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BGH Urteil

Begonnen von Aloisius, 29 Februar 2024, 15:59:39

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Bei mir hat meine Kanzlei schon angefragt wie es mit der Aussetzung ausschaut, vor allem bezüglich der Roten Geschichte beim LG. Wurde abgeblockt. Erst nach EuGH Urteil und danach wahrscheinlich eine Wartezeit von 6-12 Monaten.

Denke das Urteil wird auch verschoben werden und ich rechne mit einem EuGH Urteil erst ab Ende 2026 oder 2027.

Scheint System zu haben. Gibt auch keine Begründung für die Verschiebung außer Kläger PKFs usw mürbe machen.

Naja der Generalanwalt verschiebt ja nicht weil er den Wettanbietern Zeit verschaffen  will ?!

Aber eine Angabe eines Grundes würde es transparenter machen ... ggf fehlen Unterlagen zur Beurteilung oder Krankheit ... blöd ist es natürlich alle Mal

Alles nicht normal !!! Das macht einen langsam echt kaputt!

Macht euch nicht verrückt. Das Geld habt ihr schon lange verzockt. Jetzt wird es immerhin gut verzinst.

Vielleicht gelingt es dem ein oder anderen etwas Abstand zu gewinnen und sich auf die wesentlichen Themen in der Weihnachtszeit zu konzentrieren.


@Brezel12

Guter Beitrag. Trifft den wesentlichen Punkt. Danke dafür!

#4836
Ruhe bewahren, Abstand halten, die Perspektive wechseln, sich was Gutes tun,Familienbeziehungen und Freundschaften pflegen, selbst sein bester Freund, beste Freundin sein ... ist das nicht auch das ,,Geheimnis" zur Bewältigung von Krisen und Problemlagen?
Was fehlt noch?

LG Ilona
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Bluesky@gluecksspielsucht.bsky.social

Von den GA:

ZitatSteht jemand erst einmal unter diesem Spielzwang, verliert er drei grundlegende Dinge:

Zeit, Geld und sein Wertgefühl.

Zeit und Geld sind verspielt – unwiederbringlich -,

das Wertgefühl aber lässt sich wieder herstellen.

Daran haben auch die Rückforderungen nichts geändert.

Die Tatsachen hinter den Worten haben sich ein wenig geändert, doch nicht die innere Einstellung, die ich jedem Glücksspieler wünsche!

Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Ja zu allem grundlegenden, nein zu der Pauschalisierung.
Da ich kein Anwalt bin spiegeln meine Posts lediglich meine eigene Meinung wieder.

Weiß jemand wann im Feb, also das genaue Datum ?

05.02.2026 habe ich gelesen.

Das genaue Datum werden wir noch früh genug erfahren.

Die Verschiebung des Schlussantrags ist enttäuschend, aber sie ändert nichts an der rechtlichen Grundrichtung. Die Linie der deutschen Gerichte bleibt eindeutig, und auch die Verhandlung beim EuGH spricht für eine verbraucherfreundliche Tendenz. Wir sprechen hier über eine Verzögerung – nicht über ein strategisches Kippen.

Wichtiger ist: Die Zeit bis Februar muss keine Leerlaufphase sein.

Im  Online-Meeting wurde von RA Cocron und Dr Redell angekündigt, dass eine zentrale Plattform kommen wird, auf der Betroffene ihre Urteile, Verstöße und dokumentierten Fälle einreichen können. Genau solche strukturierten Daten helfen später dabei, Muster zu erkennen und Argumente zu untermauern – juristisch wie regulatorisch.

Deshalb ist jetzt der richtige Moment, die Wartezeit sinnvoll zu nutzen:

vorhandene Urteile und Beschlüsse heraussuchen

Vollstreckungsversuche dokumentieren

Limit-, OASIS- und AGB-Verstöße zusammentragen

relevanten Schriftverkehr ordnen

alles so anlegen, dass es später sauber eingereicht werden kann


Es geht nicht darum, ,,zu warten, bis etwas passiert". Jeder kann in dieser Phase einen Beitrag leisten, indem er seine Unterlagen vorbereitet und damit die Grundlage schafft, dass die kommende Plattform direkt mit Substanz gefüllt wird.

Die Verzögerung bremst den Prozess – aber nicht uns.

Mein Verfahren am LG wurde ausgesetzt.
Begründung war, weil die meisten OLG sowieso aussetzen werden.
Weiterhin bestehe in meinem Fall keine Eile, da die Schadenssumme sehr gering ist und ich erst 2 Jahre nachdem ich von der Illegalität erfahre habe, klagte.

#4843
Wie genau soll man seinen Beitrag leisten, wenn alle Stellen permanent alles verschieben?

Es ist halt ernüchternd wenn ein Fall innerhalb einer Woche 2 mal verschoben wird und das selbst auf der EuGH Ebene passiert.  Und man die Aussage bekommt, dass man gerne mal 1-2 Jahre warten darf bis es weitergeht.

Irgendwann ist es keine Verzögerung mehr sondern "Strategisches Kippen".

Aber gut, man kann es nicht ändern. Geduld und wenn am Ende es nichts mehr gibt dann hat man es halt versucht.

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
Erstes ist einfach das warten auf ein Urteil und die eventuelle Zahlung der Anbieter.

Das zweite ist Druck auf die GGL und die politische Ebene aufbauen. Es ist einfach ein Unterschied ob einige Privatpersonen mal eine Beschwerde mailen oder ob von einer Institution ein Paket mit 100, 200 Verfehlungen ankommen.
Das geht nicht mit Standard und/oder ignorieren einfach unter den Tisch fallen zu lassen. Und das ist auch für Punkt 1 eine wichtige Phase.
Da ich kein Anwalt bin spiegeln meine Posts lediglich meine eigene Meinung wieder.

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