ONLINE-Selbsthilfegruppe | Samstags von 19 Uhr bis 21 Uhr

BGH Urteil

Begonnen von Aloisius, 29 Februar 2024, 15:59:39

Vorheriges Thema - Nächstes Thema
Limit Klagen also alles über 1000 Euro Limit nun auch möglich bei Gamesright. Nur für euch zur Info.

Wenn ich bei einem Anbieter nur 900€ verspielt habe oder 1500€ hilft gamesright dann auch

Kann ich mir bei den Beträgen nicht vorstellen. Wenn das über eine Klage laufen muss, übersteigt der Aufwand garantiert die Streitsumme.

Irgendwann , aber wirklich irgendwann bekommst fast jeden Verstoß durch, dass ist dann n automatismus. Aber das denk ich dauert noch Jahre.


Wo findet ihr immer solche Artikel bei Anwalt.de

Geh auf die Seite und dann oben rechts die drei horizontalen Linien anklicken und dann ,,Neueste Rechtstipps" unter der Überschrift Rund ums Recht. Da findest du immer die aktuellsten Beiträge von diversen Anwälten zu allen möglichen Bereichen.

Gamesright ab 5.000 bei Limit


Was brauchen die für eine Limit-Klage ? Reicht die Transaktionsliste ?

wenn man trustpilot hin und wieder beobachtet, verschwinden mitunter von Geisterhand die negativen Bewertungen...
die haben doch sogar den ersten Fall vorm BGH "kaputt" gemacht, indem in der ersten und zweiten Instanz nicht vernünftig vorgetragen wurde,
weshalb beim BGH nicht nachgebessert werden konnte.
wer meint, dort Qualität zu finden, viel Erfolg.

Nur DSGVO.
Anteile dort sind auch sehr hoch. Aber besser mehr geben und Klage einreichen als niemanden zu finden.

Noch besser zocken aufhören und keine Klagen für die 'Neuzeit' benötigen. 😃
Da ich kein Anwalt bin spiegeln meine Posts lediglich meine eigene Meinung wieder.

#4302
ZitatIllegale Online-Sportwetten vor dem EuGH – Weichenstellung für ganz Europa

👉 Können Spieler ihre Verluste aus illegalen Online-Sportwetten in Deutschland zurückfordern?
Der BGH hat dies in dem von Gamesright geführten Verfahren bereits im Juli 2024 vorläufig bejaht. Vor seiner endgültigen Entscheidung möchte er vom EuGH klären lassen, ob europarechtliche Bedenken bestehen.

Warum Europarecht?
Das Glücksspielrecht ist in Europa nicht harmonisiert. Jeder Mitgliedsstaat bestimmt selbst, welche Angebote erlaubt sind – solange dies kohärent, verhältnismäßig und diskriminierungsfrei geschieht. Lizenzen anderer Länder sind nicht anzuerkennen. Auf dieser Grundlage prüft der EuGH, ob nationale Beschränkungen mit der Dienstleistungsfreiheit vereinbar sind.

Die deutsche Besonderheit 2012–2021
Bis 2012 galt ein unionsrechtswidriges Monopol für terrestrische Sportwetten, während Online-Glücksspiel für alle Anbieter verboten war – ein Verbot, das rechtmäßig war.
Mit dem Glücksspielstaatsvertrag 2012 wurde ein Verbot mit Erlaubnisvorbehalt eingeführt. Sportwetten blieben grundsätzlich verboten, konnten aber auf Antrag erlaubt werden.
Im anschließenden Konzessionsverfahren kam es zu Rechtsstreitigkeiten (u.a. durch ...), sodass die Behörde keine einzige Erlaubnis vergab – obwohl dies unionsrechtlich möglich gewesen wäre.
Faktisch bedeutete das: Online-Sportwetten waren weiterhin verboten – ohne jede Ausnahme.

Verhalten der Anbieter
Staatliche Anbieter hielten sich an das Verbot und boten kein Internet-Glücksspiel an.
Private Anbieter wie ... betrieben ihr Online-Angebot dennoch weiter – und erklärten vor dem EuGH sogar, dass sie sich wegen angeblicher Rechtsverstöße der Behörden auch nicht an Spielerschutzvorschriften halten mussten.
Verbotene Livewetten, fehlende Einsatzlimits und massive Werbung prägten den Markt. Schäden in Milliardenhöhe.

Rolle der Behörden
Die Behörden griffen nicht ein – auch weil nach der EuGH-Rechtsprechung (Ince) Sanktionen gegen terrestrische Anbieter nicht möglich waren. Übersehen wurde dabei: Für das Internetangebot gab es nie ein staatliches Monopol. Das Verbot galt durchgehend und rechtmäßig. Gamesright zog deshalb vor den BGH.

In Luxemburg zeigte sich nun:
Die Argumente von ... zerfielen.
Die Richter zogen drastische Vergleiche (illegale Drogenverkäufe, Wetten auf den Ausgang von Prozessen).
Europäische Kommission und mehrere Mitgliedsstaaten stützten klar die Position von Gamesright - für alle betroffenen Verbraucher.

Wie geht es weiter?
11.12.2025: Schlussanträge des Generalanwalts (Richtungweisend in 4 von 5 Fällen).
Q1 2026: Urteil des EuGH.
Danach können nationale Gerichte die vielen ausgesetzten Verfahren fortführen – ohne das BGH-Urteil abwarten zu müssen.

👉 Fazit: Die EuGH-Entscheidung wird europaweite Signalwirkung haben. Sie betrifft nicht nur die Frage, ob Spieler Verluste zurückfordern können, sondern auch die Grundsätze der Kohärenz und der Dienstleistungsfreiheit im Glücksspielrecht.
Quelle Gamesright über linkedin

Wer hat das verfasst?
Q1 Urteil ist straff gedacht. Werden wir sehen.
Da ich kein Anwalt bin spiegeln meine Posts lediglich meine eigene Meinung wieder.

ZitatWer hat das verfasst?

Gute Frage -
vor allem muss hier eine Quellenangabe erfolgem, anders, also ohne, ist das rechtswidrig und gilt als Plagiat!
--Meist ist Geist geil--

Wir danken dem AOK Bundesverband für die Finanzierung des technischen Updates dieses Forums