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BGH Urteil

Begonnen von Aloisius, 29 Februar 2024, 15:59:39

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#6480
Hallo Balou schöne Info hast du wider per Mail angefragt ?


Steht nun auch im EUGH Kalender:) unter Mr.gr......

Ok geht klar hatte es vorhin nicht gesehen aber na da vielleicht doch schneller Bill55 weg. Das Ergebnis sollte ja klar sein nach der Aussage

Hudini, ich verstehe deine Argumentationskette.

Allerdings frage ich mich, ist die Höhe der Fälle so entscheidend, wenn es diese Regeln, Gesetze und Regularien geben sollte? Sollte nicht 1 rechtskräftiger Urteil ausreichen damit die GGL bezüglich Lizenz aktiv wird?

Oder gehen wir davon aus, dass diese einfach nicht befolgt werden, und erst bei einer immensen Größe an Aufmerksamkeit erst befolgt werden?

Leute, vergesst es mit der Bill55. Es bringt doch nichts. Die ganze Diskussion hier verschiebt sich immer wieder zu diesem Strohhalm der Euch am Ende nichts bringen wird. Kann das mit Bill55 jemand mal zu Ende denken, was realistisch passiert wenn in 12-18 Monaten das Konstrukt fällt?

Billy-Go-Home --- DER Thread
--Meist ist Geist geil--

Hudini was befürchtest du ?

Wenn das Urteil im Mai kommt erwarte ich schon Änderungen ..

Klar kann die Vollstreckung verhindert werden auch ohne Bill55 aber dann musst du halt klagen ...

Das ist kein Freifahrtsschein das will ich nicht sagen damit

Kommt das Urteil so wie es im EUGH Kalender steht wie gesagt Urteil es ist kein hinweisbeschluss, dann ändert sich sehr viel!

Leute mit offenen Urteilen können sofort vollstrecken!

Ich will Bill 55 gar nicht kleinreden. Natürlich ist das wichtig.

Aber man sollte nicht wieder alles auf den nächsten Strohhalm setzen. Selbst wenn Malta irgendwann fällt, heißt das noch nicht automatisch, dass Geld auf dem Konto ist. Dann kommen die nächsten Fragen: Welche Gesellschaft haftet? Wo ist Vermögen? Wie lange dauert die Vollstreckung wieder?

Für mich bleibt deshalb der Kern: Der Druck muss auch zur Lizenz.

Wenn ein Anbieter ein rechtskräftiges deutsches Urteil nicht erfüllt und sich hinter Auslandskonstruktionen versteckt, ist das nicht nur eine Zahlungsfrage. Das sagt etwas über seine Haltung zur Rechtsordnung aus. Und genau daraus entsteht die Zuverlässigkeitsfrage.

Denn wer deutsches Recht nur dann akzeptiert, wenn es wirtschaftlich passt, warum soll man dann blind vertrauen, dass bei Spielerschutz, Limits, Sperren, Auszahlungen, AGB oder Werbung alles sauber läuft?

Diese Logik muss irgendwann jemand aufgreifen. Ein Verwaltungsrichter, ein Politiker, ein Journalist. Denn der Widerspruch ist offensichtlich: Spielerschutz wird groß versprochen, aber wenn Spieler trotz Gerichtssieg leer ausgehen, soll es plötzlich reine Privatsache sein.

Darum geht es mir. Nicht Bill 55 gegen GGL. Sondern beides. Aber der Hebel in Deutschland liegt bei der Aufsicht und bei der Lizenz.

Sonst warten wir wieder auf das nächste große Urteil und merken danach, dass die Gegenseite längst die nächste Struktur gebaut hat.

Ich befürchte Bill56, Bill56a und Bill56b stehen bereits bereit, um die lebenswichtige Industrie der Insel zu schützen. Wir sollten auch wieder auf die Weltbank und deren Prüfung des erneuten Greylistings schauen.

Kommentar Cocron über linkedin von heute:(

Ich will einfach in einem Land leben, in dem ein rechtskräftiges Urteil auch etwas zählt. Wenn ein Bürger vor Gericht gewinnt und trotzdem leer ausgeht, während der Anbieter weiter Geld verdient und die Aufsicht wegschaut, dann läuft etwas grundlegend falsch. Eine Behörde, die Spielerschutz verspricht, darf am Ende nicht wie der Schutzschirm der Anbieter wirken.

Bobby👍😂😂
Da ich kein Anwalt bin spiegeln meine Posts lediglich meine eigene Meinung wieder.

Wenn es wenigstens um einen wirklich wichtigen Wirtschaftszweig gehen würde, an dem viele Schicksale und Arbeitsplätze hängen würden, könnte ich die Linie der GGL ja noch irgendwo nachvollziehen. Aber warum man halbseidene Gluckspielkonzerne schützt und durch Ihre Krankheit eh schon gebeutelte Bürger über die Klinge springen lässt und den Rechtsstaat durch unwirksame Urteile lächerlich macht, kann ich wirklich nicht nachvollziehen und hinnehmen.

Ja aber ich denke das lässt die EU dann auch nicht mit sich machen und reagiert da schneller und droht mit Sanktionen . Die lassen sich ja dann auch nickt von Malta verspotten ...

Naja aber selbst wenn dann eine Vollstreckung scheitert hat man doch gute Karten bei der GGl oder ? Die hatten doch in ihrer Standard Mail immer gesagt das ein gescheiterter Vollstrekxungsversuch vorliegen muss ?! Natürlich aktuell wegen Bill55 sinnlos aber dann ja wäre dieses Argument weg

Ist denn nicht eine Unmöglichkeit der Vollstreckung durch Bill55 nicht schon ein gescheiterter Versuch?

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