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An diesem heutigen Tag

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Offline andreasg

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #435 am: 27 November 2025, 10:32:19 »
...... habe ich wieder einmal eine Umfrage von NDRfragt mir zu Gemüte gezogen. Es geht um die Vorweihnachtszeit, und eines konnte ich sicher sagen, daß ich keinen Streß damit habe. Nun gut, welche Wertschätzung hat Weihnachn für mich? Ich beschrieb kurz, wie stressig die Arbeit in der Spedition in der Vorweihnachtszeit war, aber auch, wie sehr unsere Belegschaft da gerade zusammenrückte, einen Dank an die Kollegen! Was ich nicht beschrieb war, daß kurz vor Heiligabend der Chef inhaltsreiche Umschläge verteilte, und ich mit dem nach Feierabend in die Spielhalle ging. Es tut noch immer Weh, und ich bin ja gegen das Vergessen, aber für die Aufarbeitung und für die Versöhnung.
Zweimal habe ich am Heiligabend an einem Meeting der Spieler - Selbsthilfegruppe teilgenommen. Es war etwas misteriös, aber doch sehr intensov.
Meine schönsten Weihnachtsgeschenke, ok, die Elektrische Eisenbahn, das war ein Geschenk, an dem mein Vater und ich einen Abend lang ein Herz und eine Seele waren: 1 Stunde lang Märchen vorgelesen bekommen, in der Klinik, das war auch irgendwie der Sinus zwische Nähe und Distanz mit der Vorleserin, irdenwie eine Rose, die Stacheln trägt, und doch so zärtlich sein kann.

Gestern kam mein Advendskalender mit eigenes gefertigtem Foto endlich bei mir an, ein Bild von einem Sonnenuntergang am See zur Weihnachtszeit. Meinen Pflegerinnen besorgte ich Advendskalender aus dem Supermarkt, das hat mir dann doch viel Freude bereitet. Der Advendskranz (1 Kerze) steht schon auf dem Küchentisch, Weihnachtsdeko ist bereit, die Haushäterin bekommt traditionell eine Backmischung - für ihre Familie, es ist so schön, einfach einmal realer Freude in das Gesicht zu sehen, und eine Umarmung ist ein Glück

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Offline andreasg

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #436 am: 05 Dezember 2025, 14:00:12 »
..... nein, am Montag, da habe ich das Märchen von der Schneekönigin gehört. Als Erwachsener hört sich die Geschichichte von H.C. Andersen anders an, als es ein Kind hören kann, aber das Erwachsensein bietet ja auch eine Tür zu Inneren Kind. Ein wenig kompliziert ausgedrückt, aber ich habe ja meine Erfahrugen in Psychosomatischen Kliniken gesammelt.

Also, was macht ein Splitter eines diabolischen  Zerrspiegels in meinem Herzen, und in meinem Auge. Wie weit bin ich von der Realität entfernt, drifte ab, in eine frostige Traumwelt, und erkenne nicht die Wärme und Geborgenheit in einer empatischen Menschlichkeit.
Ich habe mir so im Spätabendmodus - Gestern - eine Abfolge von Kurzvideos gesehen, oft von jungen Frauen, die sich knapp bekleidet in Posen zeigen. Dann nach unten gescrollt, und schon geng es los, wie abgrundtief böse unsere Welt doch ist, und wie der eine dem Anderen das Auge aushackt. Bei der Abfolge der Short - Videos wurde mir ganz anders. Die Realität sah doch so aus, daß ich keine sportlichen Enkeltöchter habe, vielleicht eine Sehnsucht nach Familienglück. Das ist mir sehr deutlich geworden. Aber ist der Mangel an Zuneigung, an Liebe nicht das Instrument, daß die Verlassenheit - Angst schürt, und Alten Groll manifestiert. Weg mit dem Traumbild, die Realität besagt, daß die Bösen den Himmel auf Erden versprechen, und dieses verweht aber im Rauch der abgelassenen Luft. Wenn die Schneekönigin für Tiefenfrost sorgt, dann bietet sich als Gegenpol die Braune Hexe an, die der Destruktivität Öl ins Feuer gießt.

Nein, ich möchte mich nicht blenden lassen. Mein Attribut ist: ich habe die Hölle von unten gesehen, und ich habe helfende Hände gefunden, die mich aus der Fessel der Sucht befreiten.
Das, was ich beschreibe, ist ein Psychosoziales Phänomen, eine Auffälligkeit, die bei Menschen auftreten kann, die sich nicht in die Gesellschaftlichen Normen und Vorzüge einfügen können.
Von diesen Menschen bin ich exakt eine Geldmünze entfernt,
ich habe es mir zur lieben Gewohnheit gemacht, genau diese, Menschen zu geben, die wirklich Aufmerksamkeit, wirklich Hilfe, wirklich positive Zuneigung brauchen

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Offline andreasg

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #437 am: 06 Dezember 2025, 10:37:16 »
...... bin ich noch nicht so tief in meine Medienabhängigkeit geraten, wie wohl die letzten Tage.  Heute habe ich mir zum Frühstück (Haferflocken an Agate - Birne im Himbeerjoghurt, verfeinert mit Teilen von Ceshew - Kernen) zwei Snooker - Übertragungen angesehen. Dabei mein Lieblingsprotagonist John, der eine Niederlage mit seinen 50 Lenzen einstecken mußte. Zum Abschied sah er im Bild ziemlich entspannt aus, und ich hatte das Gefühl, die Routine von ihm ist Überwältigend, die Feinarbeit aber läßt schon mal nach.  So wie ich weiß, zeigen sich die ersten Sputen des Älterwerdens mit zarten 45 Jahren. Nach dem Billard - Sport sah ich ein Interview mit unserem in Rente gegangenen Ministerpräsidenten, aufgenommen im adventlichen Georgengarten. Der sagte etwas sehr wichtiges,im Bezug auf sein laufendes Landtagsmandat:_ sich einfach einmal zurücknehmen, sund die Nachfolgenden ihre Arbeit machen lassen. Also für mich ein Wegweiser auf dem das Wort vertrauen steht. Sollte es mich wieder einmal (mit Rollator) in die Herrenhäuser Gärten ziehen, und ich hätte die Gelegenheit mit dem Alt MP zu plaudern, er wäre der richtige Adressant, dem ich den Blues vertrauensvoll erzählen könnte, der sich durch mein Brainstorming durch den Videokanal aufgebaut hat. Da bin ich ziemlich getrost.

Ein Spaziergang an der frischen Luft tut allemale Wunder. Gestern war ich wieder am Mittellandkanal, konnte Schiffsfahrten auf Video aufnehmen, und das ich ein echtes Vergnügen für mich, auch wenn diese kleinen Spots mir vor der Guten Nacht ansehe.

schöne 24 Stunden
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Offline andreasg

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #438 am: 13 Dezember 2025, 23:03:08 »
...... habe ich eine Email aus Amerika bekommen, in der die Kündigung eins Abo s bestätigt wurde. Es geht dabei um eine Erotik - Seite, und ich gestehe ein, daß schon bei Vertragsabschluß auf Unsicherheiten , in den Bewertungen der Anbieterin, hingewiesen wurde. Auch meine Hausbank fand bei der ersten Abbuchung der Rate eine Bemerkung der Unsicherheit des Unternehmens. Eigentlich ist nichts negatives passiert, alles Optionen waren übersichtlich, das Genre klingt dubios, aber ich habe es ja so akzeptiert. Also, jeden Monat eine kleine Charge runter vom Konto.
Im November kam mein neues Smartphone vom ----  Versand . Ich konnte es wundersamerweise fast vollständig selbst einrichten, bis auf die Sim - Karte. Das Fingerspitzengefühl hat meine Pflegerin besser in der Hand, danke an Sie. Fast alle Apps brachte ich zum Laufen, nur meine beiden Apps der Hausbank nicht. Also solange da rumgefummelt, bis das Online - Bankuíng gesperrt war, und ein Brief an mich angekündigt wurde. Also mit der Post gleich nach Ultimo zur Hausbank, nach einer 3/4 Stunde war der Zugang frei. Daheim  nahm ich das Tablett, öffnete via Browser die Banksite, das Loggin funktionierte nicht, und auch auf dem frisch eingerichteten Smartphone nicht. Es wurde wieder ein langer Abend des rumprobierens, den eine erneute Briefankündigung abrupt beendete. Fazit: mit einer Unschuldsmiene zur Hausbank, dieses mal 1/4 Stunde. Als ich mittags nach Hause kam, das Spartfhone in der Hand, die neue - vereinfachte Einwahl eingegeben, "ungültig" "Nein, ich kündige das Online - Banking", , muß ich eben durch die halbe Stadt fahren, Kontoauszüge und Überweisungen für ---- Versand tätigen; immerhin, ich habe Freifhrt gegen Wertmarkr, aber die muß ich ja auch dem Landessozialamt via Überweisung bezahlen...." Nach dieser Erkenntnis änderte ich mein Bank - Loggin, um ein einziges Satzzeichen, und auf einmal war der Weg zu meinem Konto wieder frei! Irgendein blödes Zeichen hat den Vorgang zu kompliziert gemacht, angezeigt wurde ja auch ein technisches Problem.

Und nun das Forum, unter Berücksichtigung des Zeitgeschehens in der Glücksspielindistrie: Nein, ich denke gerade an meine ersten Besuche in einer Spielhalle: da lag blaus Rollierpapier von 50 10-Pfennigmünzen auf dem Fußboden, ach ja die Nostalgie! Und Heute ist das Smartphone obligatorisch? So zeigt es ja die Sportwettbranche auf. Wenn ich mich da noch tummeln sollte, gäbe es ja keinen anderen Lebensinhalt mehr. Und die Unannehmlichkeiten finden ja hier auch ihren innig beschiebenen Raum, als abschreckendes Beispiel!

Da lobe ich mir meine Doktor - App, ach ja, am Montag zum Hausarzt, Termin beim Angiologen machen, die Neurologie ist Mitte März wieder dran... Praktisch, betrifft ja nicht nur die Nerven bei Polineuropatie, auch mal schauen, war oben der Verstandskasten so alles noch treibt ?

Heute habe ich nachmittags so manche Lieder gesungen, und tief aus dem Brustkasten herraus. Ich freue mich über meine Bassstimme. Vielleicht gibt es ja auch eine App, die meine eigebaute Tonleiter nachstimmen kann. aber ich fürchte, wenn diese dann KI bezogen agiert, was bleibt mir dann noch übrig.

In diesem Sinne

Einen schönen Sonntag
« Letzte Änderung: 13 Dezember 2025, 23:05:21 von andreasg »
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Offline andreasg

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #439 am: 20 Dezember 2025, 19:04:07 »
..... habe ich die tiefe innere Einsicht, daß ich Ruhebedürftig bin. Es war für mich eine aufregende Woche, und eigentlich ging vieles doch positiv aus, was doch zuvor bedrückend war. Der erste Highlitht kam per Telefon am Montag Nachmittag, das Telefon klingelte, und die Dame an anderen Ende erzählte mir , daß meine Kompressionsstrümpfe zur Anprobe bereit lägen. Sogleich vereinbarten wir einen Termin für Mittwoch Vormittag. An diesem Tag hatte ich sowieso Mittags einen Termin zur manuellen Lyphdrainage, und das Sanitätshaus lag auf dem Weg. Ich war wirklich sehr aufgeregt, weil ja der Auftrag an ein anderes Sanitätshaus dort nicht bearbeitet wurde, und ich nunmehr 1/4 Jahr Verzögerung in dem Heilmittel hatte, außerdem war meine Stammtherapeutin sehr daran interessiert, wie die Bestellung ablief, also noch mehr Aufregung. Da ich einen Transportschein für Taxi mit Kundennummer für die Wege zur Therapie habe, dachte ich, ich kööe beide Wege verquicken, aber das war ein schwerer Irrtum! Mein Stammtaxifahrer konnte nur die erste Etappe fahren,, die zahlte ich in bar, bei der zweiten Etappe gab mir die Taxizentrale die Rote Karte. Also, wenn ich die 4 Km mit Bus und Bahn zurückgefahren wäre, und hättte von meiner Wohnung aus angerufen, ginge die Fahrt zum Therapiezentrum auf Kosten des Transportscheines..... Mir war das zu blöde, ich sagte der Zentrale ab, und ging mit wunderbar passenden frischen Strümpfen zur Bushaltestelle, und kam auch so pünktlich zur Lymphdrainage an. Das Lächeln der Therapeutin hat alles (bürokratisch - unverständliche) wieder gut gemacht, und dem mir vertrauten Taxidriver habe ich auch das Pfund gerne gegönnt!

Donnerstag war der Gastroentrologe dran, also wieder eine nette Taxifahrt, ich saß im Sprechzimmer, sah den Behandlungsstuhl in Ruhe an, da ging die Tür auf, der Arzt kam ich Straßenkleidung rein, zog sich um, und schnautzte mich an, was ich von ihm vollte??? Ich habe Schmerzen!, war meine Antwort. "Das ist kein Grund, polterte er, das gehört dazu"! Ich bin ja nun den Umgang mit aggressiv auftretenden Menschen vertraut, und so blieb ich hartnäckig, und der Doktor öffnete sich dann doch ein wenig. Er verwies auf die Darmspiegelung im Sommer 2023, wo er sehr loyal und freundlich mir gegenüber auftrag, und 100% mit dem Befund zufrieden war. Wir einigten uns darauf , das Einnahmemittel kalendarisch zu terminieren,  . Der Schmerz mag durch die Medikation hervorgerufen sein, allerdings las er nicht meinen Midikamentenplan ein! Nachher war ich erleichtert, als ich da draußen war, und meine Taxidriver tröstete mich bis vor meine Haustür.
Heute habe ich das meiner Pflegeschwester erzählt, mein Brausepulver dabei getrunken, und nach dem Frühstück fiel die quälende Sitzung viel leichter aus. Dann berichtete sie, daß Trockenpflaumen hilfreich seien können. Das will ich gerne - fein dosiert - ausprobieren, habe schon einmal kurz recherchiert. Ja, das Internet hat wirklich nützliche Seiten...
Aber ich sollte bedenken: Streß kann Darmbeschwerden auslösen, und Ärzte sind auch nur Menschen, aber wie unser Gesundheitswesen gerade aufgestellt ist, hehört wohl in ein anders Forum?

Das Schreiben bleibt mir aber treu, es entspannt mich immer wieder.

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Offline andreasg

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #440 am: 22 Dezember 2025, 11:56:03 »
..... spüre ich noch immer die Nachwirkungen des "Donnerwetters" des Facharztes. Ich belasse es bei der b - Note, und denke mir dazu lieber meinen Teil, als daß ich es mir auf Magen und Darm schlagen lasse. Und so ist es auch: in den Lokalnachrichten lese ich ja Artikel, die die Haare zu Berge stehen lassen, die allerdings auch das Gesundheitswesen  insgesamt betreffen. Also denke ich jetzt mal über Betreutes Wohnen in einem Heim nach, wenn das den Kassen günstiger erscheint?
Die folgende Depesche bezieht sich auf Menschen, die Betreuungsdinste verrichten, und im Rentenalter sind, und wohl keine Nachfolger finden. Ein nettes Thema, weil ich mich ja gerade notgedrungen aus meinen Engagements verabschiede.

 Ich mäöchte hier den Bogen nicht überspannen, schon gar nicht über "meine Karriere" in der Kirchengemeinde nachdenken, nur bei einem Thema bleiben: nur für Heute bin ich frei vom selbstzerstörerischen Glücksspiel, und ich feiere seit vielen Jahren zum Sylvester ein spielfreies Jahr, indem ich die erste Spielmünze für mildtätige Zwecke gerne gebe. Das wünsche ich mir auch in diesem Jahr. Ich habe ein Gefühl, mich von einer Sucht zu befreien, die eben gleichermaßen der Spielsucht einen finanziellen Aspekt mit sich bringt. Ich bin gewiß, dieses Forum hat mir dabei geholfen, aber auch meine kleine SHG, die ich nach wire vor, je nach Gesundheitsstand besuche.

Meine ollen Selbstzweifel suggieren mir: "was wiilst du eigentlich noch in der Selbsthilfe, wer weiß denn Heute noch was ein Groschenbrab oder gar ein Heiermann ist"?  Es ist Zeitverschwendung, über die einene Nostalgie zu zweifeln, aber darüber ein Lächeln zu gewinnen. Den Staffelstab, das Ruder weiterzugeben, ist wohl kein Zwang, es ist keine Kunst, aber eine Notwendigkeit, weil ja hier gerade das Vertrauen in Genesung und eines neuen Wertgefühls wachsen wird.

Daran will ich Heute denken. Ich mache mich gleich auf den Weg, meine Schwester meine Neffen und deren Familien zu besuchen, das wird wohl sehr turbulent, und ich wünsche mir mittendrin und dabei zu sein.

Einen Tag zur Zeit
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Offline andreasg

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #441 am: 29 Dezember 2025, 23:14:03 »
...... habe ich gerade meine Teilnahme an unserem kleinen Präsenzmeetingfür Morgen abgesagt. Der Grund ist meine Auf´genbehandlung im Augenzentrum, und weiter noch, daß für den morgigen  Abend weiter fortlaufende Glätte mit Unfallgefahr angesagt ist. Für den Arztbesuch erhalte ich einen Transportschein für Taxi, das ist in Ordnung.
Ich komme mir gerade blöd vor,weil ich eben an der Selbsthilfegruppe hänge, und diese einen Platz in einem Herzen hat. Außerdem ich weiß, wie es sich anfühlt, sich auf den Weg zu machen, in der Hoffnung, sich austauschen zu können, das Gefühl, alleine im Gruppenraum zu sitzen.
Die Spielsucht grassiert, und die Gangart wird immer härter, das entnehme ich ja hier dem Forum, und höre es in den Referaten. Nur für Heute bin ich frei vom selbstzerstörerischen Glückspiel, und ich bleibe aber auch via Telefon und Online - offen.
Dieses Verständnis habe ich . Heute durfte ich wieder eine Videokonferenz für süchtige Menschen leiten, da ist ein gewisses Lampenfieber dabei, aber, wenn die Konferenz läuft, dann wird es sehr schön.

Meine Gesundheit verlangt Veränderungen, das ist eine tiefgreifende Erkenntnis zum Jahresabschluß für mich, eine von vielen neuen Blickwinkeln.

Eine Gute Nacht
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Offline andreasg

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #442 am: 31 Dezember 2025, 20:28:21 »
..... will ich daran gedenken, daß ich das Jahr 2025 spielfrei erlebt habe, was bei allen Geschehnissen und allen Hürden fast unüberwindbar erschien. Ich genieße es, das Ritual zu verfolgen, "die erste Spielmünze des Jahres" einer mildtätigen Organisation zugute kommen zu lassen. Heiligabend war ich in der Kirche, da flatterte ein kleiner Schein in die Kollekte für Brot für die Welt. Das war und ist für mich auch in Ordnung so.
Heute an Sylvester war ich im Therapiezentrum, und habe die finale Lyphdrainage 2025 sehr genossen. An der Rezeption steht eine Spar - Kuh(!), die hat auch einen kleinen Schein zum Futter bekommen.

Und eben habe ich mich - oben rechts mit dem Spenden - Button beschäftigt. Zur Anleitung hat mir meine Hausbank einen Brief geschickt, der mich anweist, wie ich VISA - Secure online aktiviere. Meine Online - Banking Angelegenheiten erledige ich auf dem Smartphone, da fand ich den angegebenen Weg nicht. So wählte ich mich via PC in das Online - Banking ein, und das forderte meine Secuture - Pin ein, die ich ordentlich eingab, meinte ich. Nach dem 3. Versuch habe ich aufgegeben, besser so, bevor wieder das Banking gesperrt wird.. Danach wählte ich den Weg der SEPA - Überweisung, das hätte fast geklappt, habe blöderweise das Häkchen unten vergessen. (Das keinne ich ja vom Eisenbahnkurier). Also noch das fehlende - erledigt, ein grünes Feld erschien, die Spende ist wohl erledigt.

Es entspricht wohl eher der Nostalgie, eine entsprechende klingende Geldmünze einzusetzen. Am zweiten Weihnachtstag war ich in unserem vielgerühmten Hauptbahnhof. Dort bin ich mit einem Obdachlosen wegen einer Bagatelle aneinandergeraten. Wenn ich den wiedersehe, würde ich ihm gerne zur Versöhnung - einen kleinen Schein reichen. Letztendlich bin ich ja ohne Spie an der altvertrauten Spielstätte vorbeigekommen.
Manchmal bietet das Leben immer wieder neue Einsichten,

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Offline andreasg

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #443 am: 04 Januar 2026, 12:21:06 »
....... sitze ich wieder einmal am Computer und mache unnutzes Zeug. Also scrolle ich bei Youtube en wenig selbstverloren rum, und komme wieder einmal zu einem Video, daß sich des Bankraubes in Gelsenkirchen annimmt. Eigentlich betrifft es mich ja garnicht, ich habe kein Bankschließfach, aber geldwerte Dinge triggern mich aber überhaupt. Also habe ich auch die Kommenare gelesen, und selber geschrieben, " die Hintermänner des schweren Diebstahls sitzen wohl in Kirgisien"? In diesem Moment habe ich aber an den Kripobeamten des Cyberdezernats gedacht, der eben die Hacker meines Rechners vor längerer Zeit dor gesehen hat.
Hier im Forum lhabe ich ja unter "Sportwetten" gelesen, daß ja Spiele der 2. Liga Kasachstans manipuliert werden, das liegt dem ja zuvor.

Wenn ich es alles so realistisch betrachte, ist es gut, lediglich seine eigenen intimen Bereiche ergiebig zu nutzen. Im Klartext_: mein Haushaltsbuch führen, Aktiva + Passiva; Soll + Haben, und mit dem Lleben, was ich zum Leben brauche. Damit verfahre ich ja ziemlich gut. Und es gibt ja auch Menschen, die es nicht so gut haben wie ich. Ich denke gerade an Menschen, die zur Tafel gehen, weil die Rente zu niedrig ist, und auch an Spielsüchtige auf gleichem Wege.

Den Unterschied zwischen Arm und Reich, ich kann das nicht mit einfachen Worten auslegen, nur meine Chancen für Heute sehen. Das heißt konkret, mich am Sonntag auch einfach nur entspannen, und genießen. Gleich bereite ich mir mein Mittagessen zu: Hähnchenbrustfilet an Fasergemüse mit regionalen Kartoffeln.. Das ist mehr als eine ausreichende Mahlzeit, das wird wohl ein Genuß.
Darauf vertraue ich.
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Offline andreasg

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #444 am: 07 Januar 2026, 22:54:15 »
.... habe ich eigentlich viel Gutes Erlebt und ich bin auch dankbar dafür. Im Kern die Fahrt zum Therapiezentrum, und vor allem die Lymphtherapie, wie immer, im höchsten Maße entspannend. Nachmittags war ich i8m Nachbarschaftstreff, wirklich Gute unterhaltung und viel Spaß dabei gehabt. Abends war die Pflegerin schon da, und es war sehr positiv vertraut,  Zum Abendessen sah ich mir ein Video über eine Eisenbahnstrecke in den Argentinischen Anden an, super Bilder, und nachdem ich meinen Lichterbogen abgeräumt habe, und die erste Weihnachtsdeko entfernte, sah ich weiter Videos auf Youtube an.
Was Heute Abend da so serviert wurde, läßt die Knochen gefrieren, nee das ist mir zu blöde, um es hier hineinzuschreiben!
Da ich aber so mit dem lieben Geld immer noch Themen habe, mein Kontostand ist für meine Verhältnisse gut situiert, schreibe ich jetzt mal meinen Trigger hier hinein:

Der Einbruch und bandenmäßiger Diebstahl in Gelsenkirchen - Buer sollte mich ja eigentlich nicht interessieren. Aber nun werde ich informiert, daß nicht 30 Mio, sondern 100 Mio, oder.... aus den Schlißfächern entwendet wurden. Genau wei0 man das nicht, aber - die Nutzer der Schlißfächer sind wohl Empfänger von Bürgergeld, die ihren Überschuß an liquiden Mitteln dort, in der ärmsten Stadt Deutschlands deportieren!
Pffft, was soll ich dazu sagen? Ich bin mit 48 Jahren Arbeitslos durch Insolvenz geworden, habe 2 Fortbildungen und Praktika gemacht, ich war im Arbeitslosenkreis ein aktives Mitglied, bekam eine Stellung bei einem kleinen Bildungsträger, bis zur erneuten Insolvenz, ausgebliebener Gehaltszahlung. , ich mußte mich auf ausgeschiebene Stellenangebote der Arbeitsagentur bewerben, auch weil mir bewußt war, daß es da Fakes gab, und diese Firmen bedroht waren. Im Herbst 2008 kam mein Zusammenbruch - Burn out, ab in die Psychosomatische. Endlich einmal weg von diesem deruktiven Undergroundkarrussel.
Nach der Klinik Krankscreibun bis ich EM - Rente, Differenzen mit der Arbeisagentur, Wege zum Sozialverband, das war mein Alltag in dieser Zeit.
Wenn ich an die Klinik denke: abends haben wir in einer kleinen Gruppe beieinander gesessen, und haben uns über unsere Spielsucht ausgetauscht. Eben diese feinen leisen, und ehrlichen Töne, Geschichten, die zu Herzen gehen, und die für mich begreiflich wurden. Das ist das, was mir auf meinem Weg hilft, und das zählt für mich.


eine angenehme ruhige und mollige Gute Nacht wünsche ich.
« Letzte Änderung: 07 Januar 2026, 23:30:15 von andreasg »
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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #445 am: 08 Januar 2026, 10:35:08 »
..... habe ich meine Termine geordnet, eine Nachricht an die Hausarztpraxis geschieben, mit der Bitte um einen Transportschein  für die Fahrt zu einer verordneten Behandlung, ich habe eine Einkaufsliste  geschrieben, für Heute Nachmittag beim Supermarkt, bereite mich auf die Krankengymnastik Heute Mittag vor, und will mir noch eine Halterung für die Gardinenstange bestellen. Also alles gängige angemessene Dinge die anliegen.
Aber eines will ich doch beachten: wenn ich wieder den Drang verspüre, politisch - polemische Videos anzuschauen, dann denke ich an den Bericht über die Heizer auf der schweren Güterzug - Dampflokomotive der Baureihe 044, die ja iunweit im Weserbergland ihren Dienst versen haben, dann weiß ich wieder bescheid, was wirkliches Wissen, Einsatz und Leidenschaft ist. Vielleicht ein Traumbild meiner Jugend, aber eines, zu dem ich aufrecht hoch schauen kann.

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #446 am: 14 Januar 2026, 10:38:00 »
..... habe ich von einem Mitglied meiner Esssuchtgruppe gelesen, daß seine Gewichtszunahme aus dem Ruder gelaufen ist, ein anderes Mitglied macht sich dünne, ich weiß auch warum..., und ich stelle mich Heute auf die Waage, und diese gibt sich bescheiden. Eigentlich könnte ich mir auf die Brust klopfen, und sagen: " ---" , nee, den Pharisäer mag ich nicht miemen.
Wir haben über die Situation gesprochen, und istellen uns die Frage, ob es korrekt ist, weiterzumachen? OK, ich halte halte dagen, weil ich meine kleinen Erfolge benennen kann: ausgewogene Ernährung, kein Fastfoodessen, (schon gar nicht von Ami - Ketten) , und spätzabends keine Heißhungerattacken vor der Glotze.

Das Gefühl, was mich bedrängt, ist ja nicht nur das "gute Vorbild sein zu wollen", also die Blickrichtung in einen glänzend polierten Spiegel zu werden, es ist eher mein Verständnis, daß mir etwas hilft, was ich kontrovers betrachten kann, mich mit hart auseinandersetze, dabei meine Grenzen erkenne, diese auch für mich reklmiere, und mich auf meinen Weg konzentriere.

Ich wußte, ich muß Heute mit der Pflegefraft sprechen, weil mein Gemüsefach im Kühlschrank überquillt, und ich in der schwierigen Woche mit Schnee und Eis, nur Tiefgefrohrenes aus der Truhe nahm. Morgen werden wir das gemeinsam regeln, Gemüse putzen, einkochen, und für den Mittag frisches servieren, ich kann meine Bedürfnisse weit besser artikulieren, und sie auch in Klarheit umsetzten.

Ich mache einmal einen Sprung in die Sportwelt: Ich oute mich als Snookerfan, und zur Zeit findet ein wichtiges Einladungsturnier dieses Billardsports statt. Da bin ich natürlich interessiert, und mein lieblingsspieler hat seine Partie Gestern mit 6:2 gewonnen! Die Partien die zuvor ausgetragen wurden enderten 2:6, 2:6, 2:6, &.2, &.2,  , was ja nicht nur mir merkwürdig vorkommt, sondern sich in den Kommentaren spiegelt. Nun bin ich ja als Opfer der Cyberkriminalität, und als Mitglied dieses Forums soweit eingenordet, daß ich eine kleine Ahnung darüber entwickeln konnte, wie die Glücksspielindustrie in etwa funktioniert. Kann sein, daß ich auch eine übermäßige Sensibilität entwickelt habe, aber ich mag das alles nicht mehr so herzergreifend tragisch sehen. Ich kann ja das nicht ändern, nur mich selber. Der Gedanke,, Geld auf das Spiel zu setzten, gerage im Sport, ist ja verheerend. Meine Begeisterung für den Fußball hat das ad akta gelegt,, die Gründe liegen auf der Hand.

Ich freue mich Heute auf meine Lymphdrainage, Zeit zum Entspannen, und auf das Teeffen im Seniorenkreis der Nachbarschaft, das sind handfeste, begreifbare Angelegenheiten, die keinen Raum für Projektionen bieten, darauf kann ich mich freuen.
Ich lese hier viel Gutes über die Samstaggruppe, , das sehe ich ferne als eine Option,

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Offline andreasg

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Re: An diesem heutigen Tag
« Antwort #447 am: 17 Januar 2026, 10:40:15 »
..... habe ich immer noch den gestrigen in den Knochen.  Eigentlich ein guter, ein schöner Tag. Ich fühlte mich fit, bin endlich, endlich wieder draußen gewesen, nicht nur zu Arzt - und Behandlungsterminen, sondern wieder an den Mittallandkanal, und habe erfolgreich auf eine Schiffspassage gewartert. Da überzieht sich bei mir ein Glücksgefühl, ich nehme ein Video auf, und erfreue mich daran. Auf dem Rückweg, an der Haltestelle klemmte der Ischias mein Bein ein, Die 420 m bis nach Hause waren für mich ein Übungsfeld, das ich aus der Krankengymnastik als Hausarbeit mitbekommen habe. Also: Körper aufrichten, Haltung einnehmen, mich nicht auf die stützende Hilfe verlassen, sondern meinem Schritt, meinem Fuß vertrauen. Daheim angekommen, war der Schmerz fast weggeblasen.
Am frühen Abend kam die Pflegerin, , und Freitag ist es immer sehr schön und intensiv, weil ich dann fein gemacht werde, für das Wochenende. Das tut mir gut, und ich kann es genießen. Danach wollte ich in das Bett, Klassische Musik hören, und mich dabei entspannen. Da klingelte es an der Tür, ich öffnete, weil ich dachte, es wäre der Nachbar, - und er war es auch. Aber er war nicht alleine, sozusagen.... Ich wollte ihn, und seine Alkoholfahne rauskomplimentieren, aber es ging einfach nicht. So hörte ich ihm zu , seiner lallenden Stimme. Ich entnahm, daß sein drogenabhängiger Bruder im Sterben liege, und wie sehr er die Nachbarschaft wertschäzt. Immerhin, ich konnte nüchtern bleiben, und habe ihn freundlich, aber bestimmt herauskomplimentiert. Er ist von Beruf Sozialpädagoge, er weiß, wie er anderen Menschen in schweren Kiesen geholfen hat, und ich bekam einen kleinen Einblick in sein Handeln und tun,. Nur für sich selber, das ist eine Herkulesaufgaben, nasenspitzenfass?
Darüberhinaus wurde es frisch in meiner Wohnküche? Wer hat an der Heizung gedreht? Ich prüfte die Schalter, dann auch die Therme. Ich las das Handbuch der Therme, alles soweit i.O. Der Gasherd funktionierte einwandfrei, ich bekam Warmwasser, nur die Heizkörper blieben kalt.  - Heute Morgen fand ich eine Antwort: der Heizkörper im Schafzimmer zieht nicht mehr richtig. Die Wohnungsgenossenschaft wollte das prüfen, wollte sie...? So habe ich den Heizlüfter auf Touren dort gebracht. Das nun wieder, müssen die Sensoren im Gasheizsystem der Therme erzählt haben, und so hat diese Feierschicht gehabt. Genau dieses sollte mir ein Heizings - Und Sanitärinstallateur erklären, indem er die Komponenten prüft, und ev. Reparaturen anwendet. Aber es gibt ja Verwaltungen, und die haben eigene Leitungen,, Fragezeichen?

Jedenfalls habe ich mich entschlossen, mein Mittagessen in der Stadt einzunehmen, damit das Bein noch Bewegung bekommt, der Schmerz darf gehen! Und wenn ich dann nachmittags auf dem Bett liege, und mir eine Musik - DVD in den Player schiebe, zur r Entspannung, und um den neuen Fernseher zu genießen, dann wird alles etwas heiterer und leichter,
Ausrufezeichen!
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