ONLINE-Selbsthilfegruppe | Samstags von 19 Uhr bis 21 Uhr

Spielsucht blieb lange unerkannt

Begonnen von mutze, 20 Juli 2025, 23:02:17

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Hi Mutze!

Das Wichtigste hattest Du schon gesagt, bevor Du mich angesprochen hattest: Du wolltest spielen!
Und ja natürlich hast Du Dir die Scheunentore offen gehalten - ganz bewusst!

Daher muss ich einfach mal fragen: Hast Du Dich häuslich eingerichtet? Ein paar Wochen spielfrei sein und Du hast alle Erwartungen erfüllt. Dann kommt ein Rückfall, der Dir ein schlechtes Gewissen macht und Du wirst dieses dann wieder los, indem Du hier schreibst.

Das Verhalten erinnert mich an eine dieser biegsamen Federn, die man auf eine Stufe setzt. Von oben nimmt man das eine Ende und setzt es eine Stufe tiefer auf. Die Schwerkraft zieht nun mit und mit die Feder auf diese eine Stufe. Na, Gott sei dank, ist ja nicht viel passiert ... oder?
Sobald aber die Feder komplett auf dieser Stufe ist, springt das oberste Ende weiter zur nächsten Stufe. Wieder passiert nicht viel, bis die Feder erneut überspringt.

Nun, Du weisst selbst, dass das keine wirkliche Abstinenz ist, nicht wahr? Du reihst eine Pause an die Nächste. Dabei brauchst Du doch gar kein schlechtes Gewissen haben! Du bist erwachsen und kannst machen, was Du möchtest. Dazu gehört nun mal auch das Spielen! Wieso regt sich da trotzdem das schlechte Gewissen? Du weisst, dass Du Dir schadest. Du weisst, dass Du Deinem Mann schadest.
Und trotzdem bist Du bereit gegen die doch vermeindlich gleichen Werte zu verstoßen.
Du siehst definitiv einen Vorteil im Spielen und der ist größer als die Beziehung zu Deinem Mann.
Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Zitat von: Olli am 29 August 2026, 18:22:29Du siehst definitiv einen Vorteil im Spielen und der ist größer als die Beziehung zu Deinem Mann.


Ist das nicht ein bisschen zu hart Olli ?
Das Gehirn bewertet doch nicht in jedem Moment nach dem Prinzip ,,Was ist mir im Leben wirklich wichtig?", sondern nach ,,Was bringt mir JETZT Erleichterung, Spannung oder Belohnung?"

Da kann der Partner einen hohen Stellenwert haben und man entscheidet sich in dem ein oder anderen schlechten Moment dennoch fürs Spiel ?
Ist eine Entscheidung fürs Spiel dann automatisch auch direkt eine Entscheidung gegen den Partner ?
Oder wertet jede Entscheidung fürs Spiel die Beziehung zum Partner ab ?

Spannendes Thema , vielleicht wäre das auch was für einen der nächsten Samstag Abende 😅

Hey Mutze ,
du schreibst , dass dein Mann vermutlich was mitbekommen hat , weil du ihm den Blick auf deinen Bildschirm verwehrt hast .
Ich finde , das ist ein guter Punkt , wo ihr ansetzen könntet.
Ich weiss , dein Mann will mit dem Thema Spielsucht nichts zu tun haben , aber das wäre vielleicht dennoch etwas , wo er dich unterstützen könnte , ohne viel Einsatz zeigen zu müssen .

Mein Mann würde SOFORT nachfragen , was los ist , sobald er merken würde , dass ich ihn etwas nicht sehen lassen möchte.
Solche "Kontrollen" gab es bei uns vorher nicht .
Jetzt ist das aber anders .
Und ja , das ist manchmal nervig - ABER ich bin ihm unheimlich dankbar dafür und wir haben das auch ganz klar so abgemacht .
Er lässt sich nicht mit Blabla abspeisen.
Und wenn ich mich in seinen Augen komisch benehme , wird das auf der Stelle geklärt .
Natürlich fühlt sich das für meine Seite nicht immer gut an , ABER das ist sicher nichts im Vergleich zu dem , was er gefühlt hat , als rauskam , dass ich ihn seit Monaten belogen habe .

Daher würde ich an deiner Stelle zumindest versuchen , deinen Mann mit ins Boot zu holen.
Sag ihm , was Sache ist .
Sag ihm , dass du zu kämpfen hast .
Dass das Thema noch nicht vom Tisch ist und dass du seine Hilfe brauchst .
Er soll nicht wegschauen und er soll dich konfrontieren.
Dafür müsst ihr kein langes Gespräch zu dem Thema führen , wenn er das nicht möchte .
Aber er kann ja auch nicht einfach so tun , als gäbe es das Problem nicht.

Du tust so , als wäre alles gut und er tut so , als würde er dir glauben .
Dabei wisst ihr es beide besser .

Gib ihm die Aufgabe immer wieder mal auf deinen Bildschirm zu schauen 😉

Hast du eigentlich schonmal probiert ,welche Skills  für dich bei Suchtdruck gut funktionieren ?
Scharfes Essen , eiskalte Dusche , Schmerzreiz oder Ähnliches ?

Ich kann von mir sagen , dass mein Suchtteufel kaltes Wasser absolut nicht leiden kann !
Bei den Chillibonbons war ich zu schwach, das musste ich ausspucken , bevor mein Suchtteufel überhaupt was gemerkt hat.
Hat dennoch geholfen 😅
Einfach weil ich über mich selber lachen musste .


Wünsche dir einen schönen Sonntag!



Wer immer tut, was er schon kann ,
 bleibt immer das, was er schon ist .

Guten Morgen!

Die Sucht auszuüben ist für mich eine Entscheidung! OK, es ist eine Kette von Entscheidungen. Allerdings sind wir zumeist aus den verschiedensten Gründen überzeugt davon, gar keine Entscheidung treffen zu müssen. Die Sucht nimmt uns diese Entscheidung ab. Pillepalle ...
Wir haben die Wahl! Wir können uns gegen die Suchtausübung entscheiden - jeden Tag - jede einzelne Sekunde.
Wer sich auf den Weg der Genesung begibt, der lernt dies recht schnell.

Wir sitzen nicht auf einmal, nach einem Blinzeln, bei dem die Sicht auf die Welt ein wenig verschwamm, vor einem Computer, haben einen neuen Account eingerichtet und Geld überwiesen. Wir sind auch keine Roboter, die während des Spielens an nichts anderes denken müssen oder können. Auch die Nächte enden nicht in dem Moment, wo ich abends ins Bett gehe. Ich lebe .. ich denke, ich fühle und ich handele.

Oh, ja, es klingt hart ... aber entspricht es nicht genau den Tasachen? Ja, was ist, wenn ich den Gedanken weiterspinne? Könnte es sogar sein, dass sich Mutze von ihrem Mann nicht genug gewertschätzt fühlt und ihm (als Ausrede) nur einen auswischen will? Wie Du mir, so ich Dir?

Auch wenn es so lange her ist, so kann ich mich noch genau daran erinnern, dass ich in meiner aktiven Zeit immer für andere da war. Ich wurde auch beeinflusst, das Leben zu Leben, was mein Vater sich für sich selbst erhofft hatte. Und nun kommt meine Ausrede von damals: Das Spielen gehört mir alleine! Da redet mir keiner rein! Dies nimmt mir keiner weg!
Auch ich wusste, dass ich meine Eltern und Geschwister damit verletzte. Aber es war mir egal. Ich ließ mir ihre "Probleme" nicht zu meinen aufschwatzen! Ich stellte das Spiel über meine Liebsten!
Das Allerliebste war mir ich selbst ... und das trotz des Grundgedankens nie "genug" zu sein.
Das Spiel war meine Art zu sagen: Es reicht! - Ich wusste es damals aber nicht ...
Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Hallo Ihr,

nun grätsche ich hier auch noch rein. Das Spielen als Fluchtpunkt von Minderwertigkeitskonklikten, gegründet in der Konstillation meiner Urspungsfamilie. Ein neverending Thema in meinem Leben.
Ach wie schön wäre es doch, jetzt eine Frau an meiner Seite zu haben, um die ich mioch kümmern könnte, es wäre die Glückseligkeit. Meine Ex - hat mir einen Brief geschickt, für meinen anstehenden Geburtstag, und ich bin gaga vor Glückseligkeit. Egal was ich in meiner Ehe alles in den Sand gesetzt habe, sie steht noch immer zu mir, eben halt der Sinus aus Nähe und Distanz als Trennlinie für zwei Menschen, die eine traumatisierte Kindheit erlebt hatten, und sich eher solidarisierten, in einem wohl liebevollem Rahmen, aber ohne die Liebe tief in sich wirken zu lassen.
Liebe durch Leistung: ich hatte gestern ein intensives Gespräch mit einem Freund aus meiner Esssuchtgruppe.
Was habe ich alles in der Gruppe für Dienste übernommen, und wo habe ich mich wie auch immer eingebracht.
Als ich letzte Woche in einer Spieler SHG war, sprach es ein alter Weggefährte einfach aus, daß er sich freute, mich wiederzusehen. Mehr nicht, und ich hatte Tränen in den Augen.

Das einfache füreinanderdasein, ohne überzogene Erwartungen, ohne Excel Formel( wenn - dann - sonst)  , das ist das harmonische Leben, von dem wir, besser ich, ein Lebenstraum.

Einen Taag zur Zeit

Andreas
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

Moin,
ich gehe da mit Olli auch wenn es hart ist und natürlich nicht jeder Mensch alles gleich behandeln wird und kann.

Das ist wie bei mir mit den im Kern sinnlosen Versuchen das Rauchen aufzuhören. Fakt ist ich will es nicht.
Ich quälte mich zig mal über die Zeit x durch den Alltag um schlussendlich immer wieder anzufangen. War absehbar da die Gedanken in meiner Birne auch in der rauchfreien Zeit immerzu an Glimmstängel hingen. Und das obwohl es 'nur' eine körperliche Sucht ist.

Beim Spielen gibt's auch verschiedene Charaktere die sich auf unterschiedlichen Wegen davon lösen wollen.
Dem einen mag die Aufstellung der negativen Punkte reichen was die Sucht angerichtet hat ob finanziell oder im privaten und beruflichen Umfeld.
Der andere sperrt sich bei Oasis, muss aber aufgrund der vielen illegalen Möglichkeiten auch sehr Willensstark sein.
Und die nächsten brauchen eigentlich völlig geschlossene Scheunentore.

Soll nicht unerheblich wirken, aber bei neuen Usern erkennt man recht schnell ob in naher oder mittlerer Zukunft entweder der Rückfall kommen wird und sie es preisgeben oder eben sich nicht mehr melden.
Da gibt's auch aktuell Kandidaten ( Mutze dich meine ich nicht explizit) die schwer am spielen sind und schwer daran arbeiten dass in der Scheune einige Türen offen bleiben.

Ich kann das der Frau/den Eltern nicht beichten
Ich kann mein Geldmanagement nicht für eine Zeit abgeben
Ich brauche unbedingt Kreditkarte oder PayPal
Ohne Onlinebanking geht's nicht
Usw.....

Alles belastende muss weg um sich auf das wirklich wichtige konzentrieren zu können. Und ich spreche aus Erfahrung dass es kein Spaß war sich zu Hause zu outen. Aber das hat mein Umfeld verdient. Ich habe genug Geld von meiner Mutter als Hilfe bekommen und verzockt wenn auch indirekt. Ich habe meiner Frau und vor allem meinen Kindern viel Spaß vorenthalten und mich lieber meiner Geliebten OC gewidmet.

Als ich mich geöffnet habe ging's mir besser trotz der super Stimmung. Wenn auch mit Verzögerung ein Punkt warum ich aufhören konnte.
Das intensive befassen wer und wie mir über fast 20 Jahre mein Leben (im Nachhinein sehe ich es so) geklaut hatte ist ebenfalls ein wichtiger Punkt.
Das Forum und das damit verbundene Elend anderer Spieler und auch Angehöriger runden es ab.

Und gut, mein damaliger Psychiater meinte ich bin äußerst Willensstark lag damit wohl richtig.

Egal was, ob Therapie, SHG, der Besuch beim Psychologen und Psychiater ist wichtig und bei vielen notwendig, aber das entscheidende bin ausschließlich ICH.
Ziehe ich nicht voll mit und setze mich mit mir, dem warum und der Sucht auseinander sind die vorgenannten Punkte nichts anderes als Schutz fürs Gewissen oder Fake.
Das abspeichern der Besuche beim Psychiater hat mir Jahre später als ich wirklich aufhören wollte extrem geholfen, damals tat ich es nur um die Familie zu beruhigen und etwas vorzugaukeln.
Da ich kein Anwalt bin spiegeln meine Posts lediglich meine eigene Meinung wieder.



Vielleicht hab ich mich missverständlich ausgedrückt.

Ich bin absolut bei euch, wenn ihr sagt, dass die Suchtausübung eine Entscheidung ist, die wir treffen. Wir haben das selbst in der Hand.

Und auch bei dem Punkt, dass wir an uns arbeiten und uns auf die Suche danach machen müssen, was uns im Leben fehlt, und Dinge wieder gerade rücken müssen – auf welchem Weg auch immer –, um der Sucht zu entkommen, bin ich ganz bei euch.

Die einzige Aussage – und die habe ich hier im Forum so oder ähnlich schon häufiger gelesen –, mit der ich hadere, ist, dass dem Spieler das Spiel wichtiger ist als der Partner, die Familie usw.

Da mag es sicher immer wieder Situationen geben, in denen ich mich als Spielerin für ein Spiel und gegen Zeit mit meinem Mann oder gegen ungeteilte Aufmerksamkeit für ihn entscheide. Aber dann gibt es ja auch noch all die anderen Momente.

Nur weil ich in einer aktiven Spielsucht stecke, heißt das doch nicht automatisch, dass mir mein Partner nicht wichtig ist.

Vielleicht liege ich damit komplett daneben und vielleicht bin ich auch einfach noch nicht so weit, mir das einzugestehen.

Aber aktuell bin ich da bei einem klaren Nein.



Wer immer tut, was er schon kann ,
 bleibt immer das, was er schon ist .

Nein, für mich hast du dich nicht missverständlich ausgedrückt, das war eine ganz klare Aussage. Was all diese Ausschweifungen über Ursachenforschung damit zu tun haben, ob man seine Sucht grundsätzlich über den Partner stellt verstehe ich auch nicht.

Ich bin da ganz bei dir. Ollis Aussage finde ich auch etwas pauschal schwarz-weiß. Dieser Einwand ist durchaus berechtigt und bedeutet ganz sicher nicht, dass du noch nicht "soweit bist".

#188
Nur weil ich Milch lieber mag als Wasser, heißt es doch nicht, dass ich Wasser gar nicht mag.

Guten Morgen!

Nun spinne ich den hinkenden Vergleich weiter und trinke meinem Partner die Milch, die er für den Kaffee benötigt, weg. Mir war in dem Moment also die Milch lieber als mein Partner. Es war mir egal, dass er den Kaffee nun ohne Milch trinken musste, was er eigentlich gar nicht mag. Im Nachgang spüre ich Bedauern über mein Handeln, doch in der nächsten möglichen Entscheidungssituation mache ich es wieder. Es ist mir wieder egal, weil mir mein persönlicher Vorteil erneut wichtiger ist.

Es gibt also eine innere Rangliste, der ich folge. Das Soll sollte eigentlich so sein, dass der Partner auf Platz 1 steht. Aber er muss auf den 2. Platz ausweichen, weil Platz 1 vom Spiel eingenommen wird. Die Liste geht aber ewig weiter. Platz 2 ist also schon ziemlich hoch - aber eben nicht ganz oben.

Wo wir uns streiten können, ist dort, wo die Situation so ist, dass generell der Partner auf Platz 1 steht und nur im Spiel auf Platz 2 rückt. Bei wiederholtem Spielen behaupte ich da, dass dieses Bäumchen wechsel Dich nur wieder eine Selbstmanipulation ist, vielleicht zur Beruhigung des Gewissens?
Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Moin Olli,
dein Vergleich hinkt gar nicht mal so sehr. Er käme der Problematik allerdings näher, wenn du den Süchtigen auf den letzten und seinen Partner auf den vorletzten Platz rückst. Oft resultiert Sucht aus einer Art Aufholjagd, die nicht den Partner zum Maßstab hat, sondern fernere Ziele.

Zitat von: Olli am 31 August 2026, 05:45:33Wo wir uns streiten können, ist dort, wo die Situation so ist, dass generell der Partner auf Platz 1 steht und nur im Spiel auf Platz 2 rückt. Bei wiederholtem Spielen behaupte ich da, dass dieses Bäumchen wechsel Dich nur wieder eine Selbstmanipulation ist, vielleicht zur Beruhigung des Gewissens?


Moin !
Den Gedanken diskutier ich heute erstmal mit mir selber aus .😅

Schönen Wochenstart !

Mutze - heute ist Tag 3 👍🏼
Ich denk an dich - halte durch !
Wer immer tut, was er schon kann ,
 bleibt immer das, was er schon ist .

Hallo ihr Lieben,

es gibt alleine In Deutschland Millionen Menschen die eingestehen, oder auch nicht, spiielsüchtig zu sein, und entsprechend gibt es Millionen Lebensgeschichten, wieso, warum, welhalb.

Ich denke an die drei Kriterien, die zur Spielsucht führen können:
1.) Eine normalles harmonisches Leben zu führen, und dann per Zufall (mit den Kumpels in die Spielo gegangen) dem Glücksspiel verfallen;
2.) ein nicht verarbeitetes Traumata zwingt in die Spielsucht (der schmerzliche Verlust- eine Trennung von einem geliebten engen Partner) treibt die Spieler in die Sucht,
3.) eine frühkindliche Störung, die z.B. zu einer Borderline - Störung sich ausreift.

Die Ansätze zu einer befriedigenden Spielabstinenz bieten sich folgend an:
1.) Suchtberatung, Selbsthilfe, Bankgespräche, und das Ziel ist definitiv: Wiedergutmachung amm Partner, der Partnerin;
2.) zusätzlich eine Psychotherapie um das Traumata aufzuarbeiten, und das Ziel ist, eine vertrauensvolle Beziehungsfähigkeit zu erhalten;
3.) zusätzlich Klinische Psychotherapien, die sich wiederholen dürfen, Beziehunggen in einem Gruppenrahmen aufbauen, und sich eine Agenda dür diejenigen schaffen, die durch die Spielsucht verletzt wurden, das direkt und später auch wieder gutzumachen, aber die Gruppe ist das bindede Glied.

In dieser Definition bin ich eindeutig in der 3. Kategorie angesiedelt, schaue denke an die Klinikaufenthalte, und an die Neue Freiheit und das Neue Glücksgefühl.

Einen Tag zur Zeit

Andreas
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

Richtig, der Milchvergleich hinkt gewaltig.
Aber egal, ist jetzt auch nicht so wichtig.

Hallo zusammen

Ihr habt mir ja richtig schön den Kopf gewaschen( empfinde ich jedenfalls so).

Mein Mann steht nicht auf Platz 2 nur weil ich gespielt habe. Der Suchtgedanke war so groß das ich einfach den Nervenkitzel gesucht habe.

Für mich steht mein Mann immer an erster Stelle egal was es ist, sonst würde ich ihn nicht 24/7 pflegen.

Ich habe für mich keine Scheunentore offen gelassen, sondern bin sie hintergangen. Dies habe ich bewusst gemacht, weil ich mich dafür entschieden hatte. Vielleicht hat meine Psyche mir einen Streich gespielt.

Mein Start war Spielfrei zu werden. Aber hin und wieder kam der Gedanke zu spielen und als ich dann soviel gewonnen hatte, kam bei mir schon der Gedanke mich hier abzumelden und es beim weiterspielen zu belassen. Da ich meinen Mann auf diese Art hintergangen habe, hatte ich danach einfach ein schlechtes Gewissen, so das ich nicht ruhig schlafen konnte und Kopfschmerzen bekam.

Nun habe ich diesen Anbieter angeschrieben er möchte doch bitte meine IP Adresse für diesen Chat sperren, so das ich garnicht mehr rein komme egal wieviel Nicks ich eröffne. Ich möchte spielfrei werden und bleiben und nicht zwischendurch spielpausen einlegen.

Der Wille ist da. Beim Rauchen hatte ich auch den Willen aufzuhören.


Die Therapien fallen halt nicht so doll aus wie sie sollen, denn meine Therapeutin war jetzt drei Wochen in Urlaub und durch meinen gebrochenen Fuß kam ich auch nicht zur SHG.

Am Freitag habe ich die erste Stunde wieder und ich werde ihr mitteilen was mir passiert ist. Die nächste SHG Stunde werde ich auch wieder besuchen.

Wenn ich diesmal am Ball bleibe, schaffe ich es bestimmt. Heute sinds schon drei Tage


Sorry für meinen komplizierten Text

Lg Mutze

Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren

Kopf gewaschen ,
Krönchen gerichtet 👸
und weiter geht's in die richtige Richtung!
Wer immer tut, was er schon kann ,
 bleibt immer das, was er schon ist .

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