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Online-Selbsthilfegruppen Glücksspielsucht
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An diesem heutigen Tag

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Offline andreasg

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #390 am: 08 Juli 2025, 12:11:35 »
.... habe ich versucht - den Seniorenservice der Landeshauptstadt Hannover telefonisch zu erreichen. Also Rufnummer eingegeben, dann kam die Ansage der Einwahlmöglichkeiten. Aha, "Pflege" die 3 drücken, gesagt getan, dann weiter, auf das Quadrat drücken, und dasnn die 7 und dann die 3 drücken, oder zum beende das Quadrat und die 6, usw... "Zum Abhören der Nachrichen drücken Sie bitte die...? , hat irgendwie auch geklappt, dann hatte ich fertig, mit den Nerven. Habe mich hingesetzt, und eine Email geschrieben, mit Verweis auf die Komplikationen. Als Anmerkung sei erwähnt: ich habe hier im Nachbarschaftstreff Senioren, die haben nur ein Festnetzttelefon, daß am Kabel mit einerr Steckdode verbunden ist, und es gibt noch Geräte, die mit einer Wählscheibe ausgestattet sind.. Also Senioren kennen sich nicht unbedingt mit innovativer Technik aus.
Bei mir ist es so, wie bei dem Lottogewinner Erwin Lindemann aus Wuppertal,..


ich weiß nicht, ob der Linkzum Sketch auf den Index gehört  :-\

Was ich mir wünsche, ist mehr pragmatische Antwort über meine Lebenssituation zu erhalten. Wie weite habe ich Ansprüche, meine Lebensituation zu verbessern, die der Pfelgedienst, bei Pflegestufe 3 nicht erfüllen kann,gerade im häuslichen Bereich. Woher bekomme ich Beistand, wenn es um Anliegen mit der Wohnungsgenossenschaft geht, und ich nicht im Mieterschutzbund bin? Würde ich Unterstütung bekommen, beim Schwerbehindertenamt das Merkzeichen "B" zu beantragen, und passend dazu, wer wäre bereit mich ferner auf meinen privaten Wegen zu begleiten?
Es gibt ja auch eine Beratungsstelle der Krankenkassen bei Pflegebedürftigkeit, - was haben die für eine Form der Ansageauswahl?
Was ist, wenn das Sozialamt, die Wohngeldstelle die Anträge nicht fristgemäß bearbeiten kann?

Aber immerhin: ich habe eine Arztpraxis für Neurologie auf der Doktolib - App gefunden, bei Dematologie (Hauterkrankungen) gibt es nur Fehlanzeigen, und bei Psychologie ... nee, da bin ich ja schon ab dem 65. Lebensjahr aus dem Raster der Krankens´kassen gefallen.

Wie an anderer Stelle im Forum beschieben: Heute Abend ist Zeit, in die Selbsthilfegruppe zu gehen.

Einen Tg zur Zeit

noch eine Anmerkung: ich habe mich nicht bei Oasis sperren lassen, der einfache Grund ist der, daß ich im Laufe der Zeit vergessen habe, wie Spielstätten von innen aussehen. Die Nostalgie der Groschengräber lässt die in der heutigen Wet so beschwerlich erklären, wie ein Telefon mit Wählscheibe.

Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

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Offline andreasg

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #391 am: 15 Juli 2025, 13:57:36 »
..... tun mir die Haxn weh, ich war Gestern in der Innenstadt, einen kleinen Bummel bei schönem Sonnenwetter gehabt. Zuerst sah ich eine junge Frau, die am Straßenrand saß, und Papier in der Hand hilt. Es war, so sah ich es, die Straßenzeitung. Gerne gab ich ihr das Geld dafür + Boni, es ist oft genug zu wenig. Nachher stockte ich: "wiese sitzt die hier, und böse Gedanken aus der Unterwelt flammten auf, hatte ich mich emotional wieder mal verguckt?
Ich kam bei der Hautarztpraxis an. "Werden die mich wegschicken, oder mir wohl doch einen Trmin für 2026 oder 2027 geben können? Fragen über Fragen. Ich schilderte mein Anliegen an der Rezeption, und nach der Rückfrage, ob ich schon mal in der Praxis war, fand der Computer mich dann auch wieder. Nun habe ich am 13. August einen Termin, (einen Tag nach der Blutabnahme in der Neuropraxis. - ist halt mein Beruf!
So erleichtert ging ich zum Kommunalen Seniorenservice, und hielt es aber für ratsam, nicht alle meine Themen auf einmal anzusprechen. Ich beschränkte mich in meinem Aktionsplan auf meine Schreibtischkommode, Die hat etwas mit einem Argentinischen Fußballprofi gemeinsam, - den Namen  ::)
Die Beraterin versprach, mir einen Ehrenamtlichen zu schicken, der Ordnung in die Papiere bringen würde, und im Zweifel mir auch helfen würde, wenn mir die Bürokratie wieder einmal über den Kopf wächst. Nach diesem Weg zog ich weiter, genoß den Spaziergang, dah etwas traurig zum Bowling - Center rüber. Dort war ich mit den Kumpels beim Kegeln und beim Pool - Billard, immer um Alkohol, aber das hatte dort wenigstens Stil.
Die Ruine der Kirche, die Heute als Mahnmal für den Frieden dient, brachte mir einen Moment der Stille bei, ein schneller Blick ins Bürgeramt, ja, ich habe wieder alle Karten, auch den Perso, alles in der Brusttasche.
Müde und verschwitzt kam ich Zuhause an. Post vom Sozialamt - mein Wohngeldbescheid ist durch, welche Erleichterrung. Die Freundin aus der SHG hat mir dabei geholfen, und wir haben den Absacker zum Dank im Eiscafe genossen. Das kann nun wiedeholt werden!
Abends ging es etwas chaotisch zu, die Pflegerin bereitete sich auf ihren Feiertag (?) vor, und ich erbat einen Termin für den gemeinsamen Einkauf. Dann ging ich in das Zoom - Meeting meiner Esssuchtgruppe.
Ja, ich weiß, ich engagiere mich Heute mehr dort, als in der Spielsucht, war aber nahezu froh, wieder ein Kontakttelefonat mit einer Angehörigen einer Spielerin geführt zu haben.

Heute habe ich gelesen, daß 8 Million Menschen in Deutschland Suchtkrank sind, ob stofflich oder seelisch. Ähhh, ich zweifele wieder, aber - es reicht ja aus, diesen MKenschen in die Augen zu schauen, Fragen zu stellen, Antworten zu finden, und vor allem eines dazusein, und zuzuhören.

Einen Tag zur Zeit

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Offline andreasg

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #392 am: 16 Juli 2025, 10:27:18 »
.... habe ich mich mit einem Eimerchen ins Badezimmer begeben, um von dem Küchenboiler aus Warmwasser für das Haarewaschen in dortige Waschbecken zu bringen. Eine sehr mühselige Prozedur. Und als ich mir den Kopf gewaschen hatte, hörte sich Lärm unrter mir, aus Handwerker bei der Arbeit. Frischgefönt grüßte ich meine Pflegerin, und sie bestätigte, daß der verschollene Nachbar unter mir gesund und munter wieder aufgetaucht ist. So kann seine Therne auch von L - Gas auf H - Gas umgestellt werden, und hoffentlich hat die Hausgemeinschaft dann allerorten wieder Zugand zum Gas für Warmwasser, Gasherd und Heizung. Zumindest ist der Erste Schritt getan, und das macht mich Hoffnungsfroh.

Es gibt im Augenblick viel positive Nachrichten. Ich will diese mit Sorgfalt beachten, und mich daran erfreuen, aber ich brauche keine Euphorie, keinen Überschwang meiner Gefühle mehr. 'Wenn ich es betrachte: durch die Gassperre habe ich wieder Zugang ins Hallenbad gefunden. Das hilft meinen Gefäßen im Lymphsystem entscheidend weiter, und bringt meine Seele ins Gleichgewicht.
Dafür kann ich dankbar sein.
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Offline andreasg

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #393 am: 18 Juli 2025, 11:01:30 »
... möchte ich einmal eine Dankeschön an die BGH - Fraktion im Forum sagen. Es ist manchmal ein zäher Weg, seine Anliegen anzunehmen, sie zu formulieren, und dann auch selbstbewußt auszuführen.
Vorgestern flatterte eine Emai in mein Postfach. Der Inhalt: Ich hatte ein Abo auf eine Erotik - Site, die von meiner Hausbank kritisch bewertet wurde. Diese Firma aus USA konnte den Abo - Beitrag für Juli nicht einziehen, aus welchem Grund auch immer. Eine Ä'nderung an meinem Konto habe ich nicht vorgenommen. Die Firma verwies ferner auf eine Kündigung des Abos. Das habe ich gerade eben vorgenommen, und bin da auch erleichtert drüber. Nicht das schlechte Gewissen über den Abo - Bezug ansich, aber die Wandlung meiner ureigentlichen Bedürfnisse ließen es nicht mehr zu, dem Metier ferner zu folgen. Also war es nur ein Klotz, der sich in meinem Haushaltsbuch manifestierte, ohne in Bewegung zu Kommen.
Gerade weil ich ja mein Haushaltsbuch pflege, stoße ich ja immer wieder darauf. Aber - ich scheue immer noch die Auseinandersetzungen, also auch mit meinem Recht. Heute las ich in der Meditation, ich sollte mich und meine Bedürfnisse an erste Stelle setzten. Wie bitte, ich als Co - abhängigeer?
Gerade eben klingelte das Telefon, und ich konnte mich dem Freund mitteilen. So und so, und ganz einfach, aber ich resümiere, daß ich eher qualtiätsbezogen bin , vielleicht eine Frage der Ästethik? Ich muß dazu sagen, mein Vater war Grphik - Deciener, da habe ich schon als 5 jähreiger Akt - Graphiken auf der Staffelei gesehen....
So konnte ich nach der Betroffenheit des Freundes doch meine Angst vor Auseinandersetzungen in Rechtsfragen äußern. Die Möglichkeit, mit der Hausbank, mit der Verbraucherschutzzentrale zu sprechen, und auch einen Schriftverkehr gegen Gebühr zu verantworten, das rückt mir ins Verständnis, eben der Gedanke, Hausputz weiterführend in meinem Inneren zu unternehmen.

Als mir Ende April die Geldbörse plus aller Karten und Ausweise gestohlen wurde, war meine VISa - Card auch dabei. Nach der Sperre schickte mir die Bank eine neue, mit separater neuer Pin. Damals hatte ich ein Lockangebot von Justanswer leichtfertig bezogen, ohne zu wissen, daß ich damit ein AVO - Vertrag abschließe. Diese Firma konnte ergo auch nichts mehr abbuchen, und kündigte ihrerseits den Vertrag.
Also Online Geschäfte haben es in sich , alle Achtung!!

Jetzt kommen noch der Kalender 2026 vom Eisenbahnkurier, und eine XXXL - Badehose aus Haldensleben - Hamburg--- Bei beiden Anbietern von ich mir des Vertragrechtes bewußt, und weiß , was ich da tue.
Es geht immer wieder um das Vertrauen.
Und da kann ich jeden Tag daran arbeiten.

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« Letzte Änderung: 18 Juli 2025, 11:32:22 von andreasg »
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Offline andreasg

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #394 am: 25 Juli 2025, 23:57:58 »
..... komme ich langsam zur Ruhe. Heute Vormittag kam die Pflegerin  später, sie hatte einen Rettungswagen für einen Patienten vor mir bestellt, die Haushaltshilfe kam auch später, weil - die Zugausfälle in der Region sind ja schon legendär - und ich wollte pünktlich zur Yogastunde im Treffpunkt sein. Wieder einmal war ich der letzte, aber der Yogalehrer überspielte meine kleine Unpünktlichkeit, als er meinte, daß es das tiefe Brummen meines Ommms vermissen würde. Es war eine großartige Stunde, vor allem in der Sschlußentspannung, als Ruhe einkehrte, und ich zu der Einsicht kam, nicht direkt für den Pflegedienst verantwortlich zu sein, ja meine alten Sklaven rasseln immer noich mit ihren Ketten. Die Einkaufshilfe kam auch 20 Minuten später, und holte mich mit ihrem Mini ab. Wie iich mich da reinzwänge ist ein Wunder, aber, die Shakren machen alle mit, die für die 'Prozedere gefordert sind, und trotz Regenwetter hat das Einkaufen Spaß gemacht. Vor allem gibt es mir Sicherheit beim Einkaufen, auch an der Kasse, denn da ist ja auch die Gefahr des Taschendiebstahls bei Senioren groß. Dazu sei allerdings bemerkt, das Polizeirevier ist direkt nebenan, und die BeamtInnen sind gern gesehene Kunden im Supermarkt.
Den Großeinkauf wegräumen, die Kochplatten wärmen lassen, und beim Mittagessen, wie so gerne, eine Führerstandsmitfahrt auf Youtube angesehen. Das entspannt wirklich, und bringt die Rotation der Gedanken wieder auf die Schiene, auf frei Fahrt nach vorne.
Zum Glück hatte ich nachmittags Zeit für den Matratzenhördienst, und das ungefiltert, also ohne Maske. Und irgendwie wurde es Abend, und die Unzufriedenheit wuchs. Mir wurde kalt, die Stimmung auch kühler, aber ich hatte keine Laune, mich wegzumachen. Zum Glück konnte ich Musse finden, mein Haushaltsbuch auf den Ist - Stand zu bringen, und diese kleine Zeit beruhigt mich ja immer wieder. Ich sah mir später Quizfragen an, die ich einfach nur für simpel halte, aber es gibt welche, die auch Anspruchsvoll sind. Dann Zum Abendbrot sehe ich vor allem Reiseberichte, und Naturfilme an.
Ich hatte überlegt, ob ich in ein Zoom - Meeting gehe, habe mir aber eine Zäsur erlaubt. Das ist die olle Geschichte, "vom 90 jährigen Gruppensprecher", der es nicht verstehen will, daß andere Gruppenmitglieder auch Verantwortung übernehmen können!
Wenn ich nur zu dem Zweck mich in ein Video - Meeting einwähle, um das Treffen zu leiten, dann passiert es ja gerade, daß ich mich dabei vergesse. Das passiert, wenn ich mich selber so elementar wichtig nehme, mich auf einen Podest stelle, von dem nur stürzen kann, um allen zu zeigen, daß ich doch eine kitzekleine Chance habe, zu zeigen, daß ich doch zu etwas nütze bin... Das ist meine allerschlimmste Sucht, ich nenne es "das Spiel mit den Menschen"., gerade wenn ich mich nicht nur in den Mittelpunkt stelle, sondern mir Bilder davon mache, wie ich die anderen alles einschätze, und welche Perspektiven und Chancen ich für mich erkenne.
Vorgestern Mittag hatte ich auch wieder einmal eine passende Gelegenheit, mich zu entspannen, und nach meiner Wirklichkeit zu schauen. Ich war bei der manuellen Lymphdrainage. Die vertraute Therapeutin lympht meine Beine, ich bekomme dabei durch den angesprochenen und dann verschwindenen Schmerz tiefe Glücksgefühle. Dazu habe ich an dem Tag ein Musikstück im Kopf gehabt, daß in mir anfing zu musizieren. In einer solch komprimierten Stimmung könnte es passieren, daß ich von meinen Gefühlen überwältigt werde. Da denke ich einfach nur an meine Klinikaufenthalte, da war das dann einfach so. Also abends zeitig in das Bett, Kopfhöhrer auf die Ohren, und sanfte Töne inhallieren,, es reicht auch ein einfaches Schlaflied zu singen, z.B. ... ich stell' das gleich mal bei "Musik für verschiedene Anlässe ein; wenn ich aber sinde, weden meine Lungeflügel freier, und drücken micht mehr das Zwrchfell zusammen.

Es gibt immer etwas neu zu lernen

Eine Gute Nacht
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Offline andreasg

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #395 am: 29 Juli 2025, 10:40:15 »
..... dringt in mir die Frage auf, wie lange ich noch zu meiner Selbsthilfegruppe gehen kann. Ich meine das rein bildlich, sportlich meinen Abendspaziergang, gerne an der Altstadt entlang zum Gemeindehaus der altehrwürdigen Kreuzkirche hin.
Gestern war ich beim Arzt, weil mein Herz sich in drückender Wetterlage ebenso drückend gemeldet hat. Der Doktor untersuchte mich, und beruhigte mich, ferner gab es noch eine Überweisung zum Kardiologen....
Aber, die Anstrengungen werden mehr, und nur über medizinische Indekationen in einer Suchtgruppe sprechen, bei einer nicht stoffgebundenen Sucht, die ich ja zum Glück schon länger nicht ausüben brauche, ist das noch zeitgemäß.

Wenn ich hier im Forum bin, dann lese ich ja, die schnell die Welt sich Heute drht. Haben wir noch den hellen Stern am Morgenhimmel, der uns den Weg in den Tag weist, ober in welcher Galaxie, 9,4 Bio Lichtjahre entfernt, leben wir mitunter?
Ich kann und will das digitale Spielerlebnis nicht verstehen, lese aber hier von der zerstörerischen Energie dahinter, und denke - es ist auch korrekt, die Antworten im digitalen zu finden. Also werde ich auch hier dahin liebäugeln, mich im Zoom - Raum zu bewegen, wenn ich Gemeinschaft mit Spielern in der Genesung brauche.
Also werde iich mich Heute Spätnachmittag auf den Weg machen, , auch wenn ich beim Weg an der Tabledancebar traurige Gedanken bekomme. Ach ja, ich möchte meinem Pflegedienst ein Lob aussprechen, ohne irgendeinen Hintergedanken von Manipulation zu meinen Gunsten, puh, das braucht Besinnung und Wahrheit, dafür lohnt es sich , den Spaziergang auf sich zu nehmen.


Daß man bei uns seine Frau an der Leine spazieren führen darf, gehört eigentlich nicht hierher, ist auch nicht Chauvinismus, sondern das das fliesst durch unsere Altstadt.
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Offline andreasg

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #396 am: 30 Juli 2025, 10:58:08 »
..... bin ich dankbar dafür, mich Gestern auf den Weg gemacht zu haben. So stand ich "Am Hohen Ufer" und habe die Leine fotografiert, wie eigentlich immer, als Chronik dafür in die Selbsthilfegruppe zu gehen. Das Meeting war eigentlich sehr aufregend, aber zum Abschluß habe ich wieder einmal meine Lektion gelernt. Daheim angekommen, teilte ich später der Pflegerin mit daß der Hilfsdienst einen Mitarbeiter für den Hausnotrufknopf schickt, und sie hat sich unter ihrer Zusage den Termin sogleich notiert.
Wenn ich da alleine  mit dem sitzen würde, könnte er mir ja "des Kaisers neuen Kleider" anbieten, und ich würde alles treudoof hinnehmen, aber so fühle ich im Vorfeld Entlastung, wenn die Frage aufkommt: "..wer in Ihrem näheren Umfeld kann durch den Notruf informiert werden"? Eine Frage, die mir den Angstschweiß auf die Stirn bringt, gerade weil sie soviel Scham und Menschenscheu aufruft, daß ich den wackeren Ordensleuten vom Hilfsdienst zurückgeben möchte: "Behaltet gefälligst Euren blöden Hausnotruf"!  Ich bin ein suchtkranken Mensch, ich habe meine Lebensgeschichte nicht nur einmal geschrieben, uund ich weiß, daß in den Inventuren die Scham der Einsamkeit ein Motor der Suchtausübung ist. Ferner ist mir bewußt, daß in einener persönlichen Bestandsaufnahme ein treusorgender Mensch dazugehört, der das alles sorgsam zur Kenntnis nimmt, und damit Vertrauen zu erwecken. Also macht mich das gerade wirklich dankbar.

Ich fuhr mit der Stadtbahn zur Selbsthilfegruppe. Eine Station nach meinem Einstieg betrat meine Ex - Frau die Bahn. Ich gab zu, ich war erschrocken, als ich sie sah. Trotzdem habe ich den Impuls gehabt,mit ihr ein paar Worte zu wechseln. Sie sah mich nicht, in ihrer gebückten Haltung blickte sie nur noch auf den Boden., dann schlich sie in die andere Richtung. Ich war stumm, ich war traurig. In der Gruppe wurde ich später erinnert, daß wir alle ja älter werden... Wenn ich zurückdenke, vor 30 Jahren... da sind wir beide Hand in Hand an der Leine spazieren gegangen. Eine wieder schöne Erinnerung.
Aber immer wieder

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Offline andreasg

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #397 am: 05 August 2025, 11:17:51 »
...... mag ich lieber nicht über das Wesentliche nachdenken. Da läuft es mir jetzt schon eiskalt den Rücken runter, nee, da schreibe ich später zu, wenn ich das überstanden habe, das heißt, wenn der Vertreter des Johanninter - Hilfsdiestes bei mir in Panik geflüchtet ist, ich der Chefin des Pflegedienstes die Frage stelle, ob sie mir einen kompetenteren Pflegedienst empfehlen kann, ich ein Sanitätshaus finde, daß passgenau meine Stützstrümpfe incl. Zehenkappen anbietet und ausmisst, weil das alte geschlossen wird, weil ich meinen Papierkram nicht mehr auf die Rolle kriege, immer noch kein Gas in der Wohnung, noch nicht im Hause habe, weil Heute die Selbsthilfegruppe nicht stattfindet, und ich einfach nur panische Angst vor der Frage habe: "Wer kümmert sich um Sie, wen können wir als Vertrauensperson einsetzten, wenn Sie Zuhause in eine Notfallsituation geraten"? Das ist vorab nur eine Projektion, und da mache ich mir ein ellenlanges Drama draus. Also meine Erläuterungen, Ich bin ein alter SUCHTBOLZEN, ich habe Menschen schwer enttäuscht, und ich bin aber auch von Menschen enttäuscht. Aber ich bin mir bewußt, eine Tätersucht zu haben. Und das Ziel der Sucht ist es, in Einsamkeit zu verrecken.
Jetzt denke ich gerade an einen, der mir immer noch zur Seite steht, den ich nicht fragen muß, von dem ich kein "NEIN" zu erwarten habe, sondern wegweisende Antworten erhalte, von demjenigen, der mich nicht wegschickt, der mich nicht auslacht wegen meiner Tollpatschigkeit, der mich einlädt, mit ihm in Gesellschaft zu sein, wann und wo und wie immer ich es auch aufrichtig wünsche.. Zugegeben, das ist der Typ, der mich am 04. August 2000 aus einer versteckten Spielstätte gezogen hat, damals, als ich im Begriff war, eine 2 DM - Münze in den Schlitz des Spielautomaten zu werfen, also auch ein Wegbegleiter, der meinen finalen Spieldruck gesehen hat, und mir eine Handlungsmöglichkeit eröffnet hat.
Ich darf Heute leider niemanden mehr sagen, wer der betroffene ist. Wenn ich an ihn denke, muß ich mich auf Toilette einschlißen, mich auf das stille Örtchen setzen, und dann ich der Ruhe den Verstand wiederfinden.
Und nimanden brauche ich mehr anbrüllen, aus Angst, vor den Verstoßen sein, sondern ich lerne es nunmehr in Ruhe auch leise und höflich angemessen meine Argumente vorzutragen.

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Offline andreasg

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #398 am: 05 August 2025, 11:33:48 »
..... nein Gestern - habe ich mir Auszüge von Fußballspielen der 2. Liga angesehen. Das wird eine spannende Saison, denke ich, aber, ich werde wohl ferner auf das Vergnügen verzichten wollen.
Da nehme man die königsblaue Glückseligkeit, oder die tapferen Teutonen. Wenn dort ein Tor fällt, leuten die Merkuren im hellen Sonnenglanz an der Werbebande, direkt am Torraum platziert. Nur die Fortunen htten leider nicht dieses Spektakel genießen können, aber bei denen in der Arena ist dieser Schein des Glanzes auch in der Arena vorhanden.
Ich brauche hier wohl nicht beschreiben, welche Industrie uns solche sonnenstrahlende Visionen in das Gehirn zaubert, ja ich nenne es Kalkül, eben so gewollt, schaue ich mir hier die Beiträge an, gehe ich vie Vortragsreihen, dann bekomme ich einen kleinen Einblick davon, wie die Glücksspielbranche in der Realität funktioniert.
Das Fazit: Ich bleibe lieber bei der Truppe, die im roten Trikot spielt, mit Erfolg! Rot wie Tomatenketchup, do throt es über der Arena. Also Fans, zieht  Euch Pomme - Ketchup rein, letzter hat ja einen hohen Glucoseanteil, und das gibt Glücksgefühle!

Ich habe wirklich den Wunsch, mein altvertrautes Wohnzimmer wieder zu besuchen, am Nachmittag mit Gleichgesinnten eines Herzens zu sein, ohne Alkoholrausch, ohne Fressattacke, und gegen meine Roten Jungs könnte ich bei meinem Leben niemals im Leben wetten. Also bleibt es im Herzen das Niedersachsenstadion!

In Alter Liebe
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Offline andreasg

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #399 am: 05 August 2025, 14:09:51 »
.... kocht gerade etwas später das Essen auf der Kochplatte.
Der Mitarbeiter der Johanniter war pünktlich bei mir. Das Gerät hatte er schnell ausgepackt, und einen Platz gefunden, wo er es an den Router anschließen konnte. Der Probenotruf verlief positiv.  Jetzt brauche ich noch einen Haustürschlüssel von der Wohnungsgenossenschaft, den Wohnungsschlüssel kann ich beim Schlüsseldienst nachmachen. Viel Papierkram auf dem Laptop des Johanniters. Anträge, Anträge, Datenschutz etc. Der finale Betrag wird im Rahmen meiner Möglichkeiten bleiben, - Sicherheit zuerst! Zum Glück pflege ich ja mein Haushaltsbuch, das gibt mir wieder Ruhe. Als Bezugsperson habe ich die Pfelegeschwester eingesetzt, und sie via Telefon in das Prozedere mit einbezogen.
Die Realität sieht so oft anders aus, als die bösen Vermutungen.
Aber, ich bin ja auch meinen Sozialen Ängsten nicht mehr ausgeliefert. Ich brauche ja nur den Weg des Vertrauens gehen.
Aber wie kriege ich jetzt auf das Notrufarmband ein Omega - Zeichen drauf? Fragen über Fragen  ::)

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Offline andreasg

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #400 am: 06 August 2025, 11:29:18 »
..... kam der Hausverwalter und der Sanitär und Heizungsinstallateuer und haben meine Therme und den Gasherd wieder in Betrieb gesetzt. Jetzt bekomme ich H - Gas geliefert, und ich kann nach 8 langen Wochen wieder Zuhause warm duschen!
Das ist ein unbeschreibliches Glück für mich - und für unsere Hausgemeinschaft.
Mitentscheidend war, daß der Mieter, der lange Zeit als verschollen galt, durch Rechtshilfe, wie ich es verstanden habe, zur Cooperation gebracht wurde. Nein, ich will mich nicht mit Rechtskram und Ressertiments beschäftigen, aber mal wieder eine Portin Backfisch in die Röhre tun, und die Pflegedusche genießen,
das macht mich gerade dankbar.

Nur für Heute
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Offline andreasg

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #401 am: 07 August 2025, 11:27:18 »
..... habe ich gerade mir Modelle von Herrenuhren angesehen, die exquisit ein Omega - Zeichen ihr Eigen nennen, und diejenigen Modelle die mir gefallen, faben Bezug auf die Seefahrt. Also sitze ich gerade hier, und singe einen Shanti, wohl aus dem "Windjammer", ich weiß es nicht mehr genau.

Heute also habe ich den Doktor per App angeschieben, daß ich einen Taxischein brauche zum Bematologen, habe eine komische Stelle an der Kopfhaut, dann rief ich das neue Sanitätshaus an, vereinbarte einen Termin im Therapiezentrum für meine Stützstrümpfe, nun warte ich noch auf Post von den Johannitern. Immerhin wird das Hausnotrufarmband keine 6.200,00 € kosten....
Um 12:00 Uhr kommen zwei Herrschatten vom Senirenservice der Stadt. Die wollen mir bei meinem Papierkram helfen. Also einmal kurz die Kommode aufmachen, und wenn sich der Lawienenabgang beruhigt hat, mögen sie getrost flüchent?
Der Schmerz sitzt eben da, daß mich das alles permanent überfordert. Ich habe keinen anderen Lebensinhalt mehr, als irgendwo Patient zu sein, schwer verträgliche Medikamente zu schlucken, und "von der Wiege bis zur Bahre, Formulare, Formulare" auszufüllen.
Immerhin, nach 8 Wochen Abstinenz kann ich endlich wieder mit Warmwasser duschen.

Nun will ich wirklich auf das Wesentliche sehen, und mich nicht von meinen Umständen  länger abhängig machen.
Wenn ich den Gang zur Arztpraxis betrachte, dann mache ich mir einen Spaziergang daraus.

Leben und Leben lassen.
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Offline andreasg

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #402 am: 16 August 2025, 23:46:48 »
.... merke ich, wie sehr mich Sportereignisse beeinflussen. Also schreibe ich lieber, anstatt mir Klarheit zu verschaffen, daß das alles ja nur der Körperertüchtigung dient. Also, wenn ich hier vor dem Monitor sitze, und der "Allerwerteste" drückt das Kissen flach, dann ist das eine Kraftanstrengung sondergleichen. Das allein macht mich nicht niedergeschlagen. Schuld hat doch der der Ersatztorhüter der gegnerischen Mannschaft. Warum ist gerade er der Held des Tages, und ich sehe sein Konterfei das erste mal auf der Sportseite? Wahrscheinlich verdient er das Heldentum, weil ihn niemand von den Schlagzeilen her kannte, keine Notiz hat sich mit ihm sonderlich beschäftigt, er war einfach nur an Ort und Stelle, dort, wo er gebraucht wurde, hat korrekt seinen Job gemacht, incl. Elfmeter gehalten, also , die in ihm gesetzten Erwartungen zur vollsten Zufriedenheit erfüllt!

Was gäbe ich, wenn ich ein "Summa cum laude" in meinem Zeugnis stehen hätte, wie sehr müßte ich unter allen Anstrengungen die Welt verändern, um ein Mindesmaß an Anerkennung zu gewinnen? - Wann war das noch, als ein bekannter Psychotherapeut mich in einem total überfllten Saal anbrüllte, und ich auf dem Fußboden sitzend die bittere Lektion schlucken mußte: "es reicht, wenn Du einfach nur da und dabei bist"!!! Damals hielt mir ein Freind die Hand, das gab mir wieder HALT.

Ich habe  mich Heute in der Grruppe mit dem Thema "Groll" bheschäftigt. Explizit das Thema "Unwahrheiten", also beschönigende Ansichten von ärgerlichen Situationen, versteckte Rachegelüste, Missgunst, Abwertungen ets. Es half nichts, ich wurde an meine Spielsucht erinnert, und ich sprach diese freimütig aus, so auch den Dank für meine Abstinenz. Aber meine Gefühle haben sich so in ein _Chaos verstickt, daß ich es immer wieder trainieren muß, mich wieder aufzurichten, und nach meiner Wahrheit zu schauen. Aber die liegt einfach tief im Herzen, machmal verborgen, und dann auch wieder foffen und freimütig.
Ich habe in dieser letzen Zeit sehr viel Anerkennung und Zuwendungen erhalten, und nicht mehr dagegen angekämpft. Ich habe mich auch nicht im Sonnenlicht der Eitelkeit geräkelt, ich habe nur an meiner Zugänglichkeit gearbeitet, nicht aber an meiner Selbstzufriedenheit. Ich lerne es, Fehler machen zu dürfen, und ich lerne es, um Hilfe zu bitten, wenn ich mir wieder ein Konstrukt an Möglichkeiten schaffe, mit denen ich scheitern könnte. Das ist wie ein einstürzendes Kartenhaus, also bildich gesehen, einem Kartenspiel.

Ich habe mir einen Drehstuhl gekauft, habe ihn alleine aufgebaut, probegesessen, , ja - erhat meine ca. 121 KG ausgehalten, ich bin nicht ungeschickt, ich bin nur oft langsam. Der alte Chefsessel steht auf dem Balkon, dazu zwei andere Sperrmüllteile. Ich werde den Nachbarn fragen, ob er mir hilft, wenn die Sperrmüllabholung erfolgen soll, und keine Angst vor Ablehnung mehr haben. Dasgleiche werde ich tun, wenn ich dien Karton entsorge, auch weil die Altpapiercontainer überquellen, es wird einen Weg geben. Und wenn ein Nachbar zu mir kommt, und mag sich setzen, ich dann freue ich mich, den Kaffee gibst es bei mir wirklich gratis(!) , ohne um als Mittel zum Zweck zu dienen.

Es ist schon scpät geworden, ich bin froh, die Gedanken noch hier lassen zu können

Gute Nacht
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Offline andreasg

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #403 am: 25 August 2025, 22:53:04 »
.... habe ich mir die Bilder und ein Video von der brennenden und explodierenden Lagerhalle in Hamburg angesehen, und die Statements gehört. Es ist anders, als wenn ich mir sonst mal Nachrichten reinziehe, gerade auch in Ländern, in denen der Krieg tobt. Es sind eben keine fernen Bilder, irgendeine Unterhaltung, die zugespielt wird, sondern eine begreifbare Realität. Zuerst denke ich natürlich an die Verletzten, und die Einsatzkräfte, und hoffe, daß alles zur Ruhe kommt, und sie Wunden heilen. Aber ich denke auch an meine Freunde in Hamburg, die Rauchsäule zieht sich ja über die Alster durch die Metropole.
Meine Liebe zu der Stadt hat ja nie aufgehört, so vielseitig, dramatisch ,und zärtlich sie sich ach anfühle und wie sie sich mir zeigt, habe ich doch wieder Sehnsucht, zur "Grande Dame" zurück zu kehren. Eine meiner Erinnerungen betrifft den Besuch im Landeskrankenhaus Ochsenzoll, Anfang August 1990. Ein offenes Treffen von Hamburger Freunden meiner Spieler - Selbsthilfegemeinschaft. Das war mir damals so wichtig, ort und dabei zu sein, ich war gerade 4 Wochen abstinent, und bin es noch Heute. Wenn ich Morgen in der Arztprazis bin, und die angesagte Untersuchung wird mir unangenehm, dann denke ich, wie in jeder Behandlung, die nicht unter Betäubung ausgeübt wird, an den Elbuferweg iund meine Spaziergänge von Neumühlen - Overgönne nach Blankenese. Diese Route hat mir immer wieder Lebensfreude gegeben, auch Heute schaue ich mir Videos von Schiffsfahrten im Elbstrom an. Ischa mal mein Hobby!
Ich wünsche nur eines, daß wir es lernen, immer wieder füreinander da zu sein, und den Blick für das Wesentliche zu bewahren,
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

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Offline andreasg

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #404 am: 27 August 2025, 10:43:28 »
.... muß ich erst einmal runterkommen, von dem was die Neurologin mir so alles erzählt hat, Gestern. Aber das fing ja an mir der Messung der Nervenfunktion mittels Stromstößen. Dabei dachte ich an eine Erfindung von Thomas Alva Edison,, wobei es nach der Behandlung der Klienten anschlißend süßsäuerlich nach verbranntem Fleisch roch. Nee, weg mit den dsteren Gedanken. Also habe ich meine Gedaken an den Stand von Neumühlen - Ovelgönne gesettzt, dort wo der Westwind eine frische Briese die Elbe hoch weht... Ja, meine Nerven in den Beinen sind geschädigt, Frau Doktor erklärte es mir,anhand eines Dreiecks. Betroffen sind die Nervenenden, der Blutfluß stockt, Desweiteren habe ich schweren Vitamin B12 Mangel, aber der Langzeitblutzuckerwert ging zurück, ist aber noch über dem Maß. Sie hat mir Krankengymnastil für Lauftraining verschrieben, ähh - den Elbuferweg - über 10 km habe ich früher in locker 2 Stunden abgelaufen, ach ja, das war vor allem in den 1980er Jahren so! Von alledem, was ich verstanden habe, und von dem , was mein Hausarzt mir noch anhand des Arztbriefes auslegen wird, bin ich sehr froh und erleichtert, daß endlich Bewegung in meine Behandlungen kommt. Gleich mache ich mich auf den Weg zur Lymphdrainage, das entspannt mich immer so schön, auch wenn die Therapeutin das sorgsam auslegen kann, was mir gerade geschieht, ich will es ja einfach nur verstehen.

Immer wieder - Einen Tag zur Zeit
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

 

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