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BGH Urteil

Begonnen von Aloisius, 29 Februar 2024, 15:59:39

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Bezüglich Jahreszahl habe ich andere Informationen. Da wurde bei meinem PKF bisher alles beglichen, was Vergleiche betrifft.

Rechtskräftige Urteile werden natürlich ignoriert.

Vergleiche anbieten und nicht zahlen, muss definitiv , komplett Konsequenzen haben. Wie ein Vorredner bereits sagte, dass ist Verhöhnung der Kläger als auch der Richter.

Ein Vergleich wird eigentlich außergerichtlich vereinbart, erst bei Zahlung des Vergleichs wird das Gericht informiert, daher hat man davon selbst nicht den größten Schaden und der ursprüngliche LG/OLG Termin bleibt bestehen.

Druck kann man dann aber jedoch machen mit dem nicht bezahlten Vergleich + rechtskräftiger Urteil...so viel druck wie möglich an die anbieter/ggl

Zitat von: Tictacto2026 am 26 April 2026, 11:08:49Hallo zusammen,

ich bin neu hier, lese aber schon länger mit – tolles Forum 👍

Ich habe eine Frage und hoffe auf eure Erfahrungen:

Hat jemand Erfahrungen mit der Vollstreckung gegen Tictacto (mit ,,Co" am Ende)?
Bei mir geht es um Casinoverluste. Das Verfahren vor dem OLG ist abgeschlossen, aktuell läuft es weiter vor dem BGH.

Mich interessiert vor allem,

Wurde bei euch erfolgreich vollstreckt?
Oder hat die Gegenseite eine Sicherheitsleistung hinterlegt?
Wie lief das konkret ab?

Ich wäre sehr dankbar, wenn jemand seine Erfahrungen teilen kann.

Ich werde mich hier auch aktiv einbringen und unterstützen.

Ihr könnt gerne auch per PN melden.



Hi, ich kenne so einige die den selben Schicksal grade erleben und durch machen, auch mit Rechtskräftige Urteile und Vergleiche, ich kenne keinen der Geld jemals gesehen hat.

Vergleiche wurden in der Vergangenheit immer zuverlässig bezahlt, das haben auch ein Cocron und Redell bestätigt. Es gab überhaupt nur Einzelfälle.

Davon mal abgesehen, kann ich nicht nachvollziehen, wer nach aktueller Lage, einen Vergleich annehmen würde der nicht mindestens 95% ist. Viele warten seit mindestens 4 Jahren. Gibt es jetzt nicht nach.

Zitat von: OPTIMUSPrime am 26 April 2026, 22:48:33Vergleiche wurden in der Vergangenheit immer zuverlässig bezahlt, das haben auch ein Cocron und Redell bestätigt. Es gab überhaupt nur Einzelfälle.

Davon mal abgesehen, kann ich nicht nachvollziehen, wer nach aktueller Lage, einen Vergleich annehmen würde der nicht mindestens 95% ist. Viele warten seit mindestens 4 Jahren. Gibt es jetzt nicht nach.

Interessante Aussage von dir...
Passt gar nicht zu deinen Äußerunger der letzten Tage...

rechtliche Lage ist klar, der Rest nicht.
100 oder 0 sollte dennoch die Devise sein.
Vergleiche schützen nur die Anbieter, vor allem bei Limitvergehen.

Kommt deine Erklärung zu den Lizenzen noch? Das ist meine 3te Nachfrage.

Anstatt zu ,,den Lizenzen" sollte es wohl zu ,,der Lizenz" und die Erklärung hab ich schon zu ,,der Lizenz" an dem Tag erklärt!

Hab aus Höflichkeit jetzt geantwortet!

Ich arbeite gerade daran, dass dieses Schweigen gegen Geld mal angesprochen wird und auch die GGL mal Wind davon bekommt.

Ich möchte mal wissen wie die dazu steht, wenn Gestzesverstöße durch Zahlung/ Vergleich nie ans Licht kommen.

 :) 

Was soll die GGL da aber machen? Also was genau erwartest du da von denen.

Es wird keiner gezwungen einen Vergleich abzuschließen. (Wenn man das drumherum ignoriert ;))

Zitat von: Klopp9875 am 27 April 2026, 09:31:47Was soll die GGL da aber machen? Also was genau erwartest du da von denen.



denke er möchte darauf hinaus, das "Straftaten" (nicht einhaltung einzahlungslimit z.B.) gegen ein schweigegeld konsequentzlos bleiben, obwohl dies vorraussetzung gür die lzenz ist und die anbieter somit keine angst um ihre lizenz fürchten müssen

Da kann die GGL aber auch nur handeln wenn der Kläger sich eben nicht auf den Vergleich einlässt. Davon mal abgesehen dass die Strafzahlungen derzeit noch ein Witz sind, kann ich nicht sehen, wie sich die GGL da anders verhalten kann. Da muss dann ja eher an die Kläger appelliert werden, dass sie sich nicht auf Vergleiche einigen.

#6582
Ich erwarte nicht, dass die GGL Spielerforderungen eintreibt. Das ist Sache der Zivilgerichte und Vollstreckung.

Mir geht es um etwas anderes: Wenn lizenzierte oder mit lizenzierten Anbietern verbundene Unternehmen gerichtliche Entscheidungen nicht erfüllen, Vergleiche nur unter strenger Verschwiegenheit schließen, Vollstreckung erschweren oder Strukturen so gestalten, dass Verbraucheransprüche wirtschaftlich ins Leere laufen, dann stellt sich aus meiner Sicht eine aufsichtsrechtliche Frage.

Nämlich: Was sagt das über Zuverlässigkeit, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, ordnungsgemäße Geschäftsführung und Spielerschutz aus?

Ein Vergleich verhindert nicht automatisch, dass ein Vorgang aufsichtsrechtlich relevant sein kann. Die GGL soll nicht meinen Anspruch durchsetzen, sondern prüfen, ob solche Muster für Erlaubnis, Aufsicht und Zuverlässigkeitsbewertung eine Rolle spielen müssen.


Ich kann mir schon vorstellen, dass die GGL genauer hinsieht wenn es um Gesetzesverstöße aus dem Jahr 2022 geht.

Ich werde kein Einzelfall sein, nur ich gehe davon aus, dass die GGL die Anbieter als zuverlässig einstuft, da solche verstöße durch schweigen gg. Geld nicht ans Licht kommen.

Schweigen gegen Geld, zumindest bei Vergleichen, ist aber leider legitim.
Da ich kein Anwalt bin spiegeln meine Posts lediglich meine eigene Meinung wieder.

Der neue Artikel von Hartung spricht eine sehr deutliche Sprache

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