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BGH Urteil

Begonnen von Aloisius, 29 Februar 2024, 15:59:39

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Das ist meiner Meinung nach doch etwas hochgegriffen.
Ich würde eher sagen zu etwa 2 - 5%.

Zitat von: Alexx13 am 25 März 2026, 11:01:5260%
Wow was ist da los. Das ist mehr als die meisten anderen momentan anbieten wie ich gehört habe.
Vielleicht ist es Betragsabhängig, bei 20.000 Euro ist's natürlich leichter verkraftbar als bei zB 180.000 Euro.
Zumindest kommt man hier in die Gegend wo man es als fair im Bezug auf Vergleich ansehen kann.
Da ich kein Anwalt bin spiegeln meine Posts lediglich meine eigene Meinung wieder.

Hatte dort selbst ein Angebot und dementsprechend Kommunikation mit dem PKF. Die bieten zwischen 10 bis 65% alles an, die Strategie versteht eh keiner.

Ob das jetzt noch der Stellungnahme so ist, muss man halt abwarten.

Zitat von: Klopp9875 am 25 März 2026, 12:25:29Die bieten zwischen 10 bis 65% alles an

Finde ehrlich gesagt selbst 65% zu wenig nach dem das Urteil rechtskräftig ist. Nach Einreichung der Klage wäre das durchaus ok

Ich denke nicht dass dies rechtskräftige Urteile betrifft. Meistens vor der Berufung beim OLG.
Da ich kein Anwalt bin spiegeln meine Posts lediglich meine eigene Meinung wieder.

Es geht um nicht rechtskräftige Urteile, die du ansprichst, da sitzt Jahreszahlen das komplett aus.

Also ich habe ein VU ( be der Gesellschaft von Gibraltar ) und ein Urteil bzgl Limit gegen  ENC

Beide lange rechtskräftig und nichts gezahlt geschweige denn irgendwann Vergleich angeboten bekommen

So geht's leider auch bzw sieht es wohl meistens aus 🙈

Bei Ikea gibt es Bilderrahmen, musst nur noch überlegen in welches Zimmer und an welche Wand :P

Richtig.
Ich hab das auch schon mal geschrieben. Was hilft am Ende ein rechtskräftiges Urteil, wenn keine Vollstreckung (mehr) möglich ist. Unter Umständen sind dann plötzlich diejenigen, die die "lächerlichen" 10% Vergleiche angenommen haben noch am Besten weggekommen.
Ich hab ein rechtskräftiges Urteil gegen einen nicht mehr in Deutschland tätigen Anieter.
Da kam ohnehin nie ein Vergleichsangebot, aber bei den Unsicherheiten hätte ich überlegen müssen.
Und selbst bei Lizensierten besteht das Problem der vielen Betreiberwechsel,bei denen nichts mehr zu holen ist.
Man sollte halt nicht pauschal potentielle Vergleichsangebote als Frechheit abtun (was sie natürlich sind) sondern jeweils am individuellen Fall entscheiden, ob man die Unsicherheiten in Kauf nimmt um möglicherweise komplett leer auszugehen oder zumindest einen Teil seiner Verluste zurückbekommt.

Genau das darf aus meiner Sicht eben nicht die Lehre sein. Wenn am Ende diejenigen am besten weggekommen sind, die 10 % genomen haben, dann belohnt man genau die Strategie der Anbieter: aussitzen, entwerten, mürbe machen. Dann wäre Nichtzahlen am Ende das wirtschaftlich sinnvollste Modell. Ich vertraue eher darauf, dass die Aufsicht solchen Konstellationen irgendwann einen Riegel vorschieben muss. Sonst verliert das ganze Gerede von legalem Markt, Regulierung und Spielerschutz jede Glaubwürdigkeit.

Im Bremen LG hat erstmal das Gericht nicht nur wegen der fehlenden Lizenz entschieden sondern auch weil die Roten gegen das Trennungsgebot verstoßen haben. Von LEO Anwälte erstritten.

@Gregor Kann dich nachvollziehen. Hab hier eher die Hoffnung dass die Big Player in Deutschland dann wenigstens zahlen oder gute Vergleiche anbieten. Die Hoffnung dass es "irgendwann" sanktioniert wird, habe ich nicht. Die Unternehmen haben es ja alle schon längst durchgeführt und durchgewunken. Die kleinen und mittelständigen sind schon vom Markt verschwunden und operieren wahrscheinlich unter anderen Namen irgendwann.


Naja, zunächst einmal ist das ein digitaler Papiertiger ...

Warten wir lieber mal ab, welche Konsequenzen sich daraus ergeben. Verfahrensdauer durch mehrere Instanzen ... mehrere Jahre ... bis dahin fließt noch viel Geld den Zahlungsstrom hinab ...
Bisher wurden die Finanzdienstleister durch die Gerichte geschützt - trotz Mitwirkungsverbot.

Nachtrag: Danke fürs Einstellen!
Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Sehe ich auch so. Der Part FDL steht wieder am Ausgangspunkt.
Hat jetzt weniger mit unserer Grundsatzfrage illegal ja oder nein, Erlaubnis durch Behörden ja oder nein zu tun. Aber interessant ist's schon und solche Dienstleister gehören sich bestraft und zwar richtig.
Da ich kein Anwalt bin spiegeln meine Posts lediglich meine eigene Meinung wieder.

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