ONLINE-Selbsthilfegruppe | Samstags von 19 Uhr bis 21 Uhr

An diesem heutigen Tag

Begonnen von andreasg, 02 Juli 2021, 10:10:11

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..... bin ich aufgewacht, und hatte den Eindruck, daß ich wieder Zeit finden kann, mich um einfache strukturelle Dinge zu kümmern. So habe ich nach der Morgentoilette die Waschmaschine in Gang gesetzt. O ja, ich kann dem nachfühlen, wenn der Bauch richtig gut gefüllt ist, dann braucht es Bewegung, um sich zu befreien. So läuft bei ihr das Programm, und ich kann anschließend die Bewegung und Frischluft auf dem Balkon genießen!
In der Wohnküche sieht es aus wie in einem Blumenladen. Hauptverantwortlich dafür ist der Pflegedienst. Gestern wurde mir eindringlich erklärt, daß Sonnenblumen viel, viel Wasser brauchen. Desweiteren ereilte mich die Order, Blumentöpfe und - erde zu besorgen. Zudem hat die Haushälterin noch eine überwuchernde Pflanze rapide gestutzt, nur die Rosen fangen an zu welken, Die Natur geht ihren Weg, und ich sitze hier, schreibe, und warte auf die Pflegerinnen. Es gibt eine Fluktation im Dienst, und ich bin gleich wieder an den Hintergründen interessiert, sage aber HALT, es ist nicht mein Job. Immer wieder kommt das Bewußtsein in mir hoch, ich wäre für alles verantwortlich!
Der avisierte Rückzug aus meiner Präsenzgruppe nagt an mir, aber ich weiß, es ist in Ordnung, daß ich mich verabschiedet habe. Gestern war ich beim Hausarzt, habe eine Überweisung, Transportscheine, abgeholt, und eine Terminzusage beim Gastroentrologen erhalten! Das ist schon wirklich ein Geburtsstagsgeschenk für mich. Nun drückt der Bauch gerade, aber der Schmerz ist nicht präsent, ich denke Geist, Seeele und Körper senden Signale. Wenn ich Ruhe und Frieden im Herzen finde, wird es auch besser und stabiler gehen.

Einen Tag zur Zeit
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

..... habe ich gerade einen Brief von der Krankenkasse erhalten, wegen Antrag auf eine REHA in einer Lymph - Klinik. Sie schreibt, daß es eine Prüfung vom Medizinischen Dienst gibt. Das ist einerseits in Ordnung so, andernseits bekomme ich wieder richtig Bammel. Diese Tatsache, daß irgendwo in einem Büro fremde Leute über mich und mein Schicksal entscheiden, das macht mich verrückt. Sicherlich ist das ein Prozedere was immer wieder kehrt. Ich bin eigentlich gewappnet, mit einem etwaigen Ablehnungsbescheid zur Angiologin zu gehen, um einen Widerspuch zu erörtern, Das ist ja das gängige Prozedere in diesm Fall. Nun klinkt sich die aktuelle Politische Situation in unserem Staate ein, nee, da will ich mich hier lieber nicht drauf einlassen...
Also hilft nur Vertrauen, schlicht und einfach.
Wenn ich mir ein Steak brate, ziehe ich mir eine Herrenschürze an. Jedesmal denke ich dabei an meine Erstbegutachtung vom MD wegen meiner Pflegestufe. Ich ärgere mich darüber, daß diese Bauernfängerei von den Gutachtern noch durchgeführt wird, vor allem, wenn ich an meine Mutter denke, die ihrer eigenen Mutter bedingungslos gehorchen mußte... So habe ich mich bei der Gelegenheit darauf besonnen, daß ich zwei linke Hände habe, und fertig! - Übermorgen bin ich bei der Lymphdrainage, und der Therapeut ist wirklich sehr kompetent. Der wird schon die richtigen Worte finden, und ich kann gerade dort entspannt bleiben.

Einen Tag zur Zeit
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

#527
..... habe ich mich wieder einmal darauf besonnen, wie es war, als ich zum letzten Mal im Hitzesommer 2019 einen Geldspielautomaten gesehen habe: Erst das erstaunen, daß diese Dinger auf einem Sockel stehen, und nicht mehr an der Wand hängen, daß so ein Kasten in einem Bahnhofskiosk stehen kann - darf, und vor allem, daß ich das als Gefahr betrachte. Wobei der Trigger darin lag, daß das Gerät bespielt wurde, ok, dafür ist der ja da, aber das schlimmste für mich war, daß eine ältere Frau daneben stand, und konzentriert auf die Spielsymbole blickte. Darin, im Ausdruck des Gesichts der Dame bekam ich einen Spiegel serviert,der meine Sucht in Szenne setzte. Ich ergriff schnell meine Flasche Mineralwasser und auf und davomn = Spiestätten meiden!

Nur für Heute bin ich frei vom selbstzerstörerischen Glücksspiel.

Durch das Schweigen, (das Nichtschreiben) und das Lesen im Forum habe ich mich auf die 5 Phasen der Spielabstinenz besonnen, wie ich sie persönlich kennengelernt habe:

1.) Als ich in die Selbsthilfegruppe fand, gab es zwei Meetings, am Montag und am Donnerstagabend, jeweils für 2 Stunden. In dem Gruppenraum hingen keine Automaten, das sah ich mit Freude, das waren 4 Stunden, die ich in der Woche spielfrei bleiben konnte. Wichtig war primär, daß ich wiederkam, und zuhörte, auch wenn es einmal ums Schrebergärtnern ging.

2,) Es gab Gruppenmitglieder die Schwierigkeiten hatten, mit dem Spielen aufzuhören, WIR eierten fürchterlich durch das Leben, aber wir haben uns zusammengerauft, und wir haben einen Zusammenhalt gefunden, der uns die Kraft gab, eineinander aus dem Sumpf zu ziehen. Das werde ich niemals vergesssen...

3.) Mein erster Dienst innerhalb der Gruppe war es das Kassenbuch zu führen, als ich noch gespielt habe... Dienste bringen Genesung, das ist für mich kein Leitsatz geworden, sondern es erwies sich als eine Tugend, in der ich endlich einmal den Freiraum bekam mich selber in meinen Fähigkeiten zu entdecken. Für mich sind Dienste ein unverzichtbares  Werkzeug der Genesung.

4.) Irgendwann einmal habe ich meine Lebensgeschichte aufgeschrieben, nicht nur einmal Es hat mir einen kleinen Stolz begebracht, weil diese ja in einem Buch veröffentlicht wurde, und als Download im Netzt bereit steht. Wichtig aber ist es, die entscheidenden Stellen im Leben aufzuschreiben, die prägnant für die Entwicklung der Spielsucht sind. Für mich sind das meine Jugend, und meine Zeit als Heranwachsender.
Später in der Psychosomatischen Klinik habe ich Inventuren geschrieben, über meine Wut, meinen Groll, den Hass und die Angst, und ich habe das einem Menschen vorgelesen, der genau diese Inventuren auch geschrieben hat.
Und genau das half mir dort, zu den Patientinnen im Rahmen der Therapie ein vertrauenswürdiges Verhältnis zu erleben.

5.) Ich denke gerade an einen feinen Herrn, der Montag abends in den Gruppenraum nebenan gin. Ich hörte einmal, daß er 40 Jahre trocken vom Alkohol war. Das schaffte in mir viel Respekt,und wohl auch ein wegig Ehrfurcht. Mich wundert es einfach, daß nur sein Erscheinen, seine Gegenwart mir Krauft und Zuversicht darin gab, daß auch ich langjährig spielabstinent bleiben könnte. OK, das Leben ist ein Kommen und ein Gehen, das Wiederkommen ist ein Glaubenssatz für mich geworden, weil ja das Wiederkommen in der Gemeinschaft der Genesenden zu einem Willkommen ausgerufen wird. Es gibt dafür ein paar einfache Schritte, alle Hürden zu überwinden.

Ich habe manchmal einen verbalen Wutausbruch, ich habe noch "Leichen im Keller", = unverarbeitete Kindheitstraumata und Mobbingerlebnisse, ich habe Angst um unseren Sozialsttat, aber ich nutze meine Werkzeuge damit umzugehen. So ein Werkzeug kann mal eine einfache Kneifzange sein, mit der sich so manchen lockeren Drähte zusammenfügen und sich zertrennen lassen können. Es heißt Menschen zusammen zu bingen, die alleine einen Leidensweg gegangen sind, und nun gemeinsam einen Genesungsweg einschlagen, aber es heißt auch Grenzen setzten, dort, wol alte Wunden aufgerissen werden können. Der Raum der Selbsthilfe ist ein geschützter Raum, und so soll es bleiben. Dafür bin ich von Herzen dankbar.  Wenn ich den Mut aufbrine, meine Entscheidungen anzunehmen, dann brauche ich meinen Weg nicht mehr alleine zu gehen.

So manches mal heißt es aber auch mal Innehalten, sich auf das wichtigste zu besinnen, denn es will Abend werden...

Einen Tag zur Zeit
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

.... denke ich einmal darüber nach, wie es sich anfühlt, 4 Stunden in der Woche spielfrei zu sein. Das Spiel war noch allgegenwärtig - in meinem Kopf. Das Symbol dafür war der Ragtime, eine mechanisch klinkede Melodie, die der Automat bei einer Serienausspielung etönen ließ. Wir saßen zum Nachmeeting der SHG in einem Lokal, und dort wurde der ganze Ragtime gespielt. Ich saß da, wie eine zitternde Salzsäuse, und war so elektrsiert davon, daß ich mich auch nicht dazu äußern konnte, auch den Freunden gegenüber, denen ich alles anvertrauen konnte. Ein einfaches erklärbares Motiv, für die Auswirkungen der Sucht, ich konnte es nicht aussprechen. Ich war noch zu tief in der Sucht gefangen. Später einmal fand unser Nachmeeting an einem Eiscafe in der Fußgängerzoe statt. Ja, ich konnte mir jetzt einen Eisbecherleisten! Es war Sommer, viele Menschen flanierten, und da begriff ich, "ich darf frei sein und Leben" Und ich bin immer wieder in die Selbsthilfegruppe gegangen, habe immer zugehört, kein Gedudel von einem Daddelkasten konnte mich abhalten. Auf einem Montag Abend konnte ich auf einmal berichten, daß ich eine Woche lang nicht gespielt habe. Das Gefühl, daß ich damals entdeckte, wenn ich daran jetzt denke, es haut mich immer noch um. Und als ich ins Kaufhaus ging, mir ein Herrenhemd zu kaufen, wurde ich euphorisch, was ja dann auch in der Gruppe zu Gehör gebracht werden sollte. Jetzt überlege ich, wie oft ich noch der Versuchung nicht widerstand, aber die Rückfälle wurden markanter, sie taten auf einmal richtig weh. Ich hatte meinen Job, wieder Geld in der Tasche, saß Morgens vor der Arbeit nicht mehr in der Halle am Bahnhof, und hatte so ergo wieder Geld in der Tasche. Damals bin ich mit zwei Freunden zum Wochenende in ein Badeparadies gefahren, und habe die Sauna genossen. Das war für mich ein Symbol, den ganzen verbrannten Müll aus meiner Seele zu befreien. Leider mußte ich das aufgeben, als ich einen Scwächeanfall auf der Arbeit erlitt, und im Krankenhaus mein Lymphödem diagnostiziert wurde.
Fakt aber ist, daß ich diese Zeit wie eine Neugeburt erlebte, mit viel Spannung, Tränen und einem wieder fröhlichem Gesicht.
Ich setze dem Ragtime einen anderen sanften Song gegenüber, der mich daran erinnert, daß ich eben auch ein wenig verrüvkt  bin, aber doch meinen Weg gehe.

Nur für Heute
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

Hi Andreas!

Gute Besserung!

Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Gute Besserung auch von mir !
Ich hoffe deine Augen sind bald wieder fit 🍀
Zwei mal drei macht vier,
Widdewiddewitt und drei macht neune,
ich mach' mir die Welt,
Widdewidde wie sie mir gefällt 🎶

..... nur ein kleiner Eintrag in mein Tagebuch. Das Augenzentrum meldet einen Krankenstand bei den Augenärztinnen. Das heißt, ich habe einen Termin für den 19.10.2026 - gleich nach der Radioöogie zur Knochendichtemessung. Ich habe einen Schleier vor meinem rechten (sehstaken Auge, und bekomme Augentropfen, die die Entzündung hemmen sollen. So der Stand von Ende September. Mit Lesebrille und Lupe kann ich auf dem linken Auge sehen. Fernsehen und Videos ansehen ist mir auch möglich.

Mit den Nachrichten lesen, tue ich mich schwer. Vielleicht ist mein Blutdruck deswegen in einer guten Position.

Einen schönen Abend

Andreas
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

....... habe ich gerade auf meinem Trimmrad gesessen, ein Lied gesungen, unmeine Lieblingsballade  ezitiert. . Ausgleich in Bewegung und Ruhe für Konzentration, sich auf das Wesentliche zu besinnen...

Gestern war im Nachbarschaftstreff um 16,00 Uhr "Suppeessen" Handgemaxhtm keine Konserven, aööes frisch aus dem Garten, liebevoll zubereitet, ganz bestimmt° Nur, ich gehe dort nicht hib. Wer isst hierzulande um 16: 000 Uhr Suppe, wenn es mittags ein reichhaltiges Fischgericht gibt? Ab 18:00 Uhr wäre das dann kein Problem, im Krankenhaus wird das Abendessen ja um 17:00 Uhr ausgeteilt.

Das Krankenhaushabe ich stattdessen um 20:00 Uhr besucht, hier = die Notaufnahme! Mein rechtes Auge tat so weh, daß ich Kopfschmerzen bekamm, und wieder Druck auf der Brust spürte. Ich habe einen ungeheuren Respekt vor der Notaufnahme, das ist besser, als wenn ich mich als Kleinkind in meinen Ängsten fühlen sollte. Also habe ich es mir im Warteraum bequem gemacht, im Smartphone stöbern ging nicht, Lupe zuhase gelassen, also Konzentrationsübungen. Ich bin meine Schritte der Genesung durchgegangen, von dem Spieler mit zerlunpter Kleidung vor der Tür zum Gruppenraum, bis hin zu dem, der die se Tür aufschließt, und Neue Willkommen heißt. Danach durchzog ich Prinzipien, Traditionen, die sas Gelingen einer Selbsthilfegruppe ermöglichen. Wie gestalten sich meine Wege, was wird aus meinen Hürden, meinen Erkenntnissen, welche Werkzeuge setzte ich zum Gelingen des Zusammenhalts für Genesung ein? Nach über zwei Stunden beendete ich meine Inventur, und wurde aufgerufen. Der Klinikarzt fragte nach der Behandlung meines Augenarztes, und ich konnte ihm konkrete Antworten geben, welche riesige Erleichterung. Meine beiden Augen wurden speziell durchleuchtet, der Befund: Nachwirkungen einer Bindehautentzündung, die ich wohl nicht bemerkt hatte? ER hab eine Salbe aufs Auge,: 4 X am TAg anwenden!

So verschleiert verließ ich das Klinikum, setzte mich in die bestellte Taxe, und wea dankbar, diesen Weg gewählt zu haben. Montag habe ich wieder einen Termin beim Augenarzt, aber vorher muß ich noch durch die Röhre, in der Radiologie.

Immer einen Tag zur Zeit
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

Lieber Andreas,

da hast du ja einiges erlebt gestern! Gut, dass du trotz deiner Angst vor der Notaufnahme auf dich aufgepasst hast und hingegangen bist. 🍀

Deine kleine Inventur im Wartezimmer finde ich übrigens richtig schön. Sich bewusst zu machen, welchen Weg man schon gegangen ist, vergisst man im Alltag ja manchmal.

Ich wünsche dir, dass es mit deinen Augen schnell wieder bergauf geht und du die nächsten Untersuchungen gut hinter dich bringst.

Und bis dahin: immer einen Tag zur Zeit. 😊
Zwei mal drei macht vier,
Widdewiddewitt und drei macht neune,
ich mach' mir die Welt,
Widdewidde wie sie mir gefällt 🎶

sitze ich mit zwei Lupen am Computer, habw zwei Sorten Salbeund Tropfen im Auge, und Nebel davor.  Trotzdem, es war eine sehr ereignisreiche #woche. Sie einmal chonologisch aufzuschreiben, wäre fast nicht möglich, aber unter dem Schlußstrich  steht der Salso; Ich darf frei sein und Leben, und so habe ich nach aller Therapie und Arztgerenne meine Lebensfreude wiedergefunden.

Heute Vormittag war wider einmal Yoga im Sitzen, seniorengerecht. Und Heute Abend war eine Klangreise, die der Xogalehhrer vorfürte. Zur Einführung derer sagte er u.a., daß diese Klangreise auch Emotionen auslösen könnte. Haltet Euch ein Taschentuch bereit. Na ja, da weiß ich ja Bescheid, aber ich sprine ja nur bei Klassischer Musik an. Also machte ich es mir bequem, die wunden Augen geschlossen, und hörte zu, versetzte mich ins winterliche und dann ins sommerliche Allgäu, und fühlte meine Therapien in den Psychosomatischen Kliniken nach. Und die Reise ging weiter, bis irgendwo in der Unendlichkeit, ijenseits der Galaxien, bis an den Mittelpunkt des Universums. Ich weiß ja, daß ich ein Gefühlsmensch bin, und habe keine Angst mehr diese auch zuzulassen. Ich brauchte zwei Taschentücher, aber ich blieb äußerlich ruhig. Zum Ende hin wurde ein Klavierstück eingesielt, eben Kinderszenen. Also alles, was Emotionen in Bewegung bringt.

Ich will darüber weiter nicht sinniren, nicht nachdenken, nicht grübeln. Es ist für mich ein Geschenk geworden, und ich darf mich darüber freuen.
Zum Schluß habe ich zugehort, als andere Teilnehmende ihre Erfahrungen teilten, aber ich habe den Yogalehrer gebeten, weiter zu machen, und ich denke, ich fühlte mich audgedörrt, emotional verdörrt, und nun habe ich wieder Vertrauen, gerade auch in meine Stärke wiedergefunden.

Einen Tag zur Zeit
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

Hallo Andreas,

ich freue mich sehr, wieder von dir lesen zu dürfen.
Deine Beiträge waren immer inspirierend für mich und werden es auch bleiben.
Ich hoffe, du kannst die Lupe bald wieder zur Seite legen.
Gute Besserung!

Liebe Grüße
Wolfgang
"Nur wer weiß, woher er kommt, weiß, wohin er geht"
(Theodor Heuss)

möchte ich wieder meine Schreibkünste ausprobieren. Dasrechte Auge ist immer noch vernebelt, das linke wurde Vorgestern gespritzt, und so lief ich als Zombie blind durch die Gegend.Donnerstag wird das rechte Auge geleasert, ich fibere dem schon wirklich entgegen.
Desweiteren habe ich eine Einweisung zur Magen - Darmspiegelung in ein Krankenhaus bekommen. Habe mich dort schriftlich nach einem Termin erkundigt..... Der Gastoentrologe meinte, wenn es dieses Quartal nicht klappen sollte, würde er für !/2027 eine neue Einweisung ausstellen.
Zut Entspannung bin ich zur Lympfdrainage gefahrren, aber dort wieder weggeschicht worden, weil der Therapeut in einer Fortbildung war und ist. . So hat die Rezeption den Termin gekänzelt.! Ähh, ich bin seit 18 Jahren       dort Patient, und habe oft genug meine Flexibilität und Bereitschaft bewiesen. Eingedenk dessen, daßß ich - noch - eine Zusage zur REHA in einer Lyphklinik habe, hatte ich die Wichtigkeit der Therapie voll im Kopf. Aber eine Angst durchschaute dieses. Mir wurde ein Ersatztermin für Heute angeboten, und ich hin und her, aber, was ist, wenn die Krankenkaaae den Zweittransport nicht anerkennt? So ging das hin und her im Schädel, und ich erinnerte mich daran, daß ich als Teenager  HB geraucht habe. Die Werbespots von damals laufen ja gerade  wieder im Netz. So habe ich mich verbal ziemlich rustikal zu der Absage geäußert, bis es die Chefin auf den Plan brachte. Und sie hat es geschafft, mich wieder zu beruhigen. Vor 18 Jahren war sie eine Arzttochter, deren Vater eine Kapazität in der Gefäßmedizin war, und sie wurde für mich eine verläßliche Vertrauensperson, und hat mir in einer sch                                                              weren Situation sehr geholfen. Das wuede in einem wirren Schädel wieder publik, und so beruhugte ich mich. I                                                                                                                                                                                                                                                                                             ch nahm den Termin für Heute an, und sprach mit dem Taxifahrer darüber. Sekbst wenn die Kasse den Zweittransport nocht anerkennt, wären es ca. 60 €, die ich zahlen müßte, aber mir ist es  lieber, ich werde gewissenhaft versorgt.
Spätabends habe ich wieder mein blödes Gefühl bekommen, aber ich habe nicht darauf gehort, sondern bin in die Dankbarkeit gegangen. Ich mag nicht daran denken, aber frührer hätte ich mir die Charge von 60 € aus dem Spielautomaten profilaktisch holen wollen. Wie das funkktioniert, oder nicht, brauche ich hier wohl nicht reinschreiben. Als Alternative dachte ich an den Bringdienst für ein üppiges Abendessen, aber in diesem Genre geht die Bezahlung über PayPal, und das lehne ich ab, wg. Plishinggefahr.
So bin ich nach einem gemütlichen Abendessen, nooch mit ollem Versagertum in mir ins Bett gekrochen, und habe allerdings gut geschlafen.

Heute hatte ich eine scchöne entspannte Taxifahrt, die Behandlung war Klasse, im Therapiezentrum waren alle freundlich, und wir haben unns in der Kabine über die Gesundheitsreform ausgelassen. . Das hat zwar nicht meine Laune verbessert, aber ich war mit meinem Gesprächspartner voll auf Augenhöhe. Das Bauchweh verschwand, der Kopf wurde frei, und der Blick links - ging nach vorne.
Wenn sich der Nebel niederlegt, aber immer

einen Tag zur Zeit
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

Hallo Andreas,

da hast du ja gerade einiges auf deinem Zettel. Ich hoffe sehr, dass es mit deinen Augen jetzt Schritt für Schritt bergauf geht und auch die anderen Baustellen bald geklärt sind.

Deine Geschichte mit dem Therapiezentrum hat mich übrigens schmunzeln lassen. 18 Jahre Patient und dann steht man plötzlich umsonst auf der Matte . Da darf man sich auch mal rustikal ausdrücken. 😉

Schön, dass sich die Situation doch noch geklärt hat und du am nächsten Tag eine gute Behandlung hattest.

Und dein letzter Satz gefällt mir besonders:
Wenn sich der Nebel niederlegt, aber immer einen Tag zur Zeit.

Ich wünsche dir, dass der Nebel sich bald lichtet – im wahrsten Sinne des Wortes. Pass auf dich auf! ❤️
Zwei mal drei macht vier,
Widdewiddewitt und drei macht neune,
ich mach' mir die Welt,
Widdewidde wie sie mir gefällt 🎶

Danke Isa für Deine Rückmeldung, die hilft mir sehr.
Wie gesagt, ich bin seit 18 Jahren Patient in diesem Therapiezentrum, und dort habe ich nur einmal Knatsch gehabt. Das war im ersten Jahr meiner Behandlunfen dort, asl ich noch keine Dauerkarte für die Befreiung von Zuzahlungen hatte, und die Rezeption mir eine Rechnung servierte, von der ich sicher war, diese schon beglichen zu haben. Das ist verjährt, und das Personal wechselt ja auch öfters. Nun hat mich mein Taxifahrer angespr                                                                           ochn, daß meine Befreiungskarte ja nur bis zum 4.November gilt, und ich ihm sachlich ausgelegt habe, - für das Kalenderjahr 2026! . Nun hat die Krankenkasse schon den Betrag für 2027 eringezogen, und die folgende Karte kommt alsbald, und dann gebe ich ihm den Brief in Kopie mit, für seinen Chef.
Das  übermäßigerist kurz beschrieben mein Alltag, und gegen mein Baucchweh hilft schwarzer Kaffe, so bin ich auf Touren, kein  Zucker, keine undefinierten Fette, kein Weißmehl   .
Das entlastet latent meine Waage, macht mich aber auch transparenter für mein e Gefühlswelt

Ich kann ja nur mich selber ändern, wenn ich aber all die Gesellschatlichen Geschehnisse mir auf den Buckel lade, dann kommt der Rückzug wieder nahe, und das Abgleiten in meine Traumwelten.
Jetzt ist ein ziemlich graues Wochenende, aber ich möchte einfach wieder in die Stadt fahren, einfach nur mal durch die Stadt gondeln, auch wenn ich nonverbal in Beziehungen mit anderen Stadtbahnnutzern gehe.
Manchmal braucht man nicht viele Worte, um verstanden zu werden, die Worte Bitte und Danke sind und bleiben immer Zauberworte.
Darauf kann ich vertrauen.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

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