlich nur bei OC's die vermutlich in Konkurs gehen oder der Mandant sagt er braucht das Geld dringend. Und anscheinend sind sehr viele bereit solche Vergleiche anzunehmen.
Über Anwälte..... Lassen wir das.
Da ich kein Anwalt bin spiegeln meine Posts lediglich meine eigene Meinung wieder.

Doch Roy, tatsächlich kam der Druck über PKF und auch Anwälte. Ging glaube ich damals um einen der nicht mehr im Markt ist, finde es aber dennoch total dreist.

Will auch gar nicht Urteilen ob man ein geringeres Angebot annehmen sollte. Das muss halt jeder für sich entscheiden. Bei gewissen Anbieter würde ich es auch machen, aber da spielen so viele Faktoren eine Rolle.

Lass uns erstmal den Schlussantrag abwarten! (Hoffentlich kommt er auch)

Ja ok bei klitschen wie zB BaH wo klar war dass Insolvenz kommt ist's aber auch ohne Alternative.
Fragwürdiger finde ich Druck bzgl Vergleich bei standhaften OC's.
Da ich kein Anwalt bin spiegeln meine Posts lediglich meine eigene Meinung wieder.

Selbst 50% klingen nach einem schlechten Deal, gerade bei Anbietern, die in Deutschland präsent (Whitelist, Wettshops) sind.

Die OC's sparen sich doch so ohne Ende.
Wenn die sich bei der Mehrzahl 40-50 Prozent sparen lachen die sich schlapp.
Viele Kanzleien sind derart voll mit Klagen dass die froh sind wenn es mit Vergleich rausgeht. Spart viel Zeit.
Da ich kein Anwalt bin spiegeln meine Posts lediglich meine eigene Meinung wieder.

Zitat von: Roy1234 am 26 Februar 2026, 13:06:32Wenn die sich bei der Mehrzahl 40-50 Prozent sparen lachen die sich schlapp.


Hier hatte ich eine Assoziation ...

Als wir unser Elternhaus verkauft haben, hatte sich herausgestellt, dass meine Eltern die Grundschuldbriefe weggeworfen hatten. Dadurch musste erst ein langwieriges Aufgebotsverfahren angestoßen werden.
Wir mussten dann auch noch mal zum Notar. Einer der Punkte war ein Notaranderkonto für den kompletten Kaufpreis anzulegen, damit der Erwerber im Haus schon wirken konnte.
In einem späteren Telefonat wollte mich der Erwerber drängen, die Kosten für das Notaranderkonto zu übernehmen.
Als er merkte, dass er damit bei mir nicht durch kam, appellierte er an mein Herz mit folgenden Worten:
"Herr O! Wir sind doch eine junge Familie und haben nicht viel Geld! Sie aber sind bereits alt ..."

Was der wohl gelacht hätte, wenn die Worte mich erweicht hätten ... :)
Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Ich finde es unter aller Sau, dass du diese Familie im Stich gelassen hast. Ich frage mich, wie du nachts ruhig schlafen kannst..  ;)

In diesem Sinne scheint es so gut wie keine Neuigkeiten bezüglich der Rechtsstreitigkeiten zu geben. Mal ein OLG Urteil hier, ein PR-Aufsatz von den Anwälten der Anbieter da und dann wieder ganz viel Spekulation über die weitere Timeline, Vergleiche, der GGL, Restrukturierungen, etc.

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