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BGH Urteil

Begonnen von Aloisius, 29 Februar 2024, 15:59:39

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Will nur mal erwähnen man könnte auch einen Proxy verwendet haben. Somit wäre alles hinfällig

Das ist doch alles auch nur Taktik.
Rausgerechnet ist weg, wenn LG blöd kommt geht's auch zum OLG und wenn der Kläger sagt dann beweise mir das Mal bekommen die OC's wieder Monate Zeit um Daten zur Beweisführung zu bringen.
Fazit, rausziehen bis Ultimo. Im besten Fall noch falsche Daten oder diese eben durch Hotelverbindungen falsch ausgelegt.

Hoffentlich spricht der BGH hier mal ein Wort.
Da ich kein Anwalt bin spiegeln meine Posts lediglich meine eigene Meinung wieder.

Ich war in meiner Zockerzeit NIE im Urlaub, habe ausschließlich abends zuhause am Laptop Wetten abgegeben (kein Smartphone zu der Zeit) und trotzdem kam genau dieser Einwand.
Abgesehen davon wie bereits erwähnt; Beweislast liegt beim Casino.

Das sehen nicht alle OLG so. Deshalb auch die BGH Verhandlung im September.

@Durchbrenner bezüglich Vergleich, diese gab es schon seit Jahren, halt nur nicht bei den Roten. Daher wahrscheinlich schon der berechtigte Gegenwind, in meinen Augen.

Finde btw witzig wie mein Richter und der gegnerischen Anwalt mir unbedingt zusprechen wollten, dass ich im Ausland gespielt habe. Mein Richter wollte es mir beim LG einfach nicht wirklich glauben und hat mich 30 mal gefragt, und dass er es nicht für möglich hält. Wie soll ich beweisen, dass ich es nicht gemacht habe? Die Gegenseite hat es einfach behauptet, ohne jegliche Beweise.

Dieser Einwand kommt immer. Aber BGH wird es niederschmettern. Ist halt auch absoluter Bullshit und nur Zeitschinderei.

Ich bin sehr gespannt wie der BGH die Auslandsthematik löst. Ich gehe davon aus, dass er europarechtsfreundlich auf den ständigen Aufenthaltsort bzw. Wohnort des Verbrauchers abstellen wird und einzelne Auslandsaufenthalte unschädlich sind.

In den unteren Instanzen gibt es scheinbar doch einige Richter, die sich an dem Thema aufhängen und auf dieser Basis Klagen abzuweisen scheinen. Daher wird das anstehende BGH-Urteil (wenn es so kommt, wie ich es erwarte) in der Hinsicht den Anbietern Wind aus den Segeln nehmen.

die Rechtslagen werden somit immer immer deutlicher. was es am ende bringt? wohl keine verändern.

wie es aussieht mit ausgerechneten Beträge NACH klageeinreichung müsste man mal einen Anwalt fragen.
also sprich klage eingereicht, es wird auf auslandseinsätze hingewiesen und diese werden im anschluss rausgerechnet.

Was passiert eigentlich, wenn beim LG ein positives Urteil erzielt wurde, bei dem die Auslandsaufenthalte aber ausgerechnet worden sind? Wird das dann möglicherweise beim OLG wieder hinzugerechnet oder ist das nicht mehr Gegenstand der Verhandlung?

#7868
Zitat von: Whoknows23 am 22 Juli 2026, 11:47:37Was passiert eigentlich, wenn beim LG ein positives Urteil erzielt wurde, bei dem die Auslandsaufenthalte aber ausgerechnet worden sind?

Wurden diese Einsätze vor Klageeinreichung rausgerechnet? Falls ja, dann sieht es definitiv schlecht aus dafür

Sehe ich auch so. Wurde das erst in der Verhandlung angesprochen und später rausgerechnet könnte es das OLG kippen.
Da ich kein Anwalt bin spiegeln meine Posts lediglich meine eigene Meinung wieder.

Mein Casino Verfahren gegen die "Wilden" wird trotz Beantragung der Wiederaufnahme des Verfahrens am OLG nicht aufgenommen, da das OLG auf das Leitentscheidungsverfahren-Urteil des BGH im September wartet.

Danke für die Antworten, es wurde erst in der Verhandlung angesprochen und dann ausgerechnet. Es geht um einen vernünftigen, sechsstelligen Betrag in Summe, ausgerechnet wurde ein hoher vierstelliger Betrag.

Raus gerechnet soll das natürlich heißen

Zitat von: Testo040 am 22 Juli 2026, 14:35:31Mein Casino Verfahren gegen die "Wilden"...

Irre wie unterschiedlich das ist. Bei mir geht es am 17.09 weiter mit einer zweiten Verhandlung.

Zitat von: CopperBub am 22 Juli 2026, 15:20:40
Zitat von: Testo040 am 22 Juli 2026, 14:35:31Mein Casino Verfahren gegen die "Wilden"...

Irre wie unterschiedlich das ist. Bei mir geht es am 17.09 weiter mit einer zweiten Verhandlung.
Am 17.09.26 urteilt auch der BGH

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