ONLINE-Selbsthilfegruppe | Samstags von 19 Uhr bis 21 Uhr

Isas Tagebuch

Begonnen von Isabell80, 14 April 2026, 10:23:35

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Wenn ich euch bei all meinen schlechten Gefühlen und Gedanken mitnehme , dann möchte ich euch auch an den guten Momenten teilhaben lassen .

Heute war eine Situation , eigentlich ganz klein und unscheinbar, die mich richtig glücklich gemacht hat .

Eine Freundin schrieb in einer kleinen Mädels-WhatsApp-Gruppe , dass sie Konzertkarten angeboten bekommen hat für  ein Konzert im Juni .
130€ pro Ticket soll die Sache kosten und mein erster Gedanke war .
Ui , es ist Monatsende , wo soll ich da noch 130€ hernehmen ?
Ich wollte schon aus Gewohnheit absagen , da ich in den letzten Jahren am Monatsende nie Geld "übrig" hatte .
Entweder war es bereits verspielt , oder ich musste noch irgendeine Rate damit bezahlen ...

Seit Anfang Mai haben mein Mann und ich finanziell alles umgestellt .
Heißt , ich habe keinen Zugriff auf unser Konto , kein Zugriff auf Paypal .
Alle Kreditkarten etc sind gekündigt .

Zusätzlich zu meinem Lohn vom Hauptjob , der auf unserem Konto landet , verdiene ich noch ein bisschen Geld nebenbei (Kleingewerbe) .
Das ist meistens Bargeld , was ich seit gerade mal 3 Wochen ebenfalls jeden Montag an meinen Mann übergebe.
Das ist Geld , was zuvor immer komplett in meiner Spielsucht versumpft ist .
Damit konnte ich immer machen , was ich wollte.
Mein Mann hat nie danach gefragt .
Er dachte , ich genieße mein Leben damit und ich war froh , damit hier und da finanzielle Löcher stopfen zu können .

Lange Rede kurzer Sinn - dieses Geld liegt jetzt bei meinem Mann und ich kann problemlos am Ende des Monats noch spontan ein Konzertticket kaufen !
Das ist soooo ein gutes Gefühl!
Ich kann das gar nicht in Worte fassen .

Mein Mann war übers Wochenende mit Freunden unterwegs - ich musste ihn also  kurz "stören" , damit er meiner Freundin das Geld per Paypal zukommen lässt .
Kurz hab ich mit mir gehadert : Wie wird er das finden , dass ich jetzt schon Geld haben möchte , was wir gerade erst zur Seite gelegt haben ?
Sollte ich nicht erstmal schauen , dass ich was zur Seite schaffe , falls es mal eng wird durch den Kredit , den wir aufnehmen mussten durch meine Spielschulden ? usw usw ...

Hab ihn angerufen - er hat direkt gesagt :
Klar , ich schick ihr das Geld direkt !
Coole Sache 👍🏼

Später schrieb er : Gutes Gefühl , oder ???


ABSOLUT !!
Ich freu mich riesig auf den Abend mit meinen Mädels und das hab ich mir quasi selbst geschenkt !
Das ist nur möglich , weil ich nicht spiele .
Nein ! Das ist nur möglich , weil ich abstinent bin !

Gute Nacht
Wer immer tut, was er schon kann ,
 bleibt immer das, was er schon ist .

Hi Isa!

Du beschreibst ein wirklich wichtiges Ereignis - und kommst auch auf den richtigen Schluss: weil Du abstinnt bist! Aber ist das auch wirklich alles? Nein, Du kümmerst Dich um Dich! Du hast Schutzmechanismen etabliert. Das alles gehört auch dazu.

Ungefähr 1988 habe ich mir meinen ersten Rechner gekauft. Seitdem gab es etliche weitere. Irgendwann bin ich dann von Desktop auf Laptop umgestiegen. Sie kosteten immer richrig viel Geld. Manchmal tat mir damals mein Vater etwas dazu, denn ich machte ja die ganze Buchhaltung für seinen Betrieb.
Doch als ich spielfrei wurde, da ging ich einfach in einen Laden und kaufte mir das Teil. Morgens der Festplattencrash, mittags arbeitete ich schon daran, den Rechner auf meiner Couch einzurichten.
Auch der Hausbau war nichts Selbstverständliches. Gerne nehme ich da als Beispiel die drei Stellen mit dem Glas-Alu-Mosaik von je 4 m². Mit Kleber, Fugzeug, Eckschienen und Grundierung lag ich da bei 1.000 € je "Ecke". Ich streiche heute noch oft darüber, gedankenverloren, aber auch stolz.
Wäre es nicht einen blauen Punkt im Abstinenzkalender wert?
Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Zitat von: Olli am 26 Mai 2026, 06:00:25Wäre es nicht einen blauen Punkt im Abstinenzkalender wert?

Definitiv !
Und es werden noch viele weitere blaue Punkte folgen , bis es aussieht wie ein kleiner Konfetti-Regen !

Mir geht es gerade deutlich besser.
Heute hatte ich meinen 3.Termin bei der Suchtberatung .
Ich hatte mich eigentlich schon für eine stationäre Reha entschieden, nach ein bisschen Hin und Her , hab ich mich aber nun doch für eine ambulante Therapie entschieden .
Diese beinhaltet 20 Einzelgespräche, 20 Gruppengespräche und bis zu 4 Angehörigengespräche .



Wer immer tut, was er schon kann ,
 bleibt immer das, was er schon ist .

#93
Ich hab einen Verdacht.
Ich glaube , Sir Täuschalot liest hier mit .
Sobald ich hier schreibe , dass es mir gut geht , kommt er aus seinem Loch gekrochen und geht mir gehörig auf den Keks.
"Schau nur , wie gut es dir geht - da wirst du wohl nicht wirklich süchtig
sein ."

"7 Wochen - da wirst du dir zur Feier des Tages doch wohl ein kleines Spiel gönnen können"

usw usw

Er hat nur Pech , dass auch ich hier mitlese und durch eure Geschichten vorgewarnt bin .
Ich hab  schon viel Zeit in diesem Forum verbracht und einige Erfolgsgeschichten gefunden .
Aber immer wieder stoße ich auch auf die Geschichten , wo jemand jahrelang abstinent war und dann doch wieder auf einen von Täuschalots Kollegen reingefallen ist .
Es ist gut , dass auch diese ehrlichen Geschichten hier geteilt werden.
Sie lassen mich oft traurig und nachdenklich zurück , bewahren mich aber auch vor dem Gedanken , dass mir das nicht passieren kann.
Da sitzen wir alle in einem Boot .

Gestern Abend fragte meine Mann mich :
,,Was meinst du ? Hast du das Schlimmste überstanden ?"

Ich hatte in den letzten Wochen immer wieder mit Spieldruck zu kämpfen.
In der ersten 3 Wochen gar nicht , aber dann ging es los .
Die körperlichen Symptome sind inzwischen verschwunden , die Gedanken kommen und gehen ...

Ist das Schlimmste überstanden ?
Ich weiß es nicht .
Aber ich hoffe es sehr ...
Wer immer tut, was er schon kann ,
 bleibt immer das, was er schon ist .

#94
ZitatIst das Schlimmste überstanden ?
Ich weiß es nicht .
Aber ich hoffe es sehr ...

Nein, Isabelle-a-lot!
Es braucht ungefähr ein Jahr, bis das Schlimmste überstanden ist. Bei dem Einen geht es etwas schneller, bei dem anderen dauert es etwas länger. So wurde es mir damals in der SHG vermittelt und in all den Vorträgen, die ich genießen durfte, wurde es denn dann auch bestättigt.

Was würde Täuschalot wohl sagen, wenn es hieße, Du hättest jetzt schon das Schlimmste überstanden?

Als ehemaliger Spieler denke ich mir heute, dass bereits mit Beginn meiner Abstinenz das Schlimmste überstanden war ... nämlich das Spielen selbst. Ja, es war positiv besetzt. Doch diese Arte der "Selbstmedikation" war ja nie von langer Dauer. Erinnerst Du Dich an die Vorwürfe? Das Gedankenspiel davor und danach? Was mache ich nur, damit nichts herauskommt? "Er hat es nicht verdient belogen zu werden, aber was soll ich nur machen?" War das nicht die eigentliche Qual?

Du wirst merken, wie Du wieder selbstbewusster wirst. Vielleicht wirst Du auch insgesamt ruhiger, weil Du nicht mehr ständig am Limit bist? Wann warst Du während des Spielens mal so richtig stolz auf Dich? Und wie sieht das heute aus?

Gönne Dir die Zeit, die Du brauchst ... und dann lege noch ne Schüppe Zeit oben drauf!
Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Zitat von: Olli am 29 Mai 2026, 15:37:20Was würde Täuschalot wohl sagen, wenn es hieße, Du hättest jetzt schon das Schlimmste überstanden?


Guter Gedanke Olli , da würde Täuschalot auf jeden Fall nochmal richtig Gas geben.

Zitat von: Olli am 29 Mai 2026, 15:37:20Erinnerst Du Dich an die Vorwürfe? Das Gedankenspiel davor und danach? Was mache ich nur, damit nichts herauskommt? "Er hat es nicht verdient belogen zu werden, aber was soll ich nur machen?" War das nicht die eigentliche Qual?


Natürlich erinner ich mich sehr gut daran , es ist ja auch noch nicht lange her .
Ich bin mir sicher , dass ich das niemals vergessen werde .

Ich lebe aktuell mit den Konsequenzen aus diesem Vertrauensbruch.
Wir leben mit den Konsequenzen.
Mein Mann will mir vertrauen , will mir glauben , es fällt ihm aber verständlich Weise schwer .
Er hinterfragt viele alltägliche Dinge.
Ich weiß, dass er mich nicht kontrollieren will , aber er macht es dennoch.
Das wird ein langer Weg für uns beide.

Zitat von: Olli am 29 Mai 2026, 15:37:20Wann warst Du während des Spielens mal so richtig stolz auf Dich? Und wie sieht das heute aus?

Gönne Dir die Zeit, die Du brauchst ... und dann lege noch ne Schüppe Zeit oben drauf!

Während des Spielens gab es eigentlich keine stolzen Momente.
Vielleicht ganz ganz kurz , wenn ein größerer Gewinn gelang.
Da ich die Gewinne aber immer wieder verspielt habe , war mein Stolz direkt mit verspielt.

Das sieht heute schon etwas anders aus.
Ich bin noch nicht da , wo ich hinwill , aber ich bin auf dem Weg.

Danke Olli , dass du mal wieder die richtigen Worte für mich gefunden hast .
Ich muss deine Beiträge häufig 2 mal lesen , weil sich beim 1.Lesen häufig Sir Täuschalot einmischt in meine Gedanken .
"Weiß der Olli es mal wieder besser als du ?"

Beim 2.Lesen seh ich dann klar
"Ja , er weiß es besser und er will mich nicht ärgern , sondern mich auf den richtigen Weg sanft zurückschubsen"

Danke dafür !
Du machst hier im Forum echt einen tollen Job !
Wer immer tut, was er schon kann ,
 bleibt immer das, was er schon ist .

Das Wochenende ist schon wieder vorbei. Ich hab die freien Tage entspannt verbracht ,hab den Garten auf Vordermann gebracht , mich mit Freunden getroffen und viel gelesen .
Aktuell lese ich 2 Bücher parallel .

1.) Die 1% Methode

  Die 1-Prozent-Methode besagt, dass sich minimale, tägliche Verbesserungen (1 %) langfristig exponentiell vervielfachen. Bei Suchterkrankungen wird dieses Prinzip in der Verhaltenstherapie genutzt, um alte Gewohnheiten zu brechen und dauerhaft ein neues, gesundes Leben aufzubauen.

So funktioniert die Methode bei Sucht:

Der Identitätswechsel:
Anstatt sich vorzunehmen ,,Ich höre auf zu trinken/rauchen" (zielorientiert), fokussiert man sich darauf, wer man sein möchte: ,,Ich bin jemand, der keinen Alkohol braucht" (identitätsorientiert).

Mikro-Schritte:
 Große Veränderungen überfordern das Suchtgedächtnis oft. Die Methode setzt auf winzige, tägliche Handlungen, die das Gehirn neu programmieren (z. B. jeden Tag nur 1 Minute Achtsamkeitstraining oder den Tag nüchtern abschließen).

Systeme statt Ziele:
Es wird ein System aufgebaut, das den Verzicht oder die Reduktion so einfach wie möglich macht (z. B. Auslöser aus der Umgebung entfernen).

2.) Weibliche AD(H)S

Ich bin nicht diagnostiziert , die Dame von der Suchtberatung hat den Verdacht geäussert, nachdem ich ihr aus meinem Leben erzählt habe .
Meine ältere Tochter hat die Diagnose ADS seit einem Jahr und häufig ist es so , dass auch eins der Elternteile betroffen ist.
Ehrlich gesagt , haben wir uns damit gar nicht wirklich beschäftigt, da die Sorge um unsere Tochter zu der Zeit unsere komplette Energie in Anspruch genommen hat .
Durch die spät erkannte ADS -Erkrankung hatte unsere Tochter  bereits mehrere Komorbiditäten entwickelt wie Depression und Angststörung .
Da kam uns  die ADS-Geschichte , die  eigentlich die Haupterkrankung ist , eher wie eine kleine Nebendiagnose vor.

Jahrelang hat sich bei uns fast alles um die psychischen Probleme unserer Tochter gedreht ,mit allem was dazugehört.
Der Höhepunkt war eine Einweisung , weil sie sich nicht von suizidalen Gedanken distanzieren konnte .
Es war die Hölle und ist bis heute immer noch sehr schwer.

Lange Rede , kurzer Sinn .
Auf den Gedanken , dass ich das betroffene Elternteil sein könnte , bin ich zwar gekommen , aber das war es dann auch schon .
Ich hab das schnell abgetan : Ja , ich hatte auch schon psychische Probleme , aber das war ja ganz anders als bei ihr usw. usw.
Und damit war das Thema vom Tisch .

Jetzt, nachdem die Dame das Thema nochmal angestossen hat , belese ich mich dazu und erkenne mich in vielen Aussagen wieder .
Das ist ganz sicher keine Diagnose ,das ist mir klar .Vieles ist so allgemein geschrieben , dass sich vermutlich jeder 2.darin wiederfinden würde .

Aber ich kann mich zumindest mal informieren , um zu schauen , ob eine Testung sinnvoll wäre , oder ob ich das für mich schon ausschliessen kann .




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Beide Bücher sind für mich grade total interessant und bringen mich einen Schritt weiter .

Jetzt liegen 3 arbeitsreiche Tage vor mir , bevor wir am Donnerstag mit Freunden übers Wochenende an die Nordsee fahren.

Ich freu mich drauf !

Gute Nacht







Wer immer tut, was er schon kann ,
 bleibt immer das, was er schon ist .

Tag 1 von 3 geschafft 😅
Ich zähl die Tage bis zu unserem Kurzurlaub ...

Beim Packen heute , ist mir eingefallen , dass der Geburtstag meines Mannes in unseren geplanten Sommerurlaub fällt .
Ich hab überlegt , womit ich ihm eine Freue machen könnte und da kam mir plötzlich der Gedanke :
Ich kann ihm gar keine Überraschung kaufen , da ich keinen Zugriff auf Geld habe .
Hab dann hin und her überlegt , wie ich dennoch "heimlich" an Geld komme , um ihn mit einem Geschenk überraschen zu können .
Tatsächlich ist mir eine Möglichkeit eingefallen , die wir noch nicht bedacht haben .
Kurz hab ich mich gefreut 😅
Ich hab dabei tatsächlich keine Sekunde an die Möglichkeit gedacht , dass ich auf diesem Weg auch Geld zum Spielen hätte .

Was soll ich sagen ? Ich hab meinem Mann diese Möglichkeit direkt per WhatsApp geschrieben , damit er dieses Hintertürchen direkt für mich verschliesst .

Dann eben keine Überraschung dieser Art zum Geburtstag - dafür aber auch keine böse Überraschung von Sir Täuschalot.
Da muss ich wohl erstmal Prioritäten setzen ...
Wer immer tut, was er schon kann ,
 bleibt immer das, was er schon ist .

Wow, dass so große Geschenke über Telefon versendet werden können ... :)
Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Da hat Dir aber jemand ein ganz großes Geschenk bereitet  :)
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

😊




So ,Tag 3/3 ist auch "geschafft" , der Wohnwagen steht gepackt vor der Tür, Grillfleisch liegt im Kühlschrank , ein paar Urlaubsgetränke liegen kalt 😅
Morgen geht's dann mit Freunden zur Nordsee .
Ich freu mich auf die entspannten Tage , die in diesem Jahr ganz anders verlaufen werden als im letzten Jahr .

Im letzten Jahr waren wir mit den gleichen Leuten unterwegs und es ist mir fast ein bisschen peinlich das zu schreiben , aber ich war nicht am Strand , ich war nicht im Schwimmbad, ich war nicht mit auf Fahrradtour - ich lag bei jeder Gelegenheit , bei bestem Wetter , im Wohnwagen und habe gespielt .
Als Begründung hab ich Migräne vorgeschoben .
Ich war eigentlich nur bei den gemeinsamen Mahlzeiten auf dem Campingplatz dabei.
Hab mich über jede Minute alleine mit mir und meinem Handy , dem Tor zur Spielhölle, gefreut .
Während die anderen schon etwas mitleidig waren " immer noch Migräne?
Soll jemand bei dir bleiben ? " , konnte ich es kaum erwarten , dass alle verschwinden und ich endlich wieder alleine bin .

Und dennoch hatte ich zu der Zeit nicht einmal den Gedanken , dass ich spielsüchtig bin .
Ich fand das völlig normal , dass ich halt meine Zeit am liebsten mit dem Spiel verbringe - gerade an so einem langen Wochenende...
Im Rückblick klingt das total verrückt !!
Wer immer tut, was er schon kann ,
 bleibt immer das, was er schon ist .

Hi Isa!

So sind die Süchtigen nun mal ... :)

Ich denke, Du wirst die Anderen überraschen und vielleicht wirst Du ja jetzt auch darauf angesprochen, dass Du Dich ganz anders verhälst als letztes Jahr? Wer weiss?

Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Guten Morgen ☀️
Wollte mal kurz einen kleinen Urlaubsgruß in meinem Tagebuch hinterlassen .
2 sonnige Tage liegen hinter mir , heute soll es recht regnerisch werden.
Macht aber nichts - ich hab noch einige Seiten in meinem Buch vor mir und die Sonne gestern hat auch schon für einen kleinen Sonnenbrand gereicht 🫣
Ich genieße die Zeit mit unseren Freunden und ich liebe es an der See zu sitzen und den Wellen zuzuschauen .
Da gibt es in dem Moment nichts wichtigeres .
Ein gutes Gefühl, was ich so schon länger nicht mehr hatte !

Schönes Wochenende

Wer immer tut, was er schon kann ,
 bleibt immer das, was er schon ist .

Der Kurzurlaub ist schon vorbei und wir sind wieder zuhause angekommen .
Die freien Tage haben mit auf der einen Seite sehr gut getan , auf der anderen Seite hab ich deutlich gespürt, wie schnell mein sozialer Akku erschöpft war .
Nach 2 von 4 Tagen hätte ich mich am liebsten verkrümelt.
Tag 3 hab ich fast ausschließlich mit meinem Buch im Wohnwagen verbracht.
Am letzten Tag ging es dann schon wieder etwas besser .
Dennoch bin ich froh , wieder zuhause zu sein in meinen normalen Alltag .
Meinen Alltag mit seinen Strukturen brauch ich aktuell mehr als erwartet .

Wer immer tut, was er schon kann ,
 bleibt immer das, was er schon ist .

Hallo Isa,

das kenne ich sehr gut: Das Bedürfnis nach Kontakt - zuviel soll es dann allerdings auch nicht sein, und wenn ja, dann am liebsten nach meinen Regeln.

Bei mir ist das ein lebenslanges Aufeinandertreffen der gegensätzlichen Bedürfnisse Autonomie und Gemeinschaft.

Wird immer wieder neu austariert ... Auch / Gerade in der Abstinenz.

LG, Babs

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