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BGH Urteil

Begonnen von Aloisius, 29 Februar 2024, 15:59:39

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Was bedeutet denn in diesem Falle (bezogen auf den Artikel oben), "er [eurp. Kontopfändung] friert das Konto ein"?
Wenn ich als Anbieter dann mit den 3 Mio (kp was auf so nem Konto rumliegt) nichts nehr machen kann, tut das doch deutlich mehr weh, wie eine Zahlung...

Da bekommen die nicht mal Schluckauf 😁
Da ich kein Anwalt bin spiegeln meine Posts lediglich meine eigene Meinung wieder.

Das wird die Anbieter in der Tat nicht interessieren. Zudem wird meiner Meinung nach nicht das ganze Konto eingefroren sondern nur der zugesprochene Betrag.

Kann dabei wieder auch auf diesen Post verweisen:
https://www.forum-gluecksspielsucht.de/forum/index.php/topic,6494.msg82333.html#msg82333

Das ist zwar ganz nett - aber glaubt ihr wirklich die haben irgendwo offensichtliche Konten in der EU, die sie sich pfänden lassen? Bezweifel ich stark und man hört auch nirgends, dass diese Flanke aggressiv angegriffen wird. Würde mich freuen wenn es so wäre.

Der Anbieter lässt sich beispielsweise lieber 50.000€ "einfrieren" als sie einem Kläger und damit im Zweifel einem Prozesskostenfinanzierer zuzuführen, der sodann weitere Klagen finanzieren kann.

Für mich bleibt das eine nette Schlagzeile für Anwälte um werbewirksam Hoffnung zu schüren. Lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.   


In dem Text war es ja auch eher als Papiertiger beschrieben. Und klar, sollen auch 3 Millionen eingefroren werden, alles besser als PKF zu füttern.
Ebenso Bill55, bei Gerichten scheint das keine dringliche Sache zu sein. So werden irgendwie beide Seiten zufriedengestellt, aktuelle Kläger erhalten irgendwann etwas zurück und neue Kläger in großen Dimensionen wird's nicht mehr geben.
Da ich kein Anwalt bin spiegeln meine Posts lediglich meine eigene Meinung wieder.

#8300
Glaubt ihr wirklich, dass sie das noch jahrelang so umgehen bzw. hinauszögern können?

Leute, wir sind jetzt schon fast vier Jahre dabei. Es gibt wahrscheinlich kaum noch neue Kläger. Und schaut euch mal an, ob überhaupt noch Prozesskostenfinanzierer bereit sind, solche Verfahren neu zu finanzieren. Die Sache ist doch mittlerweile weitgehend durch.

Ich glaube deshalb, dass wir demnächst irgendwann ein Ende sehen werden. Das wird nicht noch 10 oder 20 Jahre so weitergehen. Wir sind bereits seit fast vier Jahren dabei. In diesem Jahr kommen voraussichtlich weitere EuGH-Entscheidungen, und danach dürfte sich die Sache immer weiter erledigen. Gleichzeitig wird für viele Ansprüche die Verjährung zum entscheidenden Thema.

Die große Welle wollten sie von Anfang an brechen – und das haben sie letztlich geschafft. Es wurde politisch entschieden, Verfahren wurden ausgesetzt und alles wurde immer weiter in die Länge gezogen. Selbst wenn ein EuGH-Urteil da ist, ist die Sache ja noch lange nicht vorbei: Danach kommt gegebenenfalls noch der BGH, und auch das kann sich wieder ziehen.

Wenn man sich anschaut, wie lange das alles bereits dauert, sieht man doch, dass die Sache wie ein Gummiband immer weiter auseinandergezogen wird.

Aber irgendwann ist auch damit Schluss. Die große Masse ist weg, viele Ansprüche sind verjährt oder werden es sein, und am Ende bleiben vermutlich nur noch die übrig, die tatsächlich bis zum Ende durchgehalten haben.

Die haben ihr Ziel erreicht – die große Klagewelle wurde ausgebremst. 😄


10 oder 20 Jahre sicher nicht. Bis 2031 könnte schon ein Ziel sein. Zumindest muss für die Malta Fraktion Bill fallen. Solange das steht werden die maximal Vergleiche anbieten. Und darauf werden mM nach viele einsteigen weil die ganzen Jahre mürbe gemacht haben. Zudem wird auch von unseren Anwälten sicher kommen dass es nicht auszuschließen ist ob die ein oder andere Klitsche nicht dicht macht.
Ich denke beide Seiten wollen nochmal kassieren.
Da ich kein Anwalt bin spiegeln meine Posts lediglich meine eigene Meinung wieder.

Niemals 10 Jahre.

Ihr erstes Ziel das Ausbremsen der Klagen bevor der Großteil verjährt ist, haben Sie sehr gut erreicht. Es gibt keine neue Urteile, Urteile müssen nicht bezahlt werden, PKF unterstützen nicht mehr, bald ist alles verjährt. Unsere eigene Anwälte verschwenden so wenig Ressourcen wie möglich.

Der nächste Schritt wird sein dass sie Vergleiche anbieten werden. Und ich gehe davon aus, dass ein sehr sehr großer Anteil diese annehmen werden.

Info: Laut Anwalt war der geplante Verkündigungstermin am 15.10.2026.
Wurde verschoben, und wird nicht mehr dieses Jahr kommen.

Gibts dass auch mit Kontext?

Ein Anwalt schreibt dass lt Anwalt...usw😂

Deshalb hat der EuGH heute gar keine Termine für diese Woche in den Kalender eingetragen. Haben wir wieder alles durcheinander gebracht. 😁
Da ich kein Anwalt bin spiegeln meine Posts lediglich meine eigene Meinung wieder.

Ich werde keine Quellen offen legen. Glaubt es oder halt nicht. Die Zeit wird es zeigen.

Um was geht es denn überhaupt? Herr Anwalt.

Um das lang ersehnte Urteil des C-530/24 Verfahren. Es wird nicht dieses Jahr kommen.


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